Nur St.Gallen gewinnt – Remis zwischen Luzern und Sion sowie GC und Vaduz
GC – Vaduz 2:2
Der FC Vaduz nimmt in der 12. Runde der Super League erstmals in dieser Saison Zählbares von einem Auswärtsspiel mit nach Hause. Den Sieg verpasst er beim 2:2 bei GC nur um wenige Minuten.
Keines der beiden im untersten Tabellendrittel klassierten Teams hätte es verdient gehabt zu verlieren. Sie lieferten sich ein gutes Spiel mit vielen Offensivaktionen.
Vaduz ging zweimal in Führung. Liridon Berisha traf nach einer Viertelstunde zum 1:0, und Juan Cabrera erzielte mit seinem fünften Saisontor in der 64. Minute das 2:1. Dem Treffer des Deutschen ging ein schöner kollektiver Angriff der Vaduzer voraus.
Die Grasshoppers antworteten jeweils nach Standradsituationen. In der 24. Minute traf Manex Gibelalde nach einem Eckball mit dem Kopf völlig freistehend zum 1:1. Das späte 2:2 fiel in der 88. Minute nach einem Freistoss und einem Durcheinander in der Vaduzer Defensive, von dem schliesslich Lee Young-Jun profitierte.
Grasshoppers – Vaduz 2:2 (1:1)
4283 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 15. Berisha (Simani) 0:1. 24. Guibelalde (Clemente) 1:1. 64. Cabrera (Hammerich) 1:2. 88. Lee Young-Jun (Muci) 2:2.
Grasshoppers: Hammel; Pllana, Bettkober, Rissi; Stroscio (71. Hilton), Abrashi, Guibelalde (83. Sahin), Clemente (63. Morandi); Lee Young-Jun, Krasniqi, Goudmijn (70. Muci).
Vaduz: Schaffran; Hasler (81. Beeli), Simani, Berisha, Schwizer; Stark; Hammerich (65. Konietzke), Cocic (90. Akhalaia), Cabrera (65. Walker); Dalipi, Monsberger.
Bemerkungen: Verwarnungen: 35. Dalipi, 40. Pllana, 81. Stark, 84. Hilton, 87. Simani, 90. Morandi.
FCSG – Servette 2:1
Der FC St.Gallen feiert einen unspektakulären Heimsieg. Die Ostschweizer gewinnen gegen Servette 2:1 und zittern dabei nur ganz am Schluss.
Es war ein Spiel der wenigen Höhepunkte. Ausser den beiden Toren von Carlo Boukhalfa in der 6. Minute und von Lukas Görtler eine knappe Stunde später gab es lange Zeit kaum gefährlich Offensivaktionen.
Der spielerische Höhepunkt war der erste Treffer, den Chima Okoroji und Boukhalfa schön zustande brachten. Das 2:0 fiel nach Penalty. Bradley Mazikou leistete sich im eigenen Strafraum mit einer ungeschickten Aktion ein Handspiel.
Auf die Reaktion von Servette, das in den Wochen zuvor fünf der sechs Spiele gewonnen hatte, warteten die Fans der Genfer lange Zeit vergeblich. Erst in der 82. Minute gelang Jesper Karlsson mit seinem ersten Super-League-Tor das 1:2. Danach erhöhte Servette das Tempo und kam in den letzten Minuten zu einigen gefährlichen Aktion. Für Punkte gelang den Gästen aber insgesamt zu wenig.
Früh schon verlor Servette seinen besten Skorer Kingstone Mutandwa. Der Sambier, der in den letzten sechs Wochen siebenmal getroffen hat, wurde nach zehn Minuten verletzt ausgewechselt und verliess das Stadion an Krücken.
St.Gallen – Servette 2:1 (1:0)
16'523 Zuschauer. - SR Turkes.
Tore: 6. Boukhalfa (Okoroji) 1:0. 65. Görtler (Penalty) 2:0. 82. Karlsson (Burch) 2:1.
St.Gallen: Zigi; Mostafa Heydari (59. Ruiz), Gaal, Stanic; Stevanovic; Vandermersch, Görtler (89. Kleine-Bekel), Daschner (59. Fazliji), Okoroji; Boukhalfa (75. Scherrer), Baldé (46. Hunziker).
Servette: Gertmonas; Houboulang Mendes (78. Maceiras), Rouiller, Burch, Mazikou; Pedro Naressi, Simo (77. Douline); Lambourde, Lopes (69. Njoh), Karlsson; Mutandwa (10. Ouattara; 69. Mráz).
Bemerkungen: Verwarnungen: 18. Houboulang Mendes, 18. Burch, 69. Fazliji, 94. Mazikou.
Luzern – Sion 1:1
Der drittplatzierte FC Sion muss sich in Luzern mit einem Unentschieden begnügen. Die Walliser verschiessen einen Penalty und verursachen ein Eigentor, bevor Rilind Nivokazi noch zum 1:1-Schlussstand trifft.
Dass es dem FC Sion zuletzt nicht mehr so gut lief wie noch vor einigen Wochen, liegt auch an Winsley Boteli. Der junge Goalgetter wartet seit seinem Debüt für die Schweizer A-Nationalmannschaft Ende September auf den siebten Saisontreffer. In Luzern bot sich ihm in der 56. Minute eine exzellente Chance dafür – doch der Stürmer scheiterte vom Penaltypunkt an Luzerns Keeper Karlo Letica.
Die fehlende Effizienz bezahlte Sion mit einem Gegentor. Zehn Minuten nach dem verschossenen Penalty lenkte Sions Verteidiger Kreshnik Hajrizi eine Flanke von Matteo Di Giusto mit einem Flugkopfball spektakulär ins eigene Tor. Dass es immerhin noch einen Punkt für die Walliser gab, lag an Jokern: Josias Lukembila ermöglichte in der 79. Minute mit starker Vorarbeit, inklusive Balleroberung gegen Loïc Lüthi, den dritten Saisontreffer von Rilind Nivokazi.
Luzern – Sion 1:1 (0:0)
9353 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 65. Hajrizi (Eigentor) 1:0. 79. Nivokazi (Lukembila) 1:1.
Luzern: Letica; Dorn, Lüthi, Bung Meng Freimann, Fernandes; Zimmermann (78. Lucas Ferreira), Winkler; Kabwit (61. Owusu), Di Giusto, Ciganiks (78. Toggenburger); Mikolajewski (87. Grbic).
Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi (72. Sow), Kronig, Hefti; Kabacalman, Baltazar Costa; Chouaref (80. Kololli), Rrudhani (72. Lukembila), Berdayes (72. Surdez); Boteli (72. Nivokazi).
Bemerkungen: 56. Letica hält Penalty von Boteli. Verwarnungen: 29. Ciganiks, 45. Baltazar Costa, 46. Kabwit.
Die Tabelle
(ram/sda)
