Schweiz

Kritiker des SP-Wirtschaftspapiers: SP-Ständeräte Daniel Jositsch (ZH) und Pascale Bruderer (AG). Bild: KEYSTONE

Liberale Genossen sehen im Arbeitsmarkt der Zukunft Chancen – Gewerkschafter winken ab

«Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten», sagt Pascal Bruderer und fordert: «Wir sollten sie aktiv und im Sinne der Chancengerechtigkeit mitgestalten, statt auf Verhinderungstaktik zu setzen.»

24.08.17, 07:57

Jonas Schmid / Aargauer Zeitung

Die SP vernachlässige das Thema Digitalisierung in sträflicher Weise. Die Kritik des rechten Parteiflügels um die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer und den Zürcher Ständerat Daniel Jositsch am SP-Wirtschaftspapier war hart. Davon liessen sich die SP-Delegierten allerdings nicht beirren und verabschiedeten das Papier mit grossem Mehr. Umgekehrt wurde aus ihren Kreisen der Vorwurf erhoben, ihre liberalen Parteikollegen übten billige Kritik, ohne eigene Ideen zu liefern.

Das holen nun Bruderer und Co. nach. In einem der «Aargauer Zeitung» exklusiv vorliegenden Dokument der von ihnen gegründeten «reformorientierten Plattform» stellen sie sechs Thesen und Forderungen auf, wie die SP die digitalen Veränderungen angehen soll.

Mehr liberal als sozial?

Dabei gehen die liberalen Genossen auf Distanz zu den Gewerkschaften: «Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten», sagt Bruderer. «Wir sollten sie daher aktiv und im Sinne der Chancengerechtigkeit mitgestalten, statt auf Verhinderungstaktik zu setzen.» Die Produktivitätssteigerung dürfe nicht aus Angst vor personellen Konsequenzen verhindert werden. «Vielmehr sollten wir darauf fokussieren, wie wir Arbeitnehmern, die der Digitalisierung zum Opfer fallen, neue Perspektiven eröffnen.»

Streckenweise liest sich das Papier wie ein Positionsbezug des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse: Die Schweiz werde ihren Wohlstand nur halten können, wenn sie bei der Digitalisierung an vorderster Front mitwirke und von den sich bietenden Chancen profitiere, heisst es etwa.

Gefordert wird eine Bildungsoffensive, wie sie auch Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann vorschwebt. Und: «Überholte Gesetzesvorgaben müssen an die heutigen Anforderungen angepasst werden.»

«Hilflos und wenig zielführend»

Als konkretes Beispiel wird eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten vorgeschlagen. «Flexiblere Arbeitsmodelle sind nicht nur ein Anliegen von Arbeitgebern, sondern auch vieler Arbeitnehmenden», sagt Bruderer. Etwa wenn es darum gehe, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. «Denkbar wäre etwa, dass ein Elternteil die Arbeit unterbrechen kann, um das Kind aus der Kita abzuholen, und sich abends nochmals zur Arbeit einloggt.»

Kontrahenten: Gewerkschafter Corrado Pardini ... Bild: KEYSTONE

... und die liberale Genossein Pascale Bruderer. Bild: KEYSTONE

Eine E-Mail-Sperre von 19 bis 7 Uhr, wie sie der Berner SP-Nationalrat und Gewerkschafter Corrado Pardini vorschlägt, halten die liberalen Genossen für falsch. Auch eine Steuer für Selbstbedienungskassen bei Detailhändlern wie Migros und Coop, wie sie Linke im Kanton Genf zum Schutze der Arbeitnehmern fordern, lehnt Bruderer als «hilflos und wenig zielführend» ab.

Mit der Praxis wenig vertraut

Pardini, Vertreter des linken Parteiflügels, begrüsst zwar das Engagement der Liberalen, zweifelt aber an deren wirtschaftspolitischer Kompetenz: «Ich wünschte mir, die Plattform würde etwas näher an der Realität der Betriebe argumentieren», sagt er. Was ihn nicht überrasche, denn die meisten Mitglieder seien Staatsangestellte, die mit der betriebswirtschaftlichen Praxis wenig vertraut seien.

«Wenn die Digitalisierung dazu führt, dass die Autonomie des Einzelnen gestärkt wird, ist dagegen nichts einzuwenden», findet Pardini. Man wehre sich aber gegen Unternehmen, die die Digitalisierung dazu missbrauchten, um die Gewinne der Aktionäre auf Kosten der Arbeitnehmer hochzuschrauben. «Indem diese einfach länger arbeiten – oder 24 Stunden erreichbar sein müssen». Jeder Betriebsmediziner könne bestätigen, dass damit die Gesundheit der Arbeitnehmenden aufs Spiel gesetzt werde. Ihm fehlt im Papier der Hinweis, dass die Digitalisierung dem Menschen nützen und nicht schaden soll.

Für Zündstoff ist also gesorgt, wenn am kommenden Samstag Liberale und Linksideologen in Bern aufeinandertreffen. Dann fällt unter der Leitung von Nationalrat Beat Jans der Startschuss zur Erarbeitung des SP-Wirtschaftskonzepts fürs nächste Jahrzehnt. Im Steuerungsgremium sitzt auch Bruderer. Am absehbaren Richtungsstreit dürfen alle teilnehmen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Schneider Alex 27.08.2017 06:10
    Highlight Die Bruderer beackert schon wieder ein Politthema (Digitalisierung), wo die meisten Leute wissen, dass es wichtig ist. Sie vermeidet bei ihren Polittätigkeit konsequent Aussagen zu politisch umstrittenen Themen.
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  • Rotbeisser 24.08.2017 18:45
    Highlight Die Genossen von den Gewerkschaften haben es nicht kapiert. Die Genossen Digitalisierungseuphoriker auch nicht.
    Es geht um etwas ganz anderes. Nämlich darum, wie der Profit aus der stetig gesteigerten Produktivität zwischen Kapital und Arbeit aufgeteilt werden soll, z. B. durch Lohnerhöhungen, Arbeitszeitreduktionen oder einem bedingungslosen Grundeinkommen.
    Die aktive Mitgestaltung der Digitalisierung seitens der Arbeitnehmer, bzw. der SP, sollte sich nicht in "die Farbe des Firmenlaptops aussuchen" und "Juhui, ich darf à Discretion gratis Überstunden schieben" erschöpfen.
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  • meine senf 24.08.2017 10:23
    Highlight Also ich habe mit so ähm ... durchdachten Ideen wie E-Mail-Sperren oder Selbstbedienugskassensteuern genau so Mühe wie mit "linksliberalen", die sich nur noch mit der Lupe von FDPlern unterscheiden.
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    • Rotbeisser 24.08.2017 18:49
      Highlight Die Produktivität kann in Betrieben gesteigert werden, wenn die Zustellung der E-mails zeitlich begrenzt wird (z.B. Zustellung einmal täglich, oder keine Zustellung am Freitag). Einige Konzerne tun das deshalb bereits.
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    • meine senf 26.08.2017 18:32
      Highlight Wenn es nur darum geht, eindeutig festzulegen, dass ein Arbeitnehmer Geschäfts-E-Mails ausserhalb der Arbeitszeiten nicht beachten muss, habe überhaupt nichts dagegen einzuwenden.
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  • Ökonometriker 24.08.2017 09:37
    Highlight Es wäre im Interesse der Arbeitnehmenden, wenn die Arbeitszeit flexibilisiert wird. Derzeit schreibt man Überstunden ab 50h einfach nicht auf, weil man nicht darf.
    Natürlich löst man die anfallenden Probleme trotzdem, man möchte seine Kollegen und die Firma nicht im Stich lassen. Und es gäbe ein riesen Durcheinander, wenn gewisse Probleme nicht sofort gelöst werden.
    Doch kompensieren kann man eben nur aufgeschriebene Stunden, also zwingt einen die heutige Regelung zu Gratisarbeit.
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    • Rotbeisser 24.08.2017 18:55
      Highlight Illegal aber weitverbreitet.
      Die Pflicht des Arbeitgebers, die Arbeitszeit seiner Angestellten korrekt auszuweisen, sollte dringend endlich durchgesetzt werden. Z.B. mit Bussen in der Höhe mehrer Monatsumsätze.
      Bei Burnout und anderen Berufserkrankungen sollten die Unternehmungen haften (Heilungskosten plus Schmerzensgeld).
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    • Ökonometriker 24.08.2017 19:26
      Highlight @Rotbeisser ich schreibe auf, nicht mein Arbeitgeber. Der sagt nur ich muss mich ans Gesetz halten. Und das Gesetz beschränkt die Arbeitszeit und erzwingt unnötig lange Mittagspausen.

      Die Arbeit in meinem Bereich fällt eben zyklisch an - und wie die meisten Leute habe ich einen gewissen Stolz und möchte einen guten Job machen. Da ist es doch schade dass mich der Bund dafür bestraft...
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    • Rotbeisser 24.08.2017 22:46
      Highlight @Ökonometriker
      Es ist die Pflicht des Arbeitgebers, die Betriebsabläufe so zu gestalten, dass alle Arbeitnehmer sich an die geltenden Bestimmungen bezgl. Höchstarbeitszeiten (tägl. / wöchentl.), Überzeitenobergrenzen (tägl., monatl. jährl.) und vorgeschriebener Mindestruhezeiten, Sonntagsarbeitsverbot, Ferien halten können und halten tun.
      Fällt mehr Arbeit an, als im Rahmen des Arbeitsgesetzes bewältigt werden kann, dann müssen ganz einfach mehr Leute eingestellt werden.
      Das ist ein ganz wichtiger Schutz der Volksgesundheit und spart Dutzende von Milliarden an Gesundheitskosten ein.
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    • MarZ 25.08.2017 06:37
      Highlight Es schadet meiner Gesundheit rein gar nicht, wenn ich mal eine Woche 60 oder mehr Stunden arbeite und dafür in den folgenden Wochen weniger.
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    • Ökonometriker 25.08.2017 07:00
      Highlight @Rotbeisser gewisse Fachkräfte kann man nicht einfach so schnell aufstocken - das gibt der Markt einfach nicht her. Klar, es werden viele Berater geholt - aber denen muss ich auch zuerst sagen was sie zu tun haben.

      Und warum liegt denn die Höchstarbeitszeit bei Bauarbeitern und Ärzten höher als bei Büroarbeitern? In diesen Bereichen kosten Fehler Leben, im Büro nur Geld und Nerven.
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    • Ökonometriker 25.08.2017 08:12
      Highlight @MarZ lustigerweise höre ich von Angestellten der Kollegen, wo das Seco die Höchstarbeitszeit durchgeboxt hat, dasselbe. Sie müssen jetzt 60 Stunden Arbeit in 45 Stunden erledigen. Das Chsos ist vorprogrammiert, der Stress gewaltig. Die Leute werden wegen des 'Schutzes' krank.
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    • Rotbeisser 25.08.2017 08:24
      Highlight @Ökonometriker: Unternehmer bewältigen noch viel schwierigere Herausforderungen: Kapital beschäftigen, Kunden gewinnen, teure und langjährige Investitionen in neue Produktionsmittel oder Standorte, in Innovation, in Lobbying, etc.
      Da leuchtet es wirklich nicht ein, dass Unternehmungen nicht auch ihre eigenen Leute ausbilden können sollten. Unternehmen müssen und können vorausschauen.
      Höhere Arbeitszeiten im Bau gibt es, weil die Baulobby gut lobbyiert hat. Es gibt keinen sachlichen Grund. Es ist ein Verhandlungsergebnis, das zu Lasten der Bauarbeiter ausfiel.
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    • Rotbeisser 25.08.2017 08:26
      Highlight @MarZ
      Teil eins Deiner Behauptung ist aus arbeitsmedizinischer Sicht falsch. Teil zwei Deiner Behauptung bleibt viel zu oft ein frommer Wunsch.
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  • rodolofo 24.08.2017 09:11
    Highlight In der Politik steht der Staat andauernd vor dem Dilemma von "Eingreifen und Steuern", oder "Laufen lassen".
    Wenn er die Dinge "liberal" laufen lässt, werden die Prozesse aber nicht einfach "frei" weiter laufen, sondern ANDERE werden eingreifen und steuern!
    Wenn der Staat nichts bestimmt, dann sagen eben die Unternehmer, Aktionäre und Chefs, was zu geschehen hat!
    Und das ist im Grunde genau das, was wir eh schon haben, nur dass sich die SozialdemokratInnen bis heute noch nicht damit abgefunden haben.
    Aber dem Ideal einer "Anti-Autoritären Erziehung" würden Jositsch und Bruderer entsprechen...
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  • Holla die Waldfee 24.08.2017 09:06
    Highlight E-Mail-Sperre? Gahts no?
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    • Brummbaer76 24.08.2017 17:07
      Highlight Hier geht es um die Geschäftsemails. Seit ich die Umleitung von Geschäftsmails auf den Privaten PC gestoppt hab, gehts mir um einiges besser. Nur schnell noch schauen, komm das Mail noch beantworten etc. Und am schlimmsten sich über ein Mail Ärgern. Resultat kaum richtige Erholung nach Feierabend. Jetzt ohne Geschäftsmail zuhause ist Feierabend, Feierabend. Das gute ist, der Arbeitgeber sagt wer nicht muss soll auch nicht.
      Das Mail kann ich nur noch am Geschäftspc oder dem Geschäftshandy lesen.
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    • Holla die Waldfee 24.08.2017 19:38
      Highlight Ach nur vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmer. Na dann :-) Ich freu mich, dass es dir besser geht.
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  • der_senf_istda 24.08.2017 08:58
    Highlight «Ich wünschte mir, die Plattform würde etwas näher an der Realität der Betriebe argumentieren» sagt der Gewerkschafter Pardini, ausgerechnet...
    Denn genau daran kranken die Gewerkschaften, die wenigsten Gewerkschafter haben in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen gearbeitet oder substantielle Erfahrungen gemacht.
    Ich bin auch gegen eine 24 Stunden-Gesellschaft, aber die Grundhaltung von Bruder/Jositsch stimmt, wir müssen die Zukunft gestallten anstatt verhindern. Die Digitalisierung schreitet voran, das wird für viele schlecht Qualifizierte ein Problem, welches wir jetzt angehen müssen.

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  • Zeit_Genosse 24.08.2017 08:57
    Highlight Die Schweiz hat bezüglich unaufhaltsamer Digitalisierung und beste als rohstoffarmes Land beste Chancen zu den Gewinnern zu gehören, sowie dabei in der neuen Welt zu den einflussreichsten Staaten zu gehören, sofern es gelingt, diese Revolution als Chance zu begreifen und endlich mehr Tempo zu generieren. Die Digitalisierung funktioniert mehr nach dem Geschwindigkeitsprinzip (der Erste erhält alles). Und weil vieles noch nicht vorgegeben ist, erreicht man mit innovativem Verhalten einen Vorsprung (liberal). Dabei muss man sich für "temporäre Verlierer" aber auch planvoll (sozial) sorgen.
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  • walsi 24.08.2017 08:52
    Highlight Ich finde es gut wenn in der SP über Ideen gestritten wird und es unterschiedliche Ansichten gibt, wenn sie sich dann am Schluss zusammeraufen und sich auf eine gemeinsame Position einigen.
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  • Jein 24.08.2017 08:51
    Highlight Bruderer und Jositsch haben ja Recht, statt mit irgendwelchen Phantasieprojekten wie der Abschaffung des Privateigentums (das wurde letztes Jahr fast an der Parteiversammlung beschlossen) muss sich die SP mit der wirtschaftlichen Realität befassen, dann wird auch die Verbindung zur Wahlerschaft wieder besser.

    Das heisst z.B. zu akzeptieren das Selbstbedienungskassen früher oder später Kassierer ersetzen, und sich dafür bei Unternehmen und Gewerkschaften dafür einsetzen, dass Leute umgeschult statt entlassen werden. Das ist dann nicht der Sozi-Traum, macht aber immerhin einen Unterschied.
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  • N. Y. P. 24.08.2017 08:45
    Highlight Pascale Bruderer (SP) :
    Die Produktivitätssteigerung dürfe nicht aus Angst vor personellen Konsequenzen verhindert werden.

    Corrado Pardini (SP) :
    Man wehre sich aber gegen Unternehmen, die die Digitalisierung dazu missbrauchten, um die Gewinne der Aktionäre auf Kosten der Arbeitnehmer hochzuschrauben.

    Diese beiden Positionen sind Lichtjahre voneinander entfernt. Pascale, meine Liebste, Du löst bei Economie Suisse Jubelstürme aus.
    Falls Du und Daniel Jositsch Bundesratsambitionen haben, so macht ihr beide euch zurzeit jede Menge Freunde im bürgerlichen Lager.
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