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Uni-Ranking: So schneiden die Schweizer Hochschulen ab

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Die Pullover der «Gewinner»-UniBild: EPA

Harvard verteidigt bei Uni-Ranking Platz 1 – so schneiden die Schweizer Hochschulen ab

16.08.2026, 16:5516.08.2026, 16:55

Die ETH Zürich bleibt die beste Universität im Lande. Das sagt zumindest das neu veröffentlichte «Academic Ranking of World Universities» (ARWU). Darin belegt sie als einzige Schweizer Universität in den Top 20 den 19. Platz. Das ARWU bewertet seit 2009 jährlich Bildungsstätten auf der ganzen Welt.

Für die Bewertung werden sechs Bereiche berücksichtigt. Dazu gehören Nobelpreise und Fields-Medaillen von ehemaligen Studierenden und Mitarbeitenden, häufig zitierte Forschende sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen. Ebenfalls wichtig ist die Forschungsleistung im Verhältnis zur Grösse der Hochschule.

Die ETH Zürich schneidet in 13 Studiengängen im neuen QS-Hochschulranking unter den Top 10 weltweit ab. Nur sechs andere Universitäten in den USA und Grosbritannien haben mehr Top 10-platzierte Studie ...
Die ETH Zürich schneidet von den Schweizer Universitäten am besten ab.Bild: KEYSTONE

Das Ranking wird erneut von amerikanischen Universitäten angeführt. Wie schon im Vorjahr belegt die Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, den ersten Platz, gefolgt von Stanford und dem auch als MIT bekannten Massachusetts Institute of Technology. Auf Rang vier liegt die Universität Cambridge, danach folgen Berkeley, Princeton und Oxford. Die Plätze acht bis zehn gehen an Columbia, die University of Chicago und das California Institute of Technology.

Damit stammen acht der zehn bestplatzierten Hochschulen aus den USA. Nur Cambridge und Oxford durchbrechen die amerikanische Dominanz.

Fünf Schweizer Unis in den Top 100

Auch weitere Schweizer Hochschulen schneiden im Shanghai-Ranking, wie das gut ab, liegen aber noch deutlicher hinter der amerikanischen und britischen Spitze. Auf Rang 43 folgt die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Die Universität Genf erreicht Platz 55, die Universität Zürich Platz 65 und die Universität Basel Platz 91.

Die Universitäten Bern und Lausanne werden in einer gruppierten Rangliste auf den Rängen 151 bis 200 aufgeführt. Die Universität Freiburg liegt auf den Rängen 901 bis 1000. Insgesamt erscheinen damit acht Schweizer Hochschulen unter den 1000 besten Universitäten weltweit. Kleinere Hochschulen wie die Universität St.Gallen, die Universität Neuenburg oder die Università della Svizzera italiana in Lugano sind in diesem Jahr nicht vertreten.

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Das Eliot House der Harvard-Universität ragt über den Campus der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts.Bild: EPA

Die ETH Zürich verdankt ihre gute Platzierung vor allem ihrer Forschungsleistung. Viele ihrer Forschenden veröffentlichten im letzten Jahr Artikel in Fachzeitschriften wie «Nature» und «Science». Auch bei der Zahl wissenschaftlicher Publikationen insgesamt schneidet die Hochschule aus Zürich stark ab. Weniger gut fällt hingegen die Bewertung der ehemaligen Studierenden aus, die später einen Nobelpreis oder eine Fields-Medaille erhalten haben.

Die EPFL punktet insbesondere im Verhältnis zu ihrer Grösse. Gemessen an der Zahl ihrer Mitarbeitenden erzielt sie eine besonders hohe wissenschaftliche Leistung. Das zeigt, dass die Hochschule in Lausanne trotz ihrer vergleichsweise überschaubaren Grösse intensiv forscht.

Le logo de l'Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, EPFL, est visible sur le campus devant le Rolex Learning Center le mercredi 11 mars 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Das Logo der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne.Bild: KEYSTONE

Kein öffentlicher letzter Platz

Das ARWU bewertet mehr als 2500 Universitäten, veröffentlicht werden jedoch nur die besten 1000. Deshalb gibt es keinen eindeutig ausgewiesenen letzten Platz. Die schwächsten Hochschulen der veröffentlichten Rangliste werden gemeinsam aufgeführt. Eine genaue Reihenfolge innerhalb der Gruppen gibt der Herausgeber nicht bekannt.

Das Ranking zählt neben dem QS-Ranking und dem Ranking des Magazins «Times Higher Education» zu den bekanntesten internationalen Hochschulvergleichen. Allerdings ist die Rangliste nicht unumstritten, weil sie Forschungserfolge und Auszeichnungen besonders stark gewichtet. «Das Shanghai-Ranking berücksichtigt nur wenige und in der Fachliteratur umstrittene Indikatoren. Insbesondere die Nobelpreise von Alumni, die im Shanghai-Ranking als Indikator für die Qualität der Lehre beigezogen werden, gelten als äusserst fragwürdig», ordnet die Universität Zürich kritisch ein.

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Die beliebtesten Kommentare
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c-bra
16.08.2026 17:11registriert April 2016
Das Gute an Rankings ist, dass man sie als Liste aufführen kann (könnte).
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