Schweiz

Verbrechen gegen Schwule, Lesben und Transmenschen passieren auch in der Schweiz: Die LGBT-Helpline hilft Opfern. Bild: Keystone

Beschimpft, terrorisiert, verprügelt – was die neue LGBT-Helpline täglich zu hören kriegt 

Seit rund drei Monaten gibt es in der Schweiz eine LGBT-Helpline für von Hate-Crimes betroffene Homosexuelle und Transmenschen. Bastian Baumann leitet die Helpline. Zusammen mit über 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern berät er verängstigte Hilfesuchende. Auch er selber wurde schon Opfer eines Hassverbrechens. 

08.02.17, 10:00 09.02.17, 08:33
Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz

Seit November 2016 gibt es in der Schweiz eine neue Meldestelle für die Erfassung von homo- und transphober Gewalt: Die LGBT+ Helpline. Die 24h-Hotline ist eine Anlaufstelle für Schwule, Lesben und Transmenschen, die Opfer eines Verbrechens wurden. Bastian Baumann, der Geschäftsführer von Pink Cross, dem Dachverband für Schwule in der Schweiz leitet das Nottelefon. Sein Fazit: «Dringend notwendig.» 

Herr Baumann, seit drei Monaten gibt es die LGBT+ Helpline. Was ist Ihre Zwischenbilanz?
Bastian Baumann: Sehr gut, die Helpline ist eine absolute Notwendigkeit. In den letzten zwei Monaten gingen bei uns 100 Fälle ein. Das ist ziemlich eindrücklich und bedrückend, wenn man bedenkt, dass es für die Opfer diese Möglichkeit früher noch nicht gab.

«Das fängt bei Beschimpfungen an und geht bis zu gefährlichen Gewaltverbrechen.»

100 Fälle von Gewalt an LGBT-Menschen in zwei Monaten?
Ja. Die Art der Vorfälle unterscheiden sich natürlich. Es handelt sich aber definitiv nicht um Bagatellfälle, sondern um sehr ernste Themen. Das fängt bei Beschimpfungen an und geht bis zu gefährlichen Gewaltverbrechen. Es gab Fälle, wo die Opfer übel zusammengeschlagen worden sind und mehrere Tage im Spital verbrachten. Viele Menschen melden Mobbing und Beschimpfungen auf der Strasse. Immer wieder werden Leute in der Öffentlichkeit angespuckt oder geschubst. Viele melden sich, weil sie auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gekündigt wurden. 

«Hate-Crimes, Verbrechen aus Hass gegen LGBT-Menschen sind viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent.»

Das ist eine schockierend hohe Zahl. 
Ja. Hate-Crimes, Verbrechen aus Hass gegen LGBT-Menschen sind viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent. Viele Homo- und Transmenschen sind einmal in ihrem Leben von einem Hate-Crime betroffen. Ich persönlich wurde auch schon aus einem fahrenden Auto als «schwule Sau» beschimpft, völlig grundlos. 

Bastian Baumann Pink Cross

Zur Person 

Bastian Baumann ist Geschäftsführer von Pink Cross, dem Dachverband für Schwule in der Schweiz und leitet die LGBT-Helpline.

Wie helfen Sie den Betroffenen?
Wir haben zwei Angebote. Das erste ist eine 24h-Meldestelle für akute Fälle. Dort kümmern wir uns telefonisch um die Opfer und beraten sie, wie es weiter gehen soll. Im Notfall leiten wir Ratsuchende an professionelle psychologische Beratung weiter. Das zweite sind persönliche Beratungssitzungen, beispielsweise bei einem Coming-Out oder zu Fragen zur eigenen Identität. Das machen 30 ehrenamtliche Berater jeweils von 19-21 Uhr.

«Falls sie verängstigt sind, organisieren wir ihnen den Kontakt zu sogenannten ‹Pink Cops› – speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten, die selber homosexuell sind.»

Warum gehen die Opfer nicht einfach zur Polizei?
Dazu fordern wir die Menschen aktiv auf, aber sehr oft sind die Leute verunsichert und sagen: «Das bringt doch eh nichts». Wir machen ihnen Mut und begleiten sie in diesem Prozess. Falls sie beispielsweise verängstigt sind, organisieren wir ihnen den Kontakt zu sogenannten «Pink Cops». Das sind speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten, die selber homosexuell sind. Die LGBT+ Helpline ist dadurch eine Vermittlung zwischen Opfer und Polizei.

«Eine systematischen Erfassung von homo- und transphober Gewalt gibt es leider nicht.»

Wieso ist es wichtig, diese Fälle zu erfassen?
Die Polizei erfasst nur das Verbrechen, aber nicht, dass es sich um ein Verbrechen an LGBT handelt. Eine systematischen Erfassung von homo- und transphober Gewalt gibt es leider nicht. Es gibt eine Erfassung von rassistischen Übergriffen, aber noch keine von Verbrechen an Homosexuellen und Transmenschen. Deshalb ist unsere Arbeit so wichtig. Wir erfassen die Fälle erstmals. Ende Jahr veröffentlichen wir einen Diskriminierungs- und Gewaltbericht. Anhand der Zahlen könnten falls nötig gezielte weitere Präventionsmassnahmen geplant und durchgeführt werden.

Warum werden sie nicht erfasst? 
Weil die Schweiz sich in dieser Frage in einem Dornröschen-Schlaf befindet. Die Schweizerinnen und Schweizer und damit auch die Politikerinnen und Politiker glauben, Diskriminierung und Gewalt an LGBT's fänden hier nicht statt. Gleichzeitig wird seitens der Behörden die Erfassung von homophober oder transphober Gewalt – Beleidigungen, Tätlichkeiten, Hassverbrechen – nicht eingefordert.

Nun machen sie es selber? 
Ja, wir verfolgen und registrieren jetzt jeden Fall, der uns gemeldet wird. Dass die Verbrechen gemeldet werden, ist wichtig, aber sie sollen natürlich auch unter die Augen der Justiz gestellt werden. Wir kümmern uns um die Opfer, wollen aber auch, dass die Täterinnen und Täter bestraft werden.

Die Kampagne der LGBT-Helpline

Melden sich mehr schwule oder lesbische Opfer bei Ihnen?
In Zahlen kann ich das noch nicht sagen. Subjektiv würde ich denken, dass mehr Männer sich melden. Homosexuelle Männer lösen ganz andere Gefühle aus als zwei Frauen. Schwule werden von der Gesellschaft viel deutlicher wahrgenommen als Lesben. Die Verbrechen werden dann auch oft von heterosexuellen Männer begangen. Aber auch Transmenschen haben mit Übergriffen und Angriffen zu kämpfen.

Wo gibt es die meisten Übergriffe? 
Deutlich mehr in den Städten. Das hat einen einfachen Grund: In den grossen Städten leben mehr homosexuelle Menschen als auf dem Land. Städte sind natürliche Hotspots für Schwule, Lesben und Transmenschen und haben eine grosse Sogkraft auf die LGBT-Community. Wo es mehr homosexuelle Menschen gibt, gibt es auch mehr Verbrechen gegen sie.

«Bei LGBT-Themen muss die LGBT-Community die Finanzierung selber in die Hand nehmen.»

Wie wird die Helpline finanziert?
Durch viele Partner und Sponsoren. Zum Beispiel: Pink Cross, Queeramnesty, aber auch Migros Kulturprozent oder Ikea. Die Hälfte der Gelder stammt allerdings von privaten Spenden. Bei LGBT-Themen muss die LGBT-Community die Finanzierung selber in die Hand nehmen. Anders als andere Förderprojekte erhalten wir keine Subventionen vom Staat.

Wie geht es weiter mit der Helpline?
Im April starten wir die zweite Welle unserer Werbekampagne «Stop Hate Crime», die die gesamte Deutschschweiz abdecken wird. Neu können unsere Plakate gespendet werden, damit sie in den Heimat-Dörfern und -Städten von Schwulen, Lesben und Transmenschen aufgehängt werden können. 

Die LGBT+ Helpline ist 24 Stunden erreichbar unter: 0800 133 133 oder https://www.lgbt-helpline.ch/

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  • Tonxi 09.02.2017 09:50
    Highlight Ich frage mich, wieviel Fälle zusätzlich stattfinden, die aber nie gemeldet und somit auch nicht erfasst werden. Gerade Beleidigungen bringen einen ja nicht jedes Mal dazu, direkt anzurufen - mich jedenfalls nicht. Die Dunkelzahl dürfte also noch um einiges grösser sein.
    18 1 Melden
    600
  • AlteSchachtel 09.02.2017 09:36
    Highlight Wir hatten einen schwulen Pfarrer - für uns Konfirmanten und Jugendliche in der Stadt in Sachen Entwicklung der Sozialkompetenzen das Beste, was uns passieren konnte.
    Das war vor 40 Jahren!
    Nun lese ich fassungslos diesen Bericht und frage mich, warum das rechtspopulistische und evangelikale Bünzlitum an soviel Macht gelangen konnte....Rückschritte nichts als Rückschritte in Sachen Toleranz und gesundem Menschenverstand.
    25 4 Melden
    600
  • Menel 09.02.2017 09:29
    Highlight Habe dazu gerad einen spannenden Artikel gefunden. Demnach sollen Studien gezeigt haben, dass homophobe Menschen oft selbst homosexuelle Neigungen haben.

    http://www.huffingtonpost.de/2016/08/28/homophobie-studie-dunkles-geheimnis-_n_11745578.html
    12 3 Melden
    600
  • Sven Nadler 09.02.2017 06:58
    Highlight Endlich ein Positives Beispiel von Handlungen aus der "LGBT"-Community. Neulich gab es ja, besonders aus den USA, viele Fälle, wo sich Mitglieder oder Unterstützer sehr sexistisch gegenüber heterosexuellen und/oder männlichen Menschen verhielten. Dass Gewalt oder Hass an Irgendjemandem wegen seines Geschlechts oder Sexuellen Einstellung ausgeübt wird ist in KEINEM Fall angemessen. Weiter so Bastian Baumann und Team!
    1 4 Melden
    600
  • Jason84 08.02.2017 18:08
    Highlight Hochgerechnet 600 Fälle pro Jahr ist sehr viel. Gut das es zu dem Thema nun mal Zahlen gibt und es somit bei den Behörden ins Bewusstsein gerufen wird. Ein Bekannter von mir wurde auch schon in Basel zusamen geschlagen. Wir gingen zur Polizei. Diese jedoch fühlte sich nicht zuständig obwohl die Täter keine 150m entfernt waren. Sowas zu erleben macht traurig.
    32 6 Melden
    600
  • stadtzuercher 08.02.2017 18:02
    Highlight Als Hetero wundere ich mich - nach dem Lesen der Kommentare - schon etwas darüber, was für einfältiges Hetero-Männerbild manche pflegen (ich zitiere Asmodeus):
    "Lesben sind gesellschaftlicher etwas mehr akzeptiert, weil sich die Herren der Schöpfung einreden, dass die Damen ja eigentlich bi wären und tendenziell einen Dreier erlauben."



    29 3 Melden
    • Blutgrätscher 09.02.2017 18:28
      Highlight Ehrlich gesagt wäre ich nicht verwundert, wenn die art Männer, die Schwule aufgrund ihrer Sexualität zusammenschlagen, wirklich so einfältig denken.
      7 1 Melden
    600
  • Lowend 08.02.2017 17:02
    Highlight Es ist interessant, wie auch hier von rechter Seite gegen die LGBT-Community angeschrieben wird und langsam werde ich den Verdacht nicht mehr los, dass gewisse Kreise ihr falsches Zusammengehörigkeitsgefühl nur dadurch erhalten können, indem sie Schwule, Lesben, Intellektuelle, Eliten, das Establishment, Sozis, Grüne, Fremde, Asylbewerber, Sozialhilfeempfänger, IV-Bezüger und welche Gruppe auch immer ausgrenzen müssen, weil sie ausser einem egoistischen, rassistischen und wegen den Ausgrenzungen auch totalitären Grössenwahns rein gar keinen positiven gemeinsamen Nenner finden können.
    75 24 Melden
    • Pokus 08.02.2017 17:41
      Highlight Ja könnte man meinen.
      Aber eigentlich finden sich diese Leute einfach gesagt sehr scheisse und müssen deshalb andere schlecht reden, um sich besser zu fühlen.
      Das geht nur gegen Leute, die sich nicht wehren (können), weil wenn die sich wehren, funktioniert der egopush natürlich nicht mehr.

      ABER: Schwule/Schwarze/Minderheiten werden auch gerne als Maskottchen genommen, um allen herzuzeigen, dass man doch nicht so ist.

      Das Ganze ist halt leider menschlich. Deshalb bringt es auch nicht mehr als Genugtuung, über diese Leute herzuziehen. Am Ende macht man es noch aus den selben Gründen.
      9 11 Melden
    • Danyboy 08.02.2017 18:10
      Highlight Ja, es scheint darum zu gehen, sich moralisch (vermeintlich) und als reine Gruppe abzuheben von Leuten, die man als korrumpiert oder verdorben wahrnimmt. Es spielen fast immer Minderwertigkeitskomplexe oder Verlust- und andere Ängste eine gewichtige Rolle. Diese Leute haben ein Gefühl, dass Ihnen irgendetwas weggenommen wird, wenn andere Leute so leben dürfen, wie sie möchten (ohne anderen zu schaden).
      19 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:02
      Highlight Ihr drei seid das Vorzeigebeispiel diffamierender vermeintlicher Gutmenschen haha! Das Beste, ihr merkts nicht einmal ...

      Diskutiert über Ausgrenzung und Topft die gegenüberliegende Meinung in gewohnt abgehobener, unreflektierter Weise allumfassend ein - das wird so praktiziert in deiner faschistischen Ideologie. Herzlichen Glückwunsch! I

      Ihr habt die Wahrheit gepachtet, ihr seid die Auserwählten *gröhl*

      7 17 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 11:35
      Highlight Welche gegenüberliegende Meinung, Stipps??? Ist es eine ernst zu nehmende Meinung, Schwule und Lesben zu diffamieren, attackieren, beleidigen, schlagen, usw usf.??? Warum sollte man das als "Meinung" akteptieren?! Nur um solche Leute geht es! Oder bring doch Argumente? Was macht uns zu Gutmenschen, die welche andere Meinung nicht akzeptieren?
      15 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:30
      Highlight WER "schreibt hier von der rechten Seite gegen die LGBT-Comm. an"?! Bring mir einen einzigen!!!!

      Hört auf mit eurer Saat der Zwietracht und Diffamierung!
      4 11 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 15:45
      Highlight Stipps: Gut, du beziehst dich jetzt auf Lowends Kommentar. Faktisch gesehen hat er aber insofern nicht Unrecht, als dass der grösste Teil dee Angriffe auf Homosexuelle von konservativer (politisch wie religiös) Seite kommt. Und die Angriffe von diesen Leuten gegen die psychische und physische Unversehrtheit von Homosexuellen ist zu verurteilen und AUF KEINEN Fall als politisch und gesellschaftlich alternative Meinung zu sehen!!!
      12 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 16:24
      Highlight @Stipps wo genau ist dein Problem? Gibt es irgendeinen Grund Leute die Schwule verprügeln nicht zu hassen?
      Zwietracht säen deine Kommentare.
      Die hoffentlich grosse Mehrheit it sich einig, dass Hate-crimes inakzeptabel sind
      12 2 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 17:18
      Highlight Fabio: Ich kann mir das auch nicht anders erklären, als dass (rechte) Hate-Crimes gegen Homosexuelle für Stipps einfach eine zu akzeptierende Gegenmeinung ist, die nur "Gutmenschen" verurteilen. Ohne Worte...
      10 2 Melden
    • Pokus 09.02.2017 17:23
      Highlight Ich glaube Stipps ist nicht bewusst, wie gegen Homosexuelle etc. vorgegangen wird.
      Zum Beispiel, indem sie keine Kinder adoptieren dürfen, das Heiraten wieder verbieten will, beim Händehalten mitten durch läuft, man in einem Atemzug auch noch von Kinderfickern redet...
      Von CVP bis PNOS machen da alle gerne mit.
      10 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 21:51
      Highlight @danyboy Vermutlich hast du recht
      4 1 Melden
    600
  • Gavi 08.02.2017 14:59
    Highlight Wieso werden homosexuelle eigentlich so schikaniert?
    Ich lebe schon lange auf dieser Welt und wurde von homosexuellen Männern immer nur sehr zuvorkommend behandelt, im Gegensatz zu den heterosexuellen Männern.
    Vermutlich braucht der Höhlenbewohnermensch einfach jemanden auf dem er herumtrampeln kann. Das sind hier die Homsexuellen, woanders die Frauen und Juden sind auch beliebt, wenn man jemanden fertig machen will.
    Sind eigentlich auch Frauen dabei, die Homosexuelle nieder machen. Oder immer nur Männer? Würde mich interessieren.
    85 10 Melden
    • Azrael 08.02.2017 19:29
      Highlight @Gavi
      Ja natürlich gibt es auch homophobe Frauen. Allerdings habe es noch nie erlebt, dass Frauen dies mit der gleichen Aggressivität ausleben. Es läuft etwas diffuser ab: sie wollen mir helfen (?) oder mich heilen (!). Echt ätzende Probleme kann's aber bei der Arbeit geben (Beförderungen etc.)

      Zum Glück hab ich hab ein dickes Fell und einen toleranten Arbeitgeber (amerikanischer Multi), meine sexuelle Ausrichtung ist da pupsegal.
      19 6 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 09:25
      Highlight Uuuuh, es gibt sehr viele (v.a religiöse) Frauen, die sehr perfiden und aggressiven Psychoterror betreiben gegen Homosexuelle. 2 der durchtriebensten Homo-Haters, die ich kenne, sind Frauen. Bei Männern ist es evtl "sichtbarere" Abscheu, aber Frauen sind da generell nicht besser.
      13 2 Melden
    600
  • DocM 08.02.2017 12:52
    Highlight Für mich stellt sich die Frage nach dem "warum". Aus meiner Sicht sind die Aggressoren meist gesellschaftlicher Abschaum die sich mit ihrem Verhalten "über" die anderen stellen wollen. Mit dem "über" meine ich in Bezug auf körperliche Überlegenheit und Verstecken der eigenen Unsicherheit.
    85 10 Melden
    600
  • ToleranzromantikerX 08.02.2017 12:45
    Highlight Bei der Frage "Was ist ihre Zwischenbilanz?" sagte er "sehr gut, die Helpline ist eine absolute notwendigkeit". Sollte man nicht sowas sagen wie "sehr schlecht, die Helpline ist eine absolute Notwendigkeit" ?
    58 9 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 13:25
      Highlight Ist etwas unschön formuliert, das stimmt.

      Hat etwas von "Wie ist das Feedback bei der HIV-Hotline?" - "Durchgehend Positiv"
      59 9 Melden
    • Majoras Maske 08.02.2017 13:43
      Highlight Aber es ist doch sehr gut wenn sie mit der Helpline Menschen helfen können, die ansonsten vielleicht keine Hilfe bekommen könnten. Natürlich wär's besser, wenn keine Helpline nötig wäre, soweit ist die Schweizer Gesellschaft leider nicht nicht (wobei ja leider nur ein pöbelnder Typ von hundert genügt, damit es einen Übergriff gibt).
      20 1 Melden
    • Genital Motors 08.02.2017 13:54
      Highlight für die Asmodeus ;-)
      5 2 Melden
    600
  • sheshe 08.02.2017 12:37
    Highlight Mich nimmt echt mal wunder, wo man denn diese Leute sieht? Ich wohne und arbeite in zwei grossen Städten und habe bis jetzt glaube ich ein einziges Mal zwei Männer händchenhaltend durch die Strassen gehen sehen. Ich finde es gut, gibt es so eine Anlaufstelle, aber man muss sich auch immer vor Augen halten, dass dies schlussendlich doch nur einen winzig kleinen Prozentsatz der Bevölkerung betrifft. Meiner Meinung nach, muss man aber auch nicht für jedes spezielle Schneeflöckli eigene Anlaufstellen o.ä. machen...
    25 138 Melden
    • Beasty 08.02.2017 13:25
      Highlight Jetzt bitte noch einmal um die Ecke denken. Ich bin selber schwul und erkenne in jedem Tram mindestens 5-10 schwule Männer. 10% der Menschen sind schwul oder lesbisch: zählen sie mal an der Tramhaltestelle ab... Und dass sie so wenig sehe, hat eben genau mit der Vorsicht zu tun, sich zu zeigen, weil man dann unweigerlich «ausgestellt» ist. Gruss, eine Schneeflocke.
      105 15 Melden
    • smarties 08.02.2017 13:26
      Highlight Zitat aus einer Lizstudie aus 2006 der Uni Bern (http://www.gesunde-maenner.ch/data/data_121.pdf)
      68% bezeichnen sich als rein hetero, 8% der Männer und 2% der Frauen rein homosexuell.

      Transgender hat ne ungefähre Prävalenz von 0.1% (Wikipedia), Asexualität ca 1% ( Bogaert, Anthony F. 2004)

      Selbst wenn du das für jetzt völlig übertriebene Zahlen hälst, kommst du auf 10% - was doch schon nicht wenige sind...
      55 6 Melden
    • SanchoPanza 08.02.2017 13:34
      Highlight so klein ist dieser Prozentsatz anscheinend nicht.
      Ab wann ist denn eine Anlaufstelle gerechtfertig? Wenn 4 Schwule verprügelt werden oder erst ab 31? Und was für ein Signal sendet man an diejenigen welche Hassverbrechen begehen wenn es keine anerkannte Hilfe für die Opfer gibt? ...
      65 6 Melden
    • RobinBurn 08.02.2017 13:37
      Highlight Sind knapp 10% nicht genug?
      36 7 Melden
    • sheshe 08.02.2017 13:51
      Highlight Ok, sorry dafür! Ich lasse natürlich jedem seine Sexualität, da habe ich überhaupt kein Problem damit!! Aber ich sehe sie trotzdem nicht auf der Strasse, was vielleicht auch mit Beastys Argumentation zu tun hat.
      Trotzdem bin ich gegen "safe rooms" und was sonst noch alles von ennet dem Teich zu uns rüberschwappt, denn ich bin der Meinung, dass wir viel zu sensibel miteinander umgehen (und zwar nicht nur auf die sexuelle Gesinnung bezogen, sondern allgemein). Aber das ist meine persönliche Meinung und die muss niemand teilen.
      18 43 Melden
    • Fly Baby 08.02.2017 14:00
      Highlight "Mich nimmt echt mal wunder, wo man denn diese Leute sieht?"
      Solche Aussagen erstaunen mich immer wieder und machen mich wütend.
      Natürlich sieht man "solche Leute" nur in verruchten Clubs und Darkrooms..
      38 19 Melden
    • MacB 08.02.2017 14:11
      Highlight @ Fly baby: sheshe meint das sicher nicht so böse wie du jetzt unterstellst. Ist wohl eher etwas unbedarft.

      Mich machen eher Leute wie du wütend, die alles auf die Goldwaage legen und den Moralisten raushängen, weil jemand den Begriff "solche Leute" verwendet. Ist ja nicht böse gemeint, wenn du den ganzen Kommentar liest...sondern eben ehr einfach unbedarft.
      30 7 Melden
    • smarties 08.02.2017 14:15
      Highlight @sheshe wie kommst du auf safe rooms?! Es geht um eine Anlaufstelle. So wie die Dargebotene Hand oder 147. Nur auf LGBT+ ausgelegt
      35 4 Melden
    • sheshe 08.02.2017 14:31
      Highlight @MacB, danke, genau so wars auch. Das meine ich übrigens auch mit "viel zu sensibel miteinander umgehen".

      @smarties, richtig. Aber in Amischulen gibt es z.T. schon safe rooms, wo sich Angehörige von Minderheiten diskriminierungsfrei aufhalten können. Und ich habe nur einen Schritt weitergedacht, denn was man so im Netz mitbekommt, darf man z.T. eine (äusserlich den Anschein machende) Frau nicht mehr mit "sie" ansprechen, da man ihr Geschlecht vermutet. Ist zwar sehr auf die Spitze getrieben, ich hoffe einfach sehr, dass es bei uns nicht auch auf das hinausläuft!
      16 12 Melden
    • OkeyKeny 08.02.2017 16:04
      Highlight @sheshe - es ist eben so: man erkennt eben nur die Klischee-Schwulen und Lesben. Da sehr viele Homosexuelle in Wahrheit aber kaum von Heterosexuellen zu unterscheiden sind (ausser man hat einen Gaydar *zwinker *zwinker), führt dazu, dass man denkt, es gäbe sehr wenige davon. Das selbe gilt für Trans*menschen, die übrigens nicht wie Drag Queens aussehen, sondern auch kaum zu erkennen sind. Ich denke gerade Heterosexuelle achten sich einfach auch viel weniger. In meiner Strasse (3 Häuser) leben übrigens 3 homosexuelle Menschen und in meiner Familie sind's auch 3. Wenig ist doch irgendwie anders?
      19 2 Melden
    • sheshe 08.02.2017 16:33
      Highlight @OkeyKeny, das war mir in der Tat irgendwie nicht klar, da ich diese LGBT+-Menschen nicht bewusst als solche wahrnehme. Da ich keine 5-10 Schwule im Tram erkenne, ist wohl mein Gayradar nicht vorhanden :-)

      Anyways, aber das bedeutet doch, dass es somit also noch weniger zu Problemen kommt, die in einem Anruf bei der Hotline resultieren. Also weniger offene LGBT+-Menschen-> weniger öffentliches diffamieren. Logische Konsequenz also, dass Angriffe aus dem persönlichen Umfeld kommen müssen. Ist das so? (Ernst gemeint, ich kenne mich gar nicht aus auf dem Gebiet und lerne gerne dazu!)
      6 1 Melden
    • OkeyKeny 08.02.2017 18:13
      Highlight @sheshe - nein, die Angriffe kommen eigentlich eher von Fremden.
      7 0 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 18:16
      Highlight @sheshe

      Weniger Probleme im öffentlichen Raum vielleicht, aber du hast nun gerade eine ganze Gruppe Menschen zurück in den Schrank geschickt, Unsichtbar gemacht. Was du sagst hört sich ein wenig so an wie "Halt halt nicht mit deinem Partner öffentlich Händchen, dann musst du auch nicht nach bezogener prügel die Hotline anrufen." Ich bin mir zwar sicher dass du es weder so gemeint hast, noch so denkst (deinen aussagen zufolge), aber ein wenig erschrocken bin ich doch...
      10 1 Melden
    • SanchoPanza 08.02.2017 18:56
      Highlight @Sheshe, in der Schweiz kommen Angriffe häufiger in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz vor. In der Familie sicher auch aber jm geringerem Masse als bspw in Ländern indenen Homosexualität verboten ist und die Kultur deutlich homophober ist als bei uns. Wenn es dich interessiert suche ich dir gerne 1-2 Links raus.
      3 0 Melden
    • R&B 09.02.2017 10:03
      Highlight @sheshe:
      Schön, dass Sie nun Ihre Blick gegenüber Minderheiten schärfen.

      Minderheiten, die laut werden, machen das nicht aus Langeweile oder aus Persönlichkeitsdefiziten, sondern, weil etwas mit der Gesellschaft nicht stimmt.

      In der Schweiz gibt es rund 500 angezeigte Vergewaltigungen (Hetero oder LGBT). Gemäss LGBT-Hotline gibt es rund 600 Hass-Taten gegenüber LGBTer. Es besteht somit Bedarf für die LGBT-Hotline.

      Diese Hotline ist kein Schritt Richtung Safe Rooms sondern dem Gegenteil. LGBTs sollen sich unbekümmert in der Öffentlichkeit bewegen können, ohne verurteilt zu werden.
      6 0 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 08.02.2017 12:26
    Highlight
    SVP toni bortoluzzi sagte einst über homosexuelle:

    “fehlgeleitete" oder "hirnlappen, der verkehrt läuft"

    das schwule und lesben diskriminiert werden, haben wir auch den wählern der volkspartei zu verdanken.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Bortoluzzi-Schwule-und-Lesben-fehlgeleitet/story/26113904

    http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/homosexualitaet_hirnlappen-der-verkehrt-laeuft/

    50 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 13:31
      Highlight Am besten Pappschild bemalen inkl. pinke Mütze oder?
      19 57 Melden
    • Majoras Maske 08.02.2017 13:57
      Highlight Die meisten Ausländer in der Schweiz kommen von einem grauen Land. Ausserdem sind auch viele Länder eingefärbt, welche Homosexualität verbieten um gute Christen zu sein. Und ausserdem kann man nicht zwingend davon ausgehen, dass Gesetze die Meinung der Bevölkerung widerspiegelen, zumal Gesetze auch da sind um Dinge zu erzwingen.
      28 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 15:06
      Highlight @Majoras:

      A) Ich zeige hier nicht auf den Ausländer insgesamt.
      B) Es sind wirklich wirklich nicht Millionen nötig ... kapiert das doch mal.
      Im 3.Reich, 9/11, Trump etc. => erwarte rsp. warte nicht auf eine "Mehrheit" ... es reichen wenige.
      7 33 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 16:48
      Highlight @Stipp äs Es reichen wenige Hassprediger. Ob Christen Atheisten Moslems ist scheissegal
      18 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 17:57
      Highlight @Fabio74: Toll sind wir mal einer Meinung *cheers!*
      3 8 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 20:18
      Highlight Nein sind wir nicht, Stipps. Dein Hass sind Moslems und Ausländer weil du pauschalisierst.
      Und ich rede von anderen: Von den Braunen Christen, die Wilders und Le Pen gut finden, von den Breitbarts, von Pence und anderen evangelikalen Christen. Was diese Kreise den Schwulen angetan haben, kann man in Konzentrationslager in Deutschland sehen und lesen.
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 08:58
      Highlight @Fabio74: Haha, zeigst dich - auch gut. "Hass" ist nicht "weil du pauschalisierst". Soviel zur Kausalkette ... geschweige denn von "Hass" zu reden. Fährst sofort die grossen Geschütze auf gell? Putzig haha!

      Die "braunen Christen", Wilders und Le Pen, Breitbart, Pence und die anderen Christen haben Schwule in KZ getötet? Behinderte hast noch vergessen. Finde das auch schlimm. Du auch? Auch deine Pauschalisierung ist angebracht gell. Finde auch schlimm, dass im Namen der Kulturrevolutionen (Sozis) 100 Millionen Menschen elend starben. Schlimm.
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    • Fabio74 09.02.2017 12:45
      Highlight @stipps es ist Sinnlos mit dir. Enweder bidt ein biliger Provokateur oder es fehlt die Reige dich zu einem Tjema zu äussern ohne dauernd andere Punkte aufzumachen. Es geht im Artikel um LGBT hier, darum rede ich von den Schwulen im KZ.
      Es täte die gut dich mal mit dem Thema auseimanderzusetzen.
      Dann wäre dein dummer whataboutism weg!
      Die Stalinschen etc Verbrechen und das Auslöschen anderer Gruppen durch Faschisten ist hier nicht das Thema. Sondern der gezielte Mord weil jemand Schwul war.
      4 1 Melden
    600
  • Macke 08.02.2017 12:08
    Highlight Ich befürworte diese Anlaufstelle sehr. Aber ich finde es bedenklich den Schluss zu ziehen, dass Lesben gesellschaftlich akzeptierter sind als Schwule, weil sich häufiger Schwule melden. Meiner Erfahrung nach sind Lesben ebenso häufig Opfer von Homophobie, nur äussert sie sich anders (meist sexualisierte Gewalt), weil Frauenhass (z. B. Androhen von Vergewaltigung) dazu kommt. In meinem Umfeld melden sich die meisten Lesben bei einer Frauenanlaufstelle oder feministischen Gruppierung und nicht bei einer LGBT-Anlaufstelle.
    29 5 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 13:27
      Highlight Lesben sind gesellschaftlicher etwas mehr akzeptiert, weil sich die Herren der Schöpfung einreden, dass die Damen ja eigentlich bi wären und tendenziell einen Dreier erlauben.

      Gerade unter Frauen haben Lesben aber mit denselben Problemen zu kämpfen wie Schwule unter Männern.

      Aber du kennst unsere Gesellschaft. Da gilt nur die Sichtweise von uns Sackträgern.
      30 6 Melden
    • D O R Y 08.02.2017 19:36
      Highlight Nun, das wie Asmodeus schon sagt. Als Lesbe wird man nicht verprügelt, sondern es heisst dann "Lust auf einen Dreier" *zwinker-zwinker*

      Gruss: eine Lesbe (notabene: mit langen Haaren, welche zwischendruch auch gerne mal einen Rock anzieht ;) )
      14 1 Melden
    • DieKeksSissi 08.02.2017 20:55
      Highlight @D O R Y kurze Haare und Hosen würden dich aber auch nicht abwerten. Auch wenn es Menschen gibt, die einem das Gegenteil weismachen wollen. ;)
      6 0 Melden
    • Macke 08.02.2017 21:19
      Highlight Asmodeus und Dory, meiner Ansicht nach bestätigt ihr meine Aussage, dass Lesben ebenso wie Schwule Opfer von Homophobie werden, es sich aber oft anders äussert. "Lust auf einen Dreier", "Du solltest mal wieder richtig durchgefickt werden" etc. ist Homophobie gepaart mit sexueller Belästigung. Zu meinen Erfahrungen kommen Stalking und Grapschen hinzu. Es gibt im feministischen Bereich viele Erfahrungsberichte von Lesben, die Opfer von Gewalttaten wurden. Mir geht es darum, dass lesbische Erfahrungen nicht unter den Teppich gekehrt werden, nur weil sie an anderer Stelle besprochen werden.
      9 0 Melden
    • D O R Y 09.02.2017 06:58
      Highlight Diekekssissi: natürlich nicht! Damit wollte ich lediglich aufzwigen, dass eben nicht alle dem Klischee entsprechen!

      Macke: abaolut! Von den dir beschrienen Situationen habe ich alle schon selbst erlebt! Reagierst du dann schlagfertig, kommt meist noch das obligate "scheiss Kampflesbe" dazu. Natürlich will ich solcje Sachen auch micjt unter den Teppich kehren. Ich bin einfach froh, dass ich deswegen noch nie verprügelt wurde.
      4 0 Melden
    600
  • Menel 08.02.2017 10:56
    Highlight Ich frag mich immer wieder; wer um alles in der Welt fühlt sich von der Sexualität anderer angegriffen und/oder bedroht und vor allem WIESO?
    224 10 Melden
    • PuRpLE_KusH 08.02.2017 11:10
      Highlight Vlt religiöse Menschen mit etwas beschränkter Intelligenz?
      105 21 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 11:13
      Highlight Manche Leute sind sich ihrer eigenen Sexualität unsicher und fühlen sich bedroht.

      Andere halten einfach daran fest, was sie für NORMAL halten, weil sie Angst vor Veränderung haben.

      Wieder andere brauchen einfach eine Minderheit gegen die man sich verbünden kann weil sie anders sind.


      Und dann gibt's noch Kerle die Angst davor haben, dass sie von schwulen Männern so behandelt werden, wie sie selber Frauen behandeln.
      140 11 Melden
    • D(r)ummer 08.02.2017 11:14
      Highlight Ich versteh's auch nicht.
      Aber Björn Höcke von der AfD kann's (auch stellvertretend für andere Nationen) erklären...

      Stichwort: "Platzhaltertyp"

      ;-)

      https://www.vice.com/de/article/warum-bjoern-hoecke-jetzt-sogar-afd-zu-rechts-ist-592
      7 15 Melden
    • Lord_ICO 08.02.2017 11:26
      Highlight Da gibt es wohl viele verschiedene dumme Gründe. Religiöse Engstirnigkeit, konservative Einstellung, kulturelle Verpöntheit, Unzufriedenheit mit sich selbst, sexuelle Unsicherheit usw.
      Ist übrigens im Militär immer schön zu beobachten, wenn sich ein WK Soldat als schwul outet, wollen meist ca. 30-50% der Soldaten nichts mehr mit ihm zu tun haben und man hört immer dumme Sprüche, wenn man sich auf seine Seite stellt. In der Schweiz sind leider noch sehr viele Intolerante unterwegs.
      96 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 11:34
      Highlight Menel: Eine Ursache für Homophobie ist paradoxerweise die Homophilie. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Die Homophilie führt zur Ausgrenzung von anderen/ungleichen, und sie verursacht letztlich auch die Ängste (Phobie) davor, selber ungleich zu sein und ausgegrenzt zu werden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Homophilie
      26 1 Melden
    • Pepsen 08.02.2017 14:12
      Highlight Bei der Frage nach dem 'Wieso' hab ich keine Antwort, aber eine persönliche Vermutung: Ich stell mir solche Konzerte vor, an denen sich junge Männer ihre nackten, verschwitzen Oberkörper aneinander reiben. Am nächsten Tag wettern sie dann über Schwule.
      10 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 10:38
    Highlight Und ihr importiert Kulturen die wirklich wenig mit LGBT anfangen können. Fail.

    http://www.huffingtonpost.de/david-berger/iran-fuer-schwule-maenner-hoelle-auf-erden_b_7799326.html

    Ja Iran, das Bindungselement zu anderen regionalen Kulturen ist die Religion.
    47 186 Melden
    • espe 08.02.2017 10:45
      Highlight Ziemlich fehl am Platz, meinst du nicht?
      123 41 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 10:47
      Highlight Hauptsache noch was rassistisches schreiben.
      147 40 Melden
    • Datsyuk * 08.02.2017 10:51
      Highlight Fail: dein Hass.
      108 28 Melden
    • Datsyuk * 08.02.2017 11:25
      Highlight Stipps, was kannst denn du damit anfangen?
      46 14 Melden
    • Radesch 08.02.2017 11:28
      Highlight Lustig wie die Rechten auf einmal zu Schwulenfreunden werden, sobald es um Ausländer geht :D.

      In der Not frisst der Teufel Fliegen.
      127 18 Melden
    • Tagedieb 08.02.2017 11:33
      Highlight
      Der Pronzentuale Anteil Menschen der LGBT-Community ist weltweit etwa gleich hoch.
      Auch wenn's nicht in dein Weltbild passt: es gibt auch schwule und lesbische Iraner(innen).Du hättest dir also dein undurchdachter Kommentar gerne sparen können.
      77 10 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 11:55
      Highlight Wie immer deine Pöbelein.
      Wie es den Schwulen unter den Nazis gegangen ist kann man nachlesen. Sonst empfehlenswert ein Besuch in einem Konzentrationslager.
      26 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 12:17
      Highlight Stipps: Wie oft willst du das noch bringen?

      Wenn normalerweise nicht besonders schwulenfreundliche Leute plötzlich vorgaukeln, sich für Schwulenrechte einsetzen zu wollen, nur um dadurch ihre eigene Islamophobie zu rechtfertigen, dann schadet solches angeblich schwulenfreundliches (aber islamophobes) Verhalten nicht nur den Muslims, sondern genauso auch den Schwulen, insbesondere den schwulen Muslims. Dieses Verhalten ist ebenso schwulen- wie islamfeindlich.

      Du entlarvst dich damit als bigotter Heuchler.
      http://www.watson.ch/!886676295#comment_667766
      33 7 Melden
    • ThomasHiller 08.02.2017 12:39
      Highlight Dafür gibt es im Iran sogar ein Fatwa, die Transsexuellen ganz explizit das Recht auf Geschlechtsumwandlung zugesteht.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t_im_Iran

      Anderes mag dort verboten sein, es erwartet wohl keiner von einem solchen Regime, da besonders modern zu sein.

      Aber Hauptsache, man kann erst mal hetzen...

      28 4 Melden
    • R&B 08.02.2017 12:55
      Highlight @Stipps: Hast du heute genügend Aufmerksamkeit erhalten? Geht es dir jetzt besser?
      27 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 13:20
      Highlight Wohl ein wunder Punkt und ein Grund weshalb watson zensuriert?

      Interessanterweise sind Nazivergleiche etc. erlaubt. Naja, kann halt nicht sein, was nicht sein darf haha!

      @Thomas: da findest du noch einiges: http://www.fatwa-online.com/

      @Lorent: Negieren löst keine Probleme. Menschen wie du sind die Voraussetzung für das wiederholte Auftreten totalitärer Ideologien.
      8 36 Melden
    • Domino 08.02.2017 14:03
      Highlight Ich würde mich auch als eher rechts bezeichnen und habe absolut keine Probleme mit LGBT -Menschen. Selbst bei der SVP gibts aktive Mitglieder dieser Gruppe. Eine patriotische Einstellung heisst eben nicht NSDAP. Die NSDAP hat mit dem Islam zusammengearbeitet um ganze Landstriche zu säubern. Von dem her verstehe ich es nicht warum die politische Linke Politik macht für 2 Gruppen die sich nicht vertragen: Moslems und LGBT.
      Es wäre interessant von Pink Cross mehr über die Täter zu erfahren...

      https://en.m.wikipedia.org/wiki/Relations_between_Nazi_Germany_and_the_Arab_world
      6 18 Melden
    • MacB 08.02.2017 14:16
      Highlight Stipps Kommentare sind auch oft etwas fehlgeleitet aber ich denke, dass er mit seiner Aussage schon einen guten Punkt trifft, der immer wieder etwas unter den Teppich gekehrt wird:

      Einerseits werden offene Grenzen für Leute (ich sprech jetzt mal von Männern) aus muslimischen Ländern gefordert, die aber eine Wertehaltung gegenüber Frauen und Homosexuellen mitbringen, die oft genau das Gegenteil dessen verkörpern, was ein waschechter Linker im Herzen trägt.
      12 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 14:30
      Highlight Domino: Deine Argumentation hinkt gewaltig. Einerseits gibt es auch schwule Homophobe, anderseits gibt es auch jüdische Antisemiten.

      Zudem ignorierst du gewaltig, dass nicht nur Juden sondern genauso auch Araber Semiten sind. Du entlarvst dich mit deiner Anti-Antisemitischen Haltung selber als Antisemit. Solche gibt es viele in der SVP.

      Es ist wohl der Gipfel der bigotten Heuchlerei, wenn man mit vorgekaukeltem Anti-Antisemitismus seinen eigenen Antisemitismus (inkl. Islamophobie) rechtfertigen will.

      MacB: die meisten Menschen aus diesen Ländern sind uns bezüglich Wertehaltung ganz ähnlich.
      10 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 14:59
      Highlight @watson: könnt oder wollt ihr die Grafik vom "Economist" nicht veröffentlichen?!
      5 20 Melden
    • R&B 08.02.2017 15:06
      Highlight Aha! Somit sollen Flüchtlinge abgewiesen werden, weil sie homophob sein könnten? LGBTer sollen somit rassistisch werden?
      Schon mal was von Integration gehört oder glauben Sie etwa nicht an die Lernfähigkeit von Menschen?
      24 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 15:09
      Highlight thx @ sry watson *smile*
      2 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 15:11
      Highlight @äh R&B: nein aber du sollst auch nicht einfach die augen fest verschliessen ... damit missachtest du grundwerte, opfer, moral.
      4 16 Melden
    • Domino 08.02.2017 15:17
      Highlight @ Laurent
      Frag mich doch einfach anstatt mit Vorurteilen über mich herzuziehen. Dein Kommentar sagt mehr über dich aus als über mich.
      Ja, ich habe ein Problem mit totälitären Ideologien jeglicher Richtung.
      Nein, ich habe kein Problem mit Juden, Schwulen, Heteros, Ausländern, Lesben, Transgender, Hindus, Reichen, Armen, Schweizern etc etc.
      Du bist der, der die Menschen in Gruppen einteilt; gute und schlechte.
      6 3 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 15:17
      Highlight @R&B
      Leuten wie Stipps fehlt der Wille weiter als bis zum eigenen, rassistischen, Tellerrand zu denken.

      Dass z.B. Leute aus genau diesen Ländern hierher flüchten WEIL sie Teil der LGBT-Community sind, übersteigt seinen Horizont.
      25 4 Melden
    • ThomasHiller 08.02.2017 15:31
      Highlight Jetzt hat die Homophobie aber nicht an sich etwas mit dem "Flüchtling sein" zu tun.
      Es geht vielmehr darum, daß man
      a) Menschen in Not hilft (also z.B. Flüchtlingen) und
      b) jedem das Recht zugesteht, nach seinen Wünschen zu leben (so lange er niemandem schadet und sich an Gesetze hält); also darf man auch sowohl als Muslim als auch Homosexueller leben

      Es mag wahrscheinlich sein, daß viele Flüchtlinge mit b) ein Problem habe, woher sollten sie es auch besser wissen? Integration bedeutet eben auch, das zu lernen. Hilfe haben die Hilfesuchenden trotzdem verdient.
      17 0 Melden
    • MacB 08.02.2017 15:52
      Highlight @Lorent Patron: Muslimische Männer bringen die gleichen Grundwerte wie wir im Bezug auf Behandlung von Frauen und Homosexuellen mit? echt jetzt? Kölner Silvesternacht?
      9 8 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 17:28
      Highlight @Domino Die Linke macht Politik nicht nach Gruppen. Es ist klar, dass wer hier leben will, hiesige Gesetze zu aktzeptieren hat. Es ist aber einseitig die Schuld bei Moslems und Ausländern zu suchen beim Thema Homophobie.
      Es gibt genug Schweizer die homphob sind nicht zuletzt der Churer Bischof .
      Der Hebel ist generell anzusetzen.
      13 3 Melden
    • Domino 08.02.2017 22:03
      Highlight @ Fabio
      Ja, da gebe ich dir absolut recht. Ich denke Homophobe Schweizer sterben langsam aus, da die meisten heute anders erzogen werden. Aber sie sind ganz klar in der Überzahl. Jedoch ist der prozentuale homophobe Anteil an Muslimen viel höher. 61% europäischer Muslime wollen Schwule bestrafen.
      https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/radikaler-islam-sympathisanten-des-terrors-ld.83821
      Als politisch Rechts gehe ich von der Verschiedenheit von Menschen aus. Diese Ungleichheit betrachte ich als natürlich, unausweichlich, wünschenswert, wertvoll und gut. Ich liebe verschiedene Kulturen.
      6 0 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 07:29
      Highlight @Domino Das glaube ich leider nicht. Wenn Bortoluztis und Co oder ein amtierender Bischof despektierliche und beleidigende Aussagen machen können, dann ändert sich so schnell nichts. Weil Eltern ihren Kindern den Hass einpflanzen!
      Warum gibts Widerstand von rechts gegen die Ehe für alle? Was nehmen wir den Heten weg?
      Würdest du deine Umfrage auf Katholiken oder Evangelikale ausweiten kämen ähnliche Resultate raus. Alles andere ist Augenwischerei.
      6 1 Melden
    • pun 09.02.2017 08:06
      Highlight Ich lass das mal als positive Botschaft hier. So wie die Diskussion hier läuft könnten sich alle hier darauf einigen, diesen Film zu unterstützen (do it!). :-)
      https://www.kisskissbankbank.com/mr-gay-syria-film
      3 0 Melden
    • R&B 09.02.2017 08:44
      Highlight @Stipps:
      Wir sind intellektuell schon viel weiter als Sie denken.
      Wir brauchen keinen Primarschullehrer, der in einer Diskussion neue Elemente einwirft, um diese zu beleuchten.
      Darum: wenn Sie bereichernd mit uns mitdiskutieren wollen, berücksichtigen Sie das hier vorherrschende Niveau.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:27
      Highlight @Asmodeus: diejenigen die flüchten WEIL LGBT-Comm. terrorisieren dann hier die Gemeinschaft?! Lernt man diese Art der Korrumpierung eines Beitrages irgendwo?!

      Im gleichen Zusammenhang noch Rassismus hinterher geschoben. Schon faszinierend wie ihr eintopft und abwürgt.
      2 6 Melden
    • Domino 09.02.2017 10:45
      Highlight @ Fabio
      Mir ist doch der Bortoluzi, Blocher und Konsorten furzegal. Deren Denken hängt weit im letzten Jahrhundert zurück. Ich bin auch der Kirche ausgetreten.
      Ich mache mir meine eigenen Gedanken und Meinungen. Und man muss auch nicht zu allem und jedem eine Meinung haben.
      Und ich denke nicht das viele Schweizer ihren Kindern Hass einpflanzen. Mach die Augen auf und geh nach drausen zu einem Kinderspielplatz.
      1 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 12:52
      Highlight @Domino Du weichst aus. Die SVP hat30 % Wähleranteil national. Dazu die erzkonservativen EDU und CVP-Kreise. Natürlich haben die Einfluss auf das Weltbild der Wähler. Natürlich geben diese das den Kindern weiter. Wenn die Eltern Schwule als widerlich empfinden, übernimmt es das Kind. Bei Schweizern wie bei Ausländern.
      Warum inverstieren evangelikale Christen viel Geld in afrikanische Staaten um die Todesstrafe gegen Schwule einzuführen? Warum führt die russisch orthodoxe Kirche via Politik eine Kampf zur Ausgrenzung von LGBT?
      Die CH ist keine Insel.
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:21
      Highlight @Fabio74: 30% Wähleranteil von den 50% die wählen gehen?

      In altbekannte Manier unterstellst du zudem allen Wählern rechts von dir das Empfinden von Widerlichkeit gegenüber Homosexuellen?! Gehts noch? Was faselst du von Geldspenden für Todesstrafen gegen Homosexuelle?

      Fakten und Quellen zu deinen kruden Theorien, nebst deiner Saat von Diffamierung.
      3 3 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 16:33
      Highlight @stipps Bortoluzzi SVP. Schwule haben einen verdrehten Hirnlappen. Wurde er von der Partei zurück gepfiffen? Nein. Also scheint bei einem grossen Teil diese Meinung akzeptiert zu sein. Zudem solltest du Zusammenhänge kapieren und den ganzen Kommentar lesen.
      Dass US-Evangelikale Uganda Geld geben um die Gesetzgebung zu beinflussen ist Fakt.
      Warum distanzierst du dich nicht von homophobem Pöbel?
      Warum glaubst du 1 Milliarde Moslems in einen Topf, alle Linken und nicht-SVP-Wähler ebenso, aber reagierst bei Kritik mit Verleumdung?
      3 3 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 16:37
      3 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 16:41
      Highlight @stipps hier einer der Links zu Uganda. Gibt noch weit mehr Berichte zu diesen Gräueln.
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-12/uganda-homosexualitaet-usa
      3 1 Melden
    • Domino 10.02.2017 06:28
      Highlight @ Fabio
      Erwartest du echt das ich dir die Welt erkläre? Frag doch bei Bortoluzi nach. 😉
      Und Uganda liegt auch ausserhalb meines Einflussgebiets.
      Und wer wie seine Kinder erzieht kann ich auch nicht beeinflussen.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 08:04
      Highlight @Fabio74: Tja du stehst deinen gegenüberliegenden "Feinden" in nichts nach mit dem Streuen von Hass:

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bortoluzzis-schwulenfeindliche-Sprueche-vertreiben-SVPMitglieder/story/12407646?track

      Interessanter link zu den Evangelikalen - reden von privaten gell? Hast meine Karte oben gesehen zu Staaten? Auch schlimm oder? Zudem erkennst du jetzt das Grundübel der Religion darunter oder?
      Jetzt verbindest du Staatsmacht mit Religion dahinter, was wirklich gefährlich macht und davon hast du nun Angehörige hier.
      2 4 Melden
    • R&B 10.02.2017 11:26
      Highlight @Stipps: Was faseln Sie hier?
      Wie so oft, sind Ihre Kommentare nicht verständlich. Oder anders ausgedrückt: man versteht nicht, was Sie sagen wollen.
      Lesen Sie Ihren Kommentare bitte jeweils nochmals durch, bevor Sie sie posten.
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.02.2017 14:30
      Highlight R&B, die Kommentare von Stipps sagen immer das gleiche, nämlich dass wir selber schuld seien für alles Übel (Frauenhass, Schwulenhass etc.), weil wir offene Grenzen und Toleranz gegenüber "Multikulti" (gemeint idR. Muslime) fordern.
      Stipps könnte auch einfach in jedem Kommentar nur hinschreiben: "Danke Merkel!" - das wäre kürzer. Stipps könnte alle seine Kommetare komprimieren. In nur zwei Worte und einem Ausrufezeichen.
      3 0 Melden
    • R&B 10.02.2017 20:23
      Highlight @Lorent Patron: yep. Ein Ausländer-Hasser, der versucht überlegen, cool, eloquent und lustig zu sein.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 11:21
      Highlight @R&B: mit deinem Intellekt musst du halt versuchen, dich anzupassen - einfach mehrmals lesen und dabei dein Post im Kurzzeitspeicher behalten ... ansonsten wären wohl mehr Skizzen angebracht ... versuche dies zu berücksichtigen haha!
      @Lorent: nicht ganz, aber hier fehlt wohl auch etwas vom obigen ... klar, für unseren staat sind wir selbstverantwortlich, so läufts. dabei soll im sinne einer zusammenhängenden welt jedoch das grosse ganze nicht aus den augen verloren werden (ursachen) - ihr kümmert euch wohlwissend um symptome ... wohl euer lebensunterhalt.
      1 2 Melden
    • R&B 11.02.2017 14:30
      Highlight @stipps: wer so wie du argumentiert, hat sich selber diskreditiert. Vielleicht hast du noch nicht realisiert, dass wir hier nicht auf einem Primarschul-Pausenplatz sind.
      3 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.02.2017 17:01
      Highlight Die Ursachen für Hass liegen nicht in der Religion, wie du uns glauben machen willst. Du verkennst die Tatsache, dass die grosse Mehrheit der Gläubigen ihre heiligen Schriften nicht derart intolerant auslegen, wie du es tust, bzw. wie du es den Gläubigen unterstellst.

      Die Ursache für den Hass ist vielmehr in der Intoleranz zu suchen, so wie du sie zB. hier hegst und pflegst.

      Du rechtfertigst natürlich deine Intoleranz, denn schliesslich zählst du dich zu den Guten. Aber es bleibt doch die Frage, ob man Intoleranz mit Intoleranz beseitigen kann, so wie du uns das vorgaukeln willst.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 17:05
      Highlight @Lorent: Müsstest etwas mehr Kommentare lesen, dann würdest du dein "Argument" der "toleranten grossen Mehrheit der Gläubigen" überdenken ... redet niemand von einer Mehrheit oder sonstwie notwendigen Mindestanzahl haha!!

      Brauchst nur wenige um z.B. ein Flugzeug zu steuern oder über einen Markt der Toleranz zu fahren per LkW.

      Übrigens, wird auch Toleranz als Schwäche ausgelegt, was aber in deiner Welt wohl nicht vorkommt ... so per Velo zur öffentlich-rechtlichen und zurück?
      0 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.02.2017 21:46
      Highlight Stipps: Wenn du davon ausgehst, dass Toleranz eine Schwäche ist, dann führt dich das zum Trugschluss, dass Intoleranz eine Stärke sei. Irrtum!

      Tatsächlich wäre dann auch die Intoleranz eine Schwäche. Und wenn Intoleranz eine Stärke wäre, dann wäre auch Toleranz eine Stärke.

      Du hast einfach die Wahl zwischen zwei Schwächen, bzw. zwei Stärken, zwischen Toleranz und Intoleranz. Nimm, was dir zusagt.

      Ich meine, Toleranz wäre die bessere Wahl. So oder so. Egal ob Stärke oder Schwäche. Alles hat Vor- und Nachteile. Aber Toleranz ist anspruchsvoller. Intoleranz ist nur für dumme Langweiler. ;)
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  • reader187 08.02.2017 10:32
    Highlight Selbstverständlich ist jede Form der Gewalt zu verurteilen, jedoch finde ich es befremdlich dass sobald einer dieser LGBT Menschen betroffen ist, es sofort ein Hassverbrechen gegen diese Gruppe ist. Wenn ein Dieb einem Homosexuellen eine Handtasche klaut, ist er nicht automatisch auch Homophob. Wenn ich eine Homosexuelle Person nicht mag oder sogar hasse, dann liegt das _NICHT_ an seiner/ihrer sexuellen Orientierung sondern am Charakter. Ich beurteile Menschen nach ihrem verhalten und nicht nach ihrer Farbe, Gesinnung oder Sex. Orientierung.
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    • smarties 08.02.2017 10:37
      Highlight Es geht nicht um Handtaschenklauerei, sondern um gezielten Angriff auf die Orientierung! Meistens wirst dir das auch direkt so ins Gesicht gesagt, dass es auf deine Orientierung/Geschlecht bezogen ist!
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    • Asmodeus 08.02.2017 10:48
      Highlight @Reader
      wenn jemand verprügelt wird, WEIL er schwul ist, dann ist es ein Hassverbrechen.
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    • DieKeksSissi 08.02.2017 10:53
      Highlight Ich glaube nicht, dass das so gemeint ist, respektive jedes Verbrechen gegen LGBTI als Hassverbrechen angesehen werden. Betroffene können sehr wohl zwischen "normalen" und hassmotivierten Verbrechen aufgrund von homo-, transphobie usw. unterscheiden und dementsprechend werden diese Vergehen auch erfasst.
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    • Fabio74 08.02.2017 11:56
      Highlight Wer Verprügelt wurde weil er schwul ist, dann ist es ein Hasverbrechen
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    • R&B 08.02.2017 13:04
      Highlight Stimme mit DieKeksSissi überein und denke, dass dass die LGBT-Helpline hierzu auch differenziert.
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  • HunterCH 08.02.2017 10:25
    Highlight Switzerland 2017 - Still hate against LGBT.

    Mir sind 2 Frauen/Männer/ Transsexuelle die sich lieben und respektieren lieber, als ein Hetero-Paar, welches sich zofft und schlägt. :-)
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    • HunterCH 08.02.2017 10:40
      Highlight An die Blitzer: Wieso? Wollt ihr lieber Gewalt in einer Hetero-Beziehung als ein gleichgeschlechtliches Paar anzusehen?
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    • Asmodeus 08.02.2017 10:49
      Highlight Transgender und Transsexuell sind verschiedene Dinge. Daher am besten einfach Trans-Mensch schreiben, dann ist weder/noch ausgeklammert.
      18 9 Melden
    • Typu 08.02.2017 10:52
      Highlight Deine pauschalisierung ist bedenklich.
      25 2 Melden
    • Ruefe 08.02.2017 10:55
      Highlight Die Frage die sich dann aber stellt ist: Kannst du auch homosexuelle Paare akzeptieren die sich zoffen und schlagen? Oder heisst es dann: "Na siehst du bei Schwulen klappt es ja eh nicht"
      (Dies soll keine persönliche Unterstellung sein, ich will lediglich zum Denken anregen.)
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    • Ravelle 08.02.2017 10:57
      Highlight Mir ist die Sexualität eines jeden völlig Latte, mir geht jedoch die "Its [CURRENT YEAR]"-Rhetorik gehörig auf den Geist, darum der Blitz. Ausserdem verstehe ich nicht ganz, woher der Vergleich mit der häuslichen Gewalt herkommen soll.
      31 3 Melden
    • Menel 08.02.2017 11:00
      Highlight Homos und Heten sind einfach Menschen. Keiner der beiden Gruppierungen zofft oder liebt sich mehr, besser oder schöner.
      72 0 Melden
    • Армин (Armin) 08.02.2017 11:02
      Highlight Nein natürlich ist Gewalt in einer Beziehung nie gut. Aber eine Homo Beziehung als besser zu bezeichen als eine Hetero Beziehung finde ich nicht richtig.
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    • PuRpLE_KusH 08.02.2017 11:13
      Highlight Manche stehen halt auf Zoff und Schläge ;)
      10 5 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 11:25
      Highlight Hoppla, gab wohl dort einige Missverständnisse. ;-) Wollte nie sagen, dass ich eine Homobeziehung besser finde. Ich meine nur, dass man sich doch für Leute in glücklichen Beziehungen freuen soll, egal in welcher Konstellation. :-) War wohl etwas zu kurz formuliert. Ich gehe nicht davon aus, dass Hetero Beziehungen von Gewalt geprägt sind. ;-)
      37 1 Melden
    • R&B 08.02.2017 13:00
      Highlight @HunterCH: Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum du so viele Blitze erhalten hast. Anscheinend muss man sich mit allen LGBT-Themen und Begriffen bestens auskennen, damit deine positive Gesinnung für LGBT anerkannt wird.
      10 4 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 13:35
      Highlight Ich glaube, es lag tatsächlich an der Aussage über das prügelnde Heteropaar. ;-) Danke für die Unterstützung. :-) Ich habe selber einige Lesbische und schwule Kollegen, aber selbst die haben nicht die komplette übersicht. ;-)
      7 0 Melden
    • Pepsen 08.02.2017 14:32
      Highlight Hunter: Nunja, da sind ein paar Mitkommentatoren gar päpstlicher als der gute Franz in Rom. Aber das gehört zu einer guten Diskussion halt auch dazu. (Immerhin hast du über 70 Herzen bekommen. Hey!)

      Menel: Sehr schön formuliert!
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    • HunterCH 08.02.2017 15:35
      Highlight @Pepsen Danke. :-)
      3 0 Melden
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  • andrew1 08.02.2017 10:24
    Highlight Bei schweizern ist Homosexualität weitestgehend akzeptiert. Aber es gibt andere länder und kulturen wo dies unter strafe steht. Wenn man leute aus solchen kulturkreisen in die schweiz einbürgert muss man sich über Übergriffe nicht wundern.
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    • smarties 08.02.2017 10:34
      Highlight Wie kommt es, dass ich bisher nur von "waschechten" Schweizern angeschliffen wurde? Die Schweiz ist längst nicht so liberal, wie sie sich gibt!
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    • Fly Baby 08.02.2017 10:42
      Highlight Oh, die Ausländer schon wieder. Deine schöne kleine Realität...
      Schwule bei den meisten Schweizern akzeptiert, na klar doch, frag doch mal den Bortoluzzi uns seine Freunde.
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    • Asmodeus 08.02.2017 10:51
      Highlight Wie kommt es, dass "Superschweizer" wie die SVP und ihre Wähler jede Möglichkeit nutzen um Homosexuelle zu diskriminieren (Homoehe Nein, Homoadoption erst recht nicht) aber sobald ihren Hass gegen Ausländer dann damit rechtfertigen, dass diese Homosexuelle unterdrücken würden?

      100 10 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 10:58
      Highlight "Bei schweizern ist Homosexualität weitestgehend akzeptiert."

      Das kann nur jemand behaupten, der nicht schwul ist, und wohl auch nichts mit Schwulen zu tun hat.
      90 10 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 11:31
      Highlight Lustig, wie mir der grossteil der Belegschaft mit Migrationshindergrund( vorallem Moslem/Orthodox) auf der Arbeit mir herzlich zu meiner eintragung mit meinem partner gratuliert haben während einige "echte Schweizer" mich jetzt nicht mal mehr grüssen. Es ist nicht immer alles Schwarz oder Weiss und wer nur so denkt, fällt schnell in eine moralische Grauzohne.
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    • Asmodeus 08.02.2017 11:40
      Highlight @CyanidC
      Gratulation zur Partnerschaft. Von einem Schweizer :) (oder gilt das nicht, weil 2 meiner Grosseltern Franzosen waren?)
      35 2 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 11:59
      Highlight Bortoluzzi und der falsche Hirnlapen war Ausländer? Die SVPler die gleiche Rechte verhindern wollen sind Ausländer?
      15 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 08.02.2017 12:54
      Highlight @Asmodeus: Das gilt leider nicht, bist viel zu wenig Schweizer (oder Eidgenosse, wie man so schön sagt).
      Freundliche Grüsse von jemandem, dessen eine Ugrossmutter Deutsche war.
      @CyanidC: Gratulation
      4 2 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 12:59
      Highlight @Asmodeus
      Danke dir :) und alle netten worte zählen immer, egal mit was für hintergrund.
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    • pamayer 08.02.2017 13:20
      Highlight @asmodeus
      Na ja, Schweizer, Klasse A.2
      Ich eine Mutter aus Deutschland, ebenfalls Schweizer, Klasse A.2

      Kannst auf deinem steuerausweis nachschauen, müsste irgendwo oben rechts notiert sein.
      Wir Schweizer Klasse A.2 bezahlen ca 4% mehr Steuern. Rechne mal genau nach.

      Ein türkischer Vater zB würde ca 12% Steuern ausmachen.
      Was Erdogan jetzt bekämpfen möchte!
      2 0 Melden
    • A_C_Doyle 08.02.2017 15:49
      Highlight Ich weiss nicht wie das in anderen Kantonen ist aber im Appenzellischen findest du gerade in den kleinen Dörfern massenhaft intolleranz und zwar gegen alles und jeden der irgendwie von den "guten alten Werten" abweicht.

      Nicht nur gegen LGBT. Die würden nach aktuellen Unfragen auch gerne den Frauen das Wahlrecht wieder absprechen (allen voran die betroffenen Fraurn selbst). Die Entwicklung in diesem Land was Tolleranz angeht ist leider alles andere als positiv.
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    • OkeyKeny 08.02.2017 16:19
      Highlight @andrew1 - bisher wurde ich nur von Schweizer angepöbelt. Oftmals sagen viele Leute nichts, aber man wird immer schräg angesehen, wenn man händchenhaltend irgendwo rumläuft. Sooo offen ist die Schweiz eben (noch) nicht.
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    • lily.mcbean 08.02.2017 17:21
      Highlight Was du schreibst ist totaler BS. Ich bin sehr ländlich aufgewachsen und über homos wird immer noch nur hinter vorgehaltener Hand geredet. Dabei sind meist Frauen aller Altersklassen offener. Ich habe schon von unzähligen Fällen mitbekommen das Väter nicht mehr mit ihren Söhnen reden können weil die Schwul sind und die alten sich dermassen schämen.Und diese Väter wählen ganz sicher grösstenteils Rechts und würden sich selber als waschechte Eidgenossen bezeichnen. Die mangelnde Akzeptanz von LGBT Menschen ist ganz sicher nicht die Schuld der eingebürgerten Menschen, sondern ein ganz allgemeines.
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  • m:k: 08.02.2017 10:19
    Highlight Die meisten Schwulen in meinem Bekanntenkreis haben schon von solchen Erfahrungen berichtet. Das reicht von einer Beleidigung bis hin zu schwerer körperlicher Gewalt. Oft habe ich als Reaktion darauf auch schon gehört, dass sie selber schuld seien, weil die öffentliche Zurschaustellung von Homosexualität halt provozierend sei. Ein unhaltbarer Zustand. Hassverbrechen müssen als solche geahndet werden.
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    • Severin Miszkiewicz 08.02.2017 13:42
      Highlight @m:k:
      Könntest du dich bitte bei mir melden? Ich wäre sehr interessiert an den Erfahrungen deiner Bekannten.
      severin.miszkiewicz@fixxpunkt.ch
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Schweizer Touristen wollen nicht zahlen: Ferien-Hunde werden am Flughafen eingeschläfert

51 Hunde und Katzen aus dem Ausland wurden dieses Jahr am Flughafen Zürich beschlagnahmt, weil ihre neuen Halter sich nicht genügend über die Einfuhrbestimmungen informiert haben – das sind mehr als noch vergangenes Jahr. Zeigen sich die Neu-Halter dann auch noch geizig, müssen dies manche Tiere mit ihrem Leben bezahlen.

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