bedeckt, wenig Regen
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wirtschaft
Wirtschafts-News

Merck zieht ab 2023 grössere Zukäufe in Betracht

Wirtschafts-News

Trotz schwierigem Umfeld: Merck zieht ab 2023 grössere Zukäufe in Betracht

06.10.2022, 08:5306.10.2022, 17:39

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck sieht sich nach jahrelanger Zurückhaltung wieder in der Lage, grössere Übernahmen zu stemmen.

Ab 2023 ziehe die Firma grössere Zukäufe in Betracht, hiess es dazu vom Dax-Konzern am Donnerstag anlässlich seines Kapitalmarkttages. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds bestätigte der Vorstand um Konzernchefin Belén Garijo auch seine Mittelfristziele: Bis 2025 will Merck den Erlös auf 25 Milliarden Euro steigern. Im vergangenen Jahr hatten die Südhessen rund 19.7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

«Das aktuell volatile Umfeld ist weiterhin ein Stresstest für unser Geschäftsmodell und unsere Strategie», räumte Garijo ein. Mercks Unternehmensbereiche seien jedoch äusserst widerstandsfähig. Die Firma sei in allen drei Sparten breit aufgestellt und wenig abhängig von einzelnen Regionen. Auch verfüge der Konzern über eine starke Bilanz, ausreichend Barmittel und sei nur moderat durch Fixkosten belastet.

Mit Zukäufen könnte Merck seine Ziele noch schneller erreichen oder übertreffen. Seit der Übernahme des US-Konzerns Versum Materials für 5.8 Milliarden Euro 2019, mit dem Merck in das boomende Geschäft mit Halbleitermaterialien eingestiegen ist, haben sich die Darmstädter mit grösseren Übernahmen zurückgehalten - auch um ihre Verschuldung zu senken. Stattdessen konzentrierte sich Merck auf kleinere und mittelgrosse Zukäufe. (dab/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gas-Deal zwischen Katar und Deutschland steht – 2 Millionen Tonnen pro Jahr

Deutschland braucht dringend Gas, um die ausbleibenden Lieferungen aus Russland zu ersetzen. Katar will jetzt mit Flüssiggas einspringen. Die Lieferungen sollen im Jahr 2026 beginnen.

Zur Story