Fährmänner retten Hund auf offener See
Bei den Farne-Inseln vor der Küste Northumberlands in Grossbritannien kam es kürzlich zu einer ungewöhnlichen Seerettung. Ein Deutscher Schäferhund namens Bruce war wegen starker Winde in einem aufblasbaren Kajak aufs Meer hinausgetrieben worden, weshalb die Küstenwache von Humber eine Suchaktion einleitete.
Per Funk hatten auch der Skipper Jimmy Reid und sein Bootsmann Aaron Fordy den Aufruf gehört. Die beiden hatten mit ihrer Fähre «Serenity 4» gerade einige Gäste nach Inner Farne befördert und beschlossen, sich der Suche nach dem Hund anzuschliessen. Was dann geschah, siehst du im Video:
Die beiden Retter haben ein Video ihrer Rettung auf Facebook gepostet. Dabei schilderten sie auch, wie die Rettung ablief. So hätten sie zuerst gedacht, das Kajak sei leer, als sie es am Horizont entdeckten. Erst im letzten Moment habe Bruce zur Erleichterung von allen seinen Kopf daraus hervorgestreckt.
Als die Crew den Hund an seinem Geschirr ins Boot ziehen wollte, sei dieser abgerutscht und zurück ins Meer gestürzt, heisst es weiter. Beherzt und ohne zu zögern hätte sich Fordy über die Seite der Serenity geworfen und den Hund am Nacken festgehalten, während Reid wiederum ihn am Bein packte und beide zurück an Bord zog.
Dort wurde der nasse und zitternde Deutsche Schäferhund in Handtücher gewickelt und von der Mannschaft versorgt. Fordy und Reid brachten ihn zurück zum Hafen von Seahouses, wo er mit seinen Besitzern wiedervereint wurde. (lzo)
