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Starbucks schliesst in den USA Filialen – so ist die Lage in der Schweiz

Das Logo von Starbucks ueber dem Eingang einer entsprechenden Filiale Themenbild Wirtschaft, Einzelhandel in der Muenchner Fussgaengerzone, 05.09.2026 Foto: HMB Media/Franz Feiner *** The Starbucks lo ...
Auch in der Schweiz wurden vergangenes Jahr Starbucks-Filialen geschlossen.Bild: www.imago-images.de

Starbucks schliesst in den USA 250 Filialen – so ist die Lage in der Schweiz

In den USA verschwinden mehrere Hundert Starbucks-Filialen wegen fehlender Umsätze. Und auch in der Schweiz sieht es nicht rosig aus.
25.09.2026, 15:1625.09.2026, 15:16

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schliessen. Die Firma habe ihr «Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft», hiess es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung. Grund für die Schliessungen seien vor allem fehlende Umsätze. Bis Ende dieser Woche werden nun 250 Filialen geschlossen, das ist rund ein Prozent der über 18'000 Cafés in Nordamerika.

Bei Starbucks gibt es schon länger finanzielle Probleme, weshalb sich das Unternehmen zurzeit in einer strategischen Umstrukturierung befinde, schreibt der Stern. Der Vorstandsvorsitzende Brian Niccol hatte mit seinem neuen Posten im Jahr 2024 eine Neugestaltung und Vereinfachung der Speise- und Getränkekarten angekündigt. Prognostiziert hatte er auch einige Renovierungen und Filialschliessungen.

Die Lage in der Schweiz

Auf Anfrage zu den neuesten Entwicklungen in den USA heisst es von Starbucks: «Die aktuellen Portfolioentscheidungen in den USA betreffen den Schweizer Markt nicht. Die Entwicklung des Schweizer Starbucks Filial-Netzwerks erfolgt unabhängig davon. Zuletzt öffnete im März das Coffee House an der Bahnhofstrasse in Interlaken und der beliebte Store am Luzerner Rathausquai wird aktuell erneuert.»

In der Schweiz wurde zuletzt im September vergangenen Jahres von Starbucks angekündigt, im Rahmen von weltweiten Sparmassnahmen auch hierzulande Filialschliessungen vornehmen zu wollen. Im Zuge einer Überprüfung des Filialnetzes sollten Standorte mit ungenügender Kundenfrequenz oder ohne langfristige wirtschaftliche Perspektive geschlossen werden.

Ziel sei es, das Angebot stärker auf rentable Standorte auszurichten. Betroffene Beschäftigte sollen nach Möglichkeit in andere Filialen übernommen werden. Wo dies nicht möglich ist, kündigte Starbucks Unterstützung in Form von Abfindungen und weiteren Hilfestellungen an.

Neben den Schliessungen wurden aber auch 150 zusätzliche Filialen in Europa angekündigt, wozu die oben erwähnte Neueröffnung in Interlaken zählt. Mit dem Café zählt die Schweiz 54 Starbucks-Filialen.

(kek)

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