Feldschlösschen erzielt 2025 weniger Umsatz
Die Brauerei und Getränkehändlerin Feldschlösschen hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang verzeichnet. Neben dem rückläufigen Biermarkt belastete insbesondere ein Lieferstopp an die Migros-Gruppe infolge eines Preisstreits das Ergebnis.
Der Gesamtumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bierabsatz ging dabei mit einem Minus von 5 Prozent überproportional zurück. Konkrete Umsatzzahlen nennt die zur Carlsberg-Gruppe gehörende Brauerei nicht.
Detailhandel unter Druck
Rückläufig entwickelte sich vor allem der Detailhandel, wo der Umsatz auf Jahressicht um 6 Prozent abnahm. Bis Ende Oktober habe sich das Geschäft stabil entwickelt, schreibt die Gruppe dazu. In den letzten beiden Monaten habe sich jedoch ein Lieferstopp an die Migros-Gruppe mit ihren Denner- und Migrolino-Filialen negativ ausgewirkt.
Im Gastronomiekanal erzielte Feldschlösschen dagegen ein Umsatzwachstum von über 2 Prozent. Zwar ging der Bierabsatz auch in den Restaurants zurück, doch alkoholfreie Biere sowie Mineralwasser und Softdrinks hätten dies überkompensiert, heisst es. Treiber dieser Entwicklung sei insbesondere der Ausbau der Marke Pepsi in der Schweiz gewesen, die Feldschlösschen als Lizenznehmer herstellt.
Im laufenden Jahr feiert Feldschlösschen sein 150-jähriges Bestehen. Den Angaben zufolge beschäftigt die Marktführerin in der Schweiz rund 1200 Mitarbeitende an 22 Standorten. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2000 Teil der dänischen Carlsberg-Gruppe. (sda/awp)
