Provisorische Dopingsperre – Tennis-Rüpel Nick Kyrgios positiv auf Kokain getestet
Nick Kyrgios hat bei den letzten Jahren kaum noch gespielt, für Schlagzeilen sorgt der Wimbledonfinalist von 2022 aber immer wieder. Nun blieb der 31-jährige Australier in einer Dopingkontrolle hängen. Beim ATP-Turnier auf Mallorca wurde in seiner Probe Benzoylecgonine, ein Metabolit von Kokain, nachgewiesen. Kyrgios ist deshalb provisorisch gesperrt worden, wie er selbst auf Instagram mitteilte.
Er kann gegen die Sperre Rekurs einlegen, was er allerdings bis jetzt nicht gemacht habe, wie die International Tennis Integrity Agency (ITIA), die für Doping- und Ethikvergehen im Tennis zuständig ist, mitteilt.
«Ich habe einen grossen Fehler gemacht und übernehme die volle Verantwortung dafür», schreibt der Australier in der Mitteilung. Er entschuldige sich bei seiner Familie und seinen Fans, insbesondere bei den jungen Menschen, die ihm folgen würden, denn er sei sich bewusst, dass er eigentlich eine Vorbildrolle einnehmen müsste.
Kyrgios schreibt, er wolle sich nicht in Ausreden flüchten, betont aber auch, dass die letzten von vielen Verletzungen geprägten Jahre eine grosse mentale Belastung gewesen seien. Er werde nun deshalb eine Auszeit nehmen, um sein Leben in Ordnung zu bringen. Ich werde hart arbeiten und stärker zurückkehren, schliesst der Australier sein Statement.
Kyrgios trat beim Rasenturnier auf Mallorca dank einer Wildcard an und verlor in der 1. Runde. Insgesamt war er in diesem Jahr nur bei drei Turnieren im Einzel im Einsatz (1 Sieg). (abu/sda)
