Anzahl der Toten und Vermissten steigt – das Ausmass der Sturzflut im Video
Nachdem eine verheerende Sturzflut Dörfer an der Grenze zwischen Nepal und Tibet zerstört hat, steigt die Anzahl der Toten und Vermissten stündlich. Unter den 1'300 Vermissten befinden sich laut nepalesischen Behörden rund 500 Touristen, darunter auch ein Schweizer Staatsangehöriger. Die Zahl der Todesopfer liegt derzeit bei 270.
SITUATION UPDATE- 3
— Nepal Tourism Board (@nepaltourismb) August 27, 2026
Bhotekoshi Flash Flood
August 27, 2026 pic.twitter.com/CO8MGUzzBq
Noch nicht ganz geklärt sei zudem die Ursache für die Naturkatastrophe, wie die «Kathmandu Post» berichtet. Die Behörden vermuten, dass ein Erdbeben in Tibet einen Gletscherausbruch ausgelöst haben könnte. Nach Angaben des US Geological Survey ereignete sich um 8:37 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf tibetischem Gebiet, etwa 47 Kilometer nördlich von Gosainkunda.
Die Sturzflut ist eine der schwersten Naturkatastrophen in Nepal seit den Erdbeben von 2015. (jus)
