Wirtschaft
Schweiz

Coop duzt seine Kunden in den «Coop to go»-Läden

Coop To Go
Mitarbeiterin im «Coop to go» am Bahnhof Stadelhofen. Bild: watson

Hoi und tschau! Coop duzt jetzt konsequent seine Kunden – nicht zur Freude aller

18.08.2016, 14:5818.08.2016, 16:38

Es ist eine Frage, die jeden Dienstleister (auch watson) von Zeit zu Zeit beschäftigt: Soll ich meine Kunden duzen oder siezen? In seinen neuen «Coop to go»-Läden setzt der Detailhandelsriese offenbar konsequent aufs Du. Und dies seit der Eröffnung der ersten Filiale am Bahnhof Stadelhofen vor einem Jahr. Auch auf den Namensschildern der Mitarbeiter steht konsequenterweise nur der Vorname.

Und wie reagieren die Kunden auf so viel Intimität? «Das ist unterschiedlich, aber wir haben Antennen entwickelt und merken rasch, bei wem wir das ‹Du› lieber weglassen», sagt der stellvertretende Geschäftsführer der Filiale am Bahnhof Stadelhofen in der Coop-Zeitung. Vor allem Leute über 50 seien dem Duzen gegenüber etwas skeptisch eingestellt.

In seinen «Coop to go»-Läden duzt Coop seine Kunden konsequent. Wie findest du das?
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Derzeit gibt es schweizweit sechs «Coop to go»-Standorte, davon vier in Zürich, die anderen zwei in Zug und in Baden. In fünf Jahren sollen es total 50 sein. Auch in den Supermärkten aufs Du zu wechseln, sei kein Thema, erklärt ein Coop-Sprecher gegenüber watson. Ausnahme seien Kinder. (kri)

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