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In diesen Büchern schmökern wir im Herbst – und du?
Die Tage werden länger, die Nächte kühler, perfekt, um sich mit einem guten Buch in eine kuschlige Decke einzuwickeln.
Für die gemütlichen Herbstabende kommen deshalb hier einige aktuelle sowie zeitlose Buchtipps als Inspiration aus der Redaktion.
Inhaltsverzeichnis
«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» von Michael Ende«Vom Ende der Einsamkeit» von Benedict Wells«Winnetou I–III» von Karl May«Die schönste Version» von Ruth-Maria Thomas«Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym» von Edgar Allan Poe«Achtsam morden» von Karsten Dusse«Wedding People» von Alison Espach«Die Tage in der Buchhandlung Morisaki» von Satoshi Yagisawa«Arctic Meltdown» von Robert Habeck«Das Kind in dir muss Heimat finden» von Stefanie Stahl«Anton und Alma» von Dana Vowinckel«Iowa» von Stefanie SargnagelSchlittenfahrt von Dick FrancisUnd welches Buch empfiehlst du für die Herbsttage? Schreibe es in die Kommentare!
«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» von Michael Ende
«Wer dem düsteren, nassen Herbst in eine verträumte Welt voller wundersamer Gegebenheiten entfliehen möchte, dem empfehle ich ‹Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer›. Nachdem Jim und Lukas entschieden haben, ihr Zuhause zum Wohl aller zu verlassen, begeben sie sich auf eine lange und nicht immer ganz einfache Reise. Auf ihrem Weg lernen sie einen verzweifelten Kaiser kennen, halluzinieren in der Wüste, treffen einen Scheinriesen, verstecken sich vor Drachen und fangen eine Insel ein. Michael Ende spielt in diesem Buch mit der offensichtlichen Absurdität der Ereignisse und hat zumindest mich dazu gebracht, nicht immer nur auf das Offensichtliche zu achten. Eine leichte Lektüre, rein für das Vergnügen.»
Nils Rechberger
Bild: Orell Füssli
«Vom Ende der Einsamkeit» von Benedict Wells
«‹Vom Ende der Einsamkeit› von Benedict Wells. Ist schon lange eins meiner Lieblingsbücher, aber bietet sich besonders im Herbst wieder an zu lesen, weil es so melancholisch ist. Wenn das Wetter draussen schon deprimierend ist, kann man das Ganze drinnen auch gleich konsequent durchziehen.»
Helen Kleinschmidt
Bild: Orell Füssli
«Winnetou I–III» von Karl May
«Karl May war lange der meistgelesene deutschsprachige Autor. Heute hat er es gerade bei einem jungen Publikum schwer. Die Sprache wirkt teilweise altertümlich, ebenso der Inhalt mit einem moralisierend-religiösen Unterton. Die Bücher sind auch nicht frei von rassistischen Stereotypen. Und dennoch: May ist ein grossartiger Erzähler, der spannende Abenteuergeschichten mit einem zutiefst humanistischen, auf Völkerverständigung basierenden Weltbild kombiniert. Nimmt man die Schwächen in Kauf, lohnt sich die Lektüre nach wie vor. Als Einstieg zu empfehlen sind die drei Winnetou-Romane.»
Peter Blunschi
Bild: Orell Füssli
«Die schönste Version» von Ruth-Maria Thomas
«‹Die schönste Version› von Ruth-Maria Thomas passt in den Oktober. Weil: wunderschön und gruslig gleichzeitig. Das Buch handelt von Jella und Yannick. Von aussen wirken die beiden wie ein Traumpaar. Doch hinter verschlossenen Türen versteckt sich der Horror.»
Aylin Erol
Bild: orell füssli
«Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym» von Edgar Allan Poe
«‹Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym› ist Poes einziger echter Roman. Der Leser begleitet dabei Arthur Gordon Pym auf seinen Abenteuerreisen auf See. Ein Buch, so verwirrend wie auch spannend. Es gibt Abschnitte, die mich auch Jahre nach dem Lesen noch begleiten und beschäftigen: bildhaft, grauenhaft, rätselhaft und vor allem: lebhaft. Perfekt für die länger werdenden Nächte bei tieferen Temperaturen unter der kuschligen Wolldecke.»
Bild: orell füssli
«Achtsam morden» von Karsten Dusse
«‹Achtsam morden› von Carsten Duss. Kann man gleich in der Fünferbox kaufen – und sind alle lustig.»
Maurice Thiriet
Bild: Orell Füssli
«Wedding People» von Alison Espach
«Eine traurige, lustige und unglaublich ehrliche Geschichte über die Liebe. Von ‹bitte tu das nicht› bis zu ‹ich hoffe, es klappt› ist alles dabei. Und am Schluss kommt eben alles so, wie es soll. Wie es in der Liebe eben so ist.»
Nina Bürge
Bild: orell füssli
«Die Tage in der Buchhandlung Morisaki» von Satoshi Yagisawa
«Wo verbringt man stürmische Herbsttage am besten? Im Buchladen. Genauer in Morisakis Buchladen. ‹Die Tage in der Buchhandlung Morisaki› ist ein Roman des japanischen Schriftstellers Satoshi Yagisawa. Er erzählt die Geschichte der 25-jährigen Takako, die nach einer Trennung wieder ganz von vorn anfängt. Durch ihre Auszeit im Bücherladen ihres Onkels findet sie langsam, aber sicher wieder zurück zu sich selbst.»
Elena Müller
Bild: Orell Füssli
«Arctic Meltdown» von Robert Habeck
«Ich kann das Buch von Robert Habeck ‹Arctic Meltdown› empfehlen. Der ehemalige Vizekanzler zeigt in einem ziemlich persönlichen Bericht, weshalb diese Region der Erde in den kommenden Jahren immer wichtiger wird. Wer Weltpolitik verstehen will, der kommt um dieses Buch fast nicht herum.»
Corsin Manser
Bild: Orell Füssli
«Das Kind in dir muss Heimat finden» von Stefanie Stahl
«‹Das Kind in dir muss Heimat finden›, weil du nicht schon wieder ein Jahr hinter dir lassen kannst, in welchem du dich von deinen Kindheitsmustern hast dominieren lassen.»
Kilian Marti
Bild: Orell Füssli
«Anton und Alma» von Dana Vowinckel
«Ein feinfühlig erzählter Gesellschafts-, Liebes- und Familienroman in einem – absolut empfehlenswert.»
Hanna Hubacher
«Iowa» von Stefanie Sargnagel
«Im November finden in den USA die Midterms statt. Passend dazu empfehle ich Stefanie Sargnagels ‹Iowa›: ein herrlich schräger Ausflug nach Amerika, perfekt für kalte und dunkle Tage.»
Seline Meier
Bild: Orell Füssli
Schlittenfahrt von Dick Francis
«Ein richtig gutes Buch, das sich leicht liest und einen trotzdem voll in die Szenen hineinzieht. Dick Francis beschreibt alles so anschaulich, dass ich mir jede Situation bildlich vorstellen konnte. Die Spannung hält über die ganze Story an. Man fühlt sich fast selbst wie ein Chefermittler und plötzlich interessiere ich mich sogar für Pferderennen.»
Claudia Carvalho
bild: orell füssli
