«Flachzangen» – Journalist hält Alice Weidel den Spiegel vor
Im ZDF laufen derzeit die «Sommerinterviews». Dort war am Wochenende auch die AfD-Chefin Alice Weidel zu Gast. Im Interview mit dem Journalisten Wulf Schmiese schlug die 47-Jährige starke Töne an und schoss scharf in Richtung der Regierungspartei CDU.
Aufgefallen ist dabei besonders eine Stelle im Interview, als Weidel die Regierung als «Flachzangen da oben» bezeichnet hatte. Schmiese führte ihr dabei die Hypokrisie ihrer Rhetorik vor Augen. Wir haben euch die Szene hier zusammengeschnitten:
Schmiese wies Weidel einerseits darauf hin, dass sie die Bevölkerung als aspirierende Kanzlerin einen und zusammenführen müsste. Seinen Aussagen zufolge gelingt ihr das aber nicht einmal innerhalb der AfD selbst.
Andererseits zeigte Schmiese auf, dass Weidel selbst Beleidigungen überhaupt nicht goutiert. Er brachte einen Fall zur Sprache, bei der Weidel offenbar von einem AfD-Landtagabgeordneten von Nordrhein-Westfalen als «Alice Merkel» bezeichnet worden sei, woraufhin dieser mit einem Parteiordnungsverfahren gerügt wurde, weil er «die persönliche Ehre der Landessprecherin verletzt» habe.
Weidel schien amüsiert ob der Anekdote. Sie sei nicht beleidigt, sagte sie. Überhaupt interessiere sie diese Geschichte überhaupt nicht mehr. «Ich bin richtig fröhlich, ich bin richtig froh», so die 47-Jährige im Interview, bevor sie versuchte, das Thema zu wechseln. (lzo)
- 35 Polizisten bei Pokal-Derby in Deutschland verletzt
- Farbanschlag auf Bernd: Das berühmteste Brot Deutschlands ist plötzlich silbrig
- «Medizinische Probleme»: Auto rast in Deutschland durch Fussgängerzone und verletzt Leute
- 2 Tote und Kind schwerverletzt: Geisterfahrer rammt Schweizer Auto in Deutschland
- Putins hybrider Krieg gegen Europa: «Wegwerf-Agent» in Deutschland verurteilt
