Damit hatte eine Primarlehrerin aus Pine Mountain Club nicht gerechnet. Denn sie erwischte einen Bären, der in ihr Klassenzimmer eingedrungen war, um Müsliriegel aus dem Erdbeben-Notfallset zu fressen.
Die kalifornische Lehrerin Elaine Salmon wollte gerade die Unterlagen für das kommende Schuljahr ausdrucken, als sie den Bären entdeckte. Sie rief sofort ihren Mann Ian Sawrey an, der ein Bärenexperte ist und sich auf Bärenfälle in ländlichen Gebieten spezialisiert hat. Gemeinsam mit ihm versuchte sie, den Bären zu befreien. Die Lehrerin klopfte zur Ablenkung an die Fensterscheibe, während ihr Mann die Tür öffnete und der Bär an ihm vorbeirannte.
In einem Interview mit «KGET» erklärt Ian Sawrey, dass Begegnungen zwischen Bären und Menschen zu einem ernsthaften Problem geworden sind. Um dem entgegenzuwirken, wurden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Vorkehrungen getroffen. So wurde beispielsweise eine Bärenpatrouille eingerichtet. Die Tatsache, dass der Lebensraum der Bären durch die Bebauung immer kleiner wird, ist einer der Gründe für diese Begegnungen.
(emk)
Ich muss sofort an einen der letzten Fälle in Norditalien denken. Da war eine Bärenmutter mit ihrem Jungen durch ein Dorf spaziert, friedlich. Watson berichtete & ich dachte gleich als ich den Artikel las, "ohoh, ob das gut geht". Und tatsächlich ca. 1/2 Tag später hatte ein Privatjäger die Mutter erschossen, das Junge lief weg. "Der Bär" sei aggressiv gewesen. Wohl vorgeschoben, denn sie war bekannt.
Der Mensch passt sich nicht mehr an, er nimmt einfach, ohne es wirklich in diesem Ausmass zu brauchen und wundert sich wenn Tiere es sich nehmen wollen, aber nicht just for fun, sondern um zu überleben.