Wirtschaft
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Das Kuehlregal mit Fleischprodukten, aufgenommen im Coop Suedpark in Basel am 03. April 2013. Die Coop-Filiale im Suedpark wurde im Juni 2011 eroeffnet. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Fleischprodukte in einem Coop-Supermarkt: Wer sich für die Bio-Variante entscheidet, muss tiefer in die Taschen greifen. Bild: KEYSTONE

Diese 3 Grafiken zeigen, wo dein Geld beim Kauf von Bio-Fleisch wirklich landet



Wer sich bei den hiesigen Detailhändlern für Bio-Fleisch entscheidet, der bekommt das in seinem Portemonnaie zu spüren. Bio- und Label-Fleisch sind in der Schweiz im Vergleich zu konventionellem Fleisch deutlich teurer.

Nun hat eine Preisanalyse des Schweizer Tierschutzes (STS) gezeigt, wohin das Geld beim Fleischkauf wirklich fliesst. Die Resultate, welche der Kassensturz am Dienstag präsentierte, überraschen. Während die Bäuerinnen und Bauern nur wenig mehr pro Kilo erhalten, streicht der Detailhandel einen grossen Teil davon ein.

Etwa beim Hinterschinken: Am Stichtag kostete das Kilo mit konventionellem Fleisch bei den Schweizer Grossverteilern 23 Franken. Der Bio-Schinken hingegen 51 Franken. Von der Preisdifferenz von 28 Franken erhalten die Bäuerinnen und Bauern nach Berechnungen des STS gerade mal 2 Franken. 3 Franken gehen an den Schlachthof, die restlichen 23 Franken an den Detailhandel. Ähnlich, wenn auch etwas weniger extrem, sieht es bei der Pouletbrust und beim Rindsplätzli aus.

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screenshot: srf

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Kritik an den hohen Margen

Label- und Bio-Fleisch seien unattraktiv teuer, sagt Stefan Flückiger vom STS im Kassensturz. Derweil tobe beim konventionellen Fleisch ein Preiskampf im niedrigen Bereich. «Das sind völlig verzerrte Preise. Die Preise werden künstlich tief gehalten.»

Kritik kommt auch von den Bäuerinnen und Bauern. So bemängelt etwa Suisseporcs, dass die Detailhändler bezüglich der Margen nicht transparenter seien. «Wir haben manchmal den Verdacht, dass ungerechtfertigt Margen draufgeschlagen werden», sagt Urs Haslebacher von Suisseporcs.

Das sagen die Detailhändler

Coop will gegenüber dem Kassensturz keine Stellung vor der Kamera nehmen, schreibt aber, dass beim Bio- und Label-Fleisch zusätzliche Kosten entstünden. «Beispielsweise durch Zertifizierungen, die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit oder Vermarktungsmassnahmen zur Förderung der Label-Produkte.»

Die Migros sagt derweil, dass die Zahlen des STS nicht korrekt seien. Der Tierschutz habe keine Aktionen mit einberechnet. Beim Bio- und Label-Fleisch gebe es oftmals einen Preisabschlag, weshalb der genannte Preis pro Kilo in Tat und Wahrheit tiefer sei. Zu den Margen will Mediensprecher Marcel Schlatter nichts sagen. Seine Begründung: «Wir sind in einer Wettbewerbssituation, da wüsste unsere Konkurrenz noch so gern, wie unsere Margen aussehen.» (cma)

Der ganze Beitrag vom «Kassensturz»:

Video: SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 18.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Man darf als Bauer seine Produkte auch direkt vermarkten. Das bedeutet mehr Kundenbindung und nicht nur deswegen bessere Preise. Aus eurer Sicht mag dies einen Mehraufwand bedeuten. Das ist es aber nicht, denn man kann mit weniger so mehr erreichen.

    Ein weiterer Vorteil, konventionelle Tierhaltung wird zwangsläufig verschwinden, denn niemand möchte dieses Fleisch kaufen, wenn er sieht wie es produziert wurde.

    Unterstützt eure Bauern und nicht Grosskonzerne welche denken es sei vernünftig ägyptische Bio Kartoffeln anzubieten.

    Kauft saisonal und regional es ist nicht teurer.
    • Lami23 18.06.2020 17:07
      Highlight Highlight Für den Bauern ist es sehr viel Aufwand. Mit dem Fleisch hat sich das bei uns nicht gelohnt. Mit dem Wein hat es viele Jahre Anlaufzeit gebraucht.
    • Satan Claws 19.06.2020 11:20
      Highlight Highlight @Lami23

      Stellen Sie in einer schattigen Ecke einen Verkaufsautomaten auf.

      Eventuell wäre es gut für ein paar Stunden einen Marketing Profi anzuheuern.
    • Lami23 19.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Sie stellen sich das eventuell zu einfach vor. Ich meine damit nicht die Präsenz, wir hatten ebenfalls Selbstbedienung. Nur schon das ganze Fleisch zuverpacken und die Rechnungen und Bestellungen nahm Zeit ein, die meine Eltern auf einem vielseitigen Betrieb nicht mehr hatten und lieber in andere Betriebszweige investieren wollten.
  • stef1885 18.06.2020 11:08
    Highlight Highlight «Wir sind in einer Wettbewerbssituation, da wüsste unsere Konkurrenz noch so gern, wie unsere Margen aussehen.»"

    Die Migros (und andere Grossverteiler wohl auch) verhalten sich m.E. heuchlerisch.
    Auf die Kritik EINER Twitteruserin wird ein Produkt medienwirksam ausgelistet (was wohl dieMigros finanziell nicht beeinträchtigt). Aber auf (langjährige) Kritik von Konsumentenverbänden und STS wird mit dem Verweis auf die Geheimhaltung der Margen nichts gemacht. Hier könnte die Migros doch Investitionen tätigen und somit nachhaltig etwas verändern.

    Selbstlos Migros, wirklich selbstlos ...
  • Hemi 18.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Da hilft nur eins ... direkt beim Bauern kaufen! Passt!
    • karl_e 18.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Wenn du in der Stadt wohnst und kein Autöli hast, ist das irgendwie schwierig.
    • Satan Claws 18.06.2020 15:04
      Highlight Highlight @karl_e

      Wochenmarkt? Bushaltestelle? Familienausflug?
    • Lami23 18.06.2020 17:06
      Highlight Highlight Markt ? Bioladen ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pollo Loco 18.06.2020 08:40
    Highlight Highlight "Bio" ist für den Detailhandel reine Geldmacherei.
  • grünerantifaschist #blm 18.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Wie sieht es denn aus bei Früchten Gemüse und Milchprodukte? Ist das Verhältnis ähnlich ?
  • Back in Time 18.06.2020 08:33
    Highlight Highlight Ich wäre schon lange dafür, mit dem ganzen 'Billig, billig, billig' und der ganzen Aktionitis aufzuhören und dafür auf allen Ebenen eine faire Bepreisung zu machen. So, dass vom Produzenten bis zum Detailhändler alle genug bekommen, aber nicht zuviel und nicht zuwenig.
  • Weisser Mann 18.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Die Detailhändler streichen den Löwenanteil ein und die Löhne der Angestellten, sind trotzdem für den Arsch.
  • Hades69 18.06.2020 07:45
    Highlight Highlight Gier. Ist eifach mit dem Finger auf andere zeigen. Aber wie verhalte ich mich?
  • Dogbone 18.06.2020 07:29
    Highlight Highlight Hört sich wie ein schlechter Witz an. Ich bin jetzt weissgott nicht aus dem Bauern-Lager aber mit Abstand der Grösste Teil gehört doch dem „Produzenten“, der das Vieh entsprechend halten muss! Hier wird offensichtlich die Marktmacht von Coop und Migros missbraucht.

    Die Frage stellt sich auch, was sollen wir Konsumenten tun? Doch wieder kein Bio-Fleisch mehr kaufen oder was?🤔
    • Hades69 18.06.2020 10:35
      Highlight Highlight Viellicht direkt beim Bauer? Ohne Umwege. Die sind froh.
    • BezzerWizzer 18.06.2020 10:55
      Highlight Highlight ...oder Bio Fleisch beim Metzger um die Ecke.
  • LalaLama 18.06.2020 07:15
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach, dass Viele, trotz dieser Unverschämtheit der Detaillisten, weiterhin auf Bio setzen. Es ist keine Lösung jetzt auf Trotz à la 'kommt eh nicht drauf an' umzuschalten.

    Für die Tiere macht das eine riesigen Unterschied!

    Die Preis'verarschung' müssen wir offiziell beanstanden.

  • stadtzuercher 17.06.2020 23:56
    Highlight Highlight Ja, die Migros und der Coop sind nicht mehr was sie mal waren. Hauptsache das Managment kann schön abgarnieren, gället sie Frau Nold.
  • Ril 17.06.2020 23:49
    Highlight Highlight Zeit, den Detailhandel links liegen zu lassen und direkt bei den Bauern einzukaufen. Die dürften dementsprechend gute Preis haben.
    • Yummy 18.06.2020 07:48
      Highlight Highlight Grad gestern abgeholt: 12.45kg Rindfleisch, Bio, kann beim Vorbeifahren die Tiere täglich sehen.

      Braten, Hackfleisch, Plätzli, Filet... alles für 30.-/Kg.
      Unerklärlich wieso man für altes, aufgetautes und qualitativ minderwertiges Fleisch in der Migros 50.- und mehr pro Kilo zahlen soll.
    • TheRealSnakePlissken 18.06.2020 08:53
      Highlight Highlight Und wenn man "zmittzt zZüri" wohnt? - Ok, es gibt viele Bio-Läden neben den Grossverteilern, aber DIE SIND NOCH TEURER!
    • DrPop 18.06.2020 09:17
      Highlight Highlight Schliesse mich an, Bauernmärkte sollten ein grösseres Thema werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 17.06.2020 23:18
    Highlight Highlight Muss ich die Migros so verstehen, dass sie in Tat und Wahrheit den Aktionspreis als den wahren Preis betrachtet und sie sich hin und wieder eine anti-Aktion gönnen, bei der sie den vollen Preis abgreifen?
  • DerRaucher 17.06.2020 23:03
    Highlight Highlight Ich weiss schon lange warum vor allem Coop immer mehr auf Bio umgestellt hat. Das geht ja teilweise soweit, das es manche Produkte nur noch in der Bioausführung gibt. Der Grund ist simpel. Nicht die Natur steht im Vordergrund, sondern der Profit. Bei Bio kann man einfach generell nochmal etwas auf den Preis hauen ohne das es hinterfragt wird. Deswegen wenn Bio, dann direkt beim Bauern. Alles andere ist Augenwischerei
    • bebby 18.06.2020 07:03
      Highlight Highlight Logisch geht es um die Marge, sonst gäbe es Coop und Migros längst nicht mehr. Bio ist ein Premiumprodukt und da fällt immer eine höhere Marge an.
      Für Nike Turnschuhe zahlt man auch mehr, obwohl der Arbeiter nichts davon hat. Ditto für Apple Produkte.
      Wer das nicht will, kann ja die normalen Produkte kaufen oder zur Konkurrenz gehen.
    • Super8 18.06.2020 08:31
      Highlight Highlight Alle die bebby-Blitzer laufen mit Nike Schuhen rum und haben ein Apple-Phone.
    • bebby 18.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Von Nike weiss ich ganz genau, dass sie diesselben Lieferanten benutzen wie die anderen. Teilweise in separaten Fabrikhallen.
      Ein Label ist letztlich reines Marketing und Bio ist eine Botschaft, die mit gewissen Attributen ausgestattet wird. Z. B. Bio=gesund und dann oft noch extra verpackt.
      Klar machen die Labelorganisationen Vorschriften und Kontrollen, aber das ist wenig verglichen mit der Werbung.
  • Antichrist 17.06.2020 23:01
    Highlight Highlight In der Schweiz ist auch das normale Fleisch „Bio‘. Nur Idioten kaufen Biofleisch und zahlen zuviel.
    • Walter Sahli 18.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Du hast nicht die leisteste Ahnung von der konventionellen Schweine- und Geflügelhaltung in der Schweiz und weisst auch nicht, was das Biolabel beinhaltet!
    • Adrian Schweizer (1) 18.06.2020 13:36
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Bio-Rinder müssen z.B. mit 90% Gras und Heu gefüttert werden, im Gegensatz zu den herkömmlichen Rindern, die eine grossen Teil Soja-Kraftfutter aus Brasilien fressen, und deren Halter so mit verantworlich sind, dass der Regenwald jeden Tag ein Stück mehr abgeholzt wird.
  • Kleinaberdoktor 17.06.2020 22:06
    Highlight Highlight Lieber Coop, schlechte Ausrede...

    Die Rückverfolgbarkeit zu sichern ist bei Bio Produkten genau gleich aufwendig wie bei konventioneller Ware egal ob Fleisch, Gemüse oder sonst was. Also keine Mehrkosten und Mehraufwand.
    Zertifizierungskosten treffen vor allem die Produzenten, ist sein Betrieb nicht zertifiziert darf er gar nicht liefern. Wird von Coop selbst produziert und die Ware vom Bauer ist nur ein Halbfabrikat muss der Betrieb der verarbeitet zertifiziert sein. Das Endprodukt muss bei Bio Swiss/Knospe angemeldet werden was nicht sehr kostspielig ist.
    Die meisten Kosten hat der Bauer
  • petit-lutin 17.06.2020 21:58
    Highlight Highlight Schön das hier alle auf den Detailhandel los gehen und monieren dass diese die Margen nicht offen legen. Was ist mit dem Preis der Bauer und den Zwischenhändler?
    Hat Kassensturz ausgewiesen das alle verglichenen Produkte auch die gleiche Qualität beinhaltet? Alleine schon eine anständige Lagerung des Frischfleisch rechtfertigt einen höheren Preis.
    Hat Kassensturz den Stichtag, an dem der Preis erhoben wurde, offengelegt?
    Und solange wir bereit sind, für alles andere als qualitatives gute Lebensmittel, Geld auszugeben, solange wird sich nichts ändern.

  • derlange 17.06.2020 21:34
    Highlight Highlight Die direktzahlungen für den bio-betrieb macht das wett.
    Darum sagen Migros und Coop nichts.
    Der Steuerzahler finanziert die Landwirtschaft dass der detailhandel die höhere Marge nehmen kann.
  • rüpelpilzchen 17.06.2020 20:37
    Highlight Highlight Es ist einfach nur frech.
    Klar darf es sich lohnen und es soll anreizend sein, Bio Produkte herzustellen und zu vertreiben.

    Der Detailhandel macht daraus aber eine Luxuslinie.
    Es sollte M Budget und Prix Garantie Bio Produkte geben.
  • Walter Sahli 17.06.2020 20:04
    Highlight Highlight Kauft Fleischprodukte nicht mehr beim Detailhändler, sondern in einer Metzg, die KAG zertifiziert ist oder gar selber produziert. Einerseits genügt die Biozertifizierung bei Fleisch nicht (je kleiner das Tier, desto schlimmer) , wenn man wirklich von artgerechter Haltung sprechen will, andererseits kriegt der Produzent beim Direktvertrieb mehr. Ich kaufe Fleisch nur noch in der Boulotte im Breitsch. Ist zwar teuer, aber dafür qualitativ hochstehend und ethisch vertretbar...aus Sicht von Fleischessern.
    • Peter Miese 18.06.2020 07:58
      Highlight Highlight Leider hatte ich in der Boulotte immer den Eindruck, vorallem die Coiffeure des Personals zu bezahlen 😉 darum kaufe ich gerne bei Wüthrich in Ostermundigen, ist (mit Velo) keine zehn Minuten vom Breitsch.
      Gruess usem Quartier 😊
    • Walter Sahli 18.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Ich kaufe Fleisch eigentlich wegen dem Fleisch und nicht wegen dem Verkaufspersonal und in der Boulotte habe ich schon lange keinen Hipster mehr hinter der Theke gesehen...
      Wüthrich ist halt eine konventionelle Metzg und verkauft weder Bio- noch KAG-Fleisch. Eigentlich schade bei der grossen Kundschaft, die sie haben.
    • Peter Miese 18.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Muss gestehen, schon lange nicht mehr in der Boulotte gewesen zu sein, deshalb Sorry fürs Bashing 🙊 Den Wüthrichs würde ich aber zutrauen, dass sie, zumindest bei den Bauern, bei denen sie direkt kaufen, durchaus an der Tierhaltung interessiert sind – wenn auch nicht an den Zertifikaten, die, wie Du zu Recht schreibst, auch nicht den Optimalfall garantieren. Es gibt es wohl einige Bauern, die sehr auf das Wohl ihrer Tiere achten, aber halt eben kein Zertifikat haben.
      Muss aber 'demfall wieder mal in der Boulotte einkaufen – zwecks Beseitigung von Vorurteilen ☺️ merci für die Motivation! 🤗
  • peeti 17.06.2020 20:01
    Highlight Highlight Was will und die Migros sagen? Beim Label- und Biofleisch soll mit Aktionspreisen gerechnet werden, beim Konventionallen aber nicht??
  • MadPad 17.06.2020 19:57
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig interpretiere, könnte Bio Fleisch sogar gleich "teuer" sein wie das normale Fleisch und gleichzeitig der Bauer mehr davon haben, wenn es fair aufgeteilt würde.

    Wieso ziehen die Bauern nicht mal selbst was auf und verkaufen direkt schweizweit. Sie haben eine grossen Verband und es könnte auch für Milch / Eier etc. genutzt werden.
    • Roro Hobbyrocker 17.06.2020 20:44
      Highlight Highlight Eigentlich haben die Bauern dies schon mit der Fenaco respektive mit der Ernst Sutter (Tochterbetrieb von der Fenaco). Jedoch wir es schwierig wenn Coop und Migros selber Metzgereien besitzen (Bell und Micarna) und jeden grösseren Abnehmer übernehmen (mit Ausnahme von Lidl, Aldi, Volg und Spar). Somit hat die Fenaco selber nicht die Menge und Grösse in der Fleischbrache einen eher teuren Kanal zu fahren.
  • Randen 17.06.2020 19:51
    Highlight Highlight Es kann nicht genügend Bio produziert werden. Landwirtschaft muss komplett verändert werden. Vollautomatische Gewächshäuser für Ganzjährige, regionale Produktion. Am besten Mehrstöckige Anlagen von tief unter bis hoch über dem Boden. So wird Fläche frei für Wälder und Wiesen.
    • Coffeetime ☕ 17.06.2020 21:38
      Highlight Highlight Interessanter Nsatz, aber wer bewirtschaftet die freigewordenen Flächen? Bzw. Wer soll die nutzen?
    • bokl 17.06.2020 22:02
      Highlight Highlight @Coffee
      Die geben wir der Natur zurück. Warum muss immer alles bewirtschaftet werden?
    • Coffeetime ☕ 17.06.2020 22:21
      Highlight Highlight @bokl Nun, die Bewirtschaftung ist wirklich zum Teil notwendig. z.B. wenn das Grass in den Bergen lang bleibt, dann ist die Gefahr von Schneerutschen grösser.

      Klar wären "Urwälder" bei uns auch schön, aber wir sind eher ein dichtbesiedeltes Land, d.h. Menschen nutzen die Natur. Da müsste der Wald bzw. die Wege auch auf Gefahren kontrolliert werden. Etc. Etc. Mann kann ja sehen, wie es zu und her geht, in Naturschutzgebieten... 🤷🏻‍♀️

      Ach und übrigens: jeder Wald in der CH gehört jemandem, sei es einer Privatperson, einer Gemeinschaft oder eine Gemeinde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 17.06.2020 19:37
    Highlight Highlight Das ist der Beweis, das Landwirtschaft in kleinen Strukturen, wie sich es einige hier wünschen, nicht möglich. Ob bio oder nicht, die Wirtschaftlichkeit ist in Frage gestellt.
    • ninolino 17.06.2020 21:22
      Highlight Highlight Falsche Schlussfolgerung, der Detailhandel ist zu elliminieren.
    • Lami23 17.06.2020 22:35
      Highlight Highlight Warum ist das der Beweis ?
    • Lami23 18.06.2020 08:55
      Highlight Highlight Warum ist das der Beweis?
  • Liquidpsy 17.06.2020 19:09
    Highlight Highlight Frechheit! Ich habe grundsätzlich kein Problem mit den Preisen von Bio aber es sollte auch beim Bauer ankommen..
  • Turnbeutelvergesser 17.06.2020 19:05
    Highlight Highlight Das belegt genau, weshalb sich höhere Mindeststandards lohnen. Der Kunde würde dann kaum mehr bezahlen. Aber Hauptsache ein mit Antibiotika abgefülltes Huhn ist 20 Rappen billiger...
  • Firefly 17.06.2020 19:05
    Highlight Highlight Die Detailhändler sollten die Bauern besser Bezahlen, dann müsste sie nicht von uns Subventioniert werden.

    Am besten direkt beim Bauen kaufen.
  • Siru 17.06.2020 19:04
    Highlight Highlight Und wieder einmal fühlt man sich von den Detailhändlern verarscht, wenn man glaubt, etwasjGutesjzu tun mit dem Kauf von Bio- und Demeterprodukten.
    Es mag ja sein, dass Labelling, etc. mehr kosten als bei herkömmlichen Produkten. Ich betzweifue aber stark, dass es einen Unterschied dieser Grösse ausmacht.

    Mit dem Kauf von Bioprodukten unterstütze ich die Hersteller, sprich die Bauern. Dachte ich zumindest bisher und war deswegen meistens auch bereit, mehr dafür zu bezahlen. Dass es nicht so ist enttäuscht mich zutiefst.
  • Nelson Muntz 17.06.2020 19:00
    Highlight Highlight Fleisch von der lokalen (unabhängigen!!) Metzgerei oder direkt vom Hof (Mischpakete lohnen sich...) kaufen. Gemüse am Wochenmarkt, saisonal beim Produzenten holen. Ist alles in allem nicht teurer und die Qualität ist mindestens ebenbürtig gegenüber dem Supermarkt.

    Bleibt immer noch genug Zeugs, dass man bei Coop und Co einkaufen muss/kann.
    • Lami23 18.06.2020 08:56
      Highlight Highlight Wenn du nicht willst, musst du (je nach dem wo du wohnst) gar nichts beim Grossverteiler kaufen.
  • Rissle 17.06.2020 18:52
    Highlight Highlight Tatsächlich ist die Zertifizierung mit hohen Kosten verbunden. Es wäre spannend zu wissen, wieviel das vom Gesamtpreis ausmacht und wer die bezahlt. Und wie berechnet der Detailhändler die Marge? In % oder Betrag/Kilo?
    • Skip Bo 17.06.2020 19:29
      Highlight Highlight Bis zum Schlachthof werden Kontrollkosten, Rückverfolgbarkeit und Labelbeiträge durch die Bauern getragen.
    • Leider Geil 17.06.2020 19:32
      Highlight Highlight Die Zertifizierung dürfte für den Hof mehr Aufwand bedeuten, als für die Händler...
    • Rissle 18.06.2020 06:11
      Highlight Highlight Hallo leider geil, nicht unbedingt. Mein Mann arbeitet als Zulieferer und vorher in der Beschaffung für einen Grossverteiler, und an beiden Orten hatten sie z.T. grosse Zusatzaufwände infolge Zertifizierung. Zum Teil kam es auch vor, dass die Produzenten gar nicht wussten, wie vorzugehen ist, und die wurden dann besucht und geschult von ihm.
  • Sir Andrew 17.06.2020 18:47
    Highlight Highlight Das wäre einmal eine sinnvolle „Lebensmittelampel“, eine die zeigt wer wieviel vom Kaufpreis bekommt.
  • dan2016 17.06.2020 18:38
    Highlight Highlight Kauft man den Bauern Schinken und Plätzli ab?
    Ich habe gedacht, dass die Tiere bezahlt werden.... insofern würde mich die Kalkulation für Lunge, Knochen vollständigkeitshalber auch interessieren
    • Skip Bo 17.06.2020 19:33
      Highlight Highlight Tatsächlich werden z.T. Abzüge für Lungen, Herzen und Lebern gemacht, wenn diese eine Abnormität enthalten. Egal wozu sie verwendet werden.
      Diese Organe werden, meist mit Gewinn, in Tiernahrung verwandelt.
    • dan2016 17.06.2020 20:19
      Highlight Highlight @skip po, danke für die Antwort, wobei ich es eher generell meinte. Wenn ich mich richtig erinnere, werden die Bauern fürs Kilo Schlachtgewicht bezahlt. Wäre es denn, liebe Blitzer, den Detailhandelsverkaufspreis des gesamten Tiers zu vergleichen, um überhaupt eine Beurteilung abgeben zu können? Oder wäre es möglich, dass der Skandal zu klein wäre und es uns deshalb nicht zu interessieren hat?
  • brudi 17.06.2020 18:35
    Highlight Highlight Ist der Handel noch so klein, bringt er mehr als Arbeit ein.
    Für unsere landw. Produkte kriegen wir immer weniger, gleichzeitig verdienen die nachgelagerten Betriebe immer mehr.
    BSP Weizen 1990 ca 90-100 fr. Pro 100 kg. Heute so 45-50 fr. Bei guter Qualität.
    Zuckerrüben gleiches Spiel. Ohne direktzahlungen würden sich viele Kulturen gar nicht rentieren.
    Grundsätzlich schön zu lesen, das ihr mal auf der Seite der bauern steht 😏
    • TheRealSnakePlissken 18.06.2020 09:11
      Highlight Highlight Dem Duopol Migros-Coop geht es nicht gut. Migros wird von Skandalen erschüttert, die Zahlen und die Stimmung sind schlecht. Coop geht es dank moderneren Strukturen etwas besser. Sicher, die Mehrzahl der Konsumenten ist träge, vergisst schnell wieder Skandale und tätigt ihre Einkäufe am alten Ort. Die angeschlagenen Supertanker Migros und Coop sind damit beschäftigt, ihren Niedergang zu managen, umso wichtiger, den Aufsteigern Lidl und Aldi auf die Finger zu schauen. Da wird viel von Swissness posaunt, aber Eigentümerschaft und Mangement dieser Giganten aus D verhalten sich sehr undurchsichtig.
    • Fandall 18.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Dasselbe beim Holz. Nichts für die Stämme bezahlen und dann jeden Ast für mehrere Franken als Dekoration verkaufen...
  • ybfreak 17.06.2020 18:28
    Highlight Highlight Das entspricht leider ganz dem Geiste unserer Zeit. Die Grossverteiler stehen so fest im Wettbewerb zueinander, dass das Preisgeben einer Marge Marktnachteile nach sich ziehen könnte. Wers glaubt wird seelig 🖕🏼Das dabei insbesondere das Tierwohl leidet, die Verkäufe von Label Fleisch stagnieren, spielt keine Rolle. Man verhakt sich dermassen in Details und verliert den Grundgedanken aus dem Auge.
    Man verkompliziert das harmonische Zusammenleben unserer Gesellschaft und die Big Players werden immer wie grösser. Auch wenn alle anderen vor die Hunde gehen. Oder vor die Schweine oder Rinder.
    • Glenn Quagmire 17.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Es fängt schon damit an, dass die Verpackungsfolien und Schalen durch CH Unternehmen billigst im Ausland produziert oder eingekauft werden und dann mit unverschämten Margen an Verarbeiter weiterverkauft werden, auch bei Gemüse, Obst und Früchten.

      Die Einkäufer der Verarbeiter werden bei Laune gehalten und so geht das Spielchen Jahr für Jahr weiter.
    • ernst.haft 18.06.2020 00:46
      Highlight Highlight Der Grundgedanke ist Profit – der gerät schon nicht aus den Augen, keine Sorge.
  • Chom 17.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Diese Labels sind beinahe alle ein Witz und dienen in den meisten Fällen nur dazu dem Konsumenten ein gutes Gefühl zu vermitteln um mehr Geld herauszupressen. Den Tieren, der Umwelt oder den Bauern dienen die Labels kaum. Frechheit!!

    • Lami23 17.06.2020 22:37
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Labels sind sinnvoll für den Konsumenten. Man sollte aber tatsächlich keine Grossverteiler berücksichtigen.
  • Le French 17.06.2020 18:21
    Highlight Highlight Deshalb kaufe ich mein Fleisch ausschliesslich direkt vom Bauernhof.
  • leu84 17.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Ein Label ist leider so eine Sache. Speziell, wenn sie von der Industrie oder vom Detail stammen. Am Besten geht man auf den Markt oder direkt zum Produzenten wenn möglich. Man darf auch nachfragen, wie sie ein Produkt produzieren. Klar, auch die können um den Brei reden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.06.2020 19:09
      Highlight Highlight Fleisch kauft man generell nur beim Produzenten , da kann man sich an Ort und Stelle selber ein Bild machen . Fotos auf Verpackungen sind geduldig.
    • Lami23 17.06.2020 22:39
      Highlight Highlight Das Label sagt auch im Coop die Wahrheit. Aber dort zahlt man die unsinnige Marge mit. Besser beim Biobauern ab Hof.
    • Lami23 18.06.2020 08:59
      Highlight Highlight Guter Ansatz, aber ob man dann wirklich einordnen kann was man sieht? Man kommt ja mit Laienwissen. Und im Sommer sieht schnell alles schön aus, aber auch Betrieben, welche keine Ausläufe haben, können die Tiere nicht raus im Winter etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TZL 17.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Die ganzen Tierschutz und Nachhaltigkeitsvorgaben verteuern die Produktion bei jenen die am wenigsten vom Kuchen erhalten: den Bauern
  • eddie_c 17.06.2020 18:17
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass die Bauern ihren eigenen Label für Bioprodukte einführen, statt dies den Grossverteilern zu überlassen. Wie unterscheiden sich überhaupt die Standards von Migros und Coop? Wahrscheinlich nur geringfügig.
    • Lami23 17.06.2020 22:40
      Highlight Highlight Gibt es bereits. Biosuisse ist z.B. kein Label der Grossverteiler.
  • Crazmoe 17.06.2020 18:16
    Highlight Highlight Bei der Migros wird das BIO-Fleisch zudem extra in Plastik verpackt. Das wird wohl der extra grosse Preisaufschlag auf BIO ausmachen. Teure Maschinen usw. für klein abgepackte begaste Fleischstückchen mit Mikroplastikgeschmack. Was für eine Ironie....
  • Glenn Quagmire 17.06.2020 18:16
    Highlight Highlight Darum kauf ich beim Metzger...da kassiert ein lokales KMU und keim oranges M oder C.

    Und zudem ist die Qualität einfach besser.
  • lily.mcclean 17.06.2020 18:14
    Highlight Highlight Fanke vielmals das dieses Problem endlich mal auf den Tisch kommt. Dieser Zertifizierungswahnsinn ist wirklich kaum noch zu rechtfertigen.
  • Phö 17.06.2020 18:07
    Highlight Highlight Darüber rege ich mich schon seit Jahren auf. Ladenpreise oftmals das Doppelt oder mehr gegenüber konventionellen Lebensmittel. Beim Bauern kommt davon fast nichts an. Die von der Migros verargumentierten Rabatte und Aktionen sehe ich selten im Laden. Label oder Bio Fleisch ist eigentlich nie Aktion.....
  • Bernhard K. 17.06.2020 18:05
    Highlight Highlight Die Antworten von Coop und Migros zeigen mir, für wie dumm sie uns Konsumenten halten. Für mich gibt es nur noch eins: Direkt beim Produzenten kaufen.
  • Resche G 17.06.2020 17:59
    Highlight Highlight Finde ich absolut stossend...
    Leider führt der Kapitalismus auch hier wieder dazu dass:

    1. die Gruppe von Leuten welche gerne etwas mehr Geld für eine Nachhaltigere Welt in die Finger nehmen einfach mehr ausgenommen werden.

    2. Der Produzent am Ende der Kette wie immer der Dumme im Umzug ist. Sei dies der Bauer in der Schweiz oder Afrika oder die Näherin in Bangladesch.

    Ist so bleibt so...
  • andihel 17.06.2020 17:58
    Highlight Highlight ... und wenn Migros & Coop Aktionen machen, erhalten die Bauern noch weniger. Ihr glaubts nicht? Ist aber so.

    Wir sind Obstbauern und erhalten bsp. für Kirschen weniger Geld, wenn Migros&Coop Aktionen anbieten, und das obwohl sie schon das dreifache einkassieren als wir ausbezahlt erhalten.
    • Kolo 17.06.2020 19:25
      Highlight Highlight Glaube ich dir. Ist scheisse. Aus Neugier: wieviel Prozent verkaufst du direkt? Und wie lange bist du schon biobauer?
    • G.Oreb 17.06.2020 20:00
      Highlight Highlight @Watson könntet ihr bei Migros nochmals nachfragen, die Aktionsgeschichte scheint ja laut mehreren Kommentaren Humbug zu sein...
    • andihel 17.06.2020 22:54
      Highlight Highlight @Kolo Wir verkaufen ca. 85% via "Verteiler" welcher für uns die Früchte an Migros&Coop liefert und die restlichen Tonnen gehen in Nachbarsdörfer in Hofläden oder Privatverkauf durch uns; bio sind wir nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 17.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Aber doch nicht unsere lieben detailhändler die armen, migros und coop machen kaum margen, die hohen preise sind auf standort und hohe lohnkosten zurück zu führen! Daher ist einkauf in deutschland auch so verwerflich! merkt ihr was insb. jene die einkaufstouristen als verräter verunglimpfen? Detailhandelspropaganda und wirklichkeit sind eben zwei paar schuhe!
  • Blitz 17.06.2020 17:53
    Highlight Highlight Das ist ja die grosse Gaunerei!! Die Grosskonzerne, melken die kleinen......!! Was kann man dagegen nur unternehmen???
    • benn 17.06.2020 20:57
      Highlight Highlight In deutschland einkaufen!
  • Fairness 17.06.2020 17:49
    Highlight Highlight D.h. der Steuerzahler bezahlt mittels Direktzahlungen an die Bauern die Profite der Detailhändler. Seltsame Logik, seltsames System.
  • Nocciolo 17.06.2020 17:39
    Highlight Highlight Ich habe so oder so mühe mit dem Nischenproduktdenken. Müsste nicht eigentlich alle Tiere ein gutes Leben haben? Und müsste nicht sämtlicher Boden (möglichst) vor Gift geschützt werden? Statt überteuerte Bioprodukte müsste der Standart für alle Produkte erhöht werden und den Bauern faire Preise gezahlt werden. Dann würden zwar alle etwas mehr zahlen, aber es wäre ja auch allen geholfen. Ist immerhin unsere Lebensgrundlage.
    • benn 17.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Noch mehr zahlen, sicher nicht wir zahlen mehr als genug, die weltweit höchsten detailhandelsmargen sollen in diesem schweizer duopol gesenkt werden! Bei der elektronik klappt das auch, ohne stellenabbau!
    • Vintage 17.06.2020 18:14
      Highlight Highlight Darf ich fragen wieviel Fleisch du pro Woche isst?
    • Coffeetime ☕ 17.06.2020 19:05
      Highlight Highlight Stimme zu. Der Glaube, dass Essen nur billig sein muss hält sich wirklich hartnäckig. Dafür darf man ja das ganze Antibiotika etc. gleich mitessen. Viele wissen gar nicht mehr oder verdrängen, dass noch nicht so lange her mindestens 1/4 des Budgets aufs Essen ging. Und Fleisch gab es bei weitem nicht jeden Tag.

      Aber he, Hauptsache man kann sich mit der Einsparung Billigware von Sklaven aus China leisten... oder 4x im Jahr irgendwohin fliegen. 🤦🏻‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Willy.Hufschmid 17.06.2020 17:28
    Highlight Highlight 1. Meine Erfahrung, wenn ich direkt beim Bauern kaufe ist es nicht unbedingt günstiger als beim Grossisten.
    2. Marken & Luxus- Produkte haben auch höhere Gewinnmarschen. Marktpreise eben.
    3. Labels für das Tierwohl sind schon gut, aber nicht veregssen, verglichen mit einem Menschenleben geht ein Nutztier im Kindergartenalter in den Schlachthof.
    4. Weniger Fleich essen würde einige unserer Umwelt und Ernährungsprobleme reduzieren. Pestizide, Dünger, Grundwasser, Antibiotika Resitenzen, Ökobilanz, intensieve Landnutzung usw.

    Auf die Kampagne "essen sie weniger Fleisch" warte ich noch!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.06.2020 19:12
      Highlight Highlight Ich kaufe nicht beim Produzenten weil es günstiger sein soll, sondern weil dann weiss wie das Tier lebt und an wen der Gewinn geht.
  • Sezner 17.06.2020 17:28
    Highlight Highlight Wenn es geht direkt bei denBauern kaufen......!!!
    • Coffeetime ☕ 17.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Genau. Oder Dorfmetzg. 👍🏻
  • loquito 17.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Oder anders gesagt, Migros und co könnten dem Bauern BioPreis bezahlen und im Laden für 23 CHf/Kg verkaufen... Und sie hätten immernoch einen Gewinn... Das ist eine Sauerei :)
  • The us ¡ 17.06.2020 17:25
    Highlight Highlight Bei meinem Bauern zahle ich Fr. 33.- pro Kilo Mischfleisch. Da ist dann von Gehacktes bis zum Filet alles chli drin.

    Zudem sehe ich beim Spazueren auch gleich, wie die Kühe, Lämmer und die Wollsäue auf der Weide mit viel Auslauf herumtoben.
    • α Virginis 17.06.2020 17:54
      Highlight Highlight Mach das mal in einer Stadt... Findest wohl kaum mehr selständige Metzger, geschweige denn die Idylle, wie Du sie beschreibst.

      Ach ja, es wohnt ja kaum jemand in der Stadt, nicht wahr?
    • Pümpernüssler 17.06.2020 18:17
      Highlight Highlight @Virginis Naja man müsste halt zum Bauern gehen. Auch in Städten haben wir sehr viele Bauern.
    • Cirrum 17.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Ach Virginis, eine billige Ausrede ohne die Verantwortung übernehmen zu wollen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • ch.vogel 17.06.2020 17:22
    Highlight Highlight "Beim Bio- und Label-Fleisch gebe es oftmals einen Preisabschlag, weshalb der genannte Preis pro Kilo in Tat und Wahrheit tiefer sei."
    Ja und beim normalen Fleisch gibts etwa keine Aktionen?
    • G.Oreb 17.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Laut eines Obstbauern (in den Kommentaren) bekommen sie sehr wohl weniger für ihre Früchte wenn Migros&Co Aktionen hat. Somit ist deren aussage eigentlich reine verarsche...
    • Lami23 17.06.2020 22:45
      Highlight Highlight Oder sie nehmen das Obst einfach nicht mehr an, wenn die Ernte gut war. War vor zwei Jahren der Fall.
  • Rethinking 17.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Ich bezahle sehr gerne mehr wenn die Tiere dafür ein schöneres Leben haben und unsere Natur besser behandelt wird...

    Allerdings muss dieser Aufpreis in die Produktion fliessen.

    Ich bin absolut NICHT bereit für höhere Margen bei den Verarbeitern und Händlern zu bezahlen!
    • Dominik Treier 17.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Das ist aber das grundlegende Prinzip des Kapitalismus.
      Verlange niemals so viel für ein Produkt wie es Wert ist oder du für gerechtfertigt hälst, sondern so viel wie du glaubst ungestraft verlangen zu können.
      Jede Preisbestimmung basiert darauf auch bei Produkten bei denen, wie hier, eine Bestimmung nach Kosten plus anständiger Marge kein Problem wäre.
      Solange das die Basis ist kann man sich nur auf Wettbewerb verlassen und Machtverhältnisse und bestehende Systeme würgen den nur allzugern ab.

      Ein System das noch nicht begriffen hat das langfristig nur alle Gewinnen oder alle Verlieren eben.
    • Rethinking 17.06.2020 19:09
      Highlight Highlight @Dominik Treier: Und darum sollten wir sie nicht ungestraft davon kommen lassen...
  • HiCh 17.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Ich bin froh über den Bericht und hoffe, dass es genug Druck auf die Detailhändler gibt. Schlussendlich verhindern sie mit ihren verhältnismässig überhöhten Margen, dass viele Konsumenten dennoch zum Billigfleisch greifen. Mit Herabsetzung von dieser, würde man direkt ins Tierwohl investieren. Ich hoffe die Detailhändler nutzen die Chance.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.06.2020 19:14
      Highlight Highlight Du bist lustig. So lange alle fröhlich ihr Billigfleisch beim Grossverteiler einkaufen wird sich nichts ändern.
  • Garp 17.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Mich hätte es nun interessiert, wie die Kosten sich unterscheiden für den Bauern. Darüber hinaus einfach der Gewinn, des Bauern und des Detailhandels, bei unteschiedlichen Labels, gegenübergestellt.
  • Spargel 17.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Schade nur, adaptieren die Hofläden der Bauern die Preise der Grosshändler im Direktverkauf.
    • ursus3000 17.06.2020 17:52
      Highlight Highlight Also soll Deiner Meinung nach der Bauer im Direktverkauf Biofleisch zum Discountpreis anbieten ? Oder noch besser zu Deutschen Preisen ? Und wieso gönnst Du den Bauern keinen anständigen Preis ? Ist Dein Autoleasing zu teuer ?
    • Alf 17.06.2020 18:21
      Highlight Highlight Der Markt gibt es halt her. Ist bei Gemüse und Obst auch zu beobachten. Bei Katzen sieht es da auf den Höfen ganz anders aus.
    • dan2016 17.06.2020 18:42
      Highlight Highlight Und die Bauern haben mit der Landi einen mächtigen Vertriebskanal. Aber chinesische Billigstware scheint rentabler zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RandomNicknameGenerator 17.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Auch interessant: essenmitherz.ch

    Ist auch vom STS, da vergleichen sie die Label
  • Walser 17.06.2020 17:08
    Highlight Highlight Das ist bekannt. Eine Riesensauerei. Kaufe direkt beim Bauer und beim Jäger. Das funktioniert bestens.
    • Garp 17.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Nicht jeder in der CH kennt einen Bauern, dessen Hof er besichtigen darf. Glaub die Bauern würden sich auch bedanken 😉 . Man muss schon etwas weiter denken.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.06.2020 19:17
      Highlight Highlight @Garp alle die wirklich um das Tierwohl echt besorgt sind und dafür einen fairen Preis zahlen, sind auf den Biohöfen herzlich willkommen, denn das ist eine kleine Minderheit.
    • Lami23 17.06.2020 22:47
      Highlight Highlight Du musst dir den Bauernhof nicht mal anschauen. Biosuisse ist ein verlässliches Label. Oder du gehst in den Bioladen, weniger Marge.
  • iudex 17.06.2020 17:07
    Highlight Highlight So lange die Schweizer am Duopol im Detailhandel festhalten, wird sich niemals etwas verändern, egal ob Schweizer bio Fleisch oder Dörrbohnen aus China.
    • Dominik Treier 17.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Nun es gibt ja durchaus Konkurrenz, nur eben gerade bei spezielleren Produkten und Bio leider kaum, weil weder Aldi, Lidl, Denner oder wer auch immer ein vollständiges Sortiment an Bioprodukten anbieten und das als Discounter auch gar nicht wollen... Bio zum Anständigen Konditionen für Produzent und Konsument wäre eine Marktlücke.
    • Fairness 17.06.2020 17:53
      Highlight Highlight Bei Lidl ist das Weiderind genauso teuer wie bei Migros und Coop.
    • Dominik Treier 17.06.2020 18:09
      Highlight Highlight Und was sagt uns das jetzt über den Effekt von Konkurrenz in einem gefestigten System fairness?

      Ein besseres Oligopol. Einfach weil es geht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 17.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Der Aufwand ist für Biobauern klar grösser als bei konventioneller Haltung, ausserdem leben die Tiere länger bis sie schlachtreif sind, wenn sie nicht künstlich gemästet werden konnten.

    Was Detailhändler da machen, ist schlicht eine hahnebücherne Sauerei. Auch weil sie so aus reiner Geldgier die konventionelle, tierfeindliche Produktion fördern.
  • runner99 17.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Sind die subventionen da eingerechnet?
  • schlorziflade 17.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, weniger Fleisch zu essen.
    • Glenn Quagmire 17.06.2020 18:55
      Highlight Highlight Beim Biorüebli ist es ja nicht so, gell?
    • schlorziflade 17.06.2020 21:03
      Highlight Highlight Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie die Margen beim Gemüse aussehen. Aber im Artikel geht es nun mal um Fleisch. Und mit weniger bzw. bewussterem Konsum direkt vom Produzenten wäre schon viel getan.
  • -thomi- 17.06.2020 17:03
    Highlight Highlight 1. Ist das kein Grund, kein Bio-Fleisch zu kaufen, gibt halt weniger, auch gut. 2. Mal wieder zum lokalen Metzger gehen, der auch gleich sagen kann, woher das Fleisch kommt?
  • insert_brain_here 17.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Die Ergebnisse überraschen leider gar nicht. Ob Bio- oder Fairtrade-Labels, den Löwenanteil des Aufpreises streichen sich die Detail- und Zwischenhändler ein.
    Beim Fleisch ist es besonders stossend, mit der fetten Marge werden die Kampfpreise beim Billigfleisch querfinanziert.
    • Golubtschik 17.06.2020 18:56
      Highlight Highlight Genau, die reinste Abzocke. Aus diesem Grund kaufe ich konsequent keine Bio-Produkte. Auch sehr stossend finde ich den Trend, inländische Erzeugnisse durch ausländische Bio-Produkte (=günstiger, ev. unter weniger strengen Auflagen produziert und sicher nicht umweltfreundlicher) zu ersetzen und dafür auch noch happige Preisaufschläge zu verlangen.
    • Lami23 17.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Du kannst beruhigt weiter Bioprodukte kaufen. Aber halt nicht beim Grossverteiler.
    • Dominik Treier 18.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Bioprodukte sind zu teuer also kauft man lieber konsequent Fleisch aus schlechter Haltung. Das ist die Lösung!...
    Weitere Antworten anzeigen
  • kobL 17.06.2020 17:01
    Highlight Highlight Mir ist schon länger bewusst, dass der BIO Aufpreis vor allem aus Marge für den Detailhandel besteht. Trotzdem werde ich nicht auf BIO verzichten deswegen aber wohl öfters versuchen auf dem lokalen Wochenmarkt einzukaufen.
  • bossac 17.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Finde es irgendwie allgemein merkwürdig, dass der grösste Teil der Wertschöpfung beim Detailhandel landet und nicht dort, wo die meiste Arbeit entsteht.
    • justmee 17.06.2020 17:05
      Highlight Highlight Ja genau und dann wird sofort geklagt, wenn die Kunden im Ausland einkaufen gehen. Dabei sind die Margen beim Detailhändler brutal viel grösser als bei den Produzenten … Total frech … 
    • Dominik Treier 17.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Nun im Detailhandel entsteht auch sehr viel Arbeit, vor allem für Unterhalt und Vertieb eines städigen vollständigen Sortiments und desshalb verstehe ich dementsprechend einen Teil der Margen auch noch. Einfach so viel draufzuschlagen nur weil man es kann aber, obwohl man ja eigentlich einfach einen weiteren Artikel zu gewohnten Konditionen anbietet ist frech.
    • Xonic 17.06.2020 17:33
      Highlight Highlight Grundsätzlich verdient ein Händler mehr als der Produzent selbst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • db13 17.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht... Nicht der Bauer verdient sich eine goldende Nase, sondern der Detailhandel! Ist ja auch viel aufwändiger, Bio-Fleisch zu verkaufen als "normales"...
  • Madison Pierce 17.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Deshalb kaufe ich gerne direkt beim Bauern. Da sehe ich erstens, wie die Tierhaltung aussieht und zweitens landet das Geld dort, wo es soll.

    Und drittens finanziere ich so keine freidrehenden Social-Media-Teams, welche Süssspeisen aus dem Verkauf nehmen und Papiertaschen vernichten.
    • trio 17.06.2020 18:26
      Highlight Highlight Die Süssspeise hätten sie gar nie im Sortiment haben dürfen.
  • Ludwig XVI 17.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Bauer -> Metzger => Mein Einkauf...
    Darum kaufe ich seit einigen Jahren nur noch beim Metzger im Dorf... Ich war das erste Mal enorm überrascht. Die Preise halten locker mit denen der Detailhändler mit und sind meist (auch bei Aktionen!) noch günstiger.
    Und als Zückerchen kann mir der Metzger noch sagen, dass das Tier vom Bauernhof nebenan kam :-)
    • Vecchia 17.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Die Metzgereien sind in unserer Gegend eine nach der anderen eingegangen...

      ...einerseits weil viele der lieben Konsumenten das billigste, unter katastrophalen Bedingungen produzierte, Fleisch ennet der Grenze bevorzugen.
      Andereseits weil es in der Gegend zu wenig reine Bioproduktionen gibt und die Auflagen für den Verkauf von Bio und Konventionell im gleichen Laden kompliziert sind.
    • Garp 17.06.2020 17:23
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Schweizer wohnen in der Stadt, da gibt es immer weniger Metzgereien und der Metzger kauft sein Fleisch meist beim Schlachthof und hat keine Ahnung wer der Bauer war. Die Metzgereien Bio, die ich kenne haben in etwa die gleichen Margen wie Coop.
    • Ludwig XVI 17.06.2020 19:01
      Highlight Highlight Na dann würd ich sagen machen wir das in unserem Ländle (direkt an der Grenze) doch gut 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 17.06.2020 16:50
    Highlight Highlight Hier habt ihr den Grund, direkt beim Landwirt zu kaufen schwarz auf weiss resp. grün auf hellblau.
    • Garp 17.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Wenn Du auf dem Land lebst und die Ställe dieses Bauern besichtigen kannst, ok.
    • Lami23 17.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Musst du nicht besichtigen können. Z.B. Biosuisse ist ein verlässliches Label.
  • Bits_and_More 17.06.2020 16:48
    Highlight Highlight Solche Grafiken halte ich für wenig aussagekräftig, wenn nur der Endpreis und nicht die Preise für Bauer / Verarbeitung / Handel genannt werden. Interessant wäre ja ein Vergleich, wie viel % des Gesamtpreises für Bio und Konventionell an den Detailhandel gehen.
    • blueberry muffin 17.06.2020 16:57
      Highlight Highlight ... das steht da.
    • Caturix 17.06.2020 17:06
      Highlight Highlight Coop, Migros, bist du es ?
    • manhunt 17.06.2020 19:11
      Highlight Highlight für den detailhändler spielt es keine rolle, nach welchem standard das fleisch produziert wurde. es gibt weder unterschiede bei der kühlkette, noch bei der verpackung. es wird mit unlauteren methoden einfach eine wesentlich höhere marge abgeschöpft. die mehrkosten entstehen bei der produktion und ganz sicher nicht beim detailhändler.
      die grafiken im artikel bilden, ganz entgegen deiner behauptung, ziemlich genau ab, wo wieviel des geldes hingeht. also, entweder hast du den artikel nicht gelesen, oder du versuchst hier ganz bewusst stimmungsmache im sinne der grossverteiler zu betreiben.
  • blueberry muffin 17.06.2020 16:47
    Highlight Highlight ... das ist tatsächlich Quatsch. Wenn wir Bauern dazu motivieren wollen, Tier- und Umweltfreundlicher zu handeln, soll der ganze Aufpreis ihnen zu gut kommen.
    • Dominik Treier 17.06.2020 17:24
      Highlight Highlight Die Detaillhändler wollen damit quasi sagen, dass sie durch die Wünsche des Kunden gezwungen sind mehr Produkte zu unterhalten, aber warum das exakt ab Produkt X so viel mehr kosten soll ausser dem kapitalistischen Prinzip nach, verlange nie was etwas wert ist, sondern was du verlangen kannst, sollen die mal begründen...
    • Nelson Muntz 17.06.2020 19:01
      Highlight Highlight Dito beim Rüebli, Kohlrabi oder Tomaten
    • Göönk 19.06.2020 00:31
      Highlight Highlight es ist ja noch besser: wenn die Margen bei allen Stufen gleich bleiben und der Bauer trotzdem mehr erhält, ist der Aufpreis zum Billigfleisch nicht mehr entscheidend. D.H., viel mehr Leute würden Label- oder Biofleisch kaufen, was wiederum mehr "Produktion" einfordern würde, was ALLEN zu Gute kommen würde. Bauern, Umwelt, Gewissen.
      Fazit: Der Einzelhandel ist enorm mitschuldig an vielen Problemen. (Ja, die Konsumenten natürlich auch!)

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