Darum verfärben sich die Blätter in diesem Herbst (noch) nicht so intensiv
Mit am schönsten an der jetzigen Jahreszeit sind die Farben. Rot, grün, gelb strahlt es von den Bäumen, welche für ein herbstliches Ambiente sorgen.
Doch wer denkt, dieses Jahr seien die Farben der Blätter weniger intensiv als auch schon, der hat recht. Denn die Intensität der Farben der Blätter hängt von der Witterung ab, wie Meteonews in einem Blogbeitrag schreibt.
Grundsätzlich sorgen warme und sonnige Tage und gleichzeitig kühle Nächte für die grossen Verfärbungen. Verlängert wird die Herbstverfärbung zusätzlich, wenn es wenig regnet und der Wind nicht zu stark bläst. Denn starker Wind und starker Regen führen dazu, dass Blätter frühzeitig zu Boden fallen.
Da es in den letzten Tagen und Wochen aber «nur wenige richtig kühle Nächte gab und einige Bäume ihre Blätter infolge Hitze und Trockenheit im Sommer schon früher verloren haben», ist die Verfärbung der Blätter noch nicht weit fortgeschritten, schreibt MeteoNews.
Darum ändern die Blätter im Herbst die Farbe
Die Blattverfärbung ist nicht nur schön anzusehen, sondern für die Flora überlebenswichtig. Denn mit der Verfärbung bereiten sich Bäume und Sträucher auf die kalte und wasserarme Jahreszeit vor, erklärt Meteonews.
«Wenn im Winter der Boden gefriert, bleibt der Wassernachschub aus, die Bäume und Sträucher können nicht mehr genug Wasser aufnehmen und würden vertrocknen», heisst es. Deshalb würden sie sich im Herbst ihrer Blätter entledigen und so die Wasserabgabe stoppen.
Eigentlich erreicht die Verfärbung in der Schweiz im Flachland im Oktober ihren Höhepunkt, «in höheren Lagen etwas früher und in tieferen Lagen etwas später», so die Meteorologen. Der Zeitpunkt ist aber wie gesagt je nach Wetterlage verschieden, «und auch die Intensität der Farben variiert.» (ome)
