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UBS erzielt Quartalsgewinn von 2,7 Milliarden US-Dollar

UBS erzielt Quartalsgewinn von 2,7 Milliarden US-Dollar

28.10.2026, 07:1628.10.2026, 07:16

Die UBS hat im dritten Quartal 2026 die Erträge und den Gewinn gesteigert. Zudem befindet sich die Grossbank in den letzten Zügen, die Integration der Credit Suisse abzuschliessen, und kann auf den letzten Metern sogar mehr Kosteneinsparungen bis Ende Jahr ins Aussicht stellen.

The logo of the Swiss bank UBS on the former main building of Credit Suisse on Paradeplatz in Zurich, Switzerland, 17 January 2025. The headquarters of Credit Suisse was located at Paradeplatz until i ...
Das UBS-Logo in Zürich.Bild: KEYSTONE

Die UBS erzielte in den Monaten Juli bis September 2026 einen Gewinn von 2,69 Milliarden US-Dollar und damit 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Vor Steuern waren es 3,59 Milliarden (+27%). Um Restrukturierungskosten bereinigt blieb ein Vorsteuergewinn von 4,08 Milliarden (+14%).

Die Erträge der Bank stiegen derweil um 5 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar an, während der Aufwand mit 9,65 Milliarden um knapp 2 Prozent abnahm. Das für eine Bank wichtige Kosten/Ertrags-Verhältnis lag damit bei 72,3 Prozent, auf bereinigter Basis lag die Kennzahl mit 68,7 Prozent sogar unter 70 Prozent.

Hohe Nettoneugelder im Kerngeschäft

In ihrem Kerngeschäft – in der globalen Vermögensverwaltung – konnte die UBS weitere Kundengelder anziehen. Der Nettoneugeldzufluss belief sich in dem Bereich auf 55,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verwaltete die UBS über alle Bereiche der Gruppe hinweg allerdings kaum mehr Vermögen: Diese lagen Ende September bei 7328 Milliarden nach 7326 Milliarden Ende Juni. So war es etwa im Asset Management netto zu Abflüssen in der Höhe von 5,1 Milliarden gekommen.

Ende Jahr endet nun der wesentliche Teil der Integration der Credit Suisse: «Derzeit setzen wir die letzten Schritte der Integration um», so die UBS. Bisher seien brutto 13,2 Milliarden Dollar Kosteneinsparungen erzielt worden im Vergleich zu 2022. Dabei tritt die UBS bei der laufenden Restrukturierung aufs Gaspedal: Neu geht die Bank davon aus, insgesamt bis Ende Jahr 13,7 Milliarden zu erzielen statt der zuvor in Aussicht gestellten rund 13,5 Milliarden.

Mit Blick in die Zukunft gibt sich die UBS derweil betont zurückhaltend: «Angesichts erhöhter makroökonomischer Volatilität, anhaltender geopolitischer Spannungen und politischer Unsicherheit im Zusammenhang mit richtungsweisenden Wahlen wie jenen in den USA bleibt die Anlegerstimmung zu Beginn des vierten Quartals verhalten», heisst es. Für das Schlussquartal erwarte die Bank die häufig zu beobachtende saisonale Abschwächung der Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorquartal.

Hoffen auf Parlament

Die UBS will zudem im Februar 2027 mit den Ergebnissen zum vierten Quartal ankündigen, wie viel Kapital im Jahr 2027 an die Aktionäre zurückgeführt werden soll. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar soll bis dahin abgeschlossen werden.

Mit Blick auf die laufende politische Debatte über schärfere Kapitalanforderungen in der Schweiz will sich die Bank weiter «konstruktiv» in die politische Diskussion einbringen. (dab/sda/awp)

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