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Stadler Rail geht an die Börse – Ausgabepreis ist bei 38 Franken

Stadler Rail ging heute an die Börse – und startet fulminant

12.04.2019, 09:3112.04.2019, 09:31
ARCHIVBILD ZUM GROSSAUFTRAG VON STADLER RAIL FUER DIE AMERIKANISCHE MARTA, AM FREITAG, 29. MAERZ 2019 - Stadler-CEO Peter Spuhler, aufgenommen anlaesslich des Roll-Outs des neuen Hochgeschwindigkeitsz ...
Stadler-VR-Präsident Peter Spuhler. Bild: KEYSTONE

Der Börsengang des Thurgauer Zugbauers Stadler an der Schweizer Börse ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Aktien des Börsenneulings unter dem Tickersymbol SRAIL am Freitag eröffneten deutlich über dem Zuteilungspreis von 38 Franken.

Gegen 9.10 Uhr notieren die Aktien von Stadler bei 41,39 Franken. Den Handel aufgenommen hatten sie gar mit 42 Franken. Die Börsenkapitalisierung beläuft sich damit aktuell auf gut 4,1 Milliarden Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,11 Prozent tiefer.

Die Preisspanne war zunächst von 33 bis 41 Franken festgelegt und später wegen der grossen Nachfrage auf 36 bis 39 Franken eingeengt worden. Das Angebot war mehrfach überzeichnet gewesen, hatte das Unternehmen mitgeteilt.

Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler, der das Unternehmen 1989 gekauft hatte, hielt bisher 80 Prozent an der Firma. Mit dem Börsengang sinkt sein Anteil nun auf knapp 40 Prozent.

Der Alt-SVP-Nationalrat will auch nach dem Börsengang Ankeraktionär und Verwaltungspräsident bleiben. Sämtliche der platzierten Aktien stammen aus seinem direkten und indirekten Besitz. Frisches Kapital sammelte Stadler im Rahmen des Listings also nicht ein.

Im Vorfeld des Börsengangs hatte sich ein grosses Interesse abgezeichnet. Die Nachfrage sei immens, hatte es am Markt geheissen. «Es gibt viel zu wenige Aktien, damit alle, die mitmachen wollen, auch etwas erhalten», hatte ein Händler bereits vor einer Woche gegenüber AWP gesagt.

Das Unternehmen aus Bussnang ist der dritte Neuzugang an der Schweizer Börse SIX im laufenden Jahr. Bislang wagten sich die Medizintechnikfirma Medacta und das vom Pharmakonzern Novartis abgespaltene Augenheilunternehmen Alcon aufs Parkett. (awp/sda)

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