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Tour de Suisse: Andreas Leknessund gewinnt in Aesch solo

Andreas Leknessund from Norway, Team DSM, wins the second stage, a 199 km race from Kuesnacht to Aesch, at the 85th Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Monday, June 13, 2022. (KEYSTONE/Gian Eh ...
Der 23-jährige Norweger Andreas Leknessund feiert seinen ersten Sieg bei den Profis.Bild: keystone

Leknessund gewinnt in Aesch solo – Bettiol jubelt, obwohl er nur Zweiter wird

13.06.2022, 17:4313.06.2022, 17:43
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Andreas Leknessund hat die 2. Etappe der Tour de Suisse solo gewonnen. Der 23-jährige Norweger erreichte nach 199 km das Ziel in Aesch mit 38 Sekunden Vorsprung auf das Feld mit allen Gesamt-Ersten.

Den Sprint des Feldes gewinnt Alberto Bettiol. Der 28-jährige Italiener jubelt im Ziel, als hätte er die Etappe gewonnen. Offenbar hatte er nicht mitbekommen, dass da noch einer aus dem Feld ausgerissen war.

Das gelbe Leadertrikot bleibt im Besitz von Stephen Williams, dem überraschenden Sieger tags zuvor in Küsnacht. Der Brite führt weiterhin mit vier Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Maximilian Schachmann. Leknessund seinerseits verpasste als neuer Gesamt-Vierter den Doppelschlag Tagessieg/Leadertrikot nur um sieben Sekunden. Der Skandinavier freute sich dennoch vorbehaltlos über seinen ersten Triumph auf Stufe World Tour.

Bester Schweizer im Tages- wie auch im Gesamtklassement ist Stefan Küng. Der Thurgauer belegte im Baselbiet wie zum Tour-Auftakt auf der Forch Rang 7. In der Gesamtwertung verbesserte sich Küng mit nach wie vor zehn Sekunden Rückstand auf Williams um zwei Positionen an die fünfte Stelle. Hingegen Marc Hirschi (31. in Aesch) fiel in den 8. Rang zurück.

Das Gesamtklassement nach der 2. Etappe.
Das Gesamtklassement nach der 2. Etappe.bild: screenshot srf

Die 3. Etappe am Dienstag findet im Juragebiet statt und wird für das Feld zu einem ständigen Auf und Ab. Auf den 176,9 km von Aesch nach Grenchen sind nicht weniger als 3000 Höhenmeter zu überwinden, was schon fast dem Wert einer mittelschweren Bergetappe entspricht. Aufgrund der letzten 20 fast flachen Kilometer könnte dieses Teilstück aber dennoch zu einem Fall für die Sprinter werden. Findet sich allerdings keine Mannschaft, die von Beginn weg Nachführarbeit zu leisten bereit ist, könnte durchaus auch ein Fahrer aus der Ausreissergruppe heraus zum glücklichen Sieger avancieren. (pre/sda)

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