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Schweizer Dreifachsieg an der Ski-WM: Die Stimmen von Meillard und Co.

Switzerland's Franjo von Allmen, left, and teammate Switzerland's Loic Meillard celebrate winning the gold medal in a men's team combined event, at the Alpine Ski World Championships, i ...
Das Weltmeister-Duo: Franjo von Allmen und Loïc Meillard.Bild: keystone

«Doppelt so schön» und «keine Worte» – die Stimmen zum Schweizer Dreifachtriumph

12.02.2025, 15:1312.02.2025, 16:15

Unfassbare Schweizer Festtage in Saalbach. Nach Silber von Lara Gut-Behrami und Wendy Holdener gestern in der Team-Kombination der Frauen, setzen die Männer heute mit einem Dreifachsieg noch einen drauf. Loïc Meillard und Franjo von Allmen holen Gold, Silber geht an Alexis Monney und Tanguy Nef und Stefan Rogentin und Marc Rochat komplettieren mit Bronze den verrückten Dreifachsieg.

Das sagen die Beteiligten zum totalen Schweizer Triumph.

Loïc Meillard:

«Ich glaube, der Tag kann nicht perfekter sein. Drei Schweizer auf dem Podest, alle haben geliefert. Es ist einfach wunderschön. Manchmal ging es mir im Slalom fast ein wenig zu einfach. Ich dachte, es war zu kontrolliert, zu schön. Es ist auf dem Salz nicht einfach, immer zu pushen. Es ist eine Medaille, bei der beide liefern müssen. Am Ende ist es fast schwieriger, wenn bei zwei Personen alles – von der Tagesform bis zum Material – stimmen muss.»

Franjo von Allmen:

«Ich hatte gehofft, dass es für eine Medaille reicht. Aber zu viele solche Rennen sollten nicht stattfinden, meine Nerven machen das nicht mit. Mir war es lieber, dass ich vorlegen konnte. Das ist schon viel Druck. Aber Loïcs Job hätte ich heute nicht machen wollen.»

Tanguy Nef:

«Die Nervosität war schon gross, aber es war nicht mein erstes Mal als letzter Fahrer im Starthaus. Ich wusste, dass Loïc einen guten Lauf gehabt hat. Das hat etwas Druck weggenommen. Alexis hat am Morgen so gut vorgelegt, dass ich wusste, dass es mit einem sauberen Lauf zu einer Medaille reichen kann. Es ist verrückt, dass wir Schweizer zu sechst auf dem WM-Podest stehen. Mit so vielen Freunden, ich habe keine Worte. Ich hätte mir meine erste WM-Medaille nicht schöner wünschen können.»

Alexis Monney:

«Das Zuschauen war nicht einfach. Das hat so viel Energie gekostet. Aber es war cool und die Emotionen, als Tanguy ins Ziel kam, waren riesig. Ich habe den schnellsten Weg zu ihm genommen, um zu jubeln.»

Marc Rochat:

«Eine WM-Medaille zu zweit! Zweimal so schön. Ich habe ‹Rogi› gestern mitgenommen und gesagt: ‹Morgen machen wir das.› Der Start in meine Saison war nicht einfach. Aber ich fand dieses Format heute von Anfang an lustig. Ich wusste, dass ‹Rogi› noch Energie im Tank hat. Das hat sehr gut funktioniert. Ein paar Bier können wir schon nehmen, auch wenn ich noch den Slalom fahren muss. Mit der Frisur warten wir noch. Am Sonntag nach dem Slalom dann schon.»

Stefan Rogentin:

«Es hat Nerven gebraucht, aber Marc hat das einmalig gemacht. Ich habe es heute Morgen angekündigt: Rochat, der Salzspezialist. Wir kannten uns noch nicht so gut vor dem heutigen Tag, aber heute Abend lernen wir uns noch besser kennen.»

(abu)

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