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Google droht heute die zweite Milliarden-Strafe in einer Woche

European Union Commissioner for Competition Margrethe Vestager speaks during a media conference at EU headquarters in Brussels on Tuesday, June 27, 2017. The European Union's competition watchdog ...
Die dänische Politikerin Margrethe Vestager legte sich in ihrer zehnjährigen Amtszeit als EU-Wettbewerbskommissarin (bis 2024) erfolgreich mit marktbeherrschenden US-Konzernen an.Bild: Ap

Google droht heute die zweite Milliarden-Strafe in nur einer Woche

02.07.2026, 08:1802.07.2026, 08:30

Vor dem höchsten europäischen Gericht geht es am Donnerstag um eine EU-Wettbewerbsstrafe gegen den amerikanischen Tech-Konzern in Milliardenhöhe, wie heise.de schreibt.

Die Europäische Kommission hatte das Bussgeld in Rekordhöhe von 4,34 Milliarden Euro 2018 verhängt: Google wird vorgeworfen, Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt zu haben, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken.

Google hatte gegen die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter geklagt und vor dem EU-Gericht in erster Instanz verloren. Dagegen legten Google selbst und sein Mutterkonzern Alphabet Einspruch beim Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) ein. Nun wird das Urteil erwartet.

Heise.de konstatiert:

«Von EU-Seite hat das Unternehmen schon mehrere hohe Wettbewerbsstrafen aufgebrummt bekommen – manche wurden gerichtlich bestätigt, andere kassiert. Der Konzern konnte die Bussgelder bisher wegen des boomenden Online-Werbegeschäfts gut verkraften.»

Milliarden-Schadenersatz

Am Mittwoch hat ein schwedisches Gericht Google zu einer Schadenersatz-Zahlung von 1,7 Milliarden Euro verurteilt. Der marktbeherrschende Tech-Konzern habe seine eigene Preisvergleichs-Seite über viele Jahre hinweg in unzulässiger Weise bevorzugt. Dadurch habe die seit 2022 zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehörende Preisvergleichsplattform Pricerunner einen Schaden erlitten.

Quellen

(dsc)

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