DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
So soll das neue Stadion von Chelsea aussehen.<br data-editable="remove">
So soll das neue Stadion von Chelsea aussehen.
bild: Wired.co.uk

Herzog & de Meuron bauen Chelseas neuen Fussballtempel für 850 Millionen Euro

Nach dem Joggeli, der Allianz Arena, dem Vogelnest und dem Matmut Atlantique sollen die Basler Architekten Herzog & de Meuron das neue Stadion des FC Chelsea erbauen. Mit Kosten von 850 Millionen wird es der teuerste Sporttempel der Basler.
02.12.2015, 11:4102.12.2015, 11:59
Céline Feller / bz Basel

Als «Nachricht an die Fans und Nachbarn» getarnt, enthüllte der FC Chelsea gestern die Pläne für sein neues Stadion. 60'000 Fans sollen hineinpassen, und damit fast 20'000 mehr als in das aktuelle Stadion des Londoner Nobel-Klubs, die Stamford Bridge.

Schon seit längerer Zeit wird über einen Neubau gesprochen, denn der amtierende Englische Meister hat im Vergleich mit den anderen grossen Vereinen der Insel mit seinen bislang gut 40'000 Plätzen ein fast schon mickriges Stadion. Im Old Trafford von Manchester United passen beispielsweise 76'000 Menschen hinein, ins Emirates Stadium von Arsenal rund 60'000.

Neben mehr Plätzen soll der Neubau ausserdem beste Sicht von allen Plätzen garantieren, was in der 1877 eröffneten Stamford Bridge oft nicht der Fall war.

Das neue Stadion bietet 20'000 Zuschauern mehr Platz.<br data-editable="remove">
Das neue Stadion bietet 20'000 Zuschauern mehr Platz.
bild: wirde.co.uk

Verantwortlich für diesen neuen Protz-Bau sind die Basler Architekten Herzog & de Meuron. Roman Abramowitsch, der russische Oligarch und Besitzer des Londoner Fussball-Klubs, wollte eigentlich an einen anderen Ort in der Stadt ziehen, musste aber wegen Platzmangel darauf verzichten. So wird das «Roman Colloseum», wie das Stadion in Anlehnung an den Besitzer und das spezielle Design, welches an das Kolosseum in Rom erinnert, im Internet genannnt wird, an genau der selben Stelle erbaut werden. Die Stamford Bridge wird abgerissen. Wo der Verein während der Bauzeit spielen wird, ist momentan noch unklar. Im Gespräch ist unter anderem das Wembley Stadium.

Dreimal so teuer wie das Joggeli

Noch existiert der Neubau von Herzog & de Meuron erst auf dem Papier. Gestern Dienstag hat der Verein den Entwurf beim zuständigen Amt, dem London Borough of Hammersmith and Fulham, eingereicht. Ob das Stadion so gebaut werden kann, wird nach der Antrags-Prüfung am 8. Januar 2016 entschieden.

So sieht die Stamford Bridge übrigens aktuell aus.<br data-editable="remove">
So sieht die Stamford Bridge übrigens aktuell aus.
bild: chelsea fc

Der Neubau im Londoner Edel-Viertel Chelsea wäre bei weitem nicht das erste Sportstadion der Basler Star-Architekten, aber das bislang mit Abstand teuerste. 851 Millionen Euro soll es kosten und – wenn es denn bewilligt wird – auf Beginn der Saison 2020/2021 eröffnen.

Die kolportierten 851 Millionen sind mehr als drei Mal mehr als die 250 Millionen Franken, die das Joggeli gekostet hat. Auch weitere von Herzog & de Meuron erbaute Sporttempel wie die Münchner Allianz Arena (340 Millionen Euro), das Vogelnest in Peking (325 Millionen Euro) oder das extra für die Europameisterschaft im nächsten Jahr gebaute Matmut Atlantique in Bordeaux (168 Millionen Euro) waren kostengünstiger. (aargauerzeitung.ch)

Kennst du eigentlich die Schweizer Stadien so richtig gut? Beweise es hier!

Quiz
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Süsses für Haaland und Saures für Mahrez – die Aufreger des gestrigen CL-Abends

Borussia Dortmund ist der Auftakt in die neue Champions-League-Saison geglückt. Die Deutschen gewannen auswärts beim türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 2:1. Die Matchwinner für den BVB waren neben Gregor Kobel, der einige gute Paraden zeigen musste, Jude Bellingham und Erling Haaland. Bellingham erzielte das 1:0 für Dortmund selbst und bereitete den zweiten Treffer durch Haaland vor.

Dass sich die beiden auch neben dem Platz gut verstehen, war dann beim Interview nach dem Spiel zu sehen. Da …

Artikel lesen
Link zum Artikel