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Revolut bekommt Bank-Lizenz: 600 neue Jobs in Westeuropa geplant

Revolut bekommt Bank-Lizenz: 600 neue Jobs in Westeuropa geplant

Der britische Finanzdienstleister Revolut gilt als eine der wertvollsten Neobanken weltweit. Mit einer neuen Banklizenz will das Unternehmen jetzt in Europa weiter durchstarten.
10.08.2026, 17:4610.08.2026, 17:46
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t-online

Der britische Finanzdienstleister Revolut hat in Frankreich eine Banklizenz erhalten und kommt so mit seinen Expansionsplänen in Europa weiter voran. Die französische Aufsichtsbehörde ACPR und die Europäische Zentralbank (EZB) hätten die Genehmigung erteilt, teilte Revolut am Montag mit. Das Fintech will nun Paris zum Hauptsitz für Westeuropa ausbauen und rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankreich einstellen.

Revolut applies for US banking licence in London - 05 Mar 2026 General view of the Revolut headquarters in Canary Wharf as the UK-based digital banking company applies for a US banking licence. London ...
Die Neobank Revolut hat eine neue Banklizenz erhalten.Bild: www.imago-images.de

Insgesamt sollen in Westeuropa mehr als 600 neue Stellen geschaffen werden. Bislang nutzte Revolut für sein EU-Geschäft eine litauische Lizenz. Nun sollen die Kunden schrittweise auf die französische Gesellschaft übertragen werden – beginnend in Frankreich, gefolgt von Ländern wie Deutschland, Irland, Italien, Portugal und Spanien.

Mit der neuen Lizenz kann Revolut künftig speziell auf lokale Märkte zugeschnittene Dienstleistungen wie Kredite und regulierte Sparprodukte anbieten. Revolut, das im März eine britische Banklizenz erhalten hatte, gehört zu den wertvollsten Fintechs weltweit. Bei einem kürzlich erfolgten Verkauf von Aktien durch Altaktionäre an Investoren wurde das Unternehmen Insidern zufolge mit 115 Milliarden Dollar bewertet. Das übertrifft die Bewertung traditioneller Geldhäuser wie der britischen Barclays oder der französischen Société Générale deutlich.

In Deutschland hat Revolut mittlerweile rund drei Millionen Kunden und peilt bis zum Jahresende eine Kundenanzahl von fünf Millionen an. Das Unternehmen war im Jahr 2015 mit einer Prepaid-Karte gestartet, die es Reisenden ermöglicht, Geld im Ausland ohne die üblichen hohen Bankgebühren umzutauschen oder abzuheben. Die Bank will auch in Deutschland ihr Angebot deutlich ausbauen und etablierten Banken Konkurrenz machen.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur Reuters

(hkl)

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