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Diese neuen Shops gibt es an der Zürcher Bahnhofstrasse

Das im Renaissance-Stil erbaute Gebaeude bekannt unter dem Namen "Peterhof" mit markanten Treppengiebeln an der Bahnhofstrasse 30 in Zuerich, fotografiert am 9. Juli 2018. Im Gebaeude befind ...
Im historischen Griedergebäude Peterhof gibt es keinen Grieder mehr.Bild: KEYSTONE

Diese neuen Läden gibt es an der Zürcher Bahnhofstrasse

An der Zürcher Bahnhofstrasse ist einiges los. Viele Luxusläden sind umgezogen oder haben sich vergrössert. Und obwohl der Standort teuer ist, scheint es sich für die Marken zu lohnen.
18.08.2026, 10:5918.08.2026, 10:59

Der Laden der Traditionsmarke Loro Piana, die wie keine andere für Quiet Luxury steht, erstrahlt nach der Renovierung in frischem Glanz. Neben einem neuen Look hat sich der Laden am Paradeplatz mit einer dritten Etage auch vergrössert. Vor allem Privatkunden, welche beim Einkaufen Privatsphäre wünschen, schätzen den zusätzlichen Platz.

«Die Nachfrage nach grossen Flächen ist an der Bahnhofstrasse extrem hoch», meint Fanny Eisl, Geschäftsführerin der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, gegenüber Bilanz. Wenn ein Laden frei werde, komme gleich der nächste Interessierte an. Diesen Zustand beweisen auch die Daten der Immobilienberatung CBRE: Die Leerstandsquote an der Zürcher Bahnhofstrasse liegt bei 0,8 Prozent.

Zahlreiche Neueröffnungen

Ende Juni eröffnet der Chanel-Flagship Store an der Bahnhofstrasse 52. Die französische Luxusmarke hat ihre Verkaufsfläche mit rund 600 Quadratmetern ebenfalls erweitert. Mit nun drei Etagen ist der Laden mehr als doppelt so gross wie vorher. Renoviert und neu eröffnet hat im Juni ebenso die Schuhmarke Jimmy Choo. Und im Frühling öffnete die amerikanische Marke Ralph Lauren die Tore ihres neuen Flagshipstores. Dazu gehört das «Ralph's Coffee» im Erdgeschoss, bei welchem der Cappuccino schon einmal 8 Franken kostet.

Im April feiert nach einer mehrwöchigen Renovation der Flagship-Store von H&M seine Wiedereröffnung. Auf fünf Stockwerken wird die Kleidung in einer neuen Anordnung präsentiert. Tische und Trennwände leiten die Kundinnen und Kunden auf natürliche Weise durch den Laden. Das Ganze wirkt moderner und edler. Ähnlich hat auch Zara seinen Shop nach der Renovation gestaltet.

Hohe Mieten

Trotz enormer Mieten von 11'500 Franken pro Quadratmeter und Jahr, lohnen sich die Standorte für die Luxusläden. Denn mit 14,2 Millionen Passanten im Jahr 2025 hat die Luxusmeile die höchste Kundenfrequenz der Schweiz. Eisl erklärt: «Zürich ist ein sehr attraktiver Standort für diese Marken, weil hier die Kaufkraft enorm gross ist». In Zürich gehen nicht nur die Schweizer shoppen, sondern auch kauffreudige Touristen mit einer fetten Brieftasche. Dies unterscheidet die Stadt etwa von München oder Berlin.

Viele Wechsel

Neben zahlreichen Erweiterungen gibt es auch viele Wechsel. Grieder, der seit Jahren im Peterhof beheimatet war, zog wegen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter an die obere Bahnhofstrasse und eröffnete unter dem Namen «Bongénie». Das Gebäude von Grieder bezieht Swatch.

Mitte 2027 wechselt auch Apple direkt neben den Globus. Sephora zieht ausserdem in die ehemaligen Räumlichkeiten der niederländischen Pflegemarke Rituals.

(kek)

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