Schweiz
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Beim Grenzwert von 0,1 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter könnte ein Erwachsener unbedenklich sein ganzes Leben lang jeden Tag 13’500 Liter Wasser oder rund 100 Badewannen pro Tag trinken.

Beim Grenzwert von 0,1 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter könnte unser Agrarjournalist unbedenklich sein ganzes Leben lang jeden Tag (!) 13’500 Liter Wasser oder rund 100 Badewannen pro Tag leer trinken. Jürg Vollmer

Smart Farming

Die «Pestizid-Hölle Schweiz» ist nur ein Furz im Wasserglas

Du musst jetzt stark sein. Denn unser Agrarjournalist widerlegt deine Vorurteile über die «Pestizid-Hölle Schweiz»: Die Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil und Glyphosat sind weniger gesundheitsgefährdend als ein Glas Whisky oder eine Portion Erdbeeren.



Smart Farming ist der neue Blog von watson. Und alles dreht sich um die Landwirtschaft. Denn wir Schweizer glauben vielleicht, die moderne Landwirtschaft zu kennen, haben aber ehrlicherweise keine Ahnung mehr davon. Wir wollen deshalb das Thema auch den «Städtern» wieder näher bringen, ohne dabei zu Schulmeistern. Und möglichst am Beispiel von jungen Landwirten, die mit ihrem «Smart Farming» bereits ihren Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Landwirtschaft leisten.

Mehr über Autor und Blog am Ende des Artikels.

«Die Pestizid-Höllen der Schweiz – die Daten führen Brisantes zutage: Die verseuchten Gebiete erstrecken sich über das gesamte Mittelland, insbesondere in den Kantonen Bern und Aargau.»

«SonntagsZeitung»

«Im ganzen Kanton Bern gibt es keine einzige Wasserfassung, bei der man von einem ernsthaften Gesundheitsrisiko sprechen müsste!» Das erklärt der Berner Regierungspräsident Christoph Ammann kategorisch.

«Bei uns kann man bedenkenlos in jeder Gemeinde das Wasser aus jedem Wasserhahn trinken», erklärt auch Alda Breitenmoser, Leiterin des Amtes für Verbraucherschutz im Kanton Aargau, dessen Grundwasser am stärksten belastet ist: «Die Schlagzeilen von der Pestizid-Hölle sind reine Hysterie!»

Achtung, jetzt kommt eine Schnellbleiche in Gewässerschutz, Lebensmittelrecht, Chemie und Mathematik

Wer hat jetzt recht? Die «SonntagZeitung» oder die Verbraucherschützerin und der Regierungspräsident? Die Fakten sind klar: In der Schweiz gilt bei Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird, für Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe und deren Metaboliten (Abbauprodukte) ein Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter. Das sind umgerechnet:

In der Schweiz gilt für Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe und deren Metaboliten (Abbauprodukte) im Trinkwasser ein Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter.

In der Schweiz gilt für Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe und deren Metaboliten (Abbauprodukte) im Trinkwasser ein Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter. Kuhn

Der Wert von 0,1 Mikrogramm wurde nicht mit toxikologischen Studien ermittelt, er sagt also nichts über das Gesundheitsrisiko aus. Vielmehr ist es ein historischer Grenzwert aus der Zeit, als man niedrigere Konzentrationen gar nicht messen konnte und das Wasser deshalb bei weniger als 0,1 Mikrogramm pro Liter als unbelastet und rein angesehen hat.

Viele Labors im Ausland haben die Analyse-Methoden noch gar nicht, mit denen dieser Grenzwert überhaupt gemessen werden kann. Im Gegensatz zum Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag, das damit ungewollt die Hysterie um die «Pestizid-Hölle Schweiz» entfachte.

Das erste Praxis-Beispiel: Das Fungizid Chlorothalonil im Schweizer Trinkwasser

Der Wirkstoff Chlorothalonil wird seit 1966 verkauft. Über fünfzig Jahre lang galt Chlorothalonil als unbedenklich. Die Schweizer Bauern sprühten Chlorothalonil auf Kartoffeln, Getreide und Gemüse, um sie vor einem Totalverlust der Ernte durch Pilzbefall zu schützen.

Chlorothalonil ist auch in vielen Holzschutzmitteln, weshalb auch in Trinkwasser-Fassungen weitab vom Ackerbau der Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter überschritten wird.

Das Schweizer Wasserforschungsinstitut (Eawag) hat in den letzten Jahren an 600 Messstellen das Trinkwasser analysiert. Mit den neuen Analyse-Methoden wurde in einigen Gemeinden eine Konzentration der Chlorothalonil-Abbauprodukte gemessen, die bis zu 25 Mal höher war als der Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter.

Im Januar 2019 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA eine neue Chlorothalonil-Studie mit dem Fazit: «Eine Gesundheitsgefährdung durch Abbauprodukte von Chlorothalonil kann nicht ausgeschlossen werden».

Im Dezember 2019 verbot deshalb das Bundesamt für Landwirtschaft BLW den Einsatz von Chlorothalonil in der Schweiz mit Wirkung auf den 1. Januar 2020.

Kein Witz: Das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil ist harmloser als ein Glas Whisky oder eine Portion Erdbeeren

Alles im grünen Bereich, sollte man meinen. Die anfangs erwähnte «SonntagsZeitung» prangerte aber die «Pestizidhöllen der Schweiz» an. Was einen Spezialisten aus dem Bundesamt für Landwirtschaft zum wenig charmanten Urteil brachte, dass die Zeitung «einen Furz im Wasserglas abgelassen» habe.

Andere Fachleute begegnen der Hysterie mit Galgenhumor. Der Berner Kantonschemiker Otmar Deflorin vergleicht Chlorothalonil mit Whisky. Dieser enthält mit 40 Prozent Alkohol ein Zellgift, das nachweislich Leberkrebs verursacht: «Mit einem einzigen Glas Whisky nehmen Sie eine viel grössere Menge an toxischen Substanzen ein, als wenn Sie einen Liter von unserem Wasser trinken.»

Beim Grenzwert von 0,1 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter könnte ein Erwachsener unbedenklich sein ganzes Leben lang jeden Tag 13’500 Liter Wasser oder rund 100 Badewannen pro Tag trinken.

Beim Grenzwert von 0,1 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter könnte ich unbedenklich mein ganzes Leben lang jeden Tag (!) 13’500 Liter Wasser oder rund 100 Badewannen pro Tag leer trinken. Jürg Vollmer

Ich rechne mal: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt für Chlorothalonil eine erlaubte Tagesdosis (ETD) von 0,015 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Für mich wären das 90 Kilogramm x 0,015 Milligramm = 1,35 Milligramm pro Tag. Diese ETD könnte ich medizinisch unbedenklich mein ganzes Leben lang jeden Tag einnehmen.

Der Trinkwasser-Grenzwert liegt in der Schweiz bei 0,1 Mikrogramm (oder 0,0001 Milligramm) pro Liter. Ich müsste Unmengen trinken, um diese Menge Chlorthalonil oder dessen Metaboliten aufzunehmen: 13’500 Liter Wasser oder rund 100 Badewannen pro Tag.

Im Unterschied dazu gilt in der Schweiz zum Beispiel für Erdbeeren ein Grenzwert von 5 Milligramm Chlorthalonil pro Kilogramm Erdbeeren. Um die Erlaubte Tagesdosis (ETD) nicht zu überschreiten, dürfte ich nur 90 Kilogramm x 3 Gramm Erdbeeren essen. Also nur 270 Gramm Erdbeeren pro Tag – im Vergleich zu 13’500 Liter Trinkwasser.

Achtung, noch eine Schnellbleiche: Diesmal zu synthetischen Pestiziden, die oft weniger schlimm sind als natürliche Bio-Pflanzenschutzmittel

Planzenschutzmittel müssen toxisch sein, weil sie das Wachstum von Unkräutern, die Entstehung von Schimmel oder den Befall durch tierische Schädlinge verhindern sollen. Die alten Römer haben deshalb die Begriffe «pestis» (Schädling oder Seuche) und «caedere» (töten) zum Namen Pestizid zusammengesetzt. Nomen est omen.

Ein gesundes Pflanzenschutzmittel wäre ein Widerspruch in sich. Umgekehrt könnte eine Landwirtschaft ohne Pflanzenschutzmittel unsere Nahrungsmittelversorgung nicht sicherstellen.

Ohne Pflanzenschutzmittel hätten konventionelle Landwirte bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen wie Zuckerrüben, Kartoffeln, Gerste, Mais oder Weizen Ernteverluste von 50 bis 80 Prozent. Und im dümmsten Fall mit 100 Prozent einen Totalausfall der Ernte.

Ohne Pflanzenschutzmittel hätte ein konventioneller Landwirt Ernteausfälle von 30 bis 40 Prozent, bei Gemüse sogar bis 70 Prozent – und im dümmsten Fall mit 100 Prozent einen Totalausfall.

Ohne Pflanzenschutzmittel hätte ein konventioneller Landwirt Ernteausfälle von 50 bis 80 Prozent – und im dümmsten Fall mit 100 Prozent einen Totalausfall. John Deere

Deshalb schützten schon die Römer und alle nachfolgenden Kulturen ihre Nutzpflanzen mit Pestiziden wie Arsen, Quecksilber, Blei und Kupfer. Im frühen 20. Jahrhundert kamen synthetische Pflanzenschutzmittel wie DDT und Lindan auf. Wie man heute weiss, alles Wirkstoffe mit einer todsicheren Erfolgsquote, auch beim Menschen.

Heute sind Tausende von natürlichen und synthetischen Pflanzenschutzmitteln verfügbar. Aus toxikologischer Sicht macht das keinen Unterschied. Die Synthetisierung kann sogar nachhaltiger sein. Und manchmal haben Pflanzenschutzmittel der Bio-Landwirtschaft schlimmere Auswirkungen als jene der konventionellen Landwirtschaft.

Das zweite Praxis-Beispiel, diesmal in Sachen Bio: Kupferkalk-Brühe im Boden und das Insektizid Pyrethrum aus Tasmanien

Bio-Landwirte setzen zum Schutz von Obst, Weintrauben und Kartoffeln zum Beispiel eine natürliche Kupferkalk-Brühe ein – euphemistisch als «Bordeaux-Brühe» bezeichnet. Im Schnitt sind es 2,5 Kilogramm pro Hektar und Jahr im Weinbau und 6,0 Kilogramm im Obstbau. Bis Mitte der 1970-Jahre waren es sogar horrende 60 Kilogramm Kupferkalk-Brühe pro Hektar und Jahr.

Bio-Landwirte (und immer mehr konventionelle Landwirte, die es gut meinen) brauchen das Schwermetall zur Sicherung ihrer Ernte und damit ihrer Existenz. Es tötet aber Vögel, Hasen, Maulwürfe, Mäuse, Igel, Regenwürmer und Fische – und ist für Menschen gesundheitsschädlich. Und das natürliche Pflanzenschutzmittel Kupfer kriegt man nie wieder aus dem Boden (was man angesichts der 60 Kilogramm pro Hektar in früheren Jahrzehnten gar nicht wissen möchte).

Für das ebenfalls im Bio-Landbau zugelassene Insektizid Pyrethrum werden wiederum in Afrika, Südamerika und Tasmanien in riesigen konventionellen (also nicht Bio-)Monokulturen Chrysanthemen angepflanzt. Für die weltweit verkauften 500 Tonnen Pyrethrum müssen auf Tausenden Hektaren über 20’000 Tonnen Chrysanthemen-Blüten geerntet und getrocknet werden.

Die Bio-Landwirte setzen Pyrethrum unter anderem bei Obst und Beeren, Salaten und Küchenkräutern gegen Blattläuse und andere Krabbeltiere ein. Leider tötet Pyrethrum auch alle Nützlinge. Und wenn es ins Wasser gelangt, vergiftet Pyrethrum die Fische. Nur so nebenbei: In Floh-Halsbändern für Hunde hat es auch Pyrethrum. Ich habe es lieber, wenn sich mein Hund mal kratzt ...

Das dritte Praxis-Beispiel: Das Herbizid Glyphosat in unseren Lebensmitteln

Glyphosat kam 1974 auf den Markt und ist heute mit jährlich 800’000 Tonnen das weltweit am weitesten verbreitete Herbizid. Lange Zeit galt Glyphosat als das beste Unkrautbekämpfungsmittel, weil es eine extrem breite Wirksamkeit hat und seine Auswirkungen auf Menschen, Säugetiere und Umwelt vergleichsweise moderat sind. Seit 2010 gibt es sogar ein Patent für Glyphosat zur Therapie von Malaria.

Aufgrund neuer Forschungsergebnisse verzichten viele Schweizer Landwirte freiwillig auf Glyphosat. In der Schweiz ist die Verkaufsmenge an Glyphosat seit 2008 um 45 Prozent auf 186 Tonnen zurückgegangen.

Trotzdem ist Glyphosat heute noch in Lebensmitteln zu finden. 2016 untersuchte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit BLV 243 Lebensmittel. Im Unterschied zum Ausland nicht «querbeet» durch den Supermarkt – sondern nur jene Lebensmittel, bei denen explizit Glyphosat-Rückstände erwartet wurden. Und es wurde wie beim Trinkwasser eine neue, extrem sensitive Analyse-Methode angewendet.

Das Resultat: In 40 Prozent der auf Verdacht ausgewählten Lebensmittel wurden Glyphosat-Rückstände nachgewiesen. «Die Konzentrationen liegen aber immer weit unter den geltenden Höchstwerten und sind gesundheitlich unbedenklich», betont das BLV.

Achtung, noch eine Schnellbleiche: So viel musst du essen oder trinken, um die erlaubte Tagesdosis von Glyphosat zu erreichen

Die Erlaubte Tagesdosis (ETD) für Glyphosat beträgt 0,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Bestimmt wird diese ETD, indem die höchste Dosis, bei der keine (!) toxischen Effekte auftreten, durch 100 dividiert. Man gibt also einen Sicherheitsfaktor von 100 dazu auf einen Wert, bei dem nie Schäden auftreten.

Bei den oben erwähnten Untersuchungen hat das BLV in Teigwaren die höchste Konzentration gefunden: 0,421 Milligramm pro Kilogramm Teigwaren. Müssen wir jetzt unseren Italien-Urlaub rein Pestizid-technisch streichen?

Ein Erwachsener (mit 90 Kilogramm) kann bis zur Erlaubten Tagesdosis Glyphosat ohne gesundheitliche Folgen täglich ein Leben lang 108 Kilogramm Teigwaren essen. Oder 982 Kilogramm Brot oder 2400 Liter Wein.

Bis zur Erlaubten Tagesdosis Glyphosat könnte ich ohne gesundheitliche Folgen täglich (!) ein Leben lang 108 Kilogramm Teigwaren essen. Oder 982 Kilogramm Brot essen oder 2400 Liter Wein trinken. Jürg Vollmer

Ich rechne wieder: Für meine 90 Kilogramm liegt die Erlaubte Tagesdosis, die ich ohne gesundheitliche Folgen täglich ein Leben lang aufnehmen kann, bei 90 x 0,5 Milligramm = 45 Milligramm pro Tag. Questo mi fa piacere: Ich kann für den Rest meines Lebens jeden Tag (!) 108 Kilogramm Teigwaren essen.

Auch von anderen Lebensmitteln müsste ich unglaubliche Mengen essen und trinken, um die Erlaubte Tagesdosis zu erreichen: Zum Beispiel 982 Kilogramm Brot oder 2400 Liter Wein. Notabene pro Tag.

Das Fazit meiner Recherchen zu den Pflanzenschutzmitteln Chlorothalonil und Glyphosat

Wenn ich mir alle Zahlen und Fakten anschaue, dann kann man tatsächlich bedenkenlos in jeder Gemeinde das Wasser aus jedem Wasserhahn trinken. So, wie es Alda Breitenmoser erklärt hat, die Leiterin des Amtes für Verbraucherschutz im Kanton Aargau. Und es gibt keine einzige Wasserfassung, bei der man von einem ernsthaften Gesundheitsrisiko sprechen müsste. So, wie es der Berner Regierungspräsident Christoph Ammann betont.

Das Schweizer Grundwasser und damit auch das Trinkwasser hat trotz den nun messbaren Rückständen von Pflanzenschutzmitteln – und vielen anderen Einflüssen – eine Qualität, die weltweit Spitzenwerte erreicht und in vielen Ländern schlicht undenkbar ist. Die Schlagzeile von der «Pestizid-Hölle Schweiz» ist – Tschuldigung – tatsächlich ein Furz im Wasserglas.

Bild

Jürg Vollmer

Jürg Vollmer (58) schreibt als Chefredaktor des Fachmagazins «die grüne» pointiert über die Schweizer Landwirtschaft. Dabei recherchiert er im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Der kantige Bündner schaut Politikern, Chemie-Konzernen, Wissenschaftlern und Landwirten genauso kritisch auf die Finger wie den Konsumenten.

Im watson-Blog gibt Jürg einen Einblick in die moderne Landwirtschaft, die wir Schweizer zu kennen glauben – von der wir aber ehrlicherweise keine Ahnung (mehr) haben.

Sein Fachmagazin «die grüne» ist seit 1864 eine der ältesten Zeitschriften Europas und heisst so, weil ihr Titelblatt früher aus grünem Karton war.

Du findest «die grüne» online hier:
www.diegruene.ch
www.facebook.com/diegruene
www.twitter.diegruene_agrar
www.instagram.com/diegruene_agrar

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    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 04.03.2020 00:45
    Highlight Highlight "Im Dezember 2019 verbot deshalb das Bundesamt für Landwirtschaft BLW den Einsatz von Chlorothalonil..."

    Das zeigt doch fahrlässig mit unserer Gesundheit gespielt wird. Es werden Mittel zugelassen und im nachhinein wieder aus dem Verkehr gezogen. Das war nicht das erste mal.

    Sollte es nicht so sein, dass ein Stoff erst dann benutzt werden darf, wenn seine Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde? Einfach einen fiktiven Grenzwert annehmen ist doch absolut unlogisch und gefährlich.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/sauberes-trinkwasser-viele-pestizidrueckstaende-im-wasser-werden-gar-nicht-gemessen
  • Boerig 03.03.2020 16:57
    Highlight Highlight Ich finde es gut, wenn mal die andere Seite gehört wird, aber es wäre angebracht diese Stimme eindeutig zu verorten oder eine Gegenposition einzubinden. Mir scheint zudem, es sei einer der längsten Inhalte, die ich hier je gelesen habe - umso mehr wäre ein Faktencheck angebracht. Aber es scheint - wie beim Thema Kernenergie - hat Watson.ch eine Affinität zu bestimmten Lobbies. Naja, das haben andere auch, dennoch sollten Leser vielleicht solche Gegebenheiten einbeziehen, wenn sie in Watson.ch stöbern.
  • ste-kuede85 03.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Ein ziemlich verantwortungsloser Artikel. Zudem wird praktisch nur auf die Auswirkung auf den menschlichen Körper eingegangen.
    Biologen stellen bei überhöhtem Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln wie er in der Schweiz praktiziert wird einen Rückgang diverser Mikroorganismen in unseren Gewässern fest, welcher auch ein Fischesterben nach sich zieht. Ich selber bemerke das auch. Vor 20 Jahren konntest du einen Stein im Bach umkehren und es schwärmten diverse Kleinstlebewesen davon. Kehrt heute mal einen Stein um und schaut was passiert. Das ist fahrlässig was sie machen, Hr. Vollmer.
  • Satan Claws 03.03.2020 15:12
    Highlight Highlight "......Lebensmittelsicherheit EFSA eine neue Chlorothalonil-Studie mit dem Fazit: «Eine Gesundheitsgefährdung durch Abbauprodukte von Chlorothalonil kann nicht ausgeschlossen werden»."

    "Ich rechne mal: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt für Chlorothalonil eine erlaubte Tagesdosis (ETD) von 0,015 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Für mich wären das 90 Kilogramm x 0,015 Milligramm = 1,35 Milligramm pro Tag. Diese ETD könnte ich medizinisch unbedenklich mein ganzes Leben lang jeden Tag einnehmen."

    Seht ihr wie unglaublich unsinnig das ist?


    • Mutzli 03.03.2020 18:20
      Highlight Highlight @Satan Claws

      Nur so ergänzend, ein Auszug aus genau diesem Bericht der EFSA, welcher zum Kurswechsel beim Bundesamt für Landwirtschaft geführt hat:"A high risk to amphibians (acute) and to fish (chronic) for chlorothalonil was identified for all the representative uses (critical area of concern)." In der Studie 1 von 4 hervorgehobenen critical areas of concern.

      Doch worum geht es im Artikel auf Watson? Nur rein um mögliche gesundheitliche Folgen beim Menschen, Umweltaspekte werden nur in Teil 2 kurz eingeblendet um negative Aspekte von Bio-Landwirtschaft rauszustreichen. Bisserl komisch.
    • Skip Bo 03.03.2020 21:09
      Highlight Highlight Wie muss eine Beweislast erbracht werden? Es gibt zwei Verfahren die Gefährlichkeit zu beurteilen.

      Ein Verfahren sucht nach Ergebnissen welche ein Stoff verursacht. Z. B. Teer in der Lunge. Man hat beobachtet, dass Teer Krebs verursacht. Die Resultate sind gesichert.

      Das andere Verfahren versucht einem Stoff Unbedenklichkeit nachzuweisen. Also ist etwas erst ungefährlich, wenn die Unbedenklichkeit ZWEIFELSFREI nachgewiesen ist. Das bedeutet, solange Zweifel vorhanden sind, ist ein Stoff gefährlich.
      Es ist einfacher Zweifel zu nähren, als die Unbedenklichkeit nachzuweisen.
    • juergvollmer 03.03.2020 21:33
      Highlight Highlight Man muss «Gesundheitsgefährdung» einordnen können: Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der WHO schätzt z.B. Glyphosat als «wahrscheinlich krebserregend» ein. Dabei definiert die IARC fünf Stufen:

      1 krebserregend (z.B. «Sünnelen» oder eine einzige Bratwurst)
      2A wahrscheinlich krebserregend (z.B. heisser Mate-Tee, ein Schweins-Kotelett oder eine Tagesdosis Glyphosat)
      2B möglicherweise krebserregend
      3 nicht eingestuft
      4 wahrscheinlich nicht krebserregend

      Das relativiert doch Einiges ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 03.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Der Titel ist passend: wer will schon ein Glas Wasser trinken, in das vorher gefurzt wurde?
    Trink- und Grundwasser braucht vollsten Schutz.
    • Saerd neute 03.03.2020 20:57
      Highlight Highlight Doppelpass
      Da sind alle deiner Meinung.

      Genau wie wenn ich sage; wir wollen frische gesunde Luft, oder wir wollen unsere Städte voller Bäume und Blumen, oder wir wollen keinen Lärm ..........

      Es wird immer auf zwei nachweisbare Rückstände im Wasser hingewiesen. Von den 200 ( !) anderen nachweisbaren Rückständen im Wasser wird nicht gesprochen.
      Warum wohl?

      Genau, weil sie nicht aus der Landwirtschaft kommen.
  • skisandtrail 03.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Ist doch so: hier kommen nun mal Fakten und Zahlen zusammen. Diese entsprechen in diesem Thema nicht der Meinung der watson-community - was wiederum bedeutet, dass die Fakten und Zahlen wahrscheinlich eh nicht stimmen können und alles viel schlimmer ist.

    Die gleichen Dinge (Zahlen / Fakten) werden aber zB beim Klima usw nicht hinterfragt, weil dort passen die Fakten zur Meinung und deshalb MÜSSEN diese ja korrekt sein.

    In Diskussionen wie diesen hier - bei einem gut recherchierten Artikel - sieht man einmal mehr, dass die watson-community sich genau gleich verhält wie jene bei 20min / blick.
    • Skip Bo 03.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Es sind Menschen. Menschen reagieren letztendlich alle gleich.
      Jemand hat Jürg bereits als "Umweltleugner" tituliert. Dieser Extremisten- Sprech beunruhigt. Sein Artikel ist wohl "Lügenpresse"...
    • Satan Claws 03.03.2020 14:18
      Highlight Highlight @skisandtrail

      "Der Wert von 0,1 Mikrogramm wurde nicht mit toxikologischen Studien ermittelt, er sagt also nichts über das Gesundheitsrisiko aus."

      "«Eine Gesundheitsgefährdung durch Abbauprodukte von Chlorothalonil kann nicht ausgeschlossen werden»."

      Kurz darauf wird dieses Gift von Otmar Deflorin mit einem Glas Whisky verglichen.

      "Ohne Pflanzenschutzmittel hätten konventionelle Landwirte... Ernteverluste von 50 bis 80 Prozent. Und im dümmsten Fall mit 100 Prozent einen Totalausfall der Ernte."

      Auch das stimmt nicht, es müssen einfach resistentere Sorten gepflanzt werden.
    • skisandtrail 03.03.2020 17:25
      Highlight Highlight Skip Bo,
      genau das meine ich.. die Klimabewegung wird von den Leugnern eben als "Lügenpresse" tituliert. Dasselbe geschieht bei der Landwirtschaft, nur jeweils andersrum.
      Hier allerdings stört mich am Meisten, dass die Bauern als "Unwissende" usw abgestempelt werden - gleichzeitig glaubt man den "Experten" in Klimadebatten.
      Grundsätzlich will ich ja damit nur aufzeigen, dass (der Einfachheithalber schubladisiert) die Linken überhaupt nicht besser sind als die Rechten. Sobald man etwas glaubt, ist man sowieso immer besser als die Gegenseite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jamaisgamay 03.03.2020 10:06
    Highlight Highlight Pestizidhölle Bordeaux: Blutkrebs, Parkinson, Unfruchtbarkeit ... zwei betroffene Frauen recherchieren, gehen vor Gericht...
    "Anfang 2018 schätzte eine Regierungskommission, dass außerdem 3000 Menschen ein erhöhtes Risiko haben, an einem Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken, einem Blutkrebs."
    "In französischen Weinregionen liegt die Zahl der Parkinson-Erkrankten unter Männern wie Frauen um zehn Prozent höher als in Regionen ohne Weinanbau."
    Leider Paywall: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/essen-und-trinken/wein-pestizide-gesundheit-87239?reduced=true
  • john benz 03.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Wenn man den Bericht so liest, hat man das Gefühl das bei den Bauern alles kein Problem sei. Alle Gifte sind unbedenklich. Bei den aufgeführten Mitteln mag das sein.
    Einen Persilschein ist dies aber nicht. Die Kreuzwirkung von den verschiedenen Stoffen ist nahezu unerforscht. Auch das leidige Thema Nitrat ist in keinem Wort erwähnt. Ganze Wasserquellen dürfen nicht verwendet werden, weil einzelne Bauern sich nicht an Verodnungen halten. (Quelle https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/novum-im-aargau-gibt-es-bald-trinkwasser-aus-dem-hallwilersee-132481559)
  • dath bane 03.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Und trotzdem nimmt die Vogelvielfalt seit Jahren ab. https://www.srf.ch/kultur/wissen/schweizer-voegel-bedroht-immer-mehr-vogelarten-verstummen
    Ich bin nicht kategorisch gegen alle Pestizide aber es braucht dringend weniger Subventionen für die industrielle Landwirtschaft (die oft sowieso nur Kraftfutter für das viele SCHWEIZERFLEISCH produziert) und eine stärkere Förderung alternativer anbaumethoden.
  • Nameundsonzeugs 03.03.2020 07:57
    Highlight Highlight Homeophatie hat auch eine ähnliche Wirkstoff konzetration und wirkt auch🙃
  • Super8 03.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Bei Biomitteln und Chlorothalonil bin ich mit den Aussagen einverstanden. Bei Glyphosat nur betreffend der Humantoxizität. Als ökotoxilologischer Sicht ist Glyphosat zwar direkt nicht toxisch für Lebewesen, indirekt führt die massive Anwendung gepaart mit der Totalwirkung aber wahrscheinlich zu grossen Veränderungen in der Biodiversität von Pflanzen und beeinflusst damit indirekt auch Insekten.
  • Darkside 03.03.2020 02:53
    Highlight Highlight Da halte ich mich an Goethe:
    'Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube'.
  • Wanni 03.03.2020 00:32
    Highlight Highlight Jetzt mal konkret: wer von den Befürwortern der Initiative konsumiert ausnahmslos Biolebensmittel?
    Was trägt ihr konkret bei zum Erhalt der Biodiversität in der CH?
    Seit ihr bereit, auch bei einer Missernte, auf den Import von Lebensmittel zu verzichten, die nicht biologisch angebaut wurden?
    Wie wollt ihr euch dann ernähren?
    Warum sind Futtermittelimporte schlecht, der Import von Lebensmittel jedoch problemlos?
    Wiso ist Klärschlamm so giftig, dass er nicht mehr als Dünger eingesetzt werden darf?




    • dath bane 03.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • So oder so 03.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Ich unterstütze auch Bio - aber die Initiative lehne ich ab. Futtermittelimporte - für Nutztiere. Schaut euch doch mal die Pferdebesitzer an mit ihren Offroader um Rössli rumzukutschieren, das Heu kommt aus Polen, Ukraine.
    • Lami23 03.03.2020 11:25
      Highlight Highlight Wer sagt den, das Lebensmittelimporte besser sind als Futtermittelimporte und umgekehrt? Es kommt darauf an, wie weit der Weg ist und wie es angebaut wurde. Ausserdem kommt dazu, dass es keinen Sinn macht, die Kuh mit Soja zu füttern und sie dann zu essen, da ist man besser, wenn schon, das Soja direkt.
      Was hat die Trinkwasserinitiative ausserdem mit Bio zu tun? Davon steht im Text nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gori 02.03.2020 23:15
    Highlight Highlight Externe Blogs finde ich ja ganz gut, aber die Lobbyarbeit des Bauernverbandes sollte Watson nicht übernehmen. Die Grüne gehört den Agrarmedien, diese diversen Landwirtschaftsverbänden. Wir hören hier also nicht einen sachlich fundierten Artikel, sondern ein Sprachrohr der Verbände.
    Schade, denn das Thema hätte eine differenzierte Betrachtung verdient.
    • juergvollmer 03.03.2020 06:05
      Highlight Highlight «die grüne» gehört Aktionären, die quer durch die Landwirtschaft verortet werden können. Mit der Betonung auf quer ;-)

      Unsere Redaktion kann selbständig denken und schaut Landwirtschafts-Organisationen, Chemie-Konzernen, Landwirten und Konsumenten genauso kritisch auf die Finger wie Politikern und Umwelt-Organisationen.
    • K1aerer 03.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Ziemlich alle externen Blogs betreiben Werbung für sich. Entweder lässt man alle, oder keine.
    • rodolofo 03.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Es macht nichts, solche -eindeutig von wirtschaftlichen Eigeninteressen geleitete- "Informationen" (mit viel Manipulation und Propaganda) zu veröffentlichen.
      Denn in diesem Fall sind die dahinter wirkenden Interessen wenigstens klar erkennbar!
      Wenn ich ehrlich bin, agiere ich ganz ähnlich, einfach mit "umgekehrtem Vorzeichen" von Interessen der Bio-Fair Trade-Sparte innerhalb der Marktwirtschaft geleitet.
      Aber auch "wir" betreiben im Prinzip gewöhnliche Landwirtschaft, kochen mit Wasser, düngen mit Gülle, versuchen unsere Produkte zu verkaufen, usw.
      Die Verständigungsbasis ist also sehr gross.
  • Satan Claws 02.03.2020 23:11
    Highlight Highlight Mich beschleicht das Gefühl, dass die sich SVP und die dazugehörigen Bauern in den letzten 30 Jahren nicht wirklich entwickelt haben. Computer gestützte Ackerwirtschaft ist keine Entwicklung sondern einfach eine Adaption der Gegenwart.

    Ihr dürft unten gerne ernsthaft auf meine Einwände eingehen. Bisher konntet ihr mich inhaltlich einfach nicht aus der Reserve locken. Schade ich diskutiere echt gerne.

    • juergvollmer 03.03.2020 06:11
      Highlight Highlight «SVP und die dazugehörenden Bauern» ?!? In welchem Jahrzehnt lebst Du denn? Lies bitte einmal «die grüne» und Du merkst, dass sich die Schweizer Landwirte schon lange nicht mehr in diese Ecke stellen lassen.
    • Satan Claws 03.03.2020 07:54
      Highlight Highlight @juergvollmer

      Dann ist die Schnittmenge der positiven Kommentare und deren Schreiber reiner Zufall?

      PS Wenn ich Schreibe "SVP und die dazugehörigen Bauern" dann meine ich nur SVP wählende Bauern.
    • Skip Bo 03.03.2020 08:36
      Highlight Highlight Satan, du lässt es nicht zu aus der Reserve gelockt zu werden. Ich habe keinen Ansatz erkannt, bei dem du diskutieren (das bedeutet andere Meinungen akzeptieren) wolltest. Deine Argumentation hat sich auf Beharren von gemachten Urteilen beschränkt.
      Schade ich diskutiere auch gern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Louis88 02.03.2020 22:15
    Highlight Highlight @Jürg Vollmer
    Sie schreiben Kupfer ist für uns Menschen gefährlich. Beschreiben Sie mal diesen Mechanismus in unserem Körper der Kupfer für uns gefährlich macht oder nennen Sie mir eine Studie die das belegt. Ich sehe in meiner Praxis bei meinen Patienten nur Kupfermangelzustände.
    Und das hat Konsequenzen für unser Mikrobiom und unser Abwehrsystem. Nach meinen Recherchen wird Kupfer von der chemischen Industrie bewusst schlecht gemacht um ihre hormonaktiven Pestizide zu verkaufen.
    • Satan Claws 02.03.2020 22:59
      Highlight Highlight @Louis88

      Ich habe auch noch nie einen Kayser-Fleischer-Kornealring gesehen, obwohl es irgendwie schön aussieht.
    • Skip Bo 02.03.2020 23:36
      Highlight Highlight Die Toxizität von Kupfer hängt von der Dosis ab.
      Um einen Kupfermangel im Spurenbereich zu beheben würde ich nicht Kupfersalze aus dem Pflanzenschutzregal empfehlen. Etwas unberechenbar...
    • Magenta 03.03.2020 03:43
      Highlight Highlight @Satan Claws: Jetzt halt aber die Luft an, ja? Morbus Wilson ist eine *Erbkrankheit* und hat nichts mit einer vermeintlichen "Kupfervergiftung" eines gesunden Menschen zu tun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aruma 02.03.2020 22:04
    Highlight Highlight Hab mich schon immer gefragt, warum die Grüne die Grüne heisst. So kam sie mir drum gar nicht vor. Dank Infobox hab ich es jetzt begriffen.
  • _kokolorix 02.03.2020 21:59
    Highlight Highlight Eigentlich habe ich Jürg Vollmer und seinem Blog hier viel Wohlwollen entgegengebracht. Eine differenzierte Sicht auf die Dinge kann eigentlich nicht schaden.
    Aber die permanenten, unsachlichen Seitenhiebe, und vor allem seine echt ätzenden Kommentare hier haben mir den Blog sofort verleidet.
    Soll den Werbeblog der Agrochemie lesen wer will, ich habs gesehen...
    • Skip Bo 02.03.2020 23:46
      Highlight Highlight Schade, der Inhalt des Artikels ist lesenswert.
      Eigentlich hat er nur geätzt, wenn ihm vorgeworfen wurde er sei gekauft, er schreibe im Auftrag, der Artikel sei ein Werbeblog der Agrochemie usw.. Alles unsachliche Unterschiebungen zwecks Diskreditierung. Da ätzt man halt mal zurück.
    • _kokolorix 03.03.2020 07:28
      Highlight Highlight Leider ist der Inhalt extrem populistisch. Die Zahlenbeispiele sind gezielt verharmlosend, sie ignorieren den Gesamtzusammenhang und die Tatsache, dass unser Trinkwasser sorgfältig und aufwändig aufbereitet wird. Die Messwerte in den Bächen entlang bewirtschafteter Flächen sind völlig andere.
      Oder glaubst du ernsthaft, dass die Tiere zu zehntausenden oder, im Fall der Insekten, zu Millionen sterben weil die Grenzwerte zu tief sind?
      Es gibt tausende von Chemikalien welche von den Bauern aus Bequemlichkeit, Unwissen oder Dummheit in die Umwelt verteilt wurden, nicht bloss die drei Beispiele hier
    • Skip Bo 03.03.2020 12:43
      Highlight Highlight Ich habe den Artikel als Ergänzung zur Boulevardberichterstattung betrachtet. 0,1 Mikrogramm ist nun mal sehr wenig.
      In den Medien werden ausschliesslich die Bauern verantwortlich gemacht. In einer ausgewogenen Berichterstattung werden ALLE Bereiche (Fassadenfarbe, SBB/ÖV, Medikamente wie Diclofenac, usw.) erwähnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lami23 02.03.2020 21:50
    Highlight Highlight "Manchmal" ist Bio quasi schlimmer als konventionell. Dabei muss man sich bewusst sein, das die Biobauern selbst auch wissen, das Kupfer nicht optimal ist und darum gerade auch in diese Richtung, z.B. vom FiBl viel Forschung betrieben wird, schon viel länger als die konventionelle Landwirtschaft überhaupt irgendetwas verändern wollte. Was schlussendlich einfach auch sehr entscheidend ist bezüglich Ernährungssicherheit, ist die Bodenqualität und die ist bei Bio um einiges besser.
    https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/bioboeden-sind-fruchtbarer-aktuelles-aus-dem-dok-versuch.html
  • Tom Scherrer (1) 02.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Die Leugnung/Relativierung der Umweltbelastung ist für mich - Tschuldigung - ein Furz im Gülleloch der Argrarlobby.
    • Super8 03.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Du glaubst wohl auch das die Erde flach ist so faktenresistent wie du bist.
    • karl_e 03.03.2020 16:48
      Highlight Highlight Genau, Super8. Es ist aber ein Fakt, dass schon etliche Grundwasserpumpwerke abgestellt wurden wegen der Pestizidbelastung. Wegen dieser 0.1 Mikrogramm?
  • Stefano82 02.03.2020 20:42
    Highlight Highlight So ein unsinniger Artikel. Wir haben praktisch keine Bienen mehr und unsere Gewässer sind voller Hormon und Restchemie.
    Sorry, aber Herr Vollmer hätte sich die Arbeit sparen können mit diesem Artikel.
    Ich hätte lieber Lösungen, statt Schuldzuweisung und Verharmlosung.
    • juergvollmer 02.03.2020 21:28
      Highlight Highlight Mit 4,7 Völkern/km2 gehört die Schweiz weltweit zu den Ländern mit den höchsten Bienendichten. Die Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen ist in der Schweiz – im Gegensatz zu anderen Ländern – gewährleistet. (Quelle: Agroscope)
    • Die Ente 02.03.2020 22:00
      Highlight Highlight Und gleichzeitig meint Agroscope, dass die räumliche Abdeckung unserer Kulturen durch Honigbienen im landesweiten Durchschnitt relativ gut sei, vor allem im westlichen Mittelland und im Wallis jedoch lückenhaft. Ob dies zu Ertragseinbussen durch Bestäubungsmängel (Bestäubungsdefizite) führt,müsse weiter untersucht werden.
      (Quelle: https://www.agrarforschungschweiz.ch/2017/09/nachfrage-angebot-und-wert-der-insektenbestaeubung-in-der-schweizer-landwirtschaft/)
    • Stefano82 02.03.2020 22:01
      Highlight Highlight Schon wieder diese Verharmlosung. Wir wissen schon lange, dass die Artenvielfalt am sterben ist. Aber Hauptsache sie bekommen recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elektron 02.03.2020 20:42
    Highlight Highlight Ich kaufe Bio nicht wegen mir, der Mensch hält eine ganze Menge Gift aus, sondern weil ich möchte, dass die Natur Natur bleibt und nicht unnötig verseucht wird.
    Tatsache ist, dass die Insektenvielfalt extrem stark abgenommen hat und wir kaum noch gesunde Fische in unseren Gewässern finden.
    Es macht keinen Sinn, auf unseren begrenzten Agrarflächen mit importiertem Dünger und Futter und Pestiziden Maximalerträge zu erwirtschaften.
    Weniger wäre mehr und man kann den Bauern trotzdem die vollen bisherigen Subventionen auszahlen.
    • Saerd neute 03.03.2020 21:29
      Highlight Highlight Elektron

      Bitte sprecht nicht dauernd von Subventionen.
      Weil die Subventionen haben damit nichts zu tun.
      Es heisst Direktzahlungen und wie der Name sagt sind sie immer direkt an eine Leistung der Landwirtschaft gebunden.
  • Smeyers 02.03.2020 20:20
    Highlight Highlight Sehr spannend, ich habe mich schon fast von der Hysterie um das Trinkwasser anstecken lassen.

    Danke.
  • Barracuda 02.03.2020 20:12
    Highlight Highlight Wer nicht naiv ist, bei dem bimmeln bei diesem Beitrag die Alarmglocken. Sehr heikel, watson. Der Zeitpunkt scheint ebenfalls kein Zufall. Ich habe nichts gegen differenzierte Sichtweisen, die Pro und Contra ausleuchten. Aber das hier ist ein regelrechter Lobgesang auf die Chemie, ohne mit einem Wort die Nachteile zu nennen!
    • Jol Bear 02.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Nee, der Artikel ist eine realistische Zustandsbeschreibung.
    • elektron 03.03.2020 08:41
      Highlight Highlight Das ist Abstimmungspropaganda.
      Solche Artikel erwarten wir NICHT von WATSON.
    • wilbur 03.03.2020 10:13
      Highlight Highlight ja, so wird zb die, nicht ganz unbedenkliche, herstellung eines bio-psm sehr detailgetreu kritisiert, die synthetischen scheinen aber aus luft und liebe zu bestehen. sehr realistisch und ausgeglichen ;).
  • By-Quête 02.03.2020 19:54
    Highlight Highlight Soso, wir Städter haben also keine Ahnung von Landwirtschaft! Da brauchen wir wohl dringend einen Blog der Bauernlobby! Und das auf Watson! Ich bin befremdet!
    • Skip Bo 02.03.2020 22:15
      Highlight Highlight Wer behauptet ihr Städter habt keine Ahnung? Ihr habt Ahnung. Ihr werdet täglich von diversen Medien informiert. Mal mit grosser Überschrift und Ausrufezeichen, mal durch ein Interview eines Neunationalrates, mal durch ein Skandalvideo im Fernsehen.
      Und nun einmal durch einen LW Blog der sich nicht in die übliche Informationsrichtung einfügt. Das scheint ein Problem zu sein, etwas zu vernehmen, dass nicht passt, dass nicht sein darf.
      Sei nicht befremdet, lies, hinterfrag und bild dir objektiv eine Meinung.
      Jürg's Zahlen und Aussagen sind überprüfbar und haben keinen ideologischen Hintergrund.
    • PERSILflage 02.03.2020 22:53
      Highlight Highlight Besser hätte man dass nicht schreiben können Skip Bo. Du sprichst mir aus der Seele.
    • So oder so 02.03.2020 23:33
      Highlight Highlight An denn Kommentaren an schon, ich wäre dafür, auch mit Praktischen Einsätzen - ihr könnt mir dann das Feld Jäten - für eine Gute sache - Wasser aus dem Bach gibt's Gratis !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 02.03.2020 19:44
    Highlight Highlight Angenommen wir nehmen täglich 150 Gifte zu uns, alle so dosiert, dass sie "unschädlich" sind. Bleiben wir dann gesund?

    Ist es von nicht erforschten Wechselwirkungen abhängig?

    Weshalb haben so viele Leute Krebs, haben diese Stoffe keinen Einfluss darauf?
    • RETO1 02.03.2020 23:29
      Highlight Highlight Die Leute leben heutzutage immer länger trotz der hier verbreiteten lächerlichen Ansicht von Vergiftung
      Die Kulturen gedeihen prächtig und die Ertäge sind hoch
      Nur darum kann eine stark wachsende Weltbevölkerung überhaupt ernährt werden
    • Satan Claws 03.03.2020 00:30
      Highlight Highlight @RETO1

      Die Weltbevölkerung wächst aber vorallem dort, wo viele an Hunger sterben. Dort gibt es auch so viele Geburten aus eben diesem Grund.

      Ich möchte lieber gesund alt werden als mit Krebs. Krebserkrankungen sind immerhin die zweithäufigste Todesursache der Schweiz:

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen/spezifische.html

      Und ja:

      "Denn noch immer sind es Kleinbauern, die die Weltbevölkerung zu 80 Prozent mit Nahrungsmitteln versorgen."

      https://www.fr.de/wirtschaft/hunger-besiegt-werden-soll-12863042.html
    • Vecchia 03.03.2020 08:10
      Highlight Highlight "Weshalb haben so viele Leute Krebs, haben diese Stoffe keinen Einfluss darauf?"

      In Frankreich gilt Parkinson bei Bauern wegen der Pestizide als Berufskrankheit.
      Bei Krebs kommen sehr viele andere Ursachen in Frage, die mehr oder weniger erforscht sind. Beispielsweise künstliche Hormone, Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Luftqualität, Strahlung verschiedener Quellen etc. etc. etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • samsam88 02.03.2020 19:05
    Highlight Highlight Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel. 👍👍
  • Skip Bo 02.03.2020 18:59
    Highlight Highlight Jürg, du schreibst hier etwas, was nicht geglaubt werden will. Die meisten Kommentatoren wollen nicht mit Argumenten konfrontiert werden, welche ihr gefestigtes Vorurteil ins Wanken bringen. Die Kondtionierung durch die Medien zeigt sich hier deutlich. Deine Argumente zerschellen an der, außerordentlich robusten, Blasenwand.
    Sogar aus der unteren Schublade holt man Begriffe wie "gekauft" um sich nicht erklären zu müssen
    Danke watson, dass man Artikel nicht wegen "wollen wir nicht wissen" melden kann.
    • bbelser 02.03.2020 21:02
      Highlight Highlight Ich hatte den Eindruck, in der Kommentarspalte wird sehr differenziert, informiert und vielfältig zum Thema diskutiert. Und wenn da ein Schreiber die Realität schwindender Biodiversität und zunehmend toter Böden mit Whataboutism zum Bio-Landbau und hanebüchenen Vergleichen wegerklären will, dann wird man hellhörig auf mögliche Verflechtungen dieses Schreibers.
      Es wäre toll, mal aus der Bauernecke laut und deutlich zu hören, wie wir eine nachhaltige Landwirtschaft betreiben können, ohne die Lebensgrundlagen unserer Enkel zu zerstören. Statt dauernd Rechtfertigungen für Alternativlosigkeiten.
    • Lami23 02.03.2020 21:24
      Highlight Highlight Und wer sagt, dass es nicht genau umgekehrt ist? Ausserhalb der Watsoncomunity, auf dem Land, wo ich auf dem Bauernhof aufgewachsen bin, denken die meisten gemäss dem Artikel. Meiner Meinung nach haben sie trotzdem nicht recht.
    • Skip Bo 02.03.2020 22:59
      Highlight Highlight Alternativlos gibt es nur bei Frau Merkel.
      Die LW bewegt sich im Spannungsfeld verschiedenster Art. Für mich haben die Bedürfnisse der Konsumenten eine hohe Priorität. Es wird nur produziert was gekauft wird.
      Nachhaltigkeit bedeutet für mich Bodenfruchtbarkeit. Deshalb praktiziere ich Minimalbodenbearbeitung. Aber dazu verwende ich Glyphosat. Minimalbodenbearbeitung wirkt sich trotz des G. frappant positiv auf die B.Fruchtbarkeit aus.
      Ab nächstem Jahr werde ich voraussichtlich auf G. verzichten und wieder mit Pflug und verstärkter Bearbeitung arbeiten. Das Bodenleben reut mich schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 02.03.2020 18:42
    Highlight Highlight "Ohne diese Gifte hätte die konventionelle Landwirtschaft im dümmsten Fall 100% Ernteausfall".
    Vielleicht ist die konventionelle Landwirtschaft der dümmste Fall.
    • Satan Claws 02.03.2020 19:30
      Highlight Highlight @Doppelpass

      Wenn man alles durch einen Schädling verlieren kann bestimmt.

      Danke, dass ich jetzt des Lachers wegen Tee vom Tisch wischen muss.
    • Skip Bo 02.03.2020 22:26
      Highlight Highlight Der Schädling, der eine Hungersnot in Europa auslöste hiess Kraut- und Knollenfäule. Dieser Pilz hat zu einem Totalausfall bei den Kartoffeln geführt. Nur dank der fungiziden Wirkung der "Bordeauxbrühe" konnte in den Folgejahren ein weiterer Totalschaden und eine weitere Hungersnot verhindert werden. Dieser "dummen" Landwirtschaft habt ihr zwei möglicherweise eure Existenz zu verdanken.
      Schade für den Tee.
    • Satan Claws 02.03.2020 22:54
      Highlight Highlight @Skip Bo

      In der biologischen Landwirtschaft werden Pflanzen bevorzugt die Resistenzen gegen solche schadlinge aufweisen. Auch sie sind nicht unverwundbar, aber deutlich wiederstandsfähiger als Sorten die nur auf Ertrag gezüchtet wurden. Der Kupfer Einsatz kann auf diesen Feldern massiv reduziert werden.

      PS diese Kartoffelsorten wurden damals nicht verwendet oder es gab sie noch gar nicht. Dazu kommt dass sie meist "kartoffliger" schmecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 02.03.2020 18:37
    Highlight Highlight "Schon die Römer schützten ihre Pflanzen mit Arsen, Blei, Kupfer."
    Danke für die Erinnerung, es wird ja vermutet, dass dies ein wesentlicher Beitrag zu ihrem Unterhang war.
    • juergvollmer 02.03.2020 19:21
      Highlight Highlight Hallo? Wortspiel verstanden? «... alles Wirkstoffe mit einer todsicheren Erfolgsquote, auch beim Menschen.»
  • dan2016 02.03.2020 17:35
    Highlight Highlight "Mit einem einzigen Glas Whisky nehmen Sie eine viel grössere Menge an toxischen Substanzen ein, als wenn Sie einen Liter von unserem Wasser trinken."
    Ich weiss nicht, wieviel von was Otmar Deflorin trinkt. Aber ich trinke 2-3 Liter Wasser pro Tag, meine Kinder auch. Beim Whisky reicht für mich eine Flasche alle 2 Jahre....
    Und ja, ich hab nach Deflorins Aussage nicht mehr weitergelesen.
  • rodolofo 02.03.2020 17:26
    Highlight Highlight Na gut, dann seien wir doch einfach weiter hart im Nehmen und vergiften wir die Natur und uns selber weiter mit PflanzenSCHUTZmitteln!
    Alles eine Frage des richtigen Marketings.
    Und "Marlboman" lacht dem Lungenkrebs dreckig und hustend in den Totenschädel...
    • Grötzu 02.03.2020 21:11
      Highlight Highlight Marboloman war laut Intenet Nichtraucher. Oder doch?
    • Satan Claws 03.03.2020 00:41
      Highlight Highlight @Skip Bo

      Es ist von der Art des Konsums abhängig. Verbrannte Pflanzen einatmen ist sowieso schädlich. Selbst Nikotinpflaster sind besser als Teer in der Lunge.

      Kekse und Vaporizer haben auch den gewünschten Effekt und das eine ist sogar wiederverwendbar.
    • rodolofo 03.03.2020 06:47
      Highlight Highlight Der Marlboroman der Werbung rauchte jedenfalls, abgesehen davon, dass er auch noch (auch nur scheinbar?) auf seinem Pferd sass, (scheinbar) tiefgründig sinnierend in die Prärie hinaus schaute und dann plötzlich entschlossen an den Zügeln zog und dem Pferd durch Zusammendrücken der Schenkel, Gewichtsverlagerung und Schnalzen signalisierte, ihn spektakulär in den Sonnenuntergang hinein reiten zu lassen, also genau dorthin, wo es bald dunkel wurde.
      Alle die mondän wirkenden Männer und Frauen, die TATSÄCHLICH rauchten, liessen sich von der Magie solcher Hollywood-Schauspielerei inspirieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BerriVonHut 02.03.2020 17:22
    Highlight Highlight Das Argument ein Kilo Erdbeeren darf 5 mal mehr Chlorthalonil als unser Trinkwasser enthalten, heisst doch nur, dass bei den Erdbeeren ein viel zu tiefer Wert angesetzt wurde. Und nicht, dass wir alle Grenzwerte erhöhen sollen. Ich will keine Pestizide an meinem Essen und Trinken. Klar braucht es gewisse Mittel, aber diese sollen im Masse verwendet werden.
    • Skip Bo 02.03.2020 18:33
      Highlight Highlight Der Wert ist 50'000 mal höher. Trinkwasser 0,1 Mikrogramm, Erdbeeren 5000 Mikrogramm bzw. 5 Milligramm.
      Der Grenzwert für Erdbeeren ist risikobasiert, aufgrund von toxikologischen Studien, festgelegt worden.
  • watsoninan 02.03.2020 17:00
    Highlight Highlight Die Kommentare hier sind schon recht spannend...
    Man rechne 50-80% Ernteausfall, sprich es bräuchte mindestens doppelt so viele Bauern, wenn Bio gefordert wird und eure Mäuler gestopft werden müssen.
    Das heisst Waldflächen müssen verschwinden, um euren Wünschen nach Bio gerecht zu werden. Viele Waldflächen.
    Das wiederum schadet der Biodiversität.
    Und schlussendlich werden es die jammernden sein, die in der Migros ganz bestimmt zur allerschönsten Tomate greifen.
    Und ja, ich selbst verwende Pflanzenschutzmittel für meinen Gemüsegarten.
    • bbelser 02.03.2020 17:54
      Highlight Highlight Noch einer, der uns die Alternativlosigkeit des flächendeckenden Vergiftens verkaufen will...
    • Lolita 02.03.2020 18:02
      Highlight Highlight Ja die haben wir am allerliebsten, die mit den Privatgärten, die ohne Grund und Verstand zum Nutzen der Abgarlobby unbedacht teils viel zu viel Pestizide ausbringen. Die Konsequenz ist, dass die Böden dann irgendwann Sondermüll sind.
      Ich möchte sie darauf hinweisen, dass unbelehrbare Privatgärtner zu einem sehr grossen Teil für Gewässerverschmutzungen verantwortlich sind - ohne Not.
    • Doppelpass 02.03.2020 18:52
      Highlight Highlight Es scheint als dass das eine nicht ganz passende Vorstellung von "Biologischer Landwirtschaft" ist. Auf derselben Anbaufläche lässt sich mit alternativen Methoden und einem Bruchteil der Gifte sogar mehr produzieren und die Biodiversität nimmt zu. Selbst der benachbare Wald profitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seuli 02.03.2020 16:38
    Highlight Highlight Der Hinweise ist ja nun aufgeschaltet, und da steht dieser Satz:
    "... näher bringen, ohne dabei zu Schulmeistern. Und möglichst am Beispiel von jungen Landwirten, die mit ihrem «Smart Farming»..."

    * ohne zu Schulmeistern, mhm
    * Smart Farming, mhm
    * am Beispiel von Jungen Landwirten, mhm

    Sorry Herr Vollmer, bis jetzt gibt's fuer zwei Artikel zero Treffer.

  • sealeane 02.03.2020 16:31
    Highlight Highlight Wisst ihr was mich an der ganzen disskusion stöhrt? Ich war vor kurzem auf Sulavesy, Indonesien abseits der Touristenströme. Durfte dabei auch einige Plantagen besichtigen. Allesamt keine monokulturen und benötigten dafür aber auch keine schädlichen mittel... Also all die rechftertigung für schädliche Mittel sind eigentlich immer unnötig. (Okey dafür ist korrekte Müllentsorgung für sie ein Fremdwort)
    Klar wird der Ertrag kleiner werden mit mischkulturen. Aber schulden wir unseren nächsten Generationen nicht intakte Böden wo wuch weiterhin Saatgut gesät gesät werden kann? 🧐
    • juergvollmer 02.03.2020 16:51
      Highlight Highlight Woher kommt schon wieder das Palmöl in unseren Lebensmitteln? Ach ja, aus den gigantischen Monokultur-Plantagen in Indonesien.

      Und welches Land musste 2019 mehr Früchte und Gemüse importieren, weil die eigene Landwirtschaft nicht genug produziert? Ach ja, Indonesien.
    • bbelser 02.03.2020 17:52
      Highlight Highlight Fein bemerkt, Herr Vollmer! Die Agrar-Mafia hat Indonesien mit den "toten" Palmöl-Monokulturen dermassen im Würgegriff, dass die Leute kein Land mehr haben, auf dem sie eigene Nahrung anbauen könnten. Die Menschen werden ohne Entschädigung enteignet und der Lebensraum von Tieren und Menschen wird zerstört. Ihr Kommentar ist absolut zynisch!
    • Satan Claws 02.03.2020 18:09
      Highlight Highlight @juergvollmer

      Und sealeane hat lediglich gesagt, dass es eben auch anders geht und es zum Beweis sogar anschauen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JimKnopf666 02.03.2020 15:50
    Highlight Highlight Das hier ist nicht die Ukraine oder Russland, Meister Vollmer.
  • Lolita 02.03.2020 15:47
    Highlight Highlight 3) - da Menschen gross sind, äussert sich die toxische Wirkung erst nach Jahren durch Anreicherung im Fett und dann diffus zb. mit massiven Darmstörungen. Entsprechend schwierig gestaltet sich der direkte Zusammenhang zu Beweisen. Darmstörungen und diffuse Erkankungen nehmen jedoch zu.
    - Unterhalb einem Biohof, werden die Gewässer massiv und schnell besser!!!
    - es braucht keine Pestizide, es ging schon immer. Auch genug Nahrung ist da, sie ist heute zu billig, wird verschwendet und viel zu viel Fleisch gegessen, dass 10 mal mehr Land und Ressourcen braucht.
    - es geht um Big Money der AggroK


  • Satan Claws 02.03.2020 15:46
    Highlight Highlight "Und das natürliche Pflanzenschutzmittel Kupfer kriegt man nie wieder aus dem Boden."

    Das ist entweder eine knallharte Lüge oder Unwissenheit.

    Schon einmal von Phytominig gehört? Ausserdem wird ein Teil von den angebauten Pflanzen selbst als Nährstoff verwertet.

    Hmm, ich sollte mich wohl in der Redaktion als Wussenschafts-Journalist melden, immerhin höre ich seit Jahren Forschung Aktuell auf Deutschlandfunk. Leider bin ich Legastheniker.
    • Bruno Meier (1) 02.03.2020 17:41
      Highlight Highlight Dann frag mal einen alten Bauern im Vinschgau, viele Böden haben einen immer noch zu hohen Gehalt an Kupfer, obwohl seit Jahrzehnten kein Kupfer mehr eingebracht wird. Gemäss EU Richtlinien dürfte da gar kein Obst angebaut werden, gedeihen aber gute Aepfel, so lange man es nicht weiss, hat man auch keine Probleme damit.
    • So oder so 02.03.2020 19:00
      Highlight Highlight Am Besten machen sie eine Landwirtschafts Lehre und werden Bauer. Aber nicht in der Schweiz sondern in Frankreich oder Deutschland.
    • Satan Claws 02.03.2020 19:11
      Highlight Highlight @Bruno Meier (1)

      Betreiben die dort Phytominig? Cool, das komme ich gerne anschauen.

      https://www.br.de/themen/wissen/phytomining-superpflanzen-schwermetalle-hyperakkumulatoren-100.html

      Früher wurde auch 20 mal mehr Kupfer verwendet als heute erlaubt ist. Effektiv ist es so, dass Pflanzen kupfer aks Nährstoff benötigen. Manche mehr, manche weniger.

      http://www.ahabc.de/garten/bodenverbesserung/duengung/pflanzennaehrstoffe/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lolita 02.03.2020 15:43
    Highlight Highlight 2) - In einigen Gebieten sind ganze Gewässerseit Jahrzehnten fast vollständig ohne Lebewesen. Es ist bald die wichtigste Ursache für den schlechten Zustand der Gewässer, die Wissenschaflterinkl EAWAG hauen richtig auf die Pauke wegen Irgnoranz durch von der politik beeinflussten Behörden (Bund). Wo Gewässer belastet sind, sind es auch Trinkwasserfassungen früher oder später.
    - Nicht nur das Pestizid ist gefährlich, manchmal sind die Abbauprodukte schlimmer.


  • Lolita 02.03.2020 15:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • skisandtrail 02.03.2020 17:56
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    • michael.schmidlin06@gmail.com 02.03.2020 18:20
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    • Barracuda 02.03.2020 20:22
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Saerd neute 02.03.2020 15:28
    Highlight Highlight Jörg, auf dieser linken Seite hast du es schwer den Leuten die Wahrheit zu erklären.
    Was nicht sein soll darf nicht sein.

    Die Leute hier wollen einen Schuldigen, einen Prügelknaben, den darf man anspucken um sich dann selber weiter munter im Wohlstand zu räkeln.
    Da geht es nicht darum die Wahrheit zu hören.
    Vorallem die keine Ahnung von der Sache haben sind hier lernresistent.
    • Satan Claws 03.03.2020 01:44
      Highlight Highlight @Saerd neute

      Ich bin sehr lernwillig, nur sollte es hald kein Unsinn sein.
    • skisandtrail 03.03.2020 10:08
      Highlight Highlight Und kein Unsinn erzählen nur jene, welche deine vorgefertigte Meinung haben?
  • Musikuss 02.03.2020 15:20
    Highlight Highlight Es ist eine Tatsache, dass das Trinkwasser nicht nur durch Glykosat & co belastet ist, sondern zusätzlich durch massenhaften Gebrauch von Antibiotika in konventioneller Landwirtschaft und Humanmedizin. Das hat Folgen: die Natur wehrt sich und Keime, also Baktierien und Viren, mutieren, entwickeln Resistenzen gegen die Gifte und können sich unkontrolliert vermehren. Die Resistenzen sind kein Schicksal, sondern Konsequenz menschlichen Irrtums und Profitdenkens.
  • Aruma 02.03.2020 15:19
    Highlight Highlight Die "Pestizid-Hölle Schweiz mag ja Tamedias Furz ins Wasserglas sein, aber der Vergleich mit dem Glas Whisky ist auch nicht gerade ein heller Stern am Nachthimmel.
    Mit jedem Liter Wasser nimmst du ein bisschen Pestizidgemisch auf, mit jedem Happen Essen noch mehr. Noch mehr mit Fleisch von Tieren, die ihrerseits unter gespritzten Obstbäumen geweidet oder verunreinigtes Futter gefressen haben. Das wird in unserem Fettgewebe eingelagert und erst mal nicht mehr freigegeben. Es reichert sich an. Wer dann mal krank wird und Fett abbaut, kriegt die ganze Brühe ins Blut geschwemmt ...
    • Lolita 02.03.2020 18:04
      Highlight Highlight Und rate Mal wie stark sich dann die Wahrscheinlichkeit erhöht, an der Krankheit zu sterben...Kein direkter Pestizidtod, nein.
  • Saerd neute 02.03.2020 15:18
    Highlight Highlight Danke Jörg!

    Es ist immens wichtig den Leuten die Fakten auf den Tisch zu legen.

    Ich war vor ein paar Wochen an einer Podiumsdiskussion wegen der Trinkwasserinitiative.
    Da haben Fachleute der Initiantin Franziska Werren versucht genau diese Fakten aufzuzeigen.
    Leider ohne Erfolg, diese Frau ist stur, lernresistent und zudem diskussionsunfähig. Sie liess sich auf keine Diskussion ein sondern behauptete weiter diesen gesamten " Pestizid-Hölle-Schweiz" Unsinn.
    • ChlyklassSFI 02.03.2020 17:43
      Highlight Highlight Was sind denn die Fakten, du Experte?
    • skisandtrail 02.03.2020 19:16
      Highlight Highlight Chlyklass, Kommentierst du nur oder liest du den Artikel auch?
    • ChlyklassSFI 02.03.2020 19:30
      Highlight Highlight Ich hatte für beides Zeit, danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skankhunt4.2 02.03.2020 15:00
    Highlight Highlight Muss immer lachen, wenn ein Journalist uns davon überzeugen möchte, dass "ein wenig Gift" bedenkenlos ist. Aber Gift bleibt Gift. Mal gesehen wie Bauern dieses Zeugs auf die Pflanzen Sprühen? Dabei tragen sie Schutzanzüge und Gasmasken..
    • Pafeld 02.03.2020 17:44
      Highlight Highlight Tut das weh?
    • rodolofo 02.03.2020 17:54
      Highlight Highlight Oft nicht. Aus Gründen tder Image-Pflege.
      Sie wollen die Spatziergänger nicht erschrecken...
    • skisandtrail 02.03.2020 19:18
      Highlight Highlight Tun die Bauern das? In der Schweiz? Hab ich noch nie gesehen und ich hab doch in diversen ländlichen Regionen der Schweiz gelebt
  • Musikuss 02.03.2020 14:55
    Highlight Highlight Dieser Artikel als Lobhudelei für die chemische Industrie ausgerechnet Jetzt? Was für ein Zufall aber auch 🧐
  • homo sapiens melior 02.03.2020 14:20
    Highlight Highlight Wie lebt der Mensch, wenn er alle
    INSEKTEN - VÖGEL - FISCHE
    vergiftet hat?
    Der Mensch lebt nicht solo auf der Erde. Tscheggsch?
    • Saerd neute 02.03.2020 15:20
      Highlight Highlight Hast du denn Artikel überhaupt gelesen?
      Oder tscheggs du etwa nicht?
    • homo sapiens melior 02.03.2020 20:03
      Highlight Highlight Killerphrasen, Saerd? Trump-Niveau. Toll.

      Für wie blöd hältst du die Leser?
      Im ganzen Artikel wird darüber gelabert, wie harmlos die Agrarchemie für Menschen ist. Nur ausgerechnet wenn es um Bio geht, werden die zwei Mittel herausgekramt, die für Tiere schädlich sind.
      Ich bin auch dafür, dass diese zwei Mittel nicht mehr eingesetzt werden. Aber frag mal, wie viele Mittel der konventionellen Agrarchemie Tiere töten!
      Hast du jetzt auch eine sachliche Aussage? Oder kommt die nächste inhaltlose Killerphrase?
    • Saerd neute 03.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Homo
      Genau hast du nicht gelesen oder dann nicht verstanden.
      Die Aussage des Artikels besagt dass unser Trinkwasser bei weitem nicht so mit Schadstoffen belastet ist wie uns gewisse Medien vorsagen. Weil eben die Messmethoden so genau sind dass zum Beispiel im Thunersee ein kg Zucker nachgewiesen werden könnte.

      Du sagst jetzt; und die Bienen?
      Klar für die Bienen ist das Umfeld schlechter geworden. Aber das hat sehr viele Gründe. ( Ich halte selber Bienen).

      Vielleicht ist dir wenigstens aufgefallen dass unsere Natur täglich schwindet wegen der nicht abflauender Überbauung unserer Wiesen
  • Tom Scherrer (1) 02.03.2020 14:19
    Highlight Highlight Als ob!

    Tun wir doch mal so als ob wir die ganzen Zusammenhänge im Körper verstehen und messen können. Und die Auswirkungen auf Tier, Natur und Umwelt.

    Und tun wir doch mal so, als ob unsere Landwirtschaft nicht gut dafür bezahlt wird, uns nicht zu vergiften und dieser Artikel nicht von Interessensgruppen gesteuert wurde.

    Der Königsweg ist die Erforschung von neuen Methoden und weniger schädlichen Wirkstoffen. Aber sicher nicht das Gift auch noch relativieren! So wird nur wiederwillig weitergeforscht, die Entwicklung bleibt stehen.

    Der Autor scheint das nicht verstanden zu haben.
    • Toerpe Zwerg 02.03.2020 17:36
      Highlight Highlight "Der Königsweg ist die Erforschung von neuen Methoden und weniger schädlichen Wirkstoffen."

      Nein. Der Königsweg ist von der Umwelt abgeschottete Nahrungsmittelproduktion in geschlossenen Kreisläufen, in denen gar keine Pestizide,100 mal weniger Wasser und 50 mal weniger Fläche gebraucht werden.

      Dir bisher landwitschafltich genutzten Flächen kann man "der Natur" zurückgeben.
    • So oder so 02.03.2020 23:20
      Highlight Highlight Geschlossenen Kreisläufen, sind Glaube ich nicht soo einfach. Mann hört nicht mehr so viel davon.
    • Toerpe Zwerg 02.03.2020 23:28
      Highlight Highlight Sie brauchen auch zu Beginn nicht ganz geschlossen zu sein. Wir werden aber zwangsläufig wegkommen müssen vom Freilandbau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *sharky* 02.03.2020 14:18
    Highlight Highlight Wow, was für ein tendenziöser Artikel!

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing... mehr, kein Mü mehr muss man zu diesem 'smart Farming' Sonntags-Zeitung Artikel sagen.

    J. Vollmer, Chefredaktor eines grossen CH Landwirtschafts-Magazins, eins also für die Bauern-Lobby, sagt schon alles!

    So schreibt er auch im Artikel Zwei Agrar-Initiativen – ein Problem:
    "Diese beiden Agrar-Initiativen sind radikal. Bei einer Annahme hätten sie weitreichende, schädliche Folgen für die Schweizer Landwirtschaft, die Umwelt und die Ernährungssicherheit."

    Und das Teil heisst noch 'die grüne', was für ein Riesenwitz!
    • bbelser 02.03.2020 17:09
      Highlight Highlight Da wurde was falsch geschrieben. Sollte eigentlich heissen "Smart Pharming"...
    • *sharky* 02.03.2020 17:38
      Highlight Highlight :D ... wobei das 'Smart' zu hinterfragen wäre... resp. aus welcher Optik smart...
  • Auslöser 02.03.2020 14:11
    Highlight Highlight Alles was die Biodiversität reduziert, ist auf Dauer katastrophal. Artenvielfalt ist ein unbezahlbar kostbares Gut. Pestizide, Biozide egal ob natürlichen Ursprungs oder synthetisch erzeugt, sollen die Biodiversität reduzieren.

    Dumm geboren, nix gelernt, nix dazugelernt … dumm gelaufen.
  • PeteZahad 02.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag.
    Ich finde es auch interessant, dass eine künstlich hergestellte Himbeere welche 1:1 der chemischen Zusammensetzung einer natürlichen entspricht nie zugelassen werden könnte, wegen der Grenzwerte gewisser Stoffe, die eine natürliche Himbeere nun mal enthält.

    Quelle:
    https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/politik/warum_dick_nicht_doof_macht_und_genmais_nicht_toetet-8515.html
    • bbelser 02.03.2020 17:08
      Highlight Highlight Genau, virtuelle Himbeeren sind unser ganz grosses Problem, nicht das real existierende Gift in unseren Böden, im Wasser und den Nahrungsmitteln, das uns als alternativlos vorgestellt wird.
      Naja, leicht durchschaubare Ablenkungsmanöver der Farming- und der Pharma-Lobby...
    • PeteZahad 02.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Lies das Buch
    • PeteZahad 03.03.2020 07:23
      Highlight Highlight Es geht um willkürliche und nicht wissenschaftlich festgelegte Grenzwerte.
  • RiiseHolzchopf 02.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Was sind denn das Bitte für schwammige Argumente?

    Etwas, was bei uns in Grundwasser ist, was zufälligerweise gleichzeitig unser lebenswichtigstes Lebensmittel ist, mit Whiskey zu vergleichen? Das grenzt ja schon fast an Arbeitsverweigerung für einen unvoreingenommenen Journalisten...

    Auch ist es doch nicht relevant, dass Bio-Mittel auch schädlich sind. Das gehört alles abgeschafft und durch unbedenkliche Alternativen ersetzt.

    Wenn man richtig (land)wirtschaftet, geht es praktisch ohne.

    Dafür empfehle ich jedem mal, sich mit Permakultur auseinanderzusetzen. Die Natur schaffts auch ohne;)
    • Satan Claws 02.03.2020 15:05
      Highlight Highlight @RiiseHolzchopf

      Danke.
    • Saerd neute 02.03.2020 15:20
      Highlight Highlight Dein Name erklärt alles
    • ChlyklassSFI 02.03.2020 16:22
      Highlight Highlight Saerd neutre: Keine Argumente von dir. Das erklärt mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 02.03.2020 13:55
    Highlight Highlight Dieser Text ist so einseitig das ich fast nicht glauben kann das hier nicht ein "gesponsert" fehlt...
    • Skip Bo 02.03.2020 16:50
      Highlight Highlight Der Autor zitiert Experten und du nennst das einseitig?
      Einseitig kann etwas sein, das man nur aus einer bestimmten Perspektive betrachtet oder betrachten will. Hinterfrage deine zementierte Meinung und versuch wenigstens, die Expertenmeinung an dich heranzulassen.
      Bei der Klimadebatte verlassen wir uns ja auch auf die Fachexperten und nicht auf Laien mit abstrusen Schlussfolgerungen.
    • bbelser 02.03.2020 17:02
      Highlight Highlight Nein, nein, Jürg Vollmer vom Landwirtschafts-Lobby-Blatt "die grüne" "erklärt den grösstenteils urbanen watson-Lesern komplexe Themen aus der Schweizer Landwirtschaft so, dass sie auch Nicht-Landwirte verstehen." Heisst es so schön paternalistisch auf der Heimatseite des Autors. Der Artikel wirkt so gesponsert, weil der Autor die Komplexität auf das Niveau von uns lernresistenten hysterischen urbanen Dubbeli reduzieren musste.
      Sonst könnten wir ja am Ende tatsächlich noch auf die Idee kommen, Gift habe nichts in Böden, Wasser und Nahrungsmitteln zu suchen. Gott bewahre...
    • Skip Bo 02.03.2020 18:28
      Highlight Highlight bbelser, man muss offenbar wieder einmal Paracelsus bemühen: Die Dosis macht das Gift.
      In einem gesunden Boden sind Pilztoxine, Botulin (Botox), Spurenelemente, Schwermetalle (natürlicher Herkunft) usw. vorhanden, welche in entsprechender Dosis giftig sind.
      Es gibt hier tatsächlich eine gewisse Lernresistenz: Es gibt zwei Meinungen, die eigene und die falsche.
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  • swisskiss 02.03.2020 13:44
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass ich generell keine Fürze in meinem Wasser mag, ist dieser Artikel in watson, mit der Lächerlichmachung des Boulevardjournalismus und seiner alarmistischen Schlagzeilen, der falsche Platz, wenn man sich die Headlines von watson so anschaut.
    Fakt ist, dass die Schweiz massiv zuviel Pestizide in der Landwirtschaft einsetzt und damit unsere Böden und besonders Fliessgewässer nachhaltig schädigt
    https://www.pronatura.ch/sites/pronatura.ch/files/mediareleases//16.05.13%2520Faktencheck%2520Pestizide%2520und%2520SBV.pdf
    DAS sollte Thema sein statt sinnbefreite Bauernpropaganda
  • Seuli 02.03.2020 13:18
    Highlight Highlight Kann man diesen Artikel irgendwo melden? Das ist doch 'sponsored content' der nicht also solcher markiert ist?

    Faengt schon beim Framing an: Im ersten Artikel wird mal postuliert "Ihr Staedter-Tubble habt eh keine Ahnung von nix, ich erklaer euch mal die Welt" und jetzt "Chlorothalonil schadet niemandem, weil Ihr eh zuviel Whiskey sauft und Erdbeeren esst"

    WTF?

    Warum verbraucht die Schweizer LW zb rund doppelt soviel Duenger und PSM pro Flaeche wie das immer gerne als Vergleich hinzugezogene Oesterreich?
    • skisandtrail 02.03.2020 19:23
      Highlight Highlight Quelle? Möchte das gerne überprüfen, wäre dann interessant.
    • juergvollmer 02.03.2020 19:48
      Highlight Highlight Bitte bei den Fakten bleiben: Schweizer Landwirte brauchen im Vergleich zu Landwirten in Deutschland und Österreich bis 42 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel (Quelle: Agrarumweltindikator Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Spycher S., Daniel O., Agroscope 2013).
    • Seuli 02.03.2020 19:49
      Highlight Highlight @skiandtrail
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pflanzenschutzmittel#Europ%C3%A4ische_Union

      Hier hat es eine Grafik zum Verbrauch pro Land und Hektare in Europa von 2012, Schweiz inklusive. Achtung: Skala ist logarithmisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bitsundbites 02.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Es wird uns nur eines bleiben um unser Trinkwasser zu schützen. Ein klares JA an der Urne zur Trinkwasser Initiative ohne Kompromiss und Gegenvorschlag.
    • Herr J. 02.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Genau, um unsere Landwirtschaft zu zerstören, braucht es zwei klare JA. Wer den Kopf einschaltet, stimmt eher Nein...
    • Saerd neute 02.03.2020 15:21
      Highlight Highlight Auch nicht gelesen?
    • penpusher 02.03.2020 16:20
      Highlight Highlight Und von was lebst du dann? Gemüse und Fleisch aus China, das dort bestimmt Umwelt- und Tiergerecht hergestellt wurde?
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  • Magnum 02.03.2020 13:12
    Highlight Highlight Ein (wie passend...) grenzwertiger Lobbyismus-Artikel. Die CH-Landwirtschaft wird mit Subventionen und Direktzahlungen grosszügig vom Steuerzahler alimentiert. In der Erwartung, dass sie nachhaltig operiert und hochwertige Produkte liefert.
    Leider ist der übermässige Einsatz von Chemie viel zu verbreitet, und die Folgen zeigen sich nicht nur bei der Qualität von Grund- und Trinkwasser, sondern weit dramatischer bei der Biodiversität: Das Bienensterben findet auch in der Schweiz statt. Dito das Insektensterben, was vielen anderen Tieren die Nahrungsgrundlage entzieht.

    Sorry, not convinced!
    • Vally Schaub 02.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Dem gibt es nichts hinzuzufügen!
      Danke für die klaren Worte.
    • Herr J. 02.03.2020 14:25
      Highlight Highlight Es ist immer schwer, liebgewonnene Vorurteile über Bord zu werfen...
      Absolut überzeugender Artikel, der den Anti-Pestizid-Hype als das bezeichnet, was er ist: Hysterie.
    • Pafeld 02.03.2020 17:52
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass du dich von Fakten überzeugen lassen würdest. Dein äusserst kompetenter "alles Chemie=böse"-Kommentar beherbergt mehr Binsenweisheiten, als ein ganzes Seniorenheim.
  • Denk Mal 02.03.2020 13:10
    Highlight Highlight Das Problem ist doch eher, dass wir heute überall chemische Rückstände drin haben. Deshalb ist ein tiefer Grenzwert beim einzeinen Produkt sinnvoll, denn im Körper summiert sich dann alles zusammen.
    Und von wem dieser Agrar-Journalist bezahlt wird, möchte ich auch gerne wissen....
    • VollmerJürg 02.03.2020 13:42
      Highlight Highlight «Dieser Agrarjournalist» ist Chefredaktor des Magazins «die grüne», seit 1864 die Fachzeitschrift für die Schweizer Landwirtschaft ;-)

      Und seit Januar 2017 hat unser Magazin exakt 4000 Seiten Fach-Texte veröffentlicht – aber im gleichen Zeitraum (!) nur 3 Seiten Inserate von Unternehmen der Agrochemie.
    • Herr J. 02.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Es ist eine unsaubere Methode, Gegenargumente zu entwerten, indem man sagt, der Autor sei "gekauft" oder werde von irgendjemandem bezahlt.
      Es zeigt sehr zuverlässig an, dass der Autor recht hat und der Kommentarschreiber nichts Schlaues dagegen zu sagen weiss.
    • Seuli 02.03.2020 16:24
      Highlight Highlight @Herr J.
      Es ist auch unlauter von watson einen Meinungsbeitrag von Dritten als eigenes, redaktionelles Produkt darzustellen.

      Mittlerweile ist der Artikel korrigiert und die Kaestchen mit den Erlaeuterungen zu Herrn Vollmer sind wie beim ersten Artikel aufgeschaltet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Poulet 02.03.2020 13:08
    Highlight Highlight Na ja, so im Verhältnis ist ein Furz im Wasserglas eine echte Welle. Wäre der Furz im Meer, wohl eher verschwindend klein.
  • Fredz 02.03.2020 13:07
    Highlight Highlight Im ganzen Beitrag wurde immer wieder auf die 0,1 Mikrogramm verwiesen, obwohl am Anfang betont wurde, dass dieser Wert nicht auf Studien beruhe, sondern ein historischer Wert ist, auf Grund von nicht messbaren Werten.
    Ein Eigentor.
  • Spüdlifalt 02.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Argumentationslevel: Kindergarten.
    Ja, Pestizide sind Gift, auch bei Bio. Aber die Probleme bei der industriellen Landwirtschaft liegen an ganz anderen Orten. z.B., dass Monokulturen die Böden auf Dauer unfruchtbar und für Schädlinge attraktiv machen. Oder, dass durch den Einsatz von schweren Geräten die fruchtbare Hummus-Schicht im Boden beschädigt wird. Oder, dass bei der industriellen Landwirtschaft Nahrungsmittel hergestellt werden, die nicht dem Menschen dienen. Wir produzieren Futter für unser Futter… Das ist höchst ineffizient und unnötig. Aber unser täglich Fleisch ist halt ein Tabu
    • Herr J. 02.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Whataboutism...
    • So oder so 02.03.2020 14:49
      Highlight Highlight Haben sie das Gefühl das Bio nicht industriell Hergestellt wird ? Wenn bei Bio Monokulturen geackert wird geht der Boden schneller Kaputt als wenn Direktsaat betrieben wird.
  • Hans Jürg 02.03.2020 12:56
    Highlight Highlight Ein Messer im Rücken ist eine Millarde mehr gesundheitsschädlich als die momentanen Pestizide im Grundwasser.


    Und noch ein Vergleich: Ein Milligramm Plutonium ist viel gefährlicher als ein Kilogramm Glyphosat.

    Wenn schon zusammenhangslose Gefahren- und Schädlichkeitsvergleiche, dann bitte gleich richtig.

    Fakt ist: Im Grundwasser hat es Pestizid- und Herbizid-Rückstände die - so kann man wohl davon ausgehen - von der Landwirtschaft stammen. Diese Rückstände gehören da nicht rein.

    Uebrigens: Auch Whiskey oder Messer oder gar Plutonium haben im Grundwasser nichts zu suchen...

    • So oder so 02.03.2020 14:47
      Highlight Highlight Ladwirtschaft ist wichtiger wie Medikamente, Schminke/Pflegeprodukte, Verhütungsmittel die man auch noch im Wasser findet - Stört kaum jemand, ein Bauer hat mal gesagt - Klemmt zuerst mal das ab dann Reden wir wieder über die Landwirtschaft .
    • Hans Jürg 02.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Klar doch. Weil die anderen etwas falsch machen, ist man selber an seinen Fehlern nicht schuld und muss nichts machen dagegen.

      Im Kindergarten sind die Kinder schon etwas reifer, als Du :-)
    • Saerd neute 02.03.2020 15:31
      Highlight Highlight Hans Jürg
      Einen Artikel lesen und ein Artikel verstehen ist eben nicht dasselbe.

      Du kannst offenbar nur lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 02.03.2020 12:55
    Highlight Highlight "Denn unser Agrarjournalist widerlegt deine Vorurteile über die «Pestizid-Hölle Schweiz»"

    Was wurde hier widerlegt? Die Tatsache das z.B. der Lebensraum Wasser und seine Nahrungskette (Wasserinsekten) in sehr schlechtem Zustand sind und das nach gängiger Meinung der Fachmenschen mit einem zu unbedarften Einsatz von Chemikalien im Agrarsektor in Verbindung steht?
    Btw. ist mein Wasserkonsum mehr als 1000x höher als mein Alkoholkonsum, auf den ich auch verzichten kann.
    • Hierundjetzt 02.03.2020 13:05
      Highlight Highlight Du trinkst 40 Liter Wasser pro Tag?

      Okeee
    • aglio e olio 02.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Hierundjetzt, wie kommst du denn auf dieses Ergebnis? Rechenweg?
    • Hierundjetzt 02.03.2020 13:37
      Highlight Highlight 4 cl Whiskey X (mal) Deine 1‘000...

      Bei 0% Alk gibts immer noch 10 (!) Liter. Und nein, das trinkst Du nicht.

      Helfe immer wieder gerne bei fehlendem Primarschullernstoff. Gern geschehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 02.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Auch hier passt es wieder perfekt und die Kommentare paasen wunderbar dazu. Bitte 13 Minuten investieren und lernen, aber wie Prof. Krämer am Schluss bemerkt, der Verstand wird immer der 2. Sieger bleiben.
    Sendung vom Mai 2012 / SRF
    https://www.srf.ch/play/tv/aeschbacher/video/walter-kraemer?id=b2477013-ee45-4a84-ba24-6d6759a7fb54
    • bbelser 02.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Hat das auch jemand den zu 70% verschwundenen Insekten mal gesagt? Verstecken die sich nur, wenn das doch alles "gar nischt so gefährlisch" ist? Ach nee, die sind einfach nur hysterisch.
      Sorry, aber die einzigen, die das Wort "Hysterie" dauernd im Mund führen, sind die Verharmloser und Banalisierer und die Profiteure der herrschenden "konventionellen" Zerstörung von Lebensgrundlagen und Biodiversität.
    • Bruno Meier (1) 02.03.2020 16:03
      Highlight Highlight An die Blitzer, ein Zitat von Einstein ( nicht hachgewiesen):
      «Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

      Es geht uns so gut betreffend Ernährung, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, wir leben länger und es wird immer noch gejammert. Wir senken fortlaufend die Grenzwerte und vermeiden den Einsatz von Giften so weit möglich.
      Grösstes Problem: wir sind Egoisten und kaufen da wo es am Billigsten ist, damit wird Vieles hinfällig, wir fliegen zu viel und haben eine massive Ueberbevölkerung.
    • Skip Bo 02.03.2020 16:40
      Highlight Highlight bbeiser, ich führe das Verschwinden von Insekten weniger auf den Pestzideinsatz als auf die intensivere Bewirtschaftung zurück.
      Parallel zu den sinkenden Produzentenpreisen ist Intensität gestiegen, ein politisch gewollter Effekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 02.03.2020 12:46
    Highlight Highlight Sorry, dass Pyrethrum und Kupfer problematisch sind, ist jetzt wirklich nichts Neues. Herbizide werden dafür im seriösen CHer Biolandbau schon mal nicht verwendet.

    Dass Glyphosat für den massiven Amphibienschwund verantwortlich ist, dürfte hingegen schon auch noch vermerkt werden.
    Vor ca. 50 Jahren z.B. sammelten in Gewässer-nahen Schulen Schüler und Abwarte im März jeweils noch 1000nde verirrte Kröten ein, heute kennen Kinder die Erdkröte bestenfalls noch aus Lehrmitteln.

    Es geht bei Pestiziden ja nicht nur um den Menschen...
    • Juscht 02.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Es sind nicht nur Pestizide dafür verantwortlich. Ich möchte es nicht schön reden, dass Pestizide schlecht für die Umwelt sind. Aber wir Menschen sollten uns alle zusammen ein wenig an der Nase nehmen. Künstliche Hormone, die einige täglich zu sich nehmen, sowie Medikamente tragen auch zu dem von dir erwähnten Problem bei. Wir können alle etwas davon lernen und nicht nur einer immer kleiner werdenden Gruppe von Menschen die Schuld zuschieben.
    • bbelser 02.03.2020 15:04
      Highlight Highlight Richtig, Vecchia, aber das alles wäre ja ernstzunehmender Journalismus mit breiter Information, mit recherchierten Zusammenhängen und fairen Einordnungen statt hanebüchenen Vergleichen. Vermutlich wäre dann jedoch der Bauernverband ganz unglücklich, und das wollen wir doch nicht... 😉
    • So oder so 02.03.2020 16:56
      Highlight Highlight @Vecchia: Und die Kröten Sterben nicht wegen Bio Pestiziden ? Pestizide sind sicher mehr für das verschwinden von Amphibien zuständig als Glyphosat. Es sollte Endlich denn Leuten kein Sand in die Augen gestreut werden mit der Bio Landwirtschaft. Richtig angewendet ist der Einsatz von Chemischen Mitteln nicht schädlicher als der von Bio Spritzmittel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 02.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Kleiner und wichtiger Unterschied:

    Wenn ich ein Glas Whiskey trinke, tue ich dies freiwillig und in vollem Bewusstsein, dass ich meiner Gesundheit damit nichts gutes tue.

    Beim Wasser hab ich keine Wahl: Ich muss das Wasser konsumieren, welches mir zur Verfügung steht.
    • Herr J. 02.03.2020 14:36
      Highlight Highlight Und eben, das Wasser ist immer noch extrem sauber, das ist die Botschaft des Artikels. Der Whiskey-Vergleich dient nur der Veranschaulichung, wie übertrieben die Angst vor "verseuchtem" Trinkwasser ist.
  • Satan Claws 02.03.2020 12:44
    Highlight Highlight 4) Erdreich sollte möglichst lebendig sein, denn nur so kann die Masse der Düngemittel reduziert und der Nitratgehalt der ins Grundwasser ausgeschwemmt werden kann, reduziert werden. Konventionelle Landwirtschaft tötet unseren Boden und die Organismen darin. Theoretisch müsste längst schon hart durchgegriffen werden, aber unsere Parteien und die Lobby-Verbände dahinter mögen Geld eben schon recht gerne.
    • So oder so 02.03.2020 14:42
      Highlight Highlight Zuviel Nitrat komm vor allem durch die Gülle in denn Boden.
    • Satan Claws 02.03.2020 14:56
      Highlight Highlight @So oder so

      Selbst wenn es stimmen würde änderte es an der Tatsache, dass gesunde Böden weniger gedüngt werden müssen, nichts.
    • So oder so 02.03.2020 16:39
      Highlight Highlight Gut dann bringen sie denn Bio Bauern mal bei das einfach Düngen mit Stickstoff längerfristig nichts bringt. Nicht wenige Böden von Bio Bauern sind Kaputt, darüber Redet man nicht gerne.
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  • trio 02.03.2020 12:41
    Highlight Highlight Für unsere Insekten, Wasser- und Kleinstlebewesen ist das kein Furz sondern tatsächlich eine tödliche Hölle! Der Agrarjournalist soll doch mal erklären wo all die Insekten hin sind. Und die Vögel, und die Reptilien.
    • Hierundjetzt 02.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Und die Mamuts. Und die Dinos

      Unter Hölle stelle ich mir etwas anderes vor als eine theoretische Möglichkeit
    • Pafeld 02.03.2020 18:06
      Highlight Highlight Ich bin mir ziemlich sicher, dass er als Agrarjournalist erklären könnte, was die Ursache des Insektenschwundes ist. Wenn man es denn genau wüsste. Als Agrarjournalist kann man sich nämlich nicht wie als doppelmoralischer Konsument auf einer fixen Mutmassung versteifen, selbst wenn die Fakten diese nicht unbedingt stützen.
    • You will not be able to use your remote control. 03.03.2020 16:18
      Highlight Highlight > Ich bin mir ziemlich sicher, dass er als Agrarjournalist erklären könnte, was die Ursache des Insektenschwundes ist.

      Es gibt verschiedene Ursachen. Rate einmal, was alle Experten als Mitursache nennen.

      > doppelmoralischer Konsument

      Ich kaufe Bio, wenn möglich. Ihr sagt BIO ist noch schlechter als nicht BIO. Gibt es irgendwo ein Angebot OHNE GIFT? Das kann von mir aus so teuer sein, wie es will.

      Solange es dieses Angebot nicht gibt, liegt alle Verantwortung zu Handeln und alle Schuld für Umweltschäden bei den Produzenten.
  • trio 02.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Kann man Artikel nicht auch wie Kommentare Melden?
    • Arthur Sunil 02.03.2020 12:48
      Highlight Highlight Huch, eine abweichende Meinung. Die muss sofort weg!
    • Toerpe Zwerg 02.03.2020 13:04
      Highlight Highlight Können Sie bei der Ombudsstelle.

      Was aber ist daran meldefähig?
    • Skip Bo 02.03.2020 13:08
      Highlight Highlight trio, weshalb?
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  • Hardy18 02.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Dann trinke doch mal die Badewannen leer. Oder ,ich habe es auf 1l runter gerechnet, 1,35g vom Feinsten Chlorthalonil, jeden Tag. Wasser is eh nicht so nahrhaft 😏
    Was gibt ihm das Recht mir vorzuschreiben was ich möchte und den Dreck zu bagatellisieren? Vielleicht wächst ihm danach ein zweites Arschloch, wo sein Dünnpfiff schneller abgeleitet wird.
  • Geo1 02.03.2020 12:31
    Highlight Highlight Ein tendenziöser Artikel, der vom Bauernverband selbst stammen könnte. Was spielt es für die Beurteilung von Chlorothalonil im Trinkwasser für eine Rolle, welchen on-site-Effekt Bio-Pestizide haben? Reiner Whataboutism. Beim Glyphosat dreht sich die Kritik in erster Linie um die gesundheitlichen Folgen für die Anwender (siehe Klagewellen in den USA) und nicht um die Rückstände im Trinkwasser. Der vorsichtige Umgang mit Chlorothalonil wiederum lässt sich mit dem Vorsorgeprinzip rechtfertigen: Es ist unklar, welche langfristigen Folgen es hat, besonders im Zusammenspiel mit anderen Chemikalien.
  • Francis Begbie 02.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Stimmt, da hat der Autor recht. Es hat mindestens so viele Bienen und Insekten im Allgemeinen wie vor 20, 40 , 60 Jahren....
    🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️
    • Toerpe Zwerg 02.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Und Sie als Fachperson kennen selbstredend die Ursachen ...
    • Satan Claws 02.03.2020 13:17
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Man muss keine Fachperson sein um zu bemerken, dass man an schönen Tagen den Schweibenwischer nicht mehr wegen der Insekten benutzen muss.
    • VollmerJürg 02.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Die Zahlen:

      1876: 177‘000 Bienenvölker in der Schweiz
      1980: 230'000 Bienenvölker
      2020: 165'000 Bienenvölker

      Mit 4,7 Völkern/km2 gehört die Schweiz weltweit zu den Ländern mit den höchsten Bienendichten. Die Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen ist in der Schweiz – im Gegensatz zu anderen Ländern – gewährleistet. (Quelle: Agroscope)
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  • Skip Bo 02.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Gut erklärt Jürg. Wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass diese tiefen Grenzwerte für Trinkwasser (0,1 Mikrogramm pro Liter) NICHT risikobasiert festgelegt werden. Das bedeutet, dass die Grenzwerte nicht aufgrund der Toxizität eines Stoffes festgelegt wurden.
    Bei den Erdbeeren wird der Grenzwert (5000 Mikrogramm pro kg) risikobasiert festgelegt.
    • Satan Claws 02.03.2020 12:58
      Highlight Highlight @Skip Bo

      Toxizität ist nicht entscheidend wenn ein Stoff karzinogen ist. Beispiel: Man kann von nur einer Asbestfaser in der Lunge Krebs bekommen. Es ist zwar unwarscheinlich, aber dennoch ist das Resultat dasselbe.
    • Skip Bo 02.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Kanzerogenität ist das Eine, die Wahrscheinlichkeit das Andere. Habe zu Mittag mindestens vier nachweislich kanzerogen Stoffe aufgenommen : Acrylamid und Nitritpökelsalz, Natriumchlorid und etwas Äthanol.
      Ich gehe von einer sehr tiefen Wahrscheinlichkeit aus, dass heute ein kanzerogenes Molekül eine Zelle geschädigt hat, sie nun wuchert und mein Abwehrsystem versagt.
      Meine Autofahrt heute morgen war ein bedeutend höheres Risiko.
      Kanzerogenität hängt z.T. auch von der Dosis ab, z.B. Sonnenlicht.

    • Satan Claws 02.03.2020 14:30
      Highlight Highlight @Skip Bo

      All diese Dinge tuen Sie aber freiwillig und auf eigenes Risiko.

      Ich hoffe das Laugengebäck mit Trockenfleisch war lecker.
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  • Nonne 02.03.2020 12:28
    Highlight Highlight Ein guter Anfang. Gesunder Menschenverstand erklärt viele dieser Bio Fakenews. Jetzt fehlt nur noch ein Artikel, dass die 3 % CO2, die durch den Menschen erzeugt werden völlig irrelevant für das Klima sind. Ob das je möglich sein wird?
    • Satan Claws 02.03.2020 13:03
      Highlight Highlight @Mutbürgerin

      0,00000008g Botox sind auch tödlich. Beim CO2 ist es ja nicht die Menge, sondern das Gleichgewicht welches das eigentlich Problem ist.
    • Na_Ja 02.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Lesen Sie mal den Bericht von 2013 des ipcc. Und nein, es wird nicht möglich sein, weil zum grossen Glück echte Wissenschaftler den Klimawandel untersuchen und belegt ist, dass der anthropogene Treibhauseffekt massgeblich dazu beiträgt. Mich würde ganz ehrlich mal interessieren, in welchem Berufsfeld Sie tätig sind. http://
    • Skankhunt4.2 02.03.2020 14:59
      Highlight Highlight @Mutbürgerin
      Gesunder Menschenverstand und so ein Kommentar? Guter Witz
  • Satan Claws 02.03.2020 12:27
    Highlight Highlight 3) Zum Kupfer:
    "Bio-Landwirte (und immer mehr konventionelle Landwirte, die es gut meinen) brauchen das Schwermetall zur Sicherung ihrer Ernte und damit ihrer Existenz."


    Dazu folgendes:

    https://www.woz.ch/-830e

    «Gegen neunzig Prozent des eingesetzten Kupfers stammen aus der konventionellen Landwirtschaft»

    Konventionelle Landwirte haben schon immer Kupfer benutzt.

    https://www.bio-suisse.ch/media/Ueberuns/Medien/BioInZahlen/JMK2019/DE/biosuisse_jahresbericht_2018_zahlen_de.jpg

    15,4% der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind Bio. Ergo beauchen sie sogar weniger Kupfer als konventionelle.


    • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 02.03.2020 13:11
      Highlight Highlight ja und jetzt rechne mal hoch, jeder zweite würde auf Bio umsteigen, da würde deine Rechnung auf einmal nicht mehr aufgehen. Da pro Bio betrieb viel mehr Kupfer gebraucht wird als andersrum! Aber natürlich sieht es so auf den ersten Blick einfacher aus!
    • Satan Claws 02.03.2020 13:33
      Highlight Highlight @wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch

      Das einzige was Sie mir ankreiden könnten ist, dass ich die Betriebe nicht nach Art aufgeschlüsselt habe, aber da es ja auch Bio-Gärtnereien gibt, ist es nicht ohne weiteres machbar. Sie dürfen es aber dennoch gerne versuchen und mir danach recht geben.
    • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 02.03.2020 18:54
      Highlight Highlight Nein aber ein Biobetrieb verwendet viel mehr Kupfer wie ein konventionelle Betrieb ergo wird wens alle auf Bio umsteigen die Kupferbelastung um ein vielfaches höher sein wie jetzt! Überlegen schadet nicht! Das im moment mehr Kupfer bei dem konventionellen Anbau gebraucht wird hat mir der anzahl der Biobetriebe zu tuen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 02.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Danke für den guten Artikel 👍
    Doppeltes Kompliment an Watson, dass Ihr so etwas veröffentlicht 👍

    Ich war in diesem Thema unsicher... aber der Artikel relativiert das Ganze...
    • trio 02.03.2020 12:56
      Highlight Highlight Endlich den Richtigen Artikel gefunden? Hats auch beim Bauernverband 😉
    • Magnum 02.03.2020 15:03
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist exemplarisch für das, was sich Confirmation bias nennt.
      Der Artikel sollte seitens Watson klar als bezahlte Werbung von Bauernverband und Pharmaindustrie gekennzeichnet werden. Das gebietet die journalistische Sorgfalt.
  • ma vaff... 02.03.2020 12:16
    Highlight Highlight https://www.vatorex.ch/de/wieso-pestizide-die-bienen-toeten-apiguide-ausgabe-5/
  • Satan Claws 02.03.2020 12:10
    Highlight Highlight 2) Zu Tagesdosen von karzinogenen Substanzen. Das sind Prozentrechnungen und wird eine gewisse Zahl überschritten gilt es als gefährlich, doch gefährlich sind die Stoffe schon in kleineren Dosen. Dazu kommt, dass man über Wechselwirkungen dieser Stoffe nicht wirklich bescheid weiss, da der Prüfaufwand zu gross wäre. Von gut 80000 Chemikalien sind etwa 20000 zugelassen und unser Wasser wird auf etwa 150 Geprüft.

    Es wäre echt abgebracht vorsichtiger zu sein, wir haben nur eine Natur und diese zu schützen ist um ein vielfaches günstiger als sie wieder herzustellen.

  • ma vaff... 02.03.2020 12:10
    Highlight Highlight Fakt ist, dass sämtliche Herbizide, Insektizide ect. einen Einfluss auf Bienen (Wild- und Zuchtbienen) usw. haben.
    Hinzu kommt, und das ist noch schlimmer, dass bei uns fast nur noch Monokulturen anzutreffen sind. Uns sind so zig Völker „verhungert“, weil einfach nicht mehr genügend Nahrung vorhanden ist. Da hilft auch das Auffüttern nichts.
    Ein möglicher Weg, wäre es mit alten Sorten zu versuchen, welche von sich aus gute Resistenzen mitbringen, und vor allem die Förderung von mehr Diversität beim Blütenangebot.
    • So oder so 03.03.2020 09:09
      Highlight Highlight Haben sie Bienen ? Wir haben welchen und Betreiben Landwirtschaft ….nicht Bio , wahrscheinlich Trifft ihre Aussage auf die Grossen Ackerflächen in Deutschland und Frankreich zu, auf die Strukturen in der Schweiz nicht - kein Bienenvolk verhungert in der Schweiz ab Monokulturen.
  • how 02.03.2020 12:09
    Highlight Highlight Dieser sogenannte Agrarjournalist ist nicht ernst zu nehmen, sonst würde er u.a. nicht Pestizid-Belastungen mit Alkohol vergleichen. Man denke nur an die Abbaubarkeit oder an den Unterschied von Giften und Chemikalien allgemein.
    Dazu kommt: ja, im Biolandbau ist die Anwendung von Kupferkalk erlaubt und trotzdem nicht ideal. Die Anwendung ist in kleinem Rahmen und somit in keiner Weise derart zu vergleichen. Der (nicht-Agrar-) Journalist arbeitet tendenziös & hat seine Message.
    • VollmerJürg 02.03.2020 13:21
      Highlight Highlight «Dieser sogenannte Agrarjournalist» zieht keinen Vergleich, das macht der (sogenannte?) Berner Kantonschemiker ;-)
  • bbelser 02.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Die Menschen wünschen keine Gifte in Böden, Wasser und Nahrungsmitteln. Und sie äussern diesen Wunsch endlich etwas deutlicher und lauter als früher. Und schon wird dieser Wunsch flugs zur Hysterie umgedeutet. Gleichzeitig werden Bio und Konventionell noch ein wenig populistisch gegeneinander ausgespielt.
    Und es wird uns wieder mal weisgemacht, wie sehr wir diese Gifte brauchen, damit unsere Ernährung nicht zusammenbricht.
    Gifte braucht die industrielle Monokultur-Landwirtschaft aber nicht etwa für die Ernährung der Weltbevölkerung, sondern damit wir uns 30-50% foodwaste leisten können.
    • VollmerJürg 02.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Die «30 bis 50 Prozent Foodwaste» verursacht die «industrielle Monokultur-Landwirtschaft» – oder vielleicht doch die Konsumenten, welche von den Schweizer Landwirten erwarten, dass diese ohne Pflanzenschutzmittel keine Ernteverluste einfahren?
    • bbelser 02.03.2020 14:08
      Highlight Highlight Merci für die Rückmeldung!
      Aber dass Ihnen nur Konsumenten-Blaming in den Sinn kommt, spricht für sich. Auch Sie dürften wissen, dass foodwaste schon bei den Produzenten und im grossen Massstab bei den Verteilern stattfindet. Mich als Konsument hat da noch niemand gefragt. Und leider steht bei der Billigware im Supermarkt auch nie dabei: "mit enormem foodwaste, vergifteten Böden und zerstörter Biodiversität erkauftes Schnäppchen". Sobald das da steht, können Sie gerne die Konsumenten blamen. Stattdessen aber wird uns die Zerstörung als "konventionell" (= üblich, herkömmlich, normal) verkauft.
    • Lami23 02.03.2020 21:39
      Highlight Highlight Man kann auch selbst den Kopf einschalten, wenn man einigermassen gebildet ist. Oder, wenn es einem dann wichtig ist, sich informieren.
  • THEOne 02.03.2020 12:03
    Highlight Highlight es ist eine hysterie?? nein....
    2019/20 is eh das jahr der hysterien, da passt das schon...
  • Satan Claws 02.03.2020 12:03
    Highlight Highlight 1) Mit Chlorothalonil ist es wie mit Asbest klar ist viel schädlich, aber Krebs kann man auch schon von wenig bekommen. Krebs ist keine Vergiftungserscheinung sondern eine Zellwucherung die durch Giftstoffe entstehen kann.

    Mann muss keine Erdbeeren essen und auch keinen Whisky trinken und trotzdem kann man Glyphosat und andere Pestizide fast überall nachweisen.

    Das mit den Ernteeinbussen stimmt auch nur, wenn weiter diese Saatgutsorten eingesetzt würden.
    • Satan Claws 02.03.2020 12:45
      Highlight Highlight Und jetzt noch die anderen 3 Teile aufschalten die den ganzen Unsinn des Artikels entkräften. Danke
    • Saerd neute 02.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Satan
      Mit deiner Argumentation darfst du nichts mehr essen. Denn alles was du isst kann möglicherweise Spuren von Giftstoffen beinhalten.

      Bleib realistisch.
    • Satan Claws 02.03.2020 19:40
      Highlight Highlight @Saerd neute

      Mit Ihrer Argumentation ist es egal was die über unser Essen schütten obwohl es auch ohne wächst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 02.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Fakt ist, die ganze Chemie ist für die Bienen tödlich.
    Darum wird es ja auch nicht erwähnt vom Schreiber des Artikels.
    • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 02.03.2020 12:30
      Highlight Highlight Ihr wisst schon wie gespritzt wird. Nur in der Zeit wo keine Biene fliegen! Bitte informiert euch doch auch richtig als immer alles schlecht zu reden, viele Bauern machen sehr viel richtig! Und wie im Artikel beschrieben, ich kenne Biobauern die sagen ihre mittel sind so stark innert 24h kein Insekt mehr lebt in der Produktion! Da es Nervengift ist! Und das ist Fakt. Aber diese Stoffe bauen sich innert 48h ab was aber noch lange nicht heisst das diese Produkte für die Umwelt unschädlicher sind!
    • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 02.03.2020 12:32
      Highlight Highlight Nur noch zur Info!
      Benutzer Bild
    • bbelser 02.03.2020 12:33
      Highlight Highlight Und ich hatte schon gejubelt, weil ich nach diesem Artikel dachte, ich hätte den Rückgang der Insektenpopulation um 70% nur geträumt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 02.03.2020 11:53
    Highlight Highlight "Die Schlagzeile von der «Pestizid-Hölle Schweiz» ist – Tschuldigung – tatsächlich ein Furz im Wasserglas."

    Ah so, dann sterben die Bienen aufgrund der problemlosen Umstände? Ist das ein von Syngenta gesponserter Artikel?
    • VollmerJürg 02.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Niemand bestreitet, dass Pflanzenschutzmittel toxisch sind. Das erkläre ich explizit (sogar in extra grosser, roter Schrift) im Text.

      Der Beitrag behandelt die Gesundheitsgefährdung der Wirkstoffe und deren Metaboliten im Trinkwasser. Nicht mehr, und nicht weniger.
    • Magnum 02.03.2020 13:23
      Highlight Highlight Der Grundtenor vom Artikel lautet doch schlicht: «Sorgt Euch nicht, Menschen, denn es schadet Euch nicht - und sorgt Euch nicht um Biodiversität und Insekten.»

      Ich schlage vor, diesen Artikel explizit als Werbeschaltung vom Bauernverband zu kennzeichnen. Das wäre im Sinne der Transparenz nur korrekt.

      Und ja, Jürg: Ich bin enttäuscht, dass dieser Artikel von Dir stammt. Habe mehr auf Dich und Deine Integrität gehalten.
    • Skip Bo 02.03.2020 17:14
      Highlight Highlight Magnum, Jürg hat lediglich Experten zitiert und die Grössenverhältnisse der Grenzwerte aufgezeigt.
      Wenn du unter Integrität das Ausserachtlassen von wissenschaftlichen Fakten, zum Zweck dem Mainstream zu gefallen, verstehst, verwechselst du das mit Opportunismus.
      Du wünschst Dir integere Opportunisten als objektive Journalisten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benno Steinmann 02.03.2020 11:46
    Highlight Highlight Ja wahrscheinlich hätten die konventiollen Landwirtemit ihrem jetztigen Wissensstand 50-80% Ernteeinbussen oder sogar Totalausfälle wenn sie ihren Giftschrank räumen müssten. Aber sie könnten ja auch etwas dazu lernen...:-)
  • Howard 02.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Ist mir klar, Trinkwasser ist "OK". Aber in Bezug auf die Mikroorganismen in den Gewässern ist das eben kein "Furz", sondern tatsächlich die Hölle!!
    Diese sterben auch bei noch so kleinen Konzentrationen und stehen somit nicht mehr als Futter für alle anderen Tiere in der Nahrungskettenfolge zur Verfügung. Also: Artikel ist Quatsch und lediglich "Vox Lobby".
    • bbelser 02.03.2020 12:35
      Highlight Highlight Natürlich ist das Lobby-Talk. Aber wenn dieser Artikel die Qualität der Argumentation der Initiativgegner abbildet, ist mir nicht bange.
  • PC Principal 02.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Aus Umweltschutzgründen bin ich für die Legalisierung von GMOs. Nicht nur führt dies dazu dass weniger Pestizide eingesetzt werden, die Nahrungsmittelproduktion braucht weniger Platz. Das heisst mehr Platz für Natur und Biodiversität.

    Gegen GMOs spricht nichts. Normale Zucht ist ebenso Gentech, alle "Argumente" gegen GMOs können genauso auch gegen gezüchtete Pflanzen genannt werden ("Du sollst nicht Gott spielen"). Wer aus religiösen Gründen dagegen ist, darf gerne weiterhin ungezüchtete Lebensmittel essen, die sind halt einfach ziemlich mickrig.
    • PC Principal 02.03.2020 11:52
      Highlight Highlight Um das unlogische Argument "Aber die Bauern sind dan abhängig" gleich mal zu widerlegen: Nein. Jeder Bauer darf selbst entscheiden, ob er das bessere GMO-Saatgut verwenden will oder nicht.

      Gibt es sonst noch Argumente gegen GMOs? Nein.
    • Walter Sahli 02.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Bei Züchtungen können die natürlichen Barrieren nicht überschritten werden, bei gentechnischen Verfahren hingegen schon.
    • gedankensimulant 02.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Arbeitest du für einen Grosskonzern oder hast du Fakten, die das belegen?

      Alles, was Monokultur fördert, schadet der Natur. Auch GMO. Gezüchtete Pflanzen werden immerhin sich selbst überlassen, so zu entwickeln, wie sie können und die "Grenzen" innerhalb der Pflanze es erlauben. Es ist immer noch "natürlich".

      Bei GMO erst recht, spielen wir Gott, weil wir versuchen, die Bausteine innerhalb der Pflanze nach unserem Gusto anzupassen. Es hat noch nie funktioniert, die Natur "genetisch" kontrollieren zu wollen.