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Verwaltungsratspraesident Peter Spuhler an der Bilanzmedienkonferenz von Stadler Rail, am Dienstag,19. Maerz 2019, in Bussnang. Das Unternehmen hat heute mitgeteilt, in den naechsten Monaten einen Boersengang anzustreben. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Hat Grund zum Lachen: Stadler-Patron Peter Spuhler nach dem Börsengang (April 2019). Bild: KEYSTONE

«Spuhler hat einen Scherbenhaufen angerichtet» – Wut bei Stadler-Personal nach Börsengang

Dank Aktienbeteiligungen profitierte nicht nur Patron Peter Spuhler vom Börsengang des Zugbauers, auch 170 Kadermitglieder wurden über Nacht um Millionen reicher. Keine Aktien gab's für die Mitarbeitenden – was schlecht ankam. Jetzt plant Stadler Rail, auch sie zu beteiligen.



Der 12. April 2019 war ein Freudentag für Peter Spuhler, den Verwaltungsratspräsidenten und Patron von Stadler Rail. Seine Firma ging an die Schweizer Börse . Eine finanziell höchst profitable Angelegenheit: Mit seinem Aktienpaket verdiente Spuhler gemäss Berechnungen am ersten Börsentag 1.5 Milliarden Franken.

Der Börsengang machte auch 170 Mitglieder des Kaders, der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats reicher. Der Wert ihrer Aktienpakete, die sie vor dem Börsengang im Rahmen eines «Mitarbeiteraktienplans» als Teil ihres Salärs zu wesentlich tieferen Preisen erhalten hatten, explodierte mit dem Börsengang regelrecht. Sie verdienten laut CH Media insgesamt 292 Millionen Franken – im Durchschnitt also 1.7 Millionen Franken pro Kopf.

Nicht vom fulminanten Börsengang profitiert haben zunächst die normalen Mitarbeitenden von Stadler Rail. Für sie hatte es kein Aktienbeteiligungsprogramm gegeben. Dass sie vom Millionensegen für das Kader aus der Zeitung erfahren mussten, sorgte laut Recherchen von watson für Unmut. Aus der Personalkomission wird heftige Kritik laut.

«Spuhler hat einen Scherbenhaufen angerichtet»

Nino Stuber ist «Teamleiter Zahnradersatzteile und -revisionen» bei Stadler und seit 2003 im Betrieb. Der 42-Jährige ist Präsident der Personalkommission am grössten Schweizer Standort in Bussnang TG.

«Bei Stadler herrscht eine grosse Diskrepanz zwischen der Mentalität eines guten Arbeitgebers, der Stadler zweifellos ist, und der Art und Weise der Kommunikation und des Verhaltens rund um den Börsengang», sagt Stuber.

Die von den Dimensionen her längst zum Grosskonzern gewachsene Stadler Rail sei «im Herzen ein KMU geblieben, wo auch mal hemdsärmlig entschieden wird». Das sei im Wettbewerb gegen die Konkurrenz wegen der grossen Flexibilität ein Vorteil.

Bei der Kommunikation nach Innen sowie nach Aussen hingegen reichten KMU-Standards nicht mehr. «Hier hat man beim Börsengang die Unerfahrenheit der Firma gespürt».

Die Personalkommissionen der verschiedenen Stadler-Standorte wollten wegen der Unzufriedenheit in der Belegschaft deshalb im April das Gespräch mit der Geschäftsleitung suchen.

Thomas Ahlburg, designierter CEO der Stadler Rail Group, rechts, und Peter Spuhler, bisheriger CEO, aufgenommen am Mittwoch, 20. September 2017, am Hauptsitz in Bussnang. Wie das Unternehmen mitteilt, uebergibt Peter Spuhler die Funktion des Group CEO per 1. Januar 2018 und konzentriert sich auf das Amt des Verwaltungsratspraesidenten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler (l.) und CEO Thomas Ahlburg 2017 in Bussnang. Bild: KEYSTONE

Neue Bestellung für Flirt-Züge

Stadler Rail hat erneut einen Auftrag erhalten. Der Thurgauer Zughersteller hat von der NordWestBahn GmbH, der deutschen Tochter der französischen Transdev-Gruppe, eine Bestellung für 16 elektrische Triebzüge des Typs «Flirt» erhalten. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.Die Züge sind für den Einsatz im Netz Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen vorgesehen. (awp/sda)

Gemäss Stubers Darstellung kam diese dem Schritt zuvor: Am 25. und 26. April traten Verwaltungsratspräsident Spuhler und CEO Thomas Ahlburg an den Standorten Bussnang, Altenrhein und Winterthur vor die Belegschaft.

«Herr Spuhler hat sich bei den Mitarbeitenden dafür entschuldigt, dass sie aus den Medien vom Geldsegen für Kadermitglieder und Verwaltungsräte erfahren mussten», so Stuber.

Doch der Patron habe dafür nicht die mangelnde Kommunikation des Unternehmens, sondern die Medien verantwortlich gemacht. Das sei für die Personalkommissionen enttäuschend.

Spuhler möge man den wirtschaftlichen Erfolg gönnen, aber in der Kommunikation habe auch er «einen Scherbenhaufen angerichtet.*» Hier müsse sich die Führung eindeutig verbessern. «Jetzt wo wir ein börsenkotiertes Unternehmen mit Offenlegungspflichten sind, umso mehr.»

«Informationsfluss ist gut»

Ganz anders stellt Stadler-Kommunikationschefin Marina Winder die Situation dar. Aufgrund der Vorschriften des Börsenrechts sei eine vorgängige Information an einzelne Gruppen, auch an die Mitarbeitenden, nicht möglich gewesen.

Das Aktienbeteiligungsprogramm für Kadermitglieder sei bereits vor 13 Jahren eingeführt worden, betont Geschäftsleitungsmitglied Winder, deren Aktienpaket laut Blick 1.7 Millionen Franken wert ist. Die Aktien seien die ganze Zeit über für den Verkauf oder die Verpfändung gesperrt gewesen, mussten aber besteuert werden.

Das Programm habe ursprünglich auf alle Mitarbeitenden ausgedehnt werden sollen. Diese hätten aber einen Cash-Bonus bevorzugt, den Stadler ihnen seither jährlich zusätzlich zum Weihnachtsgeld und dem 13. Monatslohn auszahle.

Grundsätzlich ist die Geschäftsleitung der Ansicht, dass der Informationsfluss sehr gut ist: «Selbstverständlich prüfen wir laufend Verbesserungen und sind offen für Feedback.» Nach seinem Auftritt vor den Mitarbeitenden habe Spuhler aber «mehrere hundert sehr positive Reaktionen aus der Belegschaft bekommen».

ARCHIVBILD ZUM GROSSAUFTRAG VON STADLER RAIL FUER DIE AMERIKANISCHE MARTA, AM FREITAG, 29. MAERZ 2019 - Blick auf den Hauptsitz von Stadler Rail, am Dienstag,19. Maerz 2019, in Bussnang. Das Unternehmen hat heute mitgeteilt, in den naechsten Monaten einen Boersengang anzustreben. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Stadler-Standort in Bussnang TG. Bild: KEYSTONE

Zwei verschiedene Darstellungen gibt es auch, was die Sonderzahlung an die Mitarbeitenden angeht, die Spuhler bei seinen Auftritten Ende April angekündigt hatte. Unbestritten ist deren Umfang: Mit dem Juni-Lohn erhielten die Stadler-Angestellten je nach Dienstalter zusätzlich einen Betrag von einem halben bis zu einem ganzen Monatslohn ausbezahlt.

Gemäss Sprecherin Marina Winder hatte Spuhler diese «persönliche Geste von Anfang an vorgesehen». Vom ursprünglichen Plan, den Mitarbeitenden anlässlich des Börsengangs Aktien zuzuteilen, sei man abgerückt: «Es hat sich gezeigt, dass mit dieser Lösung unsere ausländischen Mitarbeitenden stark benachteiligt gewesen wären.»

«Einmal weniger mit der Frau essen gehen»

Für Personalvertreter Nino Stuber hingegen ist die Sonderzahlung «natürlich eine Reaktion auf den Unmut der Belegschaft nach dem Börsengang». Über das Gesamtvolumen der «persönlichen Geste» von 25 Millionen sagt Stuber: «Das ist natürlich grosszügig, ohne Frage». Aber gleichzeitig gelte es, die Relationen zu wahren.

Vergleiche man Spuhlers Profit von 1.5 Milliarden aus dem Börsengang mit einem Durchschnittslohn, entsprechen 25 Millionen etwa 100 Franken: «Es ist also in etwa, wie wenn man einmal weniger mit der Frau essen geht und dieses Geld stattdessen weitergibt.»

CFO Raphael Widmer, aufgenommen an der Bilanzmedienkonferenz der Stadler Rail, am Mittwoch, 7. Juni 2017, in Bussnang. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

4.2 Millionen Franken teures Aktienpaket: Finanzchef Raphael Widmer. Bild: KEYSTONE

Viele Mitarbeitende sind länger im Betrieb als manches Kadermitglied. Während für erstere bisher maximal ein zusätzlicher Monatslohn geflossen ist, profitieren bei letzteren auch Stadler-Neulinge.

So war beispielsweise das Aktienpaket von Finanzchef Raphael Widmer, erst seit Anfang 2017 im Unternehmen, laut CH Media Mitte April 4.2 Millionen Franken wert. «Die Mitarbeitenden* haben sich extrem daran gestört, dass sie keine Möglichkeit hatten, Aktien zu beziehen», sagt Personalvertreter Stuber, ohne sich auf den Einzelfall Widmer zu beziehen.

Vergünstigte Aktien für Mitarbeitende

Doch es gibt Hoffnung für die Mitarbeitenden. Bei seinem Auftritt vor der Belegschaft der Schweizer Stadler-Standorte kündigte Spuhler Ende April einen neuen Mitarbeiterbeteiligungsplan an. Stadler-Sprecherin Marina Winder bestätigt dies auf Anfrage von watson: «Es wird geprüft, dass Mitarbeitende gegen eine Sperrfrist vergünstigt Aktien kaufen können».

Weil dieses Programm weltweit allen Stadler-Mitarbeitenden offenstehen soll, müssten die rechtlichen Anforderungen in den verschiedenen Ländern geprüft werden. Zum Zeitplan macht Winder keine Angaben. Auch die Personalkommissionen haben laut Nino Stuber bisher noch nichts Weiteres zur Sache gehört. Was für ihn jedoch klar ist: «Egal, in welcher Form den Mitarbeitenden Aktienkäufe ermöglicht werden: Unsere Gewinnmarge wird deutlich kleiner sein als die von Kader und Verwaltungsrat».

*Feststellung

Nach Erscheinen des Artikels hat sich Nino Stuber bei watson gemeldet. Er präzisiert, dass er nur vom Unmut jener Mitarbeitenden spricht, mit denen die Personalkommissionen zu tun hatten. Die Präzisierung erfolgt, weil sich einige Stadler-Mitarbeitenden an Stubers Äusserungen gestört haben. (cbe)

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walter Hechtler 14.06.2019 18:27
    Highlight Highlight Es ist Zeit das eine Firma wie Spuhler's den Schweizer Proletariat ESPP (Employee Stock Purchase Plan) und RSU (Restricted Stock Units) verabreicht, nebst einem Cashbonus natuerlich. Arbeite schon seit 20+ Jahren in einer Firma dies das so macht. Und das alle 6 Monate. Leider musste ich nach Kalifornien auswandern. Wird Zeit die "Reiche" Schweizer Aktiengesellschaften beteiligt ihre Arbeiter am Geld machen.
  • egemek 14.06.2019 00:49
    Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung bei einer anderen Schweizer Firma, die auch vom KMU zur hemdsärmligen Grossfirma gewachsen ist weiss ich, dass Erfolgsbeteiligungen von 1-1.5 Monatslöhnen meistens einfach den tiefer angesetzten Monatslohn kompensieren. Am Ende bleibt nicht mehr für den MA als bei Firmen mit nur 12 oder 13 Monatslöhnen.

    Obs bei Stadler auch so ist weiss ich nicht, aber ich gehe stark davon aus...
    • Kampfhamster 14.06.2019 17:38
      Highlight Highlight das ist zutreffend
  • Thom Mulder 13.06.2019 21:11
    Highlight Highlight Ich glaube nicht dass dieses Geld dafür da ist sich privat zu bereichern. Irgendwann wird das in der Firma fehlen. Zahlen sie es dann zurück?
  • Fairness 13.06.2019 19:30
    Highlight Highlight Diverse Studien beweisen, dass Bonus (u.ä.)-Kultur mehr Nachteile als Vorteile bringen. Unmotivierte, resignierte Mitarbeiter sind das Gegenteil von zufriedenen und leistungsbereiten Mitarbeitern. Aber was passiert heute dank der PFZ? Was da kaputt geht, merken die wenigsten. Oder sie wollen es nicht merken, weil sie ja oft selbst nicht lange auf ihrem Stuhl sitzen. Jeder zockt ab, solange es geht. Mitarbeiter werden zu oft wie Wegwerfware behandelt. Langfristig denken glaub nur noch die Chinesen und einige amerikanische Unternehmen. Da steigen die Löhne noch jährlich wie bei uns vor der PFZ.
  • Gender Bender 13.06.2019 15:56
    Highlight Highlight Peter Spuhler zu Besuch. Als alte Dame?
  • Der Bojenmensch 13.06.2019 15:01
    Highlight Highlight Hahaha, Börsengang und die Mitarbeiter wollen mitverdienen - selten so gelacht.

    Ganz im Ernst: Weihnachtsgeld, 13. Monatslohn und eine Bonuskomponente... DAS wäre für die meisten schon ein RIESEN Schritt. Wer nur schon 2 der drei goodies krieg, ist meisten "privilegiert".
  • violetta la douce 13.06.2019 13:24
    Highlight Highlight Hier geht es doch nur darum, Peter Spuler, der zu Ausnahme mal ein beliebter Svpler ist, mit irgend einer negativen Schlagzeile zu diskreditieren.

    Auch wenn der Artikel die miese Headline nicht bestätigt, etwas Negatives bleibt garantiert in den Köpfen hängen.

    Mein erster Kommentar der dies thematisiert (heute Morgen) wurde bezeichnenderweise nicht aufgeschaltet, obwohl er sich an die Netiquette hielt.
  • Gsnosn. 13.06.2019 12:20
    Highlight Highlight Das sind interne Probleme und die sollte man nicht nach draussen tragen.
  • Gummibär 13.06.2019 11:19
    Highlight Highlight Aktienbeteiligung aller Mitarbeitenden und teilweise Entschädigung für geleistete Arbeit wäre an sich eine sehr gute und motivierende Idee. Nur müssen die Arbeitnehmer dann auch bei sinkenden Aktienkursen damit zufrieden sein.
    Hier haben die Arbeitnehmer den Spatz in der Hand der Taube auf dem Dach vorgezogen. Jetzt wehklagen sie.
  • Mutbürgerin 13.06.2019 11:08
    Highlight Highlight Typisch für linke Gewerkschaften und Personalvertreter. Kein Risiko übernehmen und lieber die Kohle sofort haben, als an die Zukunft des Unternehmens glauben und Risiko eingehen. Beim Abkassieren und Jammern sind sie aber sofort wieder da.
    • Fairness 13.06.2019 14:57
      Highlight Highlight Auch schon mal gedacht, dass so einige Familie nicht wirklich entscheiden bzw. es sich leisten können, auf die Taube warten?
  • Heini Hemmi 13.06.2019 10:07
    Highlight Highlight Sorry, aber die sollen doch einfach zufrieden sein, dass sie einen Job haben bei einem guten Arbeitgeber, wie sie ja selber sagen. Aber das ist typisch für Leute, die schon Ewigkeiten in einem Betrieb sind: Sie wissen gar nicht mehr, wie gut sie es eigentlich haben und dass es auch anders sein könnte. Etwas mehr Bescheidenheit und nicht immer schauen, was der Nachbar hat, dann lebt man zufriedener.
  • fidget 13.06.2019 09:44
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die Mitarbeiter gar nichts bekommen. Sie werden einfach nicht mit Aktien am Erfolg beteiligt, sondern mit einem Cashbonus. Ich denke, dass damit den meisten mehr geholfen ist, als mit Aktien. Der Herr von der Personalkommission scheint mir etwas von Neid zerfressen zu sein.
  • Gratwanderer 13.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Man sieht einfach wiedermal wie es im echten SVP-Leben her und zugeht. Die oben sahnen ab und die unten, das Volch, bekommt die Brotkrummen. So geht $VP...
    • Peter R. 13.06.2019 10:39
      Highlight Highlight Was haben die Vergütungen der Firma Stadler mit der SVP zu tun!!
    • Gummibär 13.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Mein lieber Gratwanderer.
      Ein 13. Monatslohn plus Juni-Bonus sind Brotkrumen die so mancher gerne picken würde.

      Stell Dir vor, das Volch wird teilweise mit Aktien bezahlt und der Kurs geht talwärts.....
    • E7#9 13.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Ja, Peter Spuhler ist SVPler. Und stell dir vor, er ist dennoch ein Vorzeigeunternehmer, übernimmt volkswirtschaftliche Verantwortung und geht auffallend fair und besorgt mit seinem Personal um. Und sorry, wer den Cashbonus gegenüber der Mitarbeiter-Aktie vorzieht hat schlicht kein Anrecht auf Kursgewinn (so wie er auch keinen solchen Verlust mittragen müsste). Dass ein Angestellter der Maschinenindustrie mittels Cashbonus trotzdem von steigenden Aktienkursen profitieren darf spricht klar für die Teppichetage. Was fehlte waren Kommunikationsstrategien zu versch. Börsengang-Szenarien. Thats it!
  • Horobar 13.06.2019 09:39
    Highlight Highlight Es kommt soweit, dass ich einen SVP-Politiker in Schutz nehme.
    Ich kann es verstehen, dass viele Mitarbeiter den Cash auf der Hand lieber hatten, als Aktien mit ungewisser Gewinnaussicht. Kann sich auch nicht jeder leisten.
    Als symbolische Geste, hätte er im Vorfeld Aktien an altgediente Mitarbeiter verschenken können, wieviel pro Jahr und wie teuer das geworden wäre, kann ich nicht abschätzen.
    In meiner Utopie wären solch grosse Firmen teilgenossenschaftlich organisiert.
    So sind Mitarbeiter auch Mitbesitzer und die Firma diesen gegenüber verantwortlich und rechenschaft schuldig.
  • CH-Bürger 13.06.2019 09:28
    Highlight Highlight Trend ist, dass Firmen alle Festangestellten mittels Aktien beteiligen wollen. Das heißt mitbesitzen, mitbestimmen und sich für "seine" Firma motivieren. Aber es ist schon so es gibt MitarbeiterInnen die lehnen das auch noch ab man kann es machen wie man will. Stadler muss da halt noch Erfahrung sammeln;)
    Guter Einsatz Nino.
    • Avenarius 13.06.2019 10:34
      Highlight Highlight In der CH interessieren sich etwas 10% der Bevölkerung für Aktien. Ein Trend sieht anders aus. Für die meisten CH sind Aktien immer noch "Uhuuhuuu ...!".
  • Thinkdeeper 13.06.2019 09:25
    Highlight Highlight Spuhler hat an der Börse geschickt gehandelt. Vorgängig wurden aber viele Langjährige Mitarbeiter 50+ entlassen, so wie es viele tun, um die Kostenstruktur zu optimieren. Wie viele von denen müssen vom ersparten Leben, weil ausgesteuert?
    Diese haben nichts vom Börsengang obwohl Sie massgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Dafür ein junger CFO der kaum einige Monate da ist....
  • redneon 13.06.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich staune bei den Kommentaren wie hier sie Stadler Rail verteidigt wird. Zwischen den Zeilen geschrieben wird. Wie grosszügig der Herr Spuler sei. Ich behaupte mal das niemand in dieser Firma Arbeitet, Und niemand eine Kaderposition hat in einem Neu Börsenkodierten Unternehmen. Ich denke Die Belegschaft würde nicht an die Öffentlichkeit treten, wenn alles Supitrupi wäre ;) Und an alle die Schreiben Wie unglaublich grosszügig der Herr Spuler sei wenn er im schnitt einen 3/4 lohn als Bonus auszahlt... Muss die Belegschaft unterhalb des Kaders auf die Kniehe fallen? Nein!! Er ist Geschäftsmann.
    • Herr J. 13.06.2019 13:46
      Highlight Highlight Das Gelästere über Spuhler, einen geachteten, geerdeten und erfolgreichen Geschäftsmann, ist daneben. In jeder Firma gibt es Leute, die das Haar in der Suppe suchen und schlechte Stimmung verbreiten, obwohl sie es eigentlich gut haben. Muss ich das toll finden?
  • didis 13.06.2019 09:21
    Highlight Highlight Dieses Gejammer hört sich sehr undankbar an...
  • FrancoL 13.06.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich würde eher einmal das Verhalten der Personalkommission genauer durchleuchten, denn ein guter Teil des Scherbenhaufens ist da entstanden. Das Verhalten zeigt leider auch, dass man eher den "sofortigen" Batzen bevorzugt als den "Risikobatzen" und dann natürlich die Schuld abschieben will.
    Die Kommunikation war sicherlich schlecht, aber die Entscheide der Personalkommission im Vorfeld waren noch viel schlechter.
  • whatthepuck 13.06.2019 08:44
    Highlight Highlight - Die Belegschaft, die denkt, sie habe Anrecht auf noch mehr, obwohl sie schon mehr als andernorts erhält.

    - Die Kommunikationschefin, die in Rechtfertigungen abdriftet und sich zynischerweise zwischen den Zeilen beklagt, dass sie schon seit über 10 Jahren ein millionenschweres Aktienpaket besitzt.

    - Die Kader-Kaste, die einmal mehr blind wird, wenn es um den Blick nach unten geht und sich gegenseitig Vorteile zuschanzt.

    - Wenn es um Geld geht, menschelt es immer. Sklaven des Geldes.
    • DerTaran 13.06.2019 09:21
      Highlight Highlight Sorry, sie hat für dieses potentielle millionenschwere Aktienpaket auf Lohn verzichtet. Wenn die Belegschaft das Risiko nicht tragen wollte und Geld bevorzugt hat, dann ist sie (oder besser ihre Vertreter) selber schuld. Wäre Stadler konkurs gegangen, wäre das Geld weg gewesen.
    • Youme 13.06.2019 13:30
      Highlight Highlight - Die Belegschaft, die denkt, sie habe Anrecht auf noch mehr, obwohl sie schon mehr als andernorts erhält. Dieser Satz Ist falsch. Stadler zahlt mit allen "Boni" im Jahr so ziemlich genau den Medianlohn der Branche - keinen Deut mehr. FürFestangestellte. Die 30% Temporären in der Schweiz sind für schöne Dumpinglöhne aus dem Ausland oder Dienstleister tätigt (Molinari, Stadler Polen, Deutschland, Altea usw). Nicht in der Produktion, Ich rede vom Maschinen, Elektro und Software Engineering.
  • sherpa 13.06.2019 08:26
    Highlight Highlight ja,ja die Personalvertreter glauben tatsächlich, sie hätten auch am Aktienboom beteiligt werden sollen, obwohl sie es waren, welche den Deal mit der Barausschüttung zugestimmt haben. Diese "Kommission" soll selbst mal übe die Bücher gehen und vor die Belegschaft hinstehen und diesen Leuten erklären,was Sache ist. Dazu braucht es aber auch ein Einsehen und keine Vorwürfe an den Arbeitgeber.
  • Helios 13.06.2019 08:24
    Highlight Highlight Die Ingenieure, die den grössten Teil der Wertschöpfung generieren und oft genauso hart arbeiten wie untere Kader, gehen leer aus.

    Solch wichtige Mitarbeiter nicht am Erfolg zu beteiligen ist eine Frechheit, dass hingehen gewisse Kadermitglieder mit den Kompetenzen einer durchschnittlichen Sekretärin/Sekretärs von der Aktienausschüttung profitieren, ein Hohn.

    In Zeiten des Fachkräftemangels, wäre es angebracht, wenigstens den hart arbeitenden Ingenieure etwas mehr Respekt zu zollen. Vielleicht wäre es also an der Zeit ein Zeichen zu setzten.
    • NochEinKommentar 13.06.2019 12:47
      Highlight Highlight Das hat System. Man kann doch nicht die Arbeiter mit grossen Bonis belohnen damit die dann auf dumme Ideen kommen. Sich z. Bsp. früher pensionieren lassen, dank kleinem Vermögen etwas machen das mehr Spass macht oder so. Nein, die Mehrheit muss man klein halten, jemand sollte dann schon noch weiter hart arbeiten müssen
    • Hierundjetzt 13.06.2019 14:20
      Highlight Highlight Helio: wow Ingenieure (Wohl selbst ein Budget „Ingenieur“ mit HF, was?) sind arme Teufel, Sekretärinnen sowiso doof und du hast den vollen Durchblick. Kein wunder bist Du immer noch Mitarbeiter
    • Helios 13.06.2019 14:52
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Ganz und gar nicht. Weder Budget Ingenieur HF, noch mit Anspruch auf vollen Durchblick.

      Du fühlst dich offensichtlich angesprochen. Womöglich ein cholrischer Sekretär im mittleren Kader.
  • MacB 13.06.2019 08:22
    Highlight Highlight Allen kann man es nie recht machen. Ich fand und finde es toll von Stadler! Dass die Personalkommission lieber Cashboni hatte als Aktien...tja dafür kann nun das Unternehmen auch nichts.

    Alles richtig gemacht und erst noch Kader (die für ein Unternehmen nicht unwesentlich sind) stärker gebunden.
  • Shlomo 13.06.2019 08:10
    Highlight Highlight Frau Winder tönt, bei der Verteidigung der Millionengewinnen des Kaders ein wenig wie Marie Antoinette: "Wenn sie kein Brot haben sollen sie doch Kuchen essen".
  • Gubbe 13.06.2019 08:08
    Highlight Highlight Die Neidhammel werden wie im Artikel geschrieben, auch vergünstigt Aktien erwerben können. Nimmt mich wunder, wie viele das auch tun können. Ist so, das Kaderleute in ihre Ausbildung investiert haben. Dem entsprechend auch mehr Geld zur Verfügung haben. Was ich lesen konnte von Herrn Spuhler, gibt es nicht viele, die ihre Mitarbeiter so profitieren lassen. Übrigens, Aktien können auch fallen...
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 13.06.2019 09:49
      Highlight Highlight Dann heulen sie herum wie die Lonza und UBS Mitarbeitenden. Mit Aktien wird man im Durchschnitt schon mehr verdienen, aber das ist dann nicht so garantiert wie ein Cashbonus.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 13.06.2019 07:57
    Highlight Highlight Die Begründung des Unternehmens tönt für mich stimmig (Verschwiegenheitspflicht vor Börsengang, Ausländer,...). Es ist halt nun mal so, dass sehr oft das Kader mit Aktien und die Mitarbeiter mit Cash-Bonus belohnt werden. Aber immer mal jammern, statt Danke sagen...
    Und die Aussage wegen dem einmal weniger Essen ist einfach nur unverschämt!
  • Jason848 13.06.2019 07:55
    Highlight Highlight «Egal, in welcher Form den Mitarbeitenden Aktienkäufe ermöglicht werden: Unsere Gewinnmarge wird deutlich kleiner sein als die von Kader und Verwaltungsrat».


    Ja ist es den schon Weihnachten? Seit wann erhalten gewöhnliche Mitarbeiter ( bin selbst einer spart euch das geblitze ) die selbe Vergütung wie Kader oder VR -Mitglieder? Spuhler hat alles richtig gemacht und war dabei sehr grosszügig.
  • banda69 13.06.2019 07:47
    Highlight Highlight Eine Verteilung, die für alle stimmt, gibt es wohl nicht. Es gibt immer Gierige und Neider. Aber es gibt ohne Zweifel eine gerechtere Vereilung.

    Dass eine gerechte Verteilung nicht üblich ist, sieht man zB. ausgeprägt bei der EMS Chemie (Familie Blocher von "Partei des Volkes").
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  • Glenn Quagmire 13.06.2019 07:47
    Highlight Highlight Dank Spuhler haben die allen einen (ziemlich) sicheren Job, plus gibts ja einen Monatslohn extra. Kann man nicht einfach mal zufrieden sein?

    fehlt nur noch ein Artikel auf 20min, dass die MA diskriminiert werden.
  • Pablo Escobar 13.06.2019 07:47
    Highlight Highlight Egal wie es Spuhler gemacht hätte, irgendjemand hätte sich benachteiligt gefühlt. Man kann es nicht allen recht machen als Patron eines Konzerns mit mehr als 7000 Mitarbeitern.
    Ich persönlich finde Spuhler Spitze.
  • bad robot 13.06.2019 07:46
    Highlight Highlight Katerstimmung nach der Champagnerparty. Plötzlich hätte jeder Mitarbeiter Aktien gekauft. Wenn jetzt Herr Spuhler jedem Mitarbeiter 6700 Franken schenkt, dann ist er selber runter auf 1.7 Mio anstatt 1.5 Mia, ob er das macht? Vermutlich sind die Mitarbeiter erst zufrieden, wenn alle wieder ‚arm’ sind, auch die 170 Kaderleute - es lebe der Kapitalismus (oder Sozialismus?)
    short Stadler-Rail.
    • Pablo Escobar 13.06.2019 15:23
      Highlight Highlight Spuhler hat ja jeden Mitarbeiter mindestens ein halben Monatslohn gegeben. Je nach Dauer wie lange die Mitarbeiter angestellt sind sogar mehr.
  • one0one 13.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Ich weiss nicht warum Stadler als Arbeitgeber solch ein Ansehen geniesst. Ich war letztes Jahr an einem Vorstellungsgespraech. Arbeitsbedinungen aus dem letzten Jahrhundert, Lohn weit unter Marktgerecht und so lustige Bonis wie "wenn sie ein ganzes Jahr nie Krank sind kriegen sie 600 CHF".

    • Korrekt 13.06.2019 07:49
      Highlight Highlight Würde ich auch sagen wenn ich eine Absage bekommen habe.
    • one0one 13.06.2019 07:58
      Highlight Highlight Das kann man jetzt natuerlich so sehen.
      Wenn man allerdings weiss wieviele Ingenieure mit Erfahrung in dieser Branche auf dem Markt sind wird man sich kaum zu deiner pumpen Aussage hinreissen lassen ;)
    • Froggr 13.06.2019 08:04
      Highlight Highlight Was ist falsch an dem Boni? Ist ja nur ein Ausgleich und nichts weiter als fair.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sternentraum 13.06.2019 07:38
    Highlight Highlight Die Bemerkung von Frau Winder, dass die Aktien des Kaders bisher versteuert werden mussten, aber gesperrt waren, ist schon recht zynisch. Die bisherigen Vermögenssteuern dafür sind im Vergleich zum jetzigen nicht zu versteuernden Millionengewinn läppisch. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Ungerechtigkeit.
    • Peter R. 13.06.2019 08:06
      Highlight Highlight Man müsste vielleicht den Text richtig lesen.
      Den Mitarbeitern wurden Mitarbeiteraktien angeboten, diese wollten jedoch keine Aktien sondern einen Cashbonus.
      Das System der Mitarbeiteraktien ist in allen Kantonen geregelt. Mitarbeiteraktien sind normalerweise gesperrt und müssen auch nach einer genauen Vorgabe versteuert werden.
      Ungerechtigkeit ist wenn man dies Leuten vorwirft was nicht zutrifft - indem man die Sachlage nicht kennt.
    • Kronrod 13.06.2019 08:48
      Highlight Highlight @Sternentraum: wenn ein Kadermitglied Aktien erhält, muss es diese zum Steuerwert als Einkommen versteuern, abzüglich einem Abschlag von 6% pro Jahr Sperre. Es fällt also nicht nur Vermögenssteuer an.
    • Masche 13.06.2019 10:11
      Highlight Highlight @Sternentraum: In meinem Wohnsitzkanton muss ich die gesperrten Aktien zu einem reduzierten Satz als Vermögen versteuern, obwohl ich ja nichts davon habe, weil ich sie nicht verkaufen kann. Wenn sie entsperrt werden, muss ich sie zusätzlich zum aktuellen Kurs als Einkommen versteuern. Wenn ich also gesperrte Aktien für Fr. 1'000.- bezogen habe, die bei Entsperrung Fr. 1'000'000.- Wert sind, muss ich diese wie ein Einkommen von Fr. 1'000'000.- versteuern. Den Millionengewinn muss ich also voll versteuern. Was soll daran jetzt ungerecht sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 13.06.2019 07:35
    Highlight Highlight Frage :

    Der Finanzchef ist seit 2017 dabei. Er kriegt auch 4 Millionen.

    Wieso ?

    Das Aktienbeteiligungsprogramm für Kadermitglieder sei bereits vor 13 Jahren eingeführt worden, betont Geschäftsleitungsmitglied Winder..

    Herr Winder,
    wie kommt es ALSO, dass euer Finanzchef 4 Kisten bekommt ?

    Ja ? Ich höre..

    • Gubbe 13.06.2019 07:56
      Highlight Highlight Vielleicht weil er Vorzugsaktien gekauft hat? Es geht nämlich um Aktiengewinn. Gelesen?
    • Crecas 13.06.2019 07:59
      Highlight Highlight Weil er der Finanzchef ist und damit einer der höchstqualifizierten und wichtigsten Personen im Unternehmen. Weil er ein Top Shot ist, der sich bei ABB hochgearbeitet hat und vielenorts hätte hingehen könnte. Weil Stadler ihn wollte und ihn dementsprechend marktgerecht entlöhnen musste. Es gibt nicht viele auf der Welt, die das können, was er kann.
    • Froggr 13.06.2019 08:05
      Highlight Highlight Weil er Finanzchef ist?
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  • salamandre 13.06.2019 07:34
    Highlight Highlight 1500 Milionen in einem Tag können kein Verdienst sein!
    • Hierundjetzt 13.06.2019 07:47
      Highlight Highlight Chabis. Rein theoretisch. 1500 Millionen, wenn Spuhler am gleichen Tag seine Firma verkauft hätte😏
    • DerMeiner 13.06.2019 07:50
      Highlight Highlight Ist es auch nicht. Auf den Börsengang wurde jahrelang hingearbeitet.
    • Beat-Galli 13.06.2019 07:53
      Highlight Highlight Ist es auch nicht.
      Es ist mehr oder weniger ein Verkauf zum momentanen angedichtetet Wert, mit Folgen welche man jetzt noch nicht sagen kann.
      Die grosse Frage ist, ob Stadler es nötig hatte die Unabhängigkeit der Aktienpreise aufzugeben, wegen 1.5 Mia Cash.
      Oder anders gefragt: Kann das Unternehmen mit den frei gewordenen Mittel einen sinnvollen Mehrwert erschaffen.
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  • Fairness 13.06.2019 07:33
    Highlight Highlight Wann merken die Unternehmer, CEOs, CFOs usw. endlich, dass sie nur dank ihrer Mitarbeiter, so wie es immer so schön im Geschäftsbericht verdant wird ;) (ist ja gratis ...), das erreichen, wo sie stehen?
    • DerMeiner 13.06.2019 07:51
      Highlight Highlight Andererseits muss man sagen, dass viele MA nur einen Job haben, weil jemand einen Schritt weiter ging und ein Unternehmen gründete und aufbaute. Der 0815 MA macht das nicht.
    • Gubbe 13.06.2019 07:58
      Highlight Highlight Ich verstehe das Argument. Aber...Wann merken die Arbeitenden, dass sie nur Dank dem Geschäftsgründer Arbeit haben? CEO's sind Angestellte.
    • Froggr 13.06.2019 08:06
      Highlight Highlight Das wissen sie sonst wären sie nicht in einer solchen Position. Wo genau der Zusammengang zu den Geschehnissen bei Stadler ist, bleibt mir allerdings schleierhaft. Ein Mitarbeiter hat nicht per se Anspruch auf irgendwelche Aktien. Das ist ja genau das Ziel einer AG.
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  • The Real Deadpool 13.06.2019 07:29
    Highlight Highlight Und warum genau sollen jetzt die Medien Schuld sein? Das ist doch ne billige Ausrede ...

    Wobei ich auch sagen muss, dass es für mich sehr grosszügig klingt, dass Stadler einen 13. Monatslohn, Weihnachtsgeld und eine Erfolgsbeteiligung auszahlen.

    Es gibt Firmen, da gibt es gar nichts davon.
    • Youme 13.06.2019 13:35
      Highlight Highlight Am Ende ist es egal, wie man es nennt - sondern die Summe muss stimmen und diese ist genau Median. Damit ist es Durchschnitt. Egal wie gut es klingt. Für das Unternehmen ermöglicht es jedoch den Cashflow flexibler zu gestalten, wenn es mehr, aber geringere Tranchen sind.
  • Nixnutz 13.06.2019 07:27
    Highlight Highlight Die armen Kadermitarbeiter, müssen gerade mal ca. 2500 Vermögenssteuer pro Jahr bezahlen für die Aktien mit einem Wert von 1.7 Mio. Dieses ständige Gejammer! UND sie hätten ja die Aktien nicht kaufen müssen, wenn sie der Steuerfranken derart reut, ja geradezu schmerzt!
    • Fairness 13.06.2019 07:50
      Highlight Highlight Gekauft? Die bekommt man GESCHENKT! Ziemlich oft beginnen solche Optionspläne im mittleren Kader und die jährlich zugeteilten Aktien vervierfachen sich zB von Stufe zu Stufe ...
  • insider 13.06.2019 07:17
    Highlight Highlight Liebe Wähler, das ist Anschauungsunterricht für die Politik der Schweizerischen Volkspartei.
    • mukeleven 13.06.2019 07:34
      Highlight Highlight purer NEID ist das!
      sie haben sich fuer einen cash-bonus neben dem 13-ten entschieden.
      ich denke herr spuhler war durchaus grosszuegig, unabhängig seiner parteizugehörigkeit.
    • N. Y. P. 13.06.2019 07:51
      Highlight Highlight @mukeleven

      Weil die Mitarbeiter nicht informiert wurden, dass ein Aktienbeteiligungsprogramm so viel lukrativer ist.
      Wieso wohl haben alle Kadermitglieder alle mitgemacht, aber dagegen keine Mitarbeiter ?
    • DerMeiner 13.06.2019 07:53
      Highlight Highlight Die SVP schafft also offenbar Arbeitsplätze. Was macht Wermuth?

      So kann man alles begründen...
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  • Sharkdiver 13.06.2019 07:04
    Highlight Highlight Wir leben in einer Zeit, wo jeder denkt er hat ein Anrecht auf alles. I will, i will, I will🙄
    • El Vals del Obrero 13.06.2019 07:31
      Highlight Highlight Ich werde, ich werde, ich werde?

      Oder falscher Übersetzungsfreund? (I want)

      Es ist natürlich immer einfach, Gerechtigkeitsempfinden als Neid abzutun.
    • Panna cotta 13.06.2019 07:56
      Highlight Highlight @El Vals: "I will" dürfte Zürichdeutsch sein, falscher Leseversteherfreund.
    • Pafeld 13.06.2019 08:19
      Highlight Highlight Angemessene Beteiligung der kompletten Belegschaft bei einem Geschäftserfolg hat mit Stil zu tun. Es riecht hier schon ein wenig nach "Brot fürs Management, die Krümmel für die Belegschaft". Das ist für einen angeblichen Vorzeigearbeitgeber ein absolutes No Go.
      Von einem/r Blocher hätte man nichts anderes erwartet. Spuhler dagegen besitzt (oder besass zumindest bis anhin) als Arbeitgeber einen guten Ruf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 13.06.2019 07:04
    Highlight Highlight So funktioniert es, wenn Oligarchen das Sagen haben.
    • DerMeiner 13.06.2019 07:54
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, das Spuhler Ölmilliardär ist.
    • Atheist1109 13.06.2019 08:51
      Highlight Highlight Anscheinend hat das Kapital auch die Macht über Herzen und Blitze..
    • Hierundjetzt 13.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Stimmt. Dann gibt es den
      13.
      + Weihnachtsgeld
      + Bonus

      Ganz schlimm unsere Oligarchie 😕
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  • sowhat 13.06.2019 06:49
    Highlight Highlight Cashbonus nebst 13.tem Monatslohn und Weihnachtsgeld. Weil die Mitarbeiter die gesperrte Aktienbeteiligung nicht wollten. Sorry, Personalkommission, das habt dann wohl selbst verbockt.
    • BeatB_ 13.06.2019 07:53
      Highlight Highlight Vielleicht sind alle diese Zulagen auch nur "Schweigegeld" um über einen tiefen Grundlohn hinweg zu täuschen. Und am Ende vom Jahr ist es nicht wirklich viel Geld, was das Fussvolk bekommt.

      Oder anders gesagt, für Aktien und gegen eine Auszahlung (Cashbonus) entscheiden liegt erst drin, wenn das Einkommen genug hoch ist.
    • NotWhatYouExpect 13.06.2019 07:55
      Highlight Highlight Nuja, dass ist halt so ein ding. Personen die nicht gerade übermäßig Geld haben brauchen das Geld und können es nicht in Aktien investieren wo sie, dann eventuell mal mehr rausbekommen.
    • Youme 13.06.2019 13:26
      Highlight Highlight Bewerbt euch mal und lasst euch den Lohn vorschlagen. Mit all den "Goodies" kommt man auf den durchschnittlichen Lohn in der Branche. Also mal als Beispiel: Abgänger technische Studienrichtung 82k-84k. Erfahrene Ings. 105k. Da ist aber alles eingerechnet. Auf dem Papier klingt das gut erstmal toll, weil 13x Lohn, Weihnachtsgeld (1k) + Leistungsbonus(1,5k-3k) - alles natürlich brutto. Ist aber nach Elektrosuisse und co. genau der Durchschnittsgehalt. Daher hat es nicht die Komission verbockt, sondern in der Firma läuft etwas schief...
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  • meliert 13.06.2019 06:27
    Highlight Highlight wer hat dem wird gegeben, wie immer!
    • Crecas 13.06.2019 07:09
      Highlight Highlight Er hat das Unternehmen mit einem Kredit für 4 Millionen gekauft, sich als junger hochverschuldet und es gross gemacht. Dabei viele Arbeitsplätze geschaffen und gute Löhne gezahlt. Jetzt hat er einen Teil des Unternehmens verkauft und statt alles zu behalten, hat den 170 wichtigsten Mitarbeiter auch einen Teil geschenkt und dazu dem Rest der Belegschaft noch 25 Millionen ausgezahlt. Er hätte auch alles behalten können. Dein Kommentar ist höchst inakkurat.
    • Shlomo 13.06.2019 08:13
      Highlight Highlight @Crecas: Moment, jetzt keinen Seich erzählen. Spuhler hat die Firma von der Grossmutter seiner Frau "geerbt".
    • AlteSchachtel 13.06.2019 08:52
      Highlight Highlight " ... hat den 170 wichtigsten Mitarbeiter auch einen Teil geschenkt ..."

      Den wichtigsten Mitarbeitern???

      Die wichtigsten Mitarbeiter sind bei einer Firma, die Schienenfahrzeuge produziert, also diejenigen, die zwar teuere Ausbildungstitel besitzen, aber wahrscheinlich nicht mal eine Schraube gerade eindrehen können?

      Ernsthaft?
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  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 13.06.2019 06:10
    Highlight Highlight Neider. Und jetzt versuchen diese Mitarbeiter einfach irgend einen Grund zu finden, warum sie auch noch etwas bekommen sollten.
    Warum sollte jeder Mitarbeiter nun plötzlich ein Anrecht haben? Sie bekommen jeden Monat Lohn und arbeiten genau zu den Konditionen, zu denen sie ja gesagt haben. Und der Weg der Information ist echt Nebensache.
    Genau wegen solcher Neider wird sich ein nächster Unternehmer überlegen, ob er irgend jemand freiwillig mitbeteiligt. Gibt ja nur Ärger und umso mehr die Anspruch erheben.
    • The oder ich 13.06.2019 06:21
      Highlight Highlight Ich liebe Deinen ironischen Unterton
    • bebby 13.06.2019 06:38
      Highlight Highlight Wenn nur der Eigentümer, also Spuler, davon profitiert hätte, wäre ich mit dieser Aussage einverstanden, aber da bestimmte Angestellte, die ansonsten kein unternehmerisches Risiko tragen, auch davon profitiert haben, geht es um die Ungleichbehandlung zwischen zwei Gruppen von Angestellten. Es hätte Spuler selbst nichts gekostet, sie am Börsengang zu beteiligen, nur die Neuaktionäre. Dass das Management als Angestellte so viel mehr bekommt, hat im Fall eines Börsengangs wenig mit Leistung zu tin.
    • Astrogator 13.06.2019 07:05
      Highlight Highlight Alle Argumente gelten auch für die Mitglieder der Geschäftsleitung. Nur haben viele von denen nichts zum Erfolg beigetragen weil sie noch keine 2 Jahre dabei sind.

      Aber die Unternehmen lieben Vpcklinge wie dich ohne Selbstwertgefühl.
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