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EU verteuert Importe aus China: Temu und Co. müssen mehr zahlen

epa12999835 (FILE) - (ILLUSTRATION) - The icon of the Temu e-commerce app (L) is displayed on a smartphone against a screen with the European Union (EU) flag (rear), in Berlin, Germany, 07 February 20 ...
Die EU möchte durch die Verteuerung des Imports von Billigware aus Asien die Päckliflut eindämmen.Bild: keystone

EU greift durch: Temu und Co. müssen mit höheren Importkosten rechnen

Die EU möchte der Masse an Paketen aus Asien entgegenwirken und verteuert dafür den Import von Billigartikeln aus China. Pro Artikelkategorie im Paket gibt es neu einen Zoll von 3 Euro.
02.07.2026, 14:4702.07.2026, 14:47

Mit billigen Produkten wie Handyhüllen, Kleidung oder Spielzeug machen chinesische Unternehmen wie Temu oder Shein ein Milliardengeschäft. Jedes Jahr gelangen zahlreiche Pakete mit günstigen Waren aus China in die EU. Da ihr Warenwert meist unter 150 Euro liegt, waren sie bislang von Zöllen befreit, schreibt das SRF.

Um die Flut an Sendungen mit häufig günstigen Massenprodukten von Plattformen wie Temu einzudämmen, führt die EU nun eine neue Abgabe ein. Künftig werden pro Artikelkategorie in einem bislang zollbefreiten Paket drei Euro fällig. Enthält eine Sendung beispielsweise drei Stofftiere und ein T-Shirt, fallen insgesamt sechs Euro an.

Auch Schweizer Unternehmen betroffen

Die neue Abgabe betrifft auch Sendungen aus der Schweiz mit einem Warenwert unter 150 Euro, denn die Schweiz ist nicht Teil der EU. Schweizer Onlineshops, die Waren in EU-Länder verschicken, sollten sich deshalb bei der Post über die neuen Abläufe informieren. Je nach Situation können sie die zusätzlichen Kosten selbst tragen oder an ihre Kundschaft in der EU weitergeben.

Für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten, die in europäischen Onlineshops einkaufen, ändert sich hingegen nichts. Die neuen Gebühren zielen ausschliesslich darauf ab, den Import günstiger Waren in die EU zu verteuern – nicht den Export aus der Union.

Die Teuerung ist für zwei Jahre angesetzt und dient als Übergangslösung, bis eine neue digitale Plattform für die Zollabwicklung und -kontrolle eingeführt wird. (kek)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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neoliberaler Raubtierkapitalist
02.07.2026 16:08registriert Februar 2018
Die Konsumenten, nicht Temu und Co. bezahlen diese neue Steuer.
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ursus3000
02.07.2026 15:58registriert Juni 2015
"Temu und Co. müssen mit höheren Importkosten rechnen"
Liest das jemand durch, bevor es publiziert wird?
Die Importkosten bezahlt der Konsument
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