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So schmecken die viralen Fruit Cakes nach Cédric Grolet aus Zürich

Video: watson/Sabeth Vela, Michael Shepherd

«Ansturm grösser als bei Dubai-Schoggi»: Wir haben die Fruit Cakes aus Zürich getestet

Auf Social Media kursieren seit einigen Wochen Videos, wie Menschen ein besonders hübsches Dessert probieren – wir haben es auch getestet.
19.07.2025, 16:2419.07.2025, 16:52

In einer Welt von Social Media und Co. wird auf fast nichts so viel Wert gelegt wie auf das Aussehen. Aber nicht nur das von uns selbst, sondern auch von allem, was wir konsumieren.

Das zeigt nun auch der neuste Hype auf den Social-Media-Plattformen: Realistische Früchte-Cakes. Dabei handelt es sich im Original um kleine Küchlein, die mit Rahm, weisser Schokolade und essbarer Farbe so hergerichtet werden, dass sie aussehen wie echte Früchte – und zwar aussen so, wie sie innen schmecken. Die «Mango» hat also zum Beispiel Mangokompott in der Mitte.

So sehen die viralen Früchtecakes von Cédric Grolet aus.
So sehen die viralen Früchte-Cakes von Cédric Grolet aus.Bild: cedric-grolet.com

Wer regelmässig auf Social Media unterwegs ist, konnte in den letzten Wochen diesen Küchlein nicht entkommen. Dutzende Content Creator aus Frankreich und den USA probierten die Cakes vor der Kamera.

Neben dem schönen Aussehen der Kuchen ist nämlich vor allem der erste Biss in das Dessert ein Klickgenerator. Der cruncht – durch die weisse Schokolade aussen – nämlich so richtig schön. Nun bietet in Dietikon die erste Konditorei in Zürich solche Fruit Cakes für 15 Franken pro Stück an – und wir haben sie getestet:

Video: watson/Sabeth Vela, Michael Shepherd

«Wenn du sie zu Hause selbst machst, dauert das zwei Tage»

Egis Cake in Dietikon ist zum richtigen Zeitpunkt auf den Hype aufgesprungen. Wie ein Mitarbeiter der Konditorei zu watson sagt, war der Ansturm auf die Küchlein bei ihnen noch grösser als damals bei der Dubai-Schokolade: «Wir arbeiten nur noch auf Vorbestellung und bearbeiten heute bereits Bestellungen für in zwei Wochen.»

Bei Egis Cake bestehen die Küchlein jedoch nicht aus Kuchen, sondern nur aus Rahm, weisser Schokolade, Farbe und Früchtekompott. Trotzdem ist der Aufwand für das Dessert riesig: «Wenn du sie zu Hause selbst machen möchtest, dauert das etwa zwei Tage», erklärt der Konditor. Sie selbst produzieren unterdessen 150 der Fruit Cakes am Tag: «Wir sind langsam etwas müde», meint er dazu lachend.

Wie gross der Aufwand ist, zeigt auch ein Blick auf Social Media, wo Laien versuchen, die Kuchen nachzumachen. Und tatsächlich, die Herstellung dauert mehrere Tage – und wirklich schön werden sie bei den wenigsten. Der Preis von 15 Franken pro Stück scheint also plötzlich legitim.

@dylandoo

Die viralen Früchte selber machen aber wie lange dauert das und was kostet es?

♬ original sound - Dylan Do

Der Erfinder der viralen Fruit Cakes ist Cédric Grolet. Er ist ein Spitzen-Konditor aus Paris und Chef-Konditor im Le Meurice. Er filmt die Herstellung seiner Kuchen live in seiner Konditorei und hat dabei Dutzende von Zuschauerinnen und Zuschauer. Auf TikTok sammelt er zudem Millionen von Views mit seinen Clips.

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