DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Für einen Bitcoin gibt es derzeit so viele US-Dollar wie noch nie.
Für einen Bitcoin gibt es derzeit so viele US-Dollar wie noch nie.Bild: EPA/EPA

Bitcoin erreicht ein neues Allzeithoch von über 66'000 Dollar

20.10.2021, 16:58

Der Start eines ersten Bitcoin-ETF an der Wall Street beflügelt die Anhänger der Kryptowährungen. Nach einem stetigen Anstieg in den vergangenen Tagen kletterte der Bitcoin am Mittwochmittag zeitweise über 66'000 Dollar und übertraf damit sein im Frühling erreichtes Allzeithoch von rund 64'900 Dollar.

Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete die grösste Kryptowährung am Mittwochnachmittag in der Spitze 66'299 Dollar, was einem Anstieg um über 20 Prozent gegenüber dem Stand vor Wochenfrist entspricht. Die Marktkapitalisierung des Bitcoin klettert ebenfalls deutlich auf 1,25 Billionen Dollar, nachdem sie Mitte des Monats wieder die Billionen-Marke durchbrochen hatte. Auch der Ether, die zweitgrösste Kryptowährung, legte am Mittwoch kräftig zu und wurde zu einem Preis von über 4000 Dollar gehandelt.

Akzeptanz gewinnen

Seit Tagen elektrisiert die Ankündigung des ersten Bitcoin-ETF die Krypto-Anleger. Dass der am Dienstag an der New Yorker Börse gestartete ETF nicht auf eigentlichen Bitcoins sondern auf Terminkontrakten (Futures) auf Bitcoin beruht, tut der Begeisterung offenbar keinen Abbruch. Die Erkenntnis bleibe, dass Kryptowährungen - und allen voran der Bitcoin - damit noch ein Stück näher an den weltweiten Finanzmarkt heranrückten und an Akzeptanz gewinnen würden, meinte ein Investor.

«Die Preisfantasien der Anleger haben nun neue Nahrung erhalten. Dies ist ein Weckruf an die gesamte Branche mit womöglich grossen Folgewirkungen. Die Schleusen des ETF-Marktes sind für den Krypto-Markt spätestens seit gestern geöffnet», sagt Analyst Timo Emden vom deutschen Emden Research. Neben dem Kapitalzufluss werde der Branche mehr als eine Prise Seriosität auf dem steinigen Weg zu einer anerkannten Anlageklasse verliehen.

«Dass sich die US-Aufsichtsbehörde Securities Exchange Commission (SEC) nicht mehr als Spielverderber in puncto Bitcoin-ETFs erweist, nährt die Hoffnung auf eine sukzessive Ausweitung der Produktpalette an spezifischen Kryptofonds, welche an den Kassamarkt gekoppelt sind. Spätestens jetzt kann die Wall Street Bitcoin und Co nicht mehr ignorieren», sagt Emden. (awp/sda)

Du willst Bitcoin kaufen? Dann schau zuerst dieses Video

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mit dieser Software will die Schweizer Börse Betrüger erwischen
Die selbstentwickelte Applikation «Prometheus» soll helfen, Insiderhandel und Marktmanipulationen schneller aufzudecken.

Bei der Schweizer Börse soll der Handel künftig mit einer neuen Software überwacht werden, um schneller Insiderhandel oder Marktmanipulation auf die Spur zu kommen. Das Regulierungsorgan der SIX hat jetzt die Entwicklung abgeschlossen.

Zur Story