Sport
Super League

Super League: YB gewinnt 4:2 gegen Aufsteiger Vaduz

Alvyn Sanches (YB) jubelt ueber sein Tor zum 3-2 im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Vaduz, am Sonntag, 23. August 2026 im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Alvyn Sanches (YB) jubelt über sein Tor zum 3:2.Bild: keystone

Traumtor-Spektakel im Wankdorf: YB gewinnt 4:2 gegen ein mutiges Vaduz

Die Young Boys gewinnen zuhause im Wankdorf gegen Aufsteiger Vaduz. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane setzt sich vor fast 25'000 Zuschauenden mit 4:2 durch.
23.08.2026, 13:0323.08.2026, 16:01
Inhaltsverzeichnis

YB – Vaduz

In der 87. Minute gelang Armin Gigovic ein Traumtor: Aus rund 30 Metern traf er zum 4:2 und sorgte in einer spannenden und torreichen Partie für den Schlusspunkt. In der 4. Runde der Super League feiern die Young Boys damit den dritten Sieg. Das Liechtensteiner Team wurde für einen mutigen Auftritt hingegen einmal mehr nicht belohnt und muss weiter auf die ersten Punkte in der Super League warten.

Vor allem in der zweiten Halbzeit, in der YB zu mehreren guten Chancen kam, wurde die Überlegenheit der Berner deutlich. In der ersten Halbzeit war es Vaduz noch gelungen, zweimal einen Rückstand aufzuholen. So lag YB dank Joël Monteiro bereits nach vier Minuten in Front und traf in der 37. Minute dank eines Fallrückziehers von Kaly Sène erneut zur Führung.

Vaduz kam zweimal dank Milos Cocic zum Ausgleich. In der 25. Minute überwand er Marvin Keller aus rund 20 Metern. Und zwei Minuten vor dem Pausenpfiff musste er nur noch ins Tor einschieben, nachdem Keller einen Querpass von Juan Cabrera in die Füsse des Doppeltorschützen abgewehrt hatte.

Milos Cocic (FCV) juubelt nach seinem Tor zum 1-1, im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Vaduz, am Sonntag, 23. August 2026 im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer ...
Milos Cocic (Vaduz) traf zweimal.Bild: keystone

In der zweiten Halbzeit gelang den Gästen dann jedoch keine Reaktion mehr auf die neuerliche YB-Führung. Alvyn Sanches setzte sich in der 57. Minute gegen mehrere Gegenspieler durch und traf zum 3:2. In der Folge kam Vaduz nicht mehr zu Topchancen.

Dank des Sieges hat YB die Tabellenführung von Lugano übernommen. Die Tessiner haben jedoch ein Spiel weniger absolviert und liegen nur einen Zähler hinter den Bernern. Für diese geht es am kommenden Samstag erneut zuhause gegen Basel weiter, während Vaduz einen Tag später die Grasshoppers empfängt.

Young Boys - Vaduz 4:2 (2:2)
24'969 Zuschauer. - SR Blanco. - Tore: 4. Monteiro (Sène) 1:0. 25. Cocic (Hasler) 1:1. 37. Sène (Blum) 2:1. 43. Cocic 2:2. 57. Sanches (Pech) 3:2. 87. Gigovic (Bukinac) 4:2.
Young Boys: Keller; Blum (80. Janko), Wüthrich, Benito, Bukinac; Sanches (88. Etoski), Pech (88. Tschanz), Gigovic, Monteiro (81. Lauper); Essende, Sène (68. Fassnacht).
Vaduz: Schaffran; Hasler, Simani (88. Lang), Berisha, Sawadogo (73. Eberhard); Mack (83. Kasper); Stark (88. Walker), Cocic (72. Schwizer), Cabrera; Dalipi, Monsberger.
Bemerkungen: Verwarnungen: 30. Stark, 46. Cabrera, 55. Simani, 60. Hasler.

(hkl/sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
16 unbekannte Highlights der Schweiz
1 / 18
16 unbekannte Highlights der Schweiz
Wir fangen nahe am Ursprung der Schweiz an: Das erste Dorf neben dem legendären Rütli am Vierwaldstättersee ist Bauen. Hier hört die Strasse von Seedorf her kommend auf. Zu Fuss geht es aber rund 800 Treppenstufen durch den Wald hoch nach Seelisberg. Bauen hat übrigens dank seiner Lage am Urnersee ein sehr mildes Klima, sodass Palmen und Feigen gedeihen.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Winti-Fans reisen mit dem Schiff zum Auswärtsspiel in Rapperswil-Jona
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Plötzlich irdisch – Darts-Überflieger Luke Littler sucht nach der Leichtigkeit
Er schlug ein wie eine Bombe. Nun ist Luke «The Nuke» Littler irdisch geworden. Zwei Jahre nach dem kometenhaften Einstieg steht das Darts-Wunderkind vor einer richtigen Bewährungsprobe. Gelingt an der EM der Befreiungsschlag?
In den vergangenen zwei Jahren sprengte der Hype um Luke Littler alle Dimensionen des Darts-Sports. Seit dem sensationellen Einzug in den WM-Final als 16-Jähriger stürmte der Engländer von Rekord zu Rekord, sammelte reihenweise Titel und transformierte die Präzisionssportart in ein globales TV-Phänomen. Doch in den letzten Monaten lernte der inzwischen 19-Jährige die Schattenseiten des Dauerdrucks kennen. Nach verpassten Titeln, Ermüdungserscheinungen und Scharmützeln mit Zuschauern reist Littler unter dem Eindruck an die EM in Dortmund, schlagbar geworden zu sein.
Zur Story