Pogacars Sturz hatte gravierende Folgen: «Ich bin einfach froh, am Leben zu sein»
Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar hat das volle Ausmass seiner Verletzungen nach seinem Sturz bei der Vuelta Ende August offenbart. Neben einem Schlüsselbeinbruch erlitt der Slowene demnach drei weitere Frakturen – einen Wirbelbruch im Halsbereich und zwei in der oberen Brustwirbelsäule. Die zusätzlichen Brüche wurden erst kürzlich bei einer CT-Untersuchung in Slowenien entdeckt.
Im Gespräch mit «The Athletic» äusserte sich Pogacar weiter zum Befund: «Als ich gesehen habe, dass ich drei gebrochene Wirbel habe? Ich bin einfach froh, am Leben zu sein – oder einfach nur stehen zu können.»
The moment that ended Tadej's Vuelta 😕 Tadej Pogačar abandoned La Vuelta a España after this crash on Stage 8 while wearing the red jersey. https://t.co/Un15UcL6mH
— Velon CC (@VelonCC) August 29, 2026
Und weiter: «Zu diesem Zeitpunkt war ich froh, nicht an den Europameisterschaften teilgenommen zu haben, die eigentlich mein Ziel waren», so Pogacar.
«Ich war völlig erledigt»
Die ersten Wochen der Genesung beschrieb er als besonders belastend. Sein Gleichgewichtssinn sei «völlig durcheinander» gewesen. Pogacar schilderte die körperlichen Folgen: «Ich konnte nicht duschen. Mir wurde schwindelig, sobald ich aufstand oder den Kopf senkte. Ich war völlig erledigt, es war so hart.» Auch mental habe er sich in dieser Phase nicht okay gefühlt und zeitweise «wie depressiv».
Mittlerweile trainiert Pogacar wieder und verspürt nach eigenen Angaben keine körperlichen Beschwerden mehr. In Abfahrten habe er zunächst jedoch Respekt vor einem erneuten Sturz gehabt. (ram/dpa/t-online)

