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Crans-Montana: Italiener kritisieren Walliser Rettungskräfte

Flowers are laid in the area where a fire broke out leaving people dead and injured, during New Year’s celebration, in Crans-Montana, Swiss Alps, Switzerland, Thursday, Jan. 1, 2026. (Police Cantonale ...
Rettungskräfte in Crans-Montana am 1. Januar.Bild: keystone

«Nicht genügend Bahren»: Italiener kritisieren Walliser Rettungskräfte

30.04.2026, 11:4430.04.2026, 11:44

Der Brand in Crans-Montana ist in Italien weiterhin ein grosses Thema. Nun kritisieren die Opferanwälte die Walliser Rettungskräfte. Den Anwälten stellten sich ernsthafte Fragen, wie die erste Phase des Rettungseinsatzes gelaufen sei, schreibt der «Corriere della Sera». Zu diesem Schluss kamen sie, nachdem sie Zeugenaussagen gehört und die Videos gesichtet hatten.

«Es gab nicht genügend Bahren, und auch die Wärmedecken reichten nicht aus. Ebenso fehlten die Sauerstoffflaschen», sagt ein Anwalt eines Opfers gegenüber der Zeitung «La Stampa».

Der Zustand seiner Mandantin habe sich wegen des Mangels an Rettungsmaterial möglicherweise verschlechtert, so der Anwalt Fabrizio Ventimiglia, der eine verletzte Minderjährige vertritt.

Es könne nicht sein, dass in einem Ferienort wie Crans-Montana, der Tausende Touristen beherbergt, nicht ausreichend Ausrüstung bereit sei.

Offenbar Verfahren eingeleitet

Gegenüber dem «Corriere della Sera» sagt Ventimiglia weiter, dass ein Strafverfahren gegen die kantonalen Rettungskräfte eingeleitet worden sei.

«Die Kantonsstaatsanwaltschaft Wallis hat uns mitgeteilt, dass nach unserer Anzeige und den von uns in den letzten Wochen eingereichten Anträgen ein zweites, gesondertes Strafverfahren eingeleitet wurde, um die mögliche Verantwortung der OCVS (Kantonale Rettungsorganisation Wallis) für die Durchführung der Rettungsmassnahmen in der tragischen Nacht des 1. Januar zu klären», so Ventimiglia.

Eine Bestätigung der Staatsanwaltschaft, dass es ein Verfahren gegen die Rettungskräfte gibt, gibt es bisher nicht. (cma)

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37 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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KarlWeber
30.04.2026 12:06registriert März 2017
Die Italiener haben einfach recht. Ich bin mir sicher in ganz Italien wäre man auf eine solchen Fall perfekt vorbereitet gewesen. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort hätten 100 Barren, 200 Wärmedecken und 50 Sauerstoffflaschen dabei gehabt. Am Besten würden die Italiener die Schweizer Rettungsdienste ab nun ausbilden.
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Palpatine
30.04.2026 12:05registriert August 2018
Also ehrlich, mir werden diese lautstarken Italiener langsam etwas unsympathisch.
Was in Crans Montana passiert ist, war tragisch und es gibt gewisse Institutionen, die Sch****e gebaut haben. Aber die Rettungskräfte jetzt noch zu desavouieren und sogar anzuklagen, finde ich frech. Es ist ja nicht so, dass Italien seine Unglücke in der Vergangenheit alle besser gemanagt hätte (au contraire).
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Lord_Mort
30.04.2026 12:20registriert Oktober 2015
Die Schweiz sollte sich wirklich mal am italienischen Gesundheitssystem ein Beispiel nehmen. Die sind nämlich auf solche Situationen 1A vorbereitet. /s
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