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Giuliani und der Bus

Bild: montage: watson/lea, material: keystone, shutterstock

Analyse

Wirft Trump jetzt Giuliani unter den Bus?

Der Präsident will plötzlich nicht gewusst haben, was sein persönlicher Anwalt in der Ukraine im Schild geführt hat.



Bill O’Reilly war einst Starmoderator bei Fox News, bevor er wegen sexueller Belästigung gefeuert wurde. Nun arbeitet er als Radio-Moderator. Aus alter Freundschaft hat ihm Präsident Trump ein Interview gewährt. Es hat es in sich. Hier ein Ausschnitt:

O’Reilly: «Was hat Rudy Giuliani für Sie in der Ukraine unternommen?»
Trump: «Das müssen Sie Rudy fragen. Ich wusste nicht einmal, dass er in die Ukraine fährt. Ausser mir hat Rudy noch weitere Klienten.»
O’Reilly: «Sie haben ihn also nicht in die Ukraine geschickt?»
Trump: «Nein.»

Republican presidential candidate Donald Trump speaks during his interview with Bill O'Reilly on the Fox news talk show

Donald Trump und Bill O'Reilly bei einem Interview in den alten Fox-News-Tagen. Bild: AP/AP

Einmal mehr lässt einen die Unverfrorenheit von Trump das Blut in den Adern gefrieren. Wie kann er nur behaupten, er hätte Giuliani nicht in die Ukraine geschickt? In der vom Weissen Haus veröffentlichten Zusammenfassung des Telefongesprächs zwischen Trump und Wolodymyr Selenskyj, dem Präsidenten der Ukraine, wird der US-Präsident wie folgt zitiert:

«Mr. Giuliani ist ein sehr respektierter Mann, und ich möchte, dass Sie ihn anrufen. Ich werde ihn bitten, Sie anzurufen, zusammen mit dem Justizminister. Rudy weiss Bescheid, und er ist ein sehr fähiger Typ. Wenn Sie mit ihm sprechen könnten, wäre das super.»

In den Hearings des Intelligence Committees der vergangenen beiden Wochen war der Name Rudy Giuliani allgegenwärtig. Zeuge um Zeuge erklärte, er sei der Kopf der Schattenregierung gewesen, die in privater Mission die offizielle US-Aussenpolitik unterlaufen und den neu gewählten Präsidenten Selenskyj unter Druck gesetzt habe – und zwar auf ausdrückliches Geheiss Trumps.

FILE - In this Wednesday, Nov. 20, 2019, file photo, U.S. Ambassador to the European Union Gordon Sondland testifies before the House Intelligence Committee on Capitol Hill in Washington, during a public impeachment hearing of President Donald Trump's efforts to tie U.S. aid for Ukraine to investigations of his political opponents. For readers of some prominent regional newspapers, following the impeachment inquiry is a far different experience depending on whether you seek out newsprint or go digital. Copies of the Charlotte Observer, Tampa Bay Times, Indianapolis Star, St. Louis Post-Dispatch and Idaho Statesman that arrived on doorsteps Thursday all had a story about Ambassador Gordon Sondland’s testimony at the top of their front pages. Yet if you clicked onto each newspaper’s web site mid-morning, you’d see a different lead story. (AP Photo/Andrew Harnik, File)
Gordon Sondland

Unmissverständliche Aussagen: EU-Botschafter Gordon Sondland. Bild: AP

Am deutlichsten drückte sich Gordon Sondland, der von Trump eigenhändig eingesetzte EU-Botschafter, aus. Er wurde am 20. Mai zusammen mit Energieminister Rick Perry und Sonderbotschafter Kurt Volker ins Weisse Haus beordert, um über den Stand der Dinge in Kiew zu berichten.

Den «drei Amigos» war bald klar, woher der Wind weht: «Fragt Rudy», wurden sie vom Präsidenten aufgefordert. «Wir wussten, dass wir uns an die Direktiven von Giuliani zu halten hatten», so Sondland.

«Ask Rudy» erinnert an «ask Michael». Das erklärte Trump seinerzeit auf die Frage von Journalisten, ob er von den Schweigegeld-Zahlungen an den Pornostar Stormy Daniels gewusst habe. Mit Michael war Michael Cohen gemeint, Giulianis Vorgänger als Trumps persönlicher Anwalt.

epa07402713 Michael Cohen, former attorney to US President Donald J. Trump, reacts while listening to the closing remarks of House Oversight and Reform Committee Chairman Elijah Cummings, while appearing before the House Oversight and Reform Committee in the Rayburn House Office Building in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is scheduled to testify before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Trumps ehemaliger Fixer Michael Cohen vor dem Kongress. Bild: EPA/EPA

Selbstverständlich hatte Trump auch damals schamlos gelogen. Er wusste von den Zahlungen, wie sich später herausstellte. Rechtlich gesehen ist er damit «nicht angeklagter Mitverschwörer». Cohen sitzt nämlich wegen diesen Zahlungen im Knast. Weil ein amtierender Präsident nicht angeklagt werden kann, darf Trump weiterhin im Weissen Haus sitzen.

Im für ihn schlimmsten Fall nicht mehr allzu lange. Das Justizkomitee hat angekündigt, dass die rechtlichen Hearings schon am 4. Dezember beginnen werden. (Die Hearings vor dem Intelligence Committee waren gewissermassen die Untersuchungen.) Die Lage für Trump verschlechtert sich täglich:

Das Urteil im Fall McGahn könnte weitreichende Folgen haben. Es ist nicht nur eine schallende Ohrfeige an Trump und seinen Anspruch, über dem Gesetz zu stehen. Es könnte auch bedeuten, dass die Schwergewichte im Weissen Haus – Aussenminister Mike Pompeo, Energieminister Rick Perry und Stabschef Mick Mulvaney – in den Zeugenstand gezwungen werden.

Besonders gespannt wartet Washington derweil auf John Bolton, den gefeuerten Sicherheitsberater. Er nimmt seine Entlassung nicht auf die leichte Schulter und provoziert laufend mit Andeutungen. Er wisse von Sitzungen, die bisher noch nicht bekannt seien, liess er via seinen Anwalt wissen. Das Weisse Haus habe nun seinen Twitter-Account deblockieren müssen, erklärte er selber.

epa07832880 (FILE) - US National Security Advisor John Bolton speaks to media at the Palace of Independence in Minsk, Belaru, 29 August 2019 (Reissued 10 September 2019). Trump tweeted on 10 September 2019 that he asked his national security advisor John Bolton to resign and that he will name a new advisor on the following week.  EPA/TATYANA ZENKOVICH *** Local Caption *** 55425122

Ziert sich (noch): Der gefeuerte Sicherheitsberater John Bolton. Bild: EPA

Bolton hat einst gesagt, Giuliani sei eine Handgranate, die ihnen im Gesicht explodieren werde. Nun ist er selbst ein ungelenktes Projektil geworden, welches das Weisse Haus in die Luft jagen könnte.

Was Rudy Giuliani betrifft: Er wird sich kaum wie Cohen abschlachten lassen. «Ich habe Versicherung», liess er kürzlich in einem Interview mit Fox News in klassischem Mafia-Speak durchblicken. Wenige später präzisierte er eilig, er habe damit nicht auf den Präsidenten anspielen wollen.

epa07883526 (FILE) - Former New York City Mayor Rudy Giuliani (L) poses with US President Donald J. Trump at the clubhouse of Trump International Golf Club, in Bedminster Township, New Jersey, USA, 20 November 2016 (reissued 30 September 2019). The House Committees of Foreign Affairs, Oversight, and Intelligence issued a subpoena for Rudy Giuliani, President Trump's personal lawyers, demanding that he produce communications and records related to Ukraine in connection with the impeachment inquiry.  EPA/PETER FOLEY  ALTERNATIVE CROP

Ein Bild aus besseren Tagen: Rudy Giuliani und Donald Trump. Bild: EPA

Doch Trump wird wissen, was sein Anwalt gemeint hat und an wen die Botschaft adressiert war. Will er Rudy tatsächlich unter den Bus schmeissen, muss er sich warm anziehen.

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thunderbolt 28.11.2019 19:41
    Highlight Highlight Das Schlimme ist, dass alle Abgeordeten seiner Partei ihn unterstützen!
    Das ist eben Politik! Dreck, Lügen, Korruption, das alles spielt keine Rolle solange man zur selben Partei gehört.
    Unsere Politiker sind nicht besser, nur diskreter.
  • Gio Ago 28.11.2019 05:39
    Highlight Highlight Manchmal lohnt es sich, in alten Wörterbüchern nachzuschlagen. Hier der Langenscheidt von 1977.
    transitives Verb:
    to trump = etwas erfinden
    to trump up an accusation = sich eine Beschuldigung aus den Fingern saugen.
    Langenscheidt hat's schon vor Jahren gewusst was Donald für einer ist :-D
    Benutzer Bild
  • The_real_Zippy 27.11.2019 23:58
    Highlight Highlight Wer nicht jetzt erkannt hat, dass No. 45, Donald J. Trump, President of the United States of America, ein Verbrecher ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen... So viele Zeugenaussagen gegen ihn.. Wollt ihr dies alles wirklich als Witz abtun? Dann ist für euch ein Bürger-, Rassen-, oder Weltkrieg auch ein Witz... Viel Spass euch dabei.. Ich verzieh mich mal in meinen "Schutzraum"
  • chartreader 27.11.2019 23:34
    Highlight Highlight Unmissverständliche Aussagen des EU-Botschafter Gordon Sondland? Hört doch selbst hin. Unmissverständlich hält er fest; das Zurückhalten der Militärhilfen beruht ausschliesslich auf Annahmen seinerseits, die sich am Ende nicht bewahrheitet hat.
    Play Icon
  • hämpii 27.11.2019 22:55
    Highlight Highlight Ou man, was für eine Farce 😂
  • imposselbee 27.11.2019 22:45
    Highlight Highlight Rudy hat schon aus Gewohnheit seinen Fallschirm geschnürt und alles belastende Material an sicheren Orten gebunkert.
    Jedoch einem Präsidenten (auch vom Trump-Format) zu drohen ist eine ganz schlechte Idee.
    • chartreader 28.11.2019 05:21
      Highlight Highlight Seine Aussage ist klar; falls mir etwas geschieht, wird die ganze Welt erfahren, wie korrupt Onkel Joe ist. Wie kann das als Drohung an Potus verstanden werden? Hört doch selber hin:
      Play Icon
  • äti 27.11.2019 22:26
    Highlight Highlight Jetzt Bus-Aktien kaufen! Sind in bälde Mangelware.
  • Noblesse 27.11.2019 22:02
    Highlight Highlight Hochriskante Trapeznummer. Kann mir nicht vorstellen, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika dieses Game noch lange durchhält.
  • Juliet Bravo 27.11.2019 21:27
    Highlight Highlight Ich war bisher eher der Ansicht, die Demokraten sollen sich darauf konzentrieren, Trump in den Wahlen zu besiegen. So wie es sich mittlerweile aber seit einigen Wochen zeigt, war dieses Verfahren unverzichtbar, es bringt offenbar mehr zu Tage als ich je befürchtet hatte. Der Mafiosi Trump gehört vor Gericht. Und muss von seiner Stelle als Präsident frei gestellt werden.
  • Gio Ago 27.11.2019 20:32
    Highlight Highlight Präsident Trump macht im mittleren Westen einen Besuch auf einem Bauernhof und lädt dazu auch die Presse ein. Ein Fotograf knipst ihn im Schweinestall. Darauf sagt er zu dem Fotografen: „Dass Ihr mir aber nicht so dummes Zeug unter das Bild schreibt, wie Trump und die Schweine oder so!“ „Nein nein, geht schon klar.“, antwortet der Fotograf.
    Am nächsten Tag ist das Bild in der Zeitung und darunter zu lesen:
    Präsident Trump (3. von links).
    • Bruuslii 27.11.2019 23:50
      Highlight Highlight oh mann, das bild musst du posten 😁
    • Gio Ago 28.11.2019 04:01
      Highlight Highlight links ist Mr. Trump
      Benutzer Bild
    • Hansdamp_f 28.11.2019 13:49
      Highlight Highlight Ey, Schweine sind cool und schlau! Es braucht was Treffenderes.
  • BlueTire 27.11.2019 20:29
    Highlight Highlight Trump wird uns noch lange unterhalten. Egal ob impeached oder nicht. Löpfe wird schon seinen Ruhestand geniessen bevor wir aufhören über Trump zu sprechen und schreiben.
    Aber so spannend es auch ist, langsam sollte er weg und der Justiz zugeführt werden.
  • Black Cat in a Sink 27.11.2019 20:26
    Highlight Highlight Wenn die Dems jetzt nicht richtig vorwärts machen, heisst der nächste Präsident Trump und wenn so, der über nächste auch. Die GOP wiederholt mantrahaft das Narrativ Russlands, dass sich die Ukraine in die Wahl 2016 eingemischt hat. Du musst eine Lüge nur lange genug wiederholen und sie wird zur Wahrheit (Goebbels).
    Sie haben Recht Löpfe, aber den Midwest-American interessiert nur der Paycheck, Bier, World Series und Superbowl.
  • P.M aus W 27.11.2019 19:43
    Highlight Highlight Ich frage mich wie weit die Senatoren gehen werden, Trump wird niemals freiwillig gehen. Ihnen muss doch bewusst sein das Trump die republikanische Partei egal ist Wenn nötig nimmt er sie mit in den Abgrund. Oder vielleicht denken sie die Linie ist bereits überschritten, bei der sie noch umkehren können. Ist es eigentlich möglich auch wenn seine Schuld zu 100: Prozent bewiesen ist, trotzdem an der Macht bleibt?
    • Astrogator 27.11.2019 21:21
      Highlight Highlight "Ist es eigentlich möglich auch wenn seine Schuld zu 100: Prozent bewiesen ist, trotzdem an der Macht bleibt?"
      Ja
  • Le French 27.11.2019 19:42
    Highlight Highlight Solange es die Demokraten nicht schaffen, dass alles was da ans Licht kommt, die Trumpwähler umstimmt, wird er leider weiter iim oval office wüten. Und es sieht momentan nicht so aus, als würde Trump das schaden. Der Mann ist gewohnt sich zu verteidigen. Das macht er schon sein ganzes Leben lang. Mit allen dreckigen Tricks.
    • Avalon 28.11.2019 15:29
      Highlight Highlight Bei Nixon hat es auch ein Weilchen gedauert, bis die WählerInnen und die GOP umgestimmt waren. Bin da sehr zuversichtlich, was das Impeachment angeht. Gut möglich, dass Pence auch gleich impeached wird.
  • Basti Spiesser 27.11.2019 19:09
    Highlight Highlight „Das Urteil im Fall McGahn könnte weitreichende Folgen haben.„

    Solche Sätze haben wir von Löpfe schon oft gehört, aber diesmal wird es sicher zutreffen.
    • Juliet Bravo 27.11.2019 23:43
      Highlight Highlight Ja genau.

      Also auch für dich als rechten doch recht klar?
  • Rim 27.11.2019 19:04
    • roger.schmid 27.11.2019 20:21
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
    • Bruuslii 27.11.2019 21:32
      Highlight Highlight psy45 ist mittlerweile derart berechenbar. sein hauptgrdanke: "ich ich ich".
      schliesslich ist er das von gott gesandte stabile genie mit unglaublicher weisheit. anfangs noch mit krampfhaftem lächeln meinerseits als schlechten joke verstanden, ist mir mittlerweile klar geworden, dass er das wirklich glaubt.
      auch solche bilder wie vom rocky meint er tatsächlich ernst.
      bei allem was er tut, muss man sich nur fragen, was es donni persönlich nützt.
      selbst als laie mit gesundem menschenverstand muss doch jedem mittlerweile klar sein, dass dieser mensch eine gefahr für die gemeinschaft darstellt.
  • bebby 27.11.2019 18:52
    Highlight Highlight Tolles Kino. In Zukunft werden wohl direkt Schauspieler diese Rollen annehmen und das Regieren wird durch Administratoren erledigt.
  • meglo 27.11.2019 18:17
    Highlight Highlight Wie war das doch gleich, Giuliani, den kennt Trump doch kaum.
  • Spargel 27.11.2019 18:09
    Highlight Highlight Nein, Herr Löpfe. Ich Zahl ihnen ein Esses nach Wahl in ZRH falls Trump abgewählt wird, wenn Sie die Gegenwette annehmen?
    • Philipp Löpfe 27.11.2019 18:26
      Highlight Highlight Mit Wetten habe ich schlechte Erfahrungen gemacht....
    • Spargel 27.11.2019 19:27
      Highlight Highlight OK :-)
  • circumspectat animo 27.11.2019 17:51
    Highlight Highlight Wann macht Sacha Baron Cohen eigentlich einen Film in dem er Trump spielt ?
    • Trollgeflüster 27.11.2019 18:58
      Highlight Highlight Baron Cohen wird Stormy Daniels spielen... Die Trump-Rolle gehört definitv Alec Baldwin... 😅
    • Basti Spiesser 27.11.2019 19:15
      Highlight Highlight Hat er doch schon:

      „Der machtbesessene Diktator will die drohende Säkularisierung seines unterdrückten Volkes um jeden Preis verhindern. Um sein verdächtiges, nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen, reist Admiral General Aladeen nach New York, wo er einen Vortrag halten will. Zu seinem Entsetzen wird der Despot jedoch noch vor seinem internationalen Auftritt gekidnappt und durch ein harmloses Double ersetzt. Rücksichtslos lassen seine Entführer den überrumpelten Diktator schutzlos auf den Straßen New Yorks zurück.“

      Naja fast...
  • b4n4n4j03 27.11.2019 17:51
    Highlight Highlight lustig wäre, wenn die absicherung von giuliani wäre, dass er von anfang an undercover gearbeitet hätte und in der zeit so viel dreck wie möglich über alle zwilichtigen personen gesammelt hätte. er hat ja damals auch new york von der mafia aufgeräumt...
    wird aber leider nicht so sein...
  • Sapere Aude 27.11.2019 17:42
    Highlight Highlight Bei sovielen, die bereits unter den Bus geworfen wurde, fragt sich, wie lange es noch dauert bis jener kippt.
  • Abu Nid As Saasi 27.11.2019 17:33
    Highlight Highlight Unter den Bus? Der ist so zäh, da würde der Bus gegen die Wand geschleudert. Der gehört unter den Amtrak
  • Bert der Geologe 27.11.2019 17:33
    Highlight Highlight Diese Verteidigungslinie war schon länger absehbar. Er würde auch behaupten, Melanie nur flüchtig gekannt zu haben, wenn's drauf an käme. Aber wisst ihr was, den knapp 50% von Trump ionescomässig infizierten Nashörner in den USA ist das alles egal. Die wollen keine Logik mehr, die wollen ihr Idol auf dem Sockel halten und die Reps scheissen sich weiterhin in die Hosen.
  • Cpt. Jeppesen 27.11.2019 17:10
    Highlight Highlight Giuliani liegt schon unter dem Bus, er weiss nur noch nicht.
  • swisskiss 27.11.2019 16:48
    Highlight Highlight Ach Philipp. Es ist doch Absicht, dass Guliani privater Rechtsberater des Präsidenten ist und nicht offizieller Mitarbeiter. So ist gewährleistet, dass Guliani jede Auskunft mit Verweis auf das Klientenverhältnis verweigern kann. Das ist im Gegensatz zu Don Mc Gahn, der Rechtsberater des Weißen Hauses war, eine Stelle die nicht den "freedom of information act" ein Gesetz das Administration und Behörden zur Auskunft verpflichtet, unterstellt. Da fliegen Andere zuerst! Der nächste Kandidat ist Mulvaney.
    • Nilda84 27.11.2019 18:14
      Highlight Highlight @swisskiss - und mit Michael Cohen sehen wir ja, wie gut diese Taktik funktioniert... 😌
    • reactor 27.11.2019 18:14
      Highlight Highlight Ein, 'privater Rechtsberater' , welcher Anweisungen an Botschafter der USA weiterleitet. Denke, dass da rechtlich die Dinge nicht so einfach liegen
    • swisskiss 27.11.2019 19:11
      Highlight Highlight Nilda84: Cohen wurde NICHT wegen den Beziehungen zu Trump, der Auszahlung von Schweigegeld an Stormy Daniels, oder anderer Delikte im Zusammenhang mit Trump verurteilt, sondern wegen der Geschäftstätigkeit mit Essential Consultants L.L.C., der damit einhergehenden Steuerhinterziehung und illegaler Zahlungen mit der Umgehung des Kontrollsystems durch Zahlungen unter 10k. Immer noch, Teflon Don ist weiterhin im juristischen Sinne unschuldig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • problemfall 27.11.2019 16:41
    Highlight Highlight Moment, ich muss mal Popcorn-Nachschub holen.
  • Kong 27.11.2019 16:37
    Highlight Highlight Trump geht gar nicht. Aber was da an Verbrüderungen, Absprachen und dreckiger Politik rauskommt, ist ja haaresträubend. Viele alte reiche weisse Männer die da in unterschiedlichen Rollen die dunklen Seiten der US Demokratie besetzen... ich hoffe diejenigen die nun aufdecken, agieren für die Öffentlichkeit und nicht einen anderen Puppenspieler
    • Spargel 27.11.2019 18:13
      Highlight Highlight Alte weisse Männer mit grauen Haaren. Ist das Jetzt Salonfähig? Alte schwarze Frauen mit Hängebusen. Stopp mit Rassen und Altersdiskriminierung!
  • Alteresel 27.11.2019 16:26
    Highlight Highlight Aber seine Gesundheit, so hat er sich das bestätigen lassen, ist unglaublich gut! Und an Giuliani: mit solchen Freunden braucht man keine Feinde,
  • Kaspar Floigen 27.11.2019 16:22
    Highlight Highlight Beim Titelbild dachte ich, es sei der Picdump
    • Heinzbond 27.11.2019 17:29
      Highlight Highlight Ist tragisch komisch hier...
    • lilas 27.11.2019 18:12
      Highlight Highlight Pictrump-badummtsss....sorry, ich konnt nicht anders
  • Wiedergabe 27.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Das passiert, wenn man einen Kriminellen zum Präsidenten wählt. Wird ein echter Härtetest für die US-Demokratie.
    Und keiner der auf 5 zählen kann, darf behaupten, dass wäre vor der Wahl nicht absehbar gewesen..!
    • Chrisbe 27.11.2019 18:01
      Highlight Highlight Na klar wusste es jeder, so sicher wie das Amen in der Kirche.
      Trump ist nicht mehr als eine grossmäulige, skrupellosei, 'einfach strukturierte' Marionette, instrumentalisiert u. a. von den überaus grosszügigen Spendern seines Wahlkampfes. Deren "Investment" hat sich allein durch die von Trump erlassenen Änderungen (Steuer) bereits vielfach amortisiert.
      Denen ist es sowas von egal ob der Clown lügt, betrügt, beleidigt, tobt,...
      Sobald deren 'Traktandenliste' abgearbeitet ist, wird Trump nicht mehr gebraucht und fallengelassen wie die berühmte heisse Kartoffel.
  • Scalina58 27.11.2019 16:07
    Highlight Highlight wäre Demenz/Alzheimer nicht auch ein Grund Donald Trumpel aus seinem Amt zu entheben?
  • smoking gun 27.11.2019 16:01
    Highlight Highlight Wer sich für die krummen Geschäfte der Bidens (und noch anderen) interessiert, hier die Dokumente des US-Aussenministeriums:

    https://www.americanoversight.org/documents

    Besonders interessant sind die Anschuldigungen des ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalts Viktor Shokin.

    • Philipp Löpfe 27.11.2019 16:16
      Highlight Highlight #smoking gun: Was hat dies mit dem oben stehenden Text zu tun? Und Shokin ist ein korrupter Gauner. Was also soll diese Ablenkung?
    • Wiedergabe 27.11.2019 16:23
      Highlight Highlight Herr Löpfe, warum werden überhaupt Kommentare aufgeschaltet, die mit dem Artikel nichts zu tun haben?
      Ich glaube, sie könnten einfach den Kommentar nicht aufschalten, da er nicht den Kommentarregeln entspricht anstatt und aufzuschalten und den Verfasser anzugehen.
    • smoking gun 27.11.2019 16:29
      Highlight Highlight „Und Shokin ist ein korrupter Gauner“. Exakt wegen solchen Aussagen finde ich es wichtig, dass jeder anhand dieser Dokumente lesen kann, was genau Shokin gesagt und gemacht hat.

      Du hast doch sicher nichts gegen „gut informierte“ Leser einzuwenden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albert Stpeck 27.11.2019 15:55
    Highlight Highlight Das gute an der Verkommenheit dieser Typen ist ihre Konsequenz: die würden sogar ihre Grossmutter verkaufen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die sich (ohne das geringste Anzeichen von Loyalität natürli) bei der ersten Gelegenheit in den Rücken fallen.
  • Til 27.11.2019 15:50
    Highlight Highlight Ich hoffe Giuliani hat die Pippi-Tapes.😂
    • Charlie B. 27.11.2019 16:55
      Highlight Highlight Nein, die Pippi-Tapes haben doch die Russen ;-)
    • Fisherman 27.11.2019 17:35
      Highlight Highlight Putin hat die bestimmt.
    • Nilda84 27.11.2019 18:11
      Highlight Highlight @Charlie - oder doch die Ukrainer? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 27.11.2019 15:37
    Highlight Highlight Dabei dachte Rudi immer sein Freund Donald wäre ein Gentleman... 🤣
    Play Icon
  • Militia 27.11.2019 15:36
    Highlight Highlight Das wird für einige wohl ein heisser Winter...
  • roger.schmid 27.11.2019 15:35
    Highlight Highlight Wer sich mit Trump einlässt, sollte inzwischen wissen: Er wird entweder dein Leben ruinieren, oder dich sexuell belästigen..

    Play Icon
    • roger.schmid 27.11.2019 15:57
      Highlight Highlight Kleine Korrektur nach dem Video von Bruno S.1988: Bei Giuliani ist's sogar beides 😅
    • Hans Jürg 27.11.2019 16:31
      Highlight Highlight Warum "entweder". Oft macht er auch beides, also "und".
    • Scaros_2 27.11.2019 16:41
      Highlight Highlight why not both?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 27.11.2019 15:34
    Highlight Highlight sondland-hearing: "«Giuliani hat auf ein Quidproquo hingearbeitet.» Dies sei auf Anweisung des US-Präsidenten passiert."

    hab damals schon gedacht, dass giuliani wohl unter den bus geworfen wird (wies die amis so schön sagen) und man argumentieren wird, dass dieses quid pro quo im zusammenhang mit burisma/biden alleine die idee von giuliani war und nicht von trump, und das quid pro quo, das trump forderte, nur auf allgemeine korruption gedacht war (falsch verstandenes vorgehen dito joe biden)...

    https://www.watson.ch/!578383830#comment_2241178
  • Bruno S.1988 27.11.2019 15:32
    Highlight Highlight Und dabei hatten sie doch eine solch innige Freundschaft. Ja man könnte gar behaupten etwas mehr als nur Freundschaft! "Friends with Benefits" sozusagen!
    Play Icon
    • Bruuslii 27.11.2019 15:38
      Highlight Highlight mich schaudert 🤢
    • EvilBetty 27.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Waddafuq?
    • TanookiStormtrooper 27.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Verdammt! 5min früher.... 😂
  • zombie woof 27.11.2019 15:28
    Highlight Highlight Wenn Trump als letzter unter den Bus kommt, auch gut.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass trump der bus ist...
    • Ueli der Knecht 27.11.2019 16:45
      Highlight Highlight Trump fährt den Bus. Jeder andere Bus-Fahrer würde bremsen. Aber der Perversling Trump gibt Vollgas, und geilt sich auf, wenn es klatscht und Blut spritzt.

Nach den Hearings: Wer steckt wie tief in der Sch...?

Die Faktenlage in der Ukraine-Affäre ist eindeutig: Es gab ein Quidproquo. Weniger klar ist, wer wie stark beteiligt war und entsprechend darunter leiden wird. Wir klären auf.

«Alles, was Trump anrührt, stirbt», lautet der Titel eines Buches von Rick Wilson, einem ehemaligen republikanischen Strategen. Die Ukraine-Affäre gibt ihm Recht: Ob Vizepräsident oder Aussenminister, ob persönlicher Anwalt, Stabschef oder Abgeordneter – alle werden in den präsidialen Sumpf hineingezogen.

Aber nicht alle gleich weit. Hier die Übersicht:

Die erste und wichtigste Lektion, die man an der Mafia-Universität lernt, lautet: Sorg dafür, dass alle Dreck am Stecken haben und sich keiner …

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