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Nach Kontrollen in Crans-Montana: Anpassungen statt Schliessungen

Nach Kontrollen in Crans-Montana: Anpassungen statt Schliessungen

23.04.2026, 16:4623.04.2026, 16:46

Seit der Brandkatastrophe vom 1. Januar sind in Crans-Montana VS rund 50 periodische Sicherheitskontrollen in öffentlichen Betrieben durchgeführt worden. Die Gemeinde hat mehrere Anpassungen angeordnet, jedoch keine Schliessungen verfügt.

The entrance of the "Le Constellation" bar and lounge is pictured after the fire at the "Le Constellation" bar and lounge, in Crans-Montana, Switzerland, Monday, February 9, 2026.  ...
Das Lokal «Le Constellation» wurde nicht oft genug kontrolliert.Bild: keystone

Seit dem 21. Januar wird der Dienst Öffentliche Sicherheit der Walliser Gemeinde durch Teams des Unternehmens BTEE unterstützt. Ziel ist die Kontrolle von rund 120 bewilligungspflichtigen Betrieben, wie die Gemeinde Crans-Montana am Donnerstag mitteilte. Das Unternehmen ist auf Sicherheitsprüfungen spezialisiert und unter anderem in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Luftfahrt tätig.

«Zunächst wurden Bars priorisiert, danach Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Kliniken sowie Cafés und Restaurants», so die Gemeinde weiter. «Bis heute wurden rund 50 Kontrollen durchgeführt. Alle Kontrollen sollen bis Ende Jahr abgeschlossen sein», hiess es am Donnerstag.

Einzelne Betriebe müssen nachbessern

Aktuell zeigt sich, dass einige Betriebe innert Frist nachgebessert werden müssen. Eine Schliessung ist jedoch in keinem Fall erforderlich. In gewissen Fällen wurden Kapazitätsbeschränkungen angeordnet – etwa wenn eine Tür nicht in Fluchtrichtung öffnet und deshalb die maximale Personenzahl reduziert werden muss.

«Das Vorgehen bei den Kontrollen mit Unterstützung der Firma BTEE entspricht demjenigen, das bereits vor der Tragödie vom 1. Januar durch den Dienst Öffentliche Sicherheit angewendet wurde», heisst es weiter. «Neu hinzugekommen ist lediglich die Überprüfung der baulichen Gegebenheiten in den Betrieben, entsprechend einer Anweisung der kantonalen Behörden vom 7. Januar an die Walliser Gemeinden.» (hkl/sda)

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