Nun stellen sich auch die WM-Gastgeber gegen Infantino – Chancen für FIFA-Pläne schwinden
Nach der WM-Boykottdrohung der europäischen Verbände hat FIFA-Präsident Gianni Infantino den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband CONCACAF lehnt die in dieser Woche verkündeten Investorenpläne geschlossen ab, wie der Verband nach einer gemeinsamen Sitzung mitteilte.
Statement on behalf of Concacaf and its 41 Member Associations https://t.co/4ea96cuFCu 🔗
— Concacaf Media (@ConcacafMedia) July 30, 2026
Damit positionieren sich auch die drei WM-Gastgeber USA, Mexiko und Kanada gegen Infantino, der den 211 Mitgliederverbänden Einnahmen in vierfacher Höhe in Aussicht gestellt hatte. Mit den 55 Stimmen der Europäer und den 41 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika dürfte es für den FIFA-Boss schwierig werden, überhaupt eine Mehrheit zu erreichen.
Einen Boykott drohten die Verbände in Nord- und Mittelamerika zwar nicht an. Sie äusserten aber hinsichtlich des fehlenden ordnungsgemässen Verfahrens, der künstlich verkürzten Frist und des Fehlens jeglicher Prüfung oder Genehmigung durch die zuständigen FIFA-Gremien ihren Unmut und deutliche Kritik. (nih/sda/dpa)
