Wirtschaft
International

EU plant sechs neue «Gigafactories» für Künstliche Intelligenz

Augsburg, Bavaria, Germany - April 24, 2024: Kuka industrial robots on display in the AI research hall Hall 43 of the University of Augsburg *** Kuka Industrieroboter ausgestellt in der KI-Forschungsh ...
Die EU und ihre Mitgliedsstaaten investieren 500 Millionen Euro.Bild: www.imago-images.de

EU plant sechs neue «Gigafactories» für Künstliche Intelligenz

10.10.2025, 15:1410.10.2025, 15:14

Die EU plant den Bau von sechs weiteren grossen KI-Fabriken in Europa. In Tschechien, Litauen, Polen, Rumänien, Spanien und den Niederlanden sollen nun sogenannte KI-«Gigafactories» entstehen, wie die EU-Kommission mitteilte.

Diese sollen demnach Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Industrie direkten Zugang zu KI-optimierten Supercomputern bieten. Dafür investieren die Mitgliedsstaaten zusammen mit der EU laut Mitteilung über mehr als 500 Millionen Euro.

Die EU möchte beim Thema KI aufholen und sich von technischen Abhängigkeiten befreien. Die USA gelten als Marktführer bei der Technologie und auch China hat eine Vorreiterrolle.

Bewerbungen aus Deutschland blieben dieses Mal erfolglos. Aus Deutschland hatten die Deutsche Telekom, der Cloudanbieter Ionos und die IT-Tochter der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) Interesse angemeldet, aber keinen Erfolg bei der Bewerbung gehabt. Insgesamt hat die EU bisher 19 Standorte für KI-Fabriken ausgewählt. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
KI-Avatar selbst gestalten
1 / 5
KI-Avatar selbst gestalten

Die Erscheinung des KI-Avatars kann man auf Replika selbst gestalten – indem man Coins oder Edelsteine einlöst.

quelle: screenshot replika
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Dumme Fragen!» - ChatGPT beklagt sich über uns
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
SNB erzielt nach 9 Monaten hohen Milliardengewinn
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat in den ersten neun Monaten 2026 einen hohen Milliardengewinn erzielt. Vor allem die starken Aktienmärkte und ein relativ schwacher Franken trugen zum Ergebnis bei.
Zur Story