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Wirtschaft
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Herzog & de Meuron verkaufen ihr Architekturbüro – an die Mitarbeitenden

Herzog & de Meuron verkaufen ihr Architekturbüro – an ihre Mitarbeitenden

24.11.2022, 13:26

Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben die Nachfolge des gleichnamigen Architekturbüros geregelt. Sie verkaufen die Firma an Schlüsselmitarbeitende, wie das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» (Vorabdruck zur Ausgabe vom 25.11.) berichtet.

Die Architekten Pierre de Meuron (l) und Jacques Herzog vom Architekturbuero Herzog & de Meuron, unterhalten sich am 11.01.2017 bei einer Pressekonferenz im Kleinen Saal der Elbphilharmonie in Ham ...
Pierre de Meuron (l) und Jacques Herzog verkaufen ihr Büro.Bild: dpa

Kürzlich sei mit den 15 Partnerinnen und Partnern der Firma ein Aktionärsbindungsvertrag abgeschlossen, so der Bericht. Dieser regelt, wie das Unternehmen Schritt für Schritt von den zwei Gründern an die Schlüsselmitarbeitenden verkauft wird. Adrian Keller werde weiterhin das operative Geschäft als CEO leiten.

«Dieser konkrete und bindende Plan gibt allen anderen Mitarbeitenden und unseren Kunden eine klare Perspektive und Verbindlichkeit», sagte Pierre de Meuron. Das Büro wurde 1978 gegründet und 1997 in eine AG umgewandelt. Nebst dem Hauptsitz in Basel unterhält die Firma Standorte etwa in Hongkong, Berlin, München, London, New York und San Francisco.

Die Gruppe mit 15 Gesellschaften beschäftigt mittlerweile rund 600 Mitarbeitende und Branchenkenner schätzen den Marktwert der Firma auf deutlich über 100 Millionen Franken. Bekanntheit erlangten die Architekten mit Bauten wie der Tate Gallery in London, der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Olympiastadion in Peking oder den Fussballstadien in München und Basel. (sda/awp)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Yolanda Hecht
24.11.2022 19:53registriert Juni 2022
Nicht zu vergessen: Herzog und de Meuron sind natürlich auch berühmt für die fensterlosen «Maid Rooms» in den Beirut Terraces.
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Es drohen steigende Mieten – doch nicht in jedem Fall ist eine Erhöhung zulässig
Experten gehen davon aus, dass der Referenzzinssatz im nächsten Jahr ansteigen wird. Je nach Vertrag dürfen die Vermieter als Folge davon die Miete erhöhen. Ein nicht zu unterschätzendes Problem – vor allem für Geringverdiener.

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