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So reagiert der chinesische Künstler und Menschenrechtler Badiucao auf die Zensur im chinesischen App Store. bild: Badiucao

«Think Different»? Von wegen! Apple macht Bückling vor China

Zuerst die «New York Times», jetzt VPN-Dienste, die anonymes Surfen im Netz erlauben: Apple schmeisst weitere Apps aus dem chinesischen App Store, die der Regierung in Peking nicht gefallen.

31.07.17, 09:50 31.07.17, 23:20

Apple hat VPN-Apps aus seinem chinesischen App Store gelöscht, mit denen die strengen Internet-Sperren des Landes bisher umgangen werden konnten. Chinesen konnten so beispielsweise News auf westlichen Webseiten lesen.

ExpressVPN, einer der Anbieter der so genannten VPN-Tunnel, teilte in einer Stellungnahme mit, dass Apple die Software entfernt habe, weil sie gegen chinesische Gesetze verstosse. Auch die populäre Tunnel-App VyprVPN war am Sonntag nicht mehr in Apples China-Angebot verfügbar.

Apple hatte bereits Anfang des Jahres Ärger auf sich gezogen, als es auf Wunsch Pekings die Nachrichten-App der «New York Times» aus seinem Angebot in China löschte. Für den iPhone-Konzern ist die Volksrepublik nach den USA der wichtigste Markt. Apple-CEO Tim Cook fügt sich der chinesischen Regierung, um Apples Erfolg in China nicht zu gefährden – selbst wenn so die Meinungs- und Pressefreiheit weiter eingeschränkt wird.

Peking hatte zuletzt angekündigt, die Regulierung der VPN-Programme verschärfen zu wollen, die eine der wenigen Möglichkeiten sind, die Internetsperren des Landes zu umgehen.

Apple äussert sich wie folgt: «Chinas Ministry of Industry and Information Technology (MIIT) hat früher in diesem Jahr angekündigt, dass alle Entwickler von VPNs eine Lizenz der Regierung benötigen. Von uns wurde verlangt, dass wir einige VPN-Apps aus dem App Store in China entfernen, welche die neuen Vorschriften nicht einhalten. Diese Apps bleiben in allen anderen Märkten ausserhalb Chinas verfügbar.»

Erst kürzlich kündigte Apple an, ein eigens für die chinesischen iCloud-Kunden bestimmtes Datenzentrum in dem abgeschotteten Land zu errichten. Kritiker sahen darin auch den Versuch der Regierung in Peking, die Daten der Apple-Kunden zu kontrollieren.

Die Tech-Konzerne fügen sich Peking

Auch Apples Rivale Microsoft unterwirft sich den Wünschen Pekings: Microsoft hat der chinesischen Regierung unlängst ein eigenes Windows programmiert. Es ermöglicht den Behörden, eigene Verschlüsselungstechniken einzusetzen. Diese Spezialversion soll dem Konzern die Tür in chinesische Behörden öffnen.

Facebook und Twitter sind schon seit Jahren von der chinesischen Regierung gesperrt. Auch Google-Dienste oder die Videoplattform YouTube, viele internationale Medien oder Webseiten, die Pekings Politik kritisieren oder Menschenrechtsthemen ansprechen, werden blockiert. Zuletzt wurde auch die Nachrichten-App WhatsApp massiv gestört. Nutzer konnten zwar noch Textnachrichten senden, allerdings keine Fotos mehr.

Chinas eigene soziale Netzwerke werden derweil streng von den Zensoren überwacht. Kritische Artikel werden gelöscht, viele Suchbegriffe sind gesperrt.

Russland plant Netz-Zensur für 2018

Auch Russland plant vor dem Wahljahr 2018 strenge Zensurgesetze, die den Einsatz von Anonymisierungs-Software (etwa Tor) und Virtueller Privater Netzwerke (VPN) einschränken. Am 18. März 2018 will sich Russlands Präsident Wladimir Putin im Amt bestätigen lassen, kritische Berichterstattung aus dem Ausland kommt entsprechend ungelegen.

Einzelne westliche Webseiten wie das Job-Netzwerk LinkedIn (gehört zu Microsoft) werden bereits heute gesperrt, nun drohen ähnliche Zustände wie in China. Das neue Gesetz, das von Putin unterzeichnet wurde, ist ein weiterer Schritt zu mehr Kontrolle über das Internet durch die russischen Behörden.

Apple streicht «New York Times» aus App-Store in China

1m 7s

Apple streicht "New York Times" aus App-Store in China

Video: reuters

Apple, Google und Facebook bauen monumentale Hauptquartiere

(oli/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Ökonometriker 01.08.2017 15:43
    Highlight Ich sehe das Problem nicht, wenn Microsoft der chinesischen Regierung ein eigenes Windows programmiert. Da wird ja nichts zensiert, sondern nur ein guter Service geboten. Ist doch klar, dass China nicht Verschlüsselungstechnologien der USA einsetzen möchte...
    Google hat sich dem Druck der chinesischen Regierung kaum gebeugt (und wurde geblockt).

    Apple (und Yahoo) hingegen unterstützen die Zensur. Das macht die ohnehin in China wegen hoher Steuern überteuerten iPhones noch unattraktiver - aber jeder muss selber wissen, was er kaufen möchte...
    5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.07.2017 17:00
    Highlight Im Zusammenhang mit Apple eine doch recht interessante Frage:

    Wieviele der Kommentare hier wurden wohl auf einem Apple-Gerät geschrieben?😉
    17 0 Melden
  • Falco 31.07.2017 15:31
    Highlight Wer die Militärparade der Chinesen gesehen hat, der kann sich Ausmalen, was da alles noch auf uns zu kommt.
    12 6 Melden
  • Skeletor82 31.07.2017 15:28
    Highlight Jetzt bin ich gespannt Oliver Wietlisbach; Ob Du die neusten Apple-Produkte dann doch wieder vorstellen wirst und/oder privat Apple Geräte kaufen wirst. So wie Du es schreibst, sollte man diese Produkte tunlichst meiden.

    Man kann wissen, dass Apple unsägliche Arbeitsbedingungen in Chinas Fabriken akzeptiert.

    Dennoch gibt es für Millionen Kunden keinen Grund, auf Apple Produkte zu verzichten.

    Und Apple hält sich hier mal an die Vorgaben, wa nicht immer der Fall ist. Wieso sie es hier tun, ist wohl klar.

    Apple ist ein kapitalistisch veranlagtes Unternehmen. Und das wär's auch schon.
    13 8 Melden
    • Oliver Wietlisbach 31.07.2017 15:42
      Highlight Natürlich werden wir Apple-Geräte weiter vorstellen – und auch weiter kritisch über Apple berichten. Jeder Konsument muss und kann zum Glück selbst entscheiden, welche Firmen er unterstützen möchte.
      20 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2017 18:13
      Highlight @ O. Wietlisbach

      Und zum Glück musst Du aus beruflichen Gründen darüber berichten.
      Anderen die Grundlagen für ihre freie Entscheidung liefern zu müssen tönt doch wesentlich schicker als schlicht eingestehen zu müssen, dass man in diesem Punkt widersprüchlich handelt, nicht wahr? 😉
      4 4 Melden
    • redeye70 03.08.2017 19:49
      Highlight Was macht dich so sicher, dass die anderen Smartphonehersteller besser sind als Apple? Sind sie denn besser? Ich nehme schwer an du benutzt ein Fairtradehandy. Etwas anderes kommt wohl kaum in Frage. Warum ist immer nur Apple im Fokus der IT-Branche wenn die anderen Vögel keinen Deut besser sind?
      0 0 Melden
  • Turi 31.07.2017 13:30
    Highlight Weshalb Bückling? Jede Schweizer Firma, die in China tätig ist, hält sich ebenso an die Vorgaben des Regimes. Aber das ist natürlich was gaanz anderes, schon klar.
    24 30 Melden
    • Oliver Wietlisbach 31.07.2017 13:51
      Highlight Selbstverständlich ist das etwas anderes: Apple hat die Macht die Meinungs- und Pressefreiheit in China einzuschränken. Vergleichbare Macht haben höchstens Konzerne eines Kalibers von Google, Facebook oder Microsoft. Kommt hinzu, dass Apple mit Abstand der reichste Konzern der Welt ist und kein Schweizer 08/15-KMU.
      44 20 Melden
    • demokrit 31.07.2017 13:57
      Highlight Gegen China ist selbst Apple nur ein beschaulicher Zwerg. Die Macht haben letztlich die Konsumenten. Niemand wird gezwungen Apple Produkte zu kaufen.
      28 1 Melden
    • Firefly 31.07.2017 14:13
      Highlight @Oliver Wietlisbach, Apples Reichtum und Macht basiert auf chinesischer (Sklaven)Arbeit.
      14 8 Melden
    • demokrit 31.07.2017 14:13
      Highlight Die Alternative heisst dann allerdings auch China. Hier noch ein ganz interessanter Beitrag zum Zensurstaat:
      http://www.srf.ch/sendungen/reporter/reporter-selection-martinas-langer-marsch
      4 1 Melden
    • Der Tom 31.07.2017 23:34
      Highlight Schon verrückt. Die meisten Chinesen kümmert das dank Jailbreak überhaupt kein bisschen.

      @Firefly Die Produktion wird bald fast zu 100% automatisiert in Europa, China und den USA stattfinden. Dann können die Leute wieder das Leben geniessen und müssen nicht mehr für Apple schuften.
      1 0 Melden
  • Karl33 31.07.2017 12:58
    Highlight Wo sind jetzt die, die so gerne sagen: Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten?
    42 3 Melden
  • neutrino 31.07.2017 12:05
    Highlight Zu sagen, das sei Gesetz, ist viel zu einfach. Warum haben wir heute in Europa und Amerika keine Sklavenarbeit mehr? Weil sich gewisse Institutionen und Personengewehrt haben, und sich gegen das damalige Gesetz gestellt haben. Und nicht einfach gesagt haben: das steht im Gesetz.
    74 13 Melden
    • FrancoL 31.07.2017 12:33
      Highlight Sehr schön gesagt, ABER wieso kaufen viele von uns noch dort wo es Sklavenarbeit gibt?

      Es ist einfach etwas aufzugeben, wenn man dies an einem anderen Ort bekommt und erst noch günstiger.
      26 1 Melden
    • neutrino 31.07.2017 12:58
      Highlight Ja, klar, schlussendlich geht es (fast) allen darum, möglichst günstig einzukaufen, bzw. möglichst viel Gewinn einzufahren.

      Deshalb ist es umso höher anzurechnen, wenn mal ein Unternehmen oder eine Privatperson sich nicht so verhält.
      14 0 Melden
    • FrancoL 31.07.2017 13:40
      Highlight Löbliche Ausnahmen sind immer ein Glücksfall.
      4 0 Melden
    • Der Tom 31.07.2017 23:41
      Highlight Ja das ist schön, was wir erreicht haben. Keine Sklaven mehr... Aber wer näht die Kleider oder pflückt Kakao und Kaffeebohnen? Wer putzt die Häuser und den A der Ölscheichs von denen wir den Treibstoff für unsere Autos haben? Wer lässt sich Syngenta von der Chinesischen Regierung klauen?
      2 1 Melden
    • neutrino 01.08.2017 18:17
      Highlight Frage 1/2: moderne Sklaven in Bangladesh, etc. Frage 3: niemand - für Syngenta wurde eine sehr hohe Summe geboten und der Verkäufer wurde schwach. Geklaut haben die Chinesen gar nichts - sie haben eine Offerte gemacht, und die wurde angenommen. Ob dieser so intelligent war, das steht auf einem anderen Blatt..
      2 0 Melden
  • Radiochopf 31.07.2017 11:59
    Highlight Schlussendlich gibt es Zensur und Überwachung in allen Länder, egal ob China, Russland, USA oder auch hier in der Schweiz.... wir haben es schon längstens akzeptiert und es wird nur noch schlimmer.. ändern wird es nur wenn es die Mehrheit der Bevölkerung stört und die richtigen Politikern gewählt werden.. dies wird aber nicht der Fall sein, darum wird sich daran nichts ändern.. im Gegenteil, die Regierungen werden zu "unserem" Schutz die Überwachung und Zensur ausbauen... solange dann noch geglaubt wied das Manning und Snowden Verräter/Spione sind und nicht Helden, ist es hoffnungslos..
    46 7 Melden
    • Hierundjetzt 31.07.2017 12:41
      Highlight Und wie heisst den unsere staatliche Zensurstelle? Radiochopfs-Zensur? Legen Dir (Radiochopf) den sämtliche Redaktionen der CH vor der Veröffentlichung die Artikel vor? Nein?

      Oder möchtest Du ungehemmt den Holocaust leugnen? Evtl. hemmungslos Kinderpornos posten? Jaaa wenn das für Dich pöse Zensur ist, bin ich froh entsprechende Gesetze zu haben, die das verbieten.

      Radiochopf, überlegst Du Dir manchmal auch etwas bevor Du wütend komplet erfundenes postest?
      17 27 Melden
    • Sandro Lightwood 31.07.2017 13:14
      Highlight Meinungsfreiheit hört da auf, wo das Strafrecht anfängt.
      8 5 Melden
    • Sandro Lightwood 31.07.2017 14:16
      Highlight Radiochopf, weisst du, was das interessanteste an deinem Post ist? Und gleichzeitig paradox auf deinen Inhalt bezogen? In China hättest du den wohl gar nie schreiben können. Hier bist du ein unbescholtener bürger. Trotz all deinen Posts. Denk mal darüber nach.
      18 2 Melden
  • demokrit 31.07.2017 11:47
    Highlight Wirklich schlimm und naiv finde ich ja dieses Statement von unserer Fehlbesetzung Bundesrat Johann Schneider-Ammann:

    "Er könne mit dem Ausverkauf leben, sagte er kürzlich, «wenn Technologie und Innovationen hier bleiben – und damit auch die Jobs»."

    https://www.blick.ch/news/politik/politiker-warnen-china-fuehrt-einen-wirtschaftskrieg-rettet-die-schweizer-firmen-id7072075.html
    34 5 Melden
    • N. Y. P. 31.07.2017 12:00
      Highlight Ach Johann,
      wenn die Firma verkauft ist, findet der Wissenstransfer nach China statt. Danach kann problemlos die Firma hier geschlossen werden. Kann, muss aber nicht.
      Aber, ich kann mich irren. Eröffne ein Konto auf watson und bringe Dich ein..

      L'ignorance n'est pas bon quand vous êtes assis dans le gouvernement.
      Mais, rire c'est bon pour la santé.
      19 4 Melden
    • Hierundjetzt 31.07.2017 14:05
      Highlight Letzter Abschnitt trifft aber zu 100% auf Blocher zu...
      3 6 Melden
    • Schizo 01.08.2017 17:37
      Highlight Meiner Erfahrung nach kaufen die Chinesen das Label «Swiss Made» und den Firmenstandort Schweiz. Ihr Ziel ist also nicht den Standort zu schliessen.
      Gruss aus Shanghai
      2 1 Melden
    • demokrit 01.08.2017 20:47
      Highlight Warum sollten Sie auch? Besitze und herrsche. An Syngenta ist z.B. nicht viel Swiss Made. Es geht für die KP nur darum, sich die Technologie anzueignen. Dass unsere Politiker dabei beide Augen zu gedrückt haben, während kein Westler eine chinesische Firma ohne chinesische Mehrheitsbeteiligung besitzen darf, ist der eigentliche Skandal.
      2 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 31.07.2017 11:45
    Highlight So sind nun einmal die lokale Gesetze, ob sie uns passen oder nicht. Apple hier für fehlende Revolutionsgedanken zu kritisieren ist fadenscheinig wenn im gleichen Zug nicht auch Google für das Durchsetzen der Löschungen wegen des Recht-Auf-Vergessen kritisiert wird.
    11 27 Melden
    • smartash 31.07.2017 12:32
      Highlight Man soll also ein Unternehmen nicht kritisieren dürfen, weil es auch noch andere Unternehem gibt die sich ebenfalls nicht korrekt Verhalten?
      Was ist den das für eine Logik?

      Wenn in jedem Artikel in dem jemand für ein Fehlverhalten kritisiert wird auch noch alle Anderen die ebenfalls nicht korrrekt handeln erwähnt werden müssen, würde der Artikel unendlich lang werden.

      Ich kann dieses "warum kritisiert diese, die andern machens ja auch" echt nicht mehr hören.
      24 4 Melden
  • NotWhatYouExpect 31.07.2017 11:38
    Highlight Sowas geht absolut nicht! Ich hoffe so etwas kommt nie hier in der Schweiz!

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Russland-Gesetzliches-Verbot-von-VPN-Diensten-unterzeichnet-3786831.html


    Und wenn wir schon gerade dabei sind kann ich jedem das nutzen eines VPN Dienstes empfehlen. Denn nur wenn jeder mitmacht wird es umso schwerer für die Bösen Feinde unserer Freiheiten.

    https://www.protonvpn.com/
    15 2 Melden
    • Radiochopf 31.07.2017 12:00
      Highlight Danke, ProtonVPN kannte ich noch nicht und ist endlich mal ein Schweizer Anbieter..
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2017 14:04
      Highlight Wieso soll das bei uns kommen? Wir haben Rede- Versammlungs- Presse- und Meinungsfreiheit.
      2 10 Melden
    • NotWhatYouExpect 31.07.2017 15:49
      Highlight @Radiochopf: Sehr zu empfehlen genauso wie ProtonMail wurde von Cern Mitarbeitern Entwickelt.

      @Zipfelmütze: Na jetzt haben wir es noch aber wie Lange? Alles kann sich ändern aber das Hoffen wir natürlich nicht.
      5 1 Melden
  • Papa la Papp 31.07.2017 11:27
    Highlight Klar: Apple ist so böse, so feige - haben nicht den Mumm Gesetze nach belieben auszulegen und gar zu brechen.
    Das machen doch wir in der ersten Welt überall viel, viel besser - nennt mir ein Erstweltland welches China Produkte importiert und verhökert oder gar mit China handelt oder noch extremer heimische Firmen an China verkauft.
    ICH KENNE KEIN EINZIGES.
    So sieht konsequenter Protest aus und jetzt schäme Dich böse Eva äähhh Apple.
    21 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.07.2017 11:18
    Highlight Was Apple da tut, kann der Schweizer Bundesrat schon lange:
    > http://www.bestimmt.ch/dalai-lama-besucht-die-schweiz-bundesrat-empfangt-dalai-lama-nicht/
    Wer im Glashaus sitzt, ...
    31 4 Melden
    • Nuka Cola 31.07.2017 15:22
      Highlight Vielen dank für den Link zu dieser sehr interessanten Seite, kannte ich zuvor nicht.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2017 18:21
      Highlight Bitteschön. :-)
      Aber nicht Blogaktivismus erwarten: Sie ist eher eine Art öffentliches Archiv für Kommentare und diesen zugrundeliegenden Links zu heissen Eisen. ;-)
      1 0 Melden
  • Der Tom 31.07.2017 11:11
    Highlight Apple muss sich an die Gesetze halten. Wir sollten uns lieber Fragen wie viele Firmen noch an China verschachert werden sollen.
    20 11 Melden
    • RETO1 02.08.2017 08:49
      Highlight Apple muss nicht mit China geschäften, siehe Google
      0 0 Melden
  • Nuka Cola 31.07.2017 11:00
    Highlight Es ist nunmal so, dass dieser Konzern ein gewinnorientiertes Unternehmen ist und keine NGO. Sein erstes Interesse ist längerfristig bestehen, sein zweites ist hohe Gewinne zu erzielen. Keines seiner Ziele ist es Presse- und Meinungsfreiheit zu schützen. Das ist weder erklärtes Ziel, noch mit den anderen Zielen vereinbar.

    Sicherlich, fürs Marketing wird man gerne sagen, man schütze jene Werte, aber das wars dann auch schon.

    Einerseits verständlich, anderseits natürlich höchst bedauerlich. Aber ehrlich, welche Chance hätte Apple den? Gerade mit der aktuellen US-Regierung eher keine.
    30 3 Melden
    • Oliver Wietlisbach 31.07.2017 11:14
      Highlight Die Hintergründe kann man hier nachlesen:

      "This is the first time China has won the battle to pressure a major foreign tech platform to get rid of software that helped people tunnel out of China’s restrictive version of the Internet.

      Is it as simple as that? This is where Tim’s headache comes in. Apple’s business in China is huge, but under pressure."

      Fazit: Wenn Apple in China einknickt, hat es auch gegen Trump / NSA keine Chance.

      Quelle: https://techcrunch.com/2017/07/30/apples-capitulation-to-chinas-vpn-crack-down-will-return-to-haunt-it-at-home/
      19 6 Melden
    • neutrino 31.07.2017 11:33
      Highlight Django Ryffel: Klar, man kann es so sehen. Man kann auch sagen, wenn H&M in Bangladesh Kinder beschäftigt, halte man sich ans dortige Gesetz. Ebenso, wenn die FIFA in Katar Bauarbeiter unter miserablen Bedingungen Stadien bauen lässt. Ist wohl alles gesetzeskonform nach den jeweiligen Gesetzen. Aber ich finde diese Sicht zu simpel.
      21 1 Melden
    • Nuka Cola 31.07.2017 13:47
      Highlight Hi, leider bietet die Kommentarfunktion hier nicht genügend Zeichen um auf die Komplexität der Gesetzgebung einzugehen.

      Das Ding ist nunmal das ein, ein Unterlimit vorgebendes Gesetz und ein verbietendes Gesetz sich komplett unterscheiden, und ersteres ein Anpassen an die eigenen ethinischen und moralischen Massstäbe durchaus zulassen kann, während ein Verbot dies oftmals nicht ermöglicht.
      3 0 Melden
    • Nuka Cola 31.07.2017 13:53
      Highlight @neutrino PS:Hast auch von mir ein Herz, da erstmals seit langem nicht einfach ein "Buuh" oder so sondern ein konkreter Kommentar mit einem der Diskussion beitragenden Inhalt.

      Selbiges auch für den Watson Moderator.
      3 0 Melden
  • DerZürcher 31.07.2017 10:59
    Highlight Was wäre die Alternative? Sollte sich Apple nicht daran halten, riskieren sie allenfalls ein komplettes verkaufsverbot des iPhones und/oder iTunes Marktplatzes... Das Problem müsste auf politischem Weg gelöst werden...
    16 6 Melden
  • John Smith (2) 31.07.2017 10:23
    Highlight Apple macht Bückling? Man könnte auch sagen: Apple hält sich ans Gesetz.
    32 62 Melden
    • Kawabanga 31.07.2017 10:32
      Highlight Das ist in diesem Zusammenhang genauso eine doofe Begründung wie «ich habe nur Befehle befolgt».
      69 16 Melden
    • demokrit 31.07.2017 10:34
      Highlight Ans Diktatorengesetz.
      30 8 Melden
    • E. Edward Grey 31.07.2017 10:48
      Highlight Gesetz ist Gesetz. Gleichwohl setzt sich Apple hinter den Kulissen für netzneutralität und freien Zugang ein. Einfach wird in diesem Artikel nicht darüber geschrieben. Der Weg zu einer nachhaltigen Änderung der Zustände in China kann aber letztendlich nur über einen politischen Änderungsprozess erfolgen.
      Bevor man auf China einschlägt könnte man auch gerne auf hiesige Zustände und Gesetze einen Blick werfen und feststellen dass alles gar nicht mehr so schwarz-weiss ist.
      18 10 Melden
    • Töfflifahrer 31.07.2017 10:49
      Highlight Und überall wo Geschäfte gewittert werden, kriecht man auf Knien und hat bereits ne ganz braune Zunge vom A... lecken. Aber Hauptsache die Kasse stimmt.
      15 2 Melden
    • John Smith (2) 31.07.2017 11:01
      Highlight Und wenn Facebook sich weigert, Hasskommentare zu löschen, dann kämpft es gegen die europäischen Zensurgesetze. Das ist sehr, sehr dünnes Eis.
      19 4 Melden
    • demokrit 31.07.2017 11:17
      Highlight Nein, Facebook ignoriert demokratisch beschlossene Gesetze, die Rassismus klar verbieten. Die Weigerung ist hier eher ein Fehlen von Ressourcen.
      8 2 Melden

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