Wissen
International

Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut in Nepal

epaselect epa13192053 An aerial view of damaged homes in Trishuli Bazar following a flash flood, in Nuwakot district, Nepal, 26 August 2026. Several people were killed and multiple others were reporte ...
Bei der Flutkatastrophe in Nepal Ende August haben mindestens 1400 Menschen das Leben verloren.Bild: keystone

Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut in Nepal

17.09.2026, 01:35

Die Erderwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit für verheerende Sturzfluten wie die im Himalaya Ende August. Das geht aus einer Analyse der Forschungsinitiative World Weather Attribution (WWA) hervor.

Im Gegensatz zu früheren Analysen verzichtet die Initiative auf eine klare Zuweisung der Ursache: «Es wurde nicht untersucht, ob diese konkrete Fels-Eis-Lawine ohne den menschengemachten Klimawandel ebenfalls aufgetreten wäre», schreibt sie.

Für eine solche Zuweisung seien zusätzliche Erkenntnisse nötig, etwa über Temperaturen im Untergrund. Rasch steigende Temperaturen erhöhen laut WWA jedoch die Wahrscheinlichkeit solcher Katastrophen im Himalaya.

Am 26. August war ein grosser Teil einer Bergflanke mit einem Gletscher im Grenzgebiet von Nepal und China abgebrochen. Der Einsturz löste eine gewaltige Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll aus. Nach WWA-Angaben wurden bis Mitte September rund 1400 Tote registriert und mehr als 5000 Menschen noch vermisst. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sturzflut in Nepal
1 / 13
Sturzflut in Nepal

Im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine zerstörerische Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll mindestens 270 Menschen getötet.

quelle: keystone / niranjan shrestha
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnel in Nepal gerettet
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Selenskyj: Oleschky-Flüchtlinge sind wieder in der Ukraine
Aus der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky Gerettete sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurück in der Ukraine. «Zum jetzigen Zeitpunkt haben ukrainische Bürger aus Oleschky die ukrainische Grenze im Gebiet Tschernihiw überquert», teilte Selenskyj in sozialen Medien mit.
Zur Story