Michael J. Fox hält bei Emmys bewegende Rede und erhält Standing Ovation
Der kanadisch-amerikanische Schauspieler und Filmproduzent Michael J. Fox wurde bei der 78. Emmy-Awards-Verleihung im Peacock Theatre in Los Angeles mit einem «Bob Hope Humanitarian Award» ausgezeichnet. Er gehört damit nun einem erlauchten Kreis von nur sieben Personen an, denen diese Auszeichnung verliehen wurde. Die anderen sind Oprah Winfrey, Danny Thomas, George Clooney, Sean Penn sowie Ted Danson und Mary Steenburgen.
Der 65-Jährige wurde für sein jahrzehntelanges Engagement rund um die Krankheit Parkinson gewürdigt, an der er auch selbst leidet.
Michael J. Fox wurde in den 80er-Jahren bekannt aus seiner Hauptrolle in der Fernsehserie Familienbande sowie als Marty McFly in der Zurück-in-die-Zukunft-Filmtrilogie. 1991, im Alter von 29 Jahren, erkrankte er an Parkinson. Zunächst hatte er seine Diagnose acht Jahre lang geheim gehalten. Er habe Angst gehabt, seine Arbeit und seine Beziehung zum Publikum könnten darunter leiden. Tatsächlich erfuhr er schliesslich viel Unterstützung, als er damit an die Öffentlichkeit ging, wofür er sich in seiner Rede emotional bedankte.
Mehrere Milliarden für die Forschung
Diese Unterstützung habe auch dazu geführt, dass er sich in der Folge für Betroffene der Krankheit und deren Erforschung engagierte. Mit seiner Stiftung zählt Fox nach Angaben der Television Academy inzwischen zu den grössten gemeinnützigen Geldgebern der Parkinson-Forschung weltweit. Mehrere Milliarden sind durch seinen Einsatz bereits in die Bekämpfung der Krankheit geflossen. Und schon bald könnte sie endgültig besiegt sein, so der 65-Jährige.
(lzo)
