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SBB, Minibar

Bild: keystone, watson

Wie ich zwei Jahre über die SBB-Minibar schreiben wollte – und kläglich scheiterte

Ich habe über Krieg geschrieben, über Flüchtlinge, über Seenotrettung, über die Türkei. Doch eine Reportage über die Minibar der SBB stellte sich als unmöglich heraus. Eine Chronologie meines Scheiterns.



«Die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge des Typs IC 2000 der SBB verfügen über vollständig neu gestaltete Speisewagen.»

So schreiben es die SBB in einer Medienmitteilung von vergangener Woche. Unter anderen Umständen hätte mich eine Meldung über neue Speisewagen der SBB völlig kalt gelassen. Im Normalfall hätte es das Thema gar nicht erst in die Redaktionssitzung geschafft. Doch die Umstände sind nicht normal. Nicht für mich. Nicht in Bezug auf alles, was mit dem Gastronomieangebot der SBB zu tun hat. 

Seit zwei Jahren zucke ich bei jeder E-Mail, die den Weg aus der SBB-Medienabteilung in mein Posteingang findet, zusammen. Muss ich bei einer Zugfahrt auf dem Weg zum Sitzplatz den Speisewagen durchqueren, verkrampft sich mein Magen. Nicht wegen des Essensangebots – das ist eigentlich ganz in Ordnung und Rindsgehacktes mit Hörnli für 19.40 Franken liegt in einem preislich vertretbaren Rahmen – nein, das Problem ist ein anderes, es ist ein journalistisches. 

Die Idee war so gut

Meine Leidensgeschichte begann im Herbst 2016. Damals verkündeten die SBB, die Minibars aus dem Verkehr zu ziehen. Bis Ende 2017 sollten diese abgeschafft werden, hiess es. Vor meinem inneren Auge flammte sofort die Idee für einen Artikel auf:

*Die kleinen Räder der Minibar verkeilen sich in der Schwelle am Boden, die den einen Zugwagen vom anderen abtrennt. Mit einem Ruck schiebt Pazhani Nadar seinen Wagen an, bis sich die Räder lösen. Die automatischen Türen öffnen sich zischend. Diesen Moment mag Nadar besonders. Es ist, als würde er durch einen Vorhang vor sein Publikum treten.

Leise, fast schüchtern, aber gerade noch laut genug, dass die Fahrgäste ihn hören können, sagt Nadar: «Minibar-Service. Kafi, Gipfeli. Sandwich, Cola», und schiebt sein Wägelchen von Abteil zu Abteil. Schritt für Schritt, ohne Eile, so dass sich Kurzentschlossene vielleicht doch noch für ein Käfeli entscheiden.

«Die letzte Tour», so sollte meine Reportage heissen, bei der ich einen langjährigen SBB-Minibarista einen Tag auf seiner Reise durch die Schweiz begleite, bevor er das Wägelchen endgültig und für immer abstellt. In einer Anfrage an die Medienstelle formulierte ich meine Idee und fragte, ob mir die SBB einen Mitarbeiter vermitteln könnte, der in meiner Reportage die Hauptrolle spielen könnte.

SBB, Minibar

Bild: keystone, watson

18 Jahre lang hat Nadar seine Minibar fünf Tage in der Woche vor sich her, von Zugabteil zu Zugabteil geschoben. Er mochte seinen Job, es gefiel ihm, einen fahrenden Arbeitsplatz zu haben, mal in Zürich, mal in Locarno zu sein. Sein Lieblingsbahnhof war jener von Luzern. «Wenn ich dort aus dem Zug steige, fühle ich mich immer ein bisschen wie in den Ferien», sagte er. Reichte die Zeit, schlenderte er hinüber zum Seebistro Luz und gönnte sich eine Schale mit einem Stück Streuselkuchen.

Antwort SBB-Medienstelle vom 7. Oktober 2016: «Guten Tag Frau Serafini. Merci für Ihr Interesse an der Arbeit der Minibar-Mitarbeiter. Gerne werden wir für Sie eine entsprechende Begleitung organisieren, allerdings ist dies erst ab Anfang 2017 möglich. Da Sie selbst ja auch nächstes Jahr für eine Repo ins Auge fassen, steht dem Vorhaben nichts im Wege.»

Ordnungsliebend wie ich bin, legte ich die Mail in meinem Mäppli für Artikelideen ab und schrieb mir eine Erinnerung in den Kalender, mich Anfang 2017 wieder bei der Medienstelle zu melden, was ich dann Mitte Februar auch tat. 

Kommunikationsprobleme

Antwort SBB-Medienstelle vom 16. Februar 2017: «Sehr geehrte Frau Serafini. Die SBB Minibars werden ab Ende 2017 laufend durch das neue Konzept ersetzt. Deshalb finden in den nächsten Monaten die Umschulungen für die Minibar-Mitarbeitenden statt. Wir sind zu einem späteren Zeitpunkt gerne bereit, Ihnen einen Einblick in das neue Catering-Konzept zu ermöglichen.»

Etwas irritiert schrieb ich zurück, dass ich nicht über das Catering-Konzept schreiben möchte, sondern einen Mini-Barista einen Tag lang auf den Schienen begleiten wolle. Ich erhielt abermals eine Abfuhr. Eine solche Reportage sei derzeit nicht möglich. Auch auf mehrfaches Nachfragen konnte mir nicht erklärt werden, warum.

Zunehmend genervt wandte ich mich an den Chef der Medienstelle und klagte ihm mein Leid. Er bat mich, mein Anliegen in einer Mail an ihn zu adressieren. In der Antwort wurde ich gebeten, mich zu gedulden und im Sommer nochmals nachzufragen.

Was sollte dieser Eiertanz? Was war das Problem der SBB? Ich hatte doch nicht vor, einen problematischen oder diffamierenden Text zu schreiben. Im Gegenteil. Viel eher sollte es eine Hommage an die Minibar und ihre Baristas sein, eine letzte Würdigung jener, deren Fehlen man erst bemerkt, wenn sie nicht mehr da sind. 

Das erste Minibar-Wägeli verkehrte im Juli 1951 in der privaten Lötschberg-Bahn auf der Strecke zwischen Spiez und Brig. Das Kaffeetrinken während der Zugfahrt war damals eine Sensation. Wer sich diesen Luxus leisten konnte, galt als Bonvivant. 

«Heute kaufen sich die Leute ihr Getränk bereits vor dem Einsteigen», sagte Nadar. Ab und zu einen Espresso, hier und da eine Packung Chips, viel werde bei ihm nicht mehr eingekauft. Doch überflüssig habe er sich deswegen nie gefühlt. «In jedem Zug gibt es diesen einen Gast, der einfach nur froh ist, wenn du kommst und dich dankbar anlächelt, wenn du ihm den Kaffee ausschenkst. Das macht, dass ich mich gebraucht fühle.»

SBB, Minibar

Bild: keystone, watson

Ich hatte mich festgebissen und wollte nicht aufgeben. Im Sommer 2017 ging ich erneut auf die Medienstelle der SBB zu, erklärte, dass ich mich bereits ein paar Mal bezüglich einer Reportage gemeldet hatte und fragte, wie denn nun die Dinge stehen würden.

Antwort SBB-Medienstelle vom 30.06.2017: «Sehr geehrte Frau Serafini, besten Dank für Ihre Geduld. Der Tag an welchem die letzte Minibar im Einsatz stehen wird, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht definiert. Bis dahin machen wir ausnahmslos keine Begleitungen der SBB Minibar. Sie dürfen aber gerne Ende Jahr wieder auf uns zukommen.»

Ich konnte kaum fassen, was ich da las. Ich begann zu denken, dass da etwas faul sein musste. Inzwischen war ich an der syrischen Grenze und hatte über den Angriff von «IS»-Terroristen auf die kurdische Stadt Kobane geschrieben. Ich war in Budapest, als Flüchtlinge mit ihrem Marsch der Hoffnung an die österreichische Grenze die gesamte europäische Politik ins Wanken brachten. Ich reiste zwei Mal in den Libanon, um mit Syrern zu sprechen, die dort seit Jahren im Elend lebten. Ich flog mit zwei Piloten in einem Kleinflugzeug über das Mittelmeer, um nach Flüchtlingen auf offenem Meer zu suchen. Und später würde ich aus Istanbul über den Sieg des türkischen Präsidenten Erdogan berichten. Doch eine Reportage über die SBB-Minibar sollte nicht möglich sein?

In einem längeren Telefongespräch wurde mir erklärt, dass eben noch viele Fragen offen seien. Bezüglich neuer Züge, Konzessionen, Fernverkehrslinien, und, und, und. Ich solle mich im Herbst nochmals melden.

Die Suche nach dem Skandal

Es erstaunte mich wenig, als mir im Oktober erklärt wurde, dass die Situation noch dieselbe sei. «Haben Sie etwas Geduld, derzeit ist eine Reportage nicht möglich.» Mir wurde versprochen, jemand würde sich später wieder bei mir melden, was jedoch nie geschehen ist.

Mein Jagdinstinkt war geweckt. Was versuchten die SBB vor mir zu verstecken? Da musste doch etwas im Busch sein. Ich hoffte, bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals Verbündete zu finden. Dort erhielt ich die Bestätigung, dass es bei den SBB hinter den Kulissen mächtig brodelte. Elvetino, die für das Gastronomieangebot zuständige Tochterfirma der SBB, führe zur Disziplinierung seiner Mitarbeiter ein Strafpunktesystem, zwei Minibaristas sei gekündigt und der CEO aufgrund mutmasslicher Vermögensdelikte entlassen und angezeigt worden.

An Brisanz mangelte es diesen Geschichten nicht. Nur war all dies bereits bekannt und sämtliche Zeitungen im Land hatten längst darüber geschrieben. Noch immer fehlte jeglicher Stoff für einen Enthüllungsartikel.

Ich erkannte, dass ich am Tiefpunkt meiner Recherche angelangt war, als ich auf einer Zugfahrt von Locarno nach Zürich einem Minibar-Mitarbeiter begegnete. Ich war so schockiert ob dem inzwischen so selten gewordenen Anblick, dass ich nicht einmal mehr einen Kaffee bestellen konnte. Der Mann hatte sein Wägelchen bereits an mir vorbei geschoben, als ich von meinem Sitz aufhechtete und ihm nachschrie.

SBB, Minibar

Bild: keystone, watson

Ob es noch viele solche Minibars gebe, wollte ich wissen, wo diese zum Einsatz kämen, wie viele Mitarbeiter entlassen wurden, ob er in Zukunft im Speisewagen arbeiten würde, wann dass die Minibar nun abgeschafft wird. Natürlich konnte mir der arme Mann auf die meisten Fragen keine Antworten geben. Viel eher brachte ihn meine Fragerei so aus dem Konzept, dass er aussah, als würde er sich am liebsten im Klo einschliessen und #metoo twittern. 

Innerlich hatte ich in dem Moment wohl bereits kapituliert. Definitiv aufgegeben habe ich, nachdem ich mich Ende Juni nochmals bei den SBB meldete. 

Antwort SBB-Medienstelle vom 25.06.2018: «Sehr geehrte Frau Serafini. Zum Fahrplan der Minibars können wir erst in einigen Monaten konkret etwas sagen. Ich bitte Sie deshalb weiterhin um Geduld und Verständnis, dass wir in der aktuellen Situation keine Repos zum Thema organisieren.»

Zuletzt hatten die SBB erreicht, was sie wollten: Meine Motivation war am Boden und mein letzter Rest an Stolz verbot es mir, für dieses Thema weiterhin den Kasperli zu spielen. Darum wird nun die Minibar und damit ein Stück Schweizer Eisenbahngeschichte sang- und klanglos verschwinden. Dabei hätte es so schön sein können.

Nach einer kurzen Pause steht Nadar auf, streicht sich die Krawatte glatt und zupft sein Jackett zurecht. In seinem Schnauzer hängen Krümel des Gipfelis, das er sich zum z'Vieri gegönnt hat. «Ansonsten hätte ich es am Abend wegschmeissen müssen», sagt er und lächelt. Er stellt sich zurück an seinen Wagen, macht sich bereit, ihn wieder durch den Gang zu schieben. Einen Moment noch schaut er gedankenverloren aus dem Fenster. Dann sagt er: «Das war ein guter Job. Ich bin schon etwas traurig, dass jetzt alles anders wird.» 

*alle kursiven Textpassagen sind fiktional und entspringen einzig der Vorstellungskraft der Autorin. Auch die Person Pazhani Nadar existiert im realen Leben nicht.

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • David Steger 30.08.2018 18:23
    Highlight Highlight Wir sollten alle eine Anfrage bei der Medienstelle der SBB für eine Reportage über die SBB Minibar einreichen. Irgendwann müssen sie doch zustimmen...
    4 0 Melden
  • Sherlock_Holmes 29.08.2018 18:45
    Highlight Highlight So verheissungsvoll und poetisch wie der Name der Autorin.

    Wie ich ich jeweils zu sagen beliebe, wenn ich auf wunderbare Menschen treffe, welche ihren Beruf mit Herzblut ausüben:
    Die richtige Person im richtigen Beruf am richtigen Ort!

    Wie wäre es mit einer Reportage über Reisende im Orient Express‘, der Transsib‘ oder doch lieber im Eastern & Oriental Express?

    Play Icon

    😍


    Ich freue mich auf die nächste Reportage!
    18 4 Melden
    • honesty_is_the_key 29.08.2018 19:02
      Highlight Highlight Ich war auf der Transsib unterwegs (auf der Moskau - Vladivostok Linie), im Winter. Eine wundervolle Erfahrung, falls man lange Zugreisen mag und kein Problem mit extremere Kälte hat. Die anderen 2 erwähnten Linien sind sicherlich auch sehr schön, aber heutzutage halt nur für absolute Luxusreisende zugänglich (es gibt da keine normalen Züge mehr).
      13 1 Melden
    • äti 29.08.2018 19:46
      Highlight Highlight .. gegen extreme Kälte gibts Vodka ..
      13 4 Melden
    • Flötist 29.08.2018 20:47
      Highlight Highlight Ein Konjäckchen ist das wärmste Jäckchen.
      1 0 Melden
  • Jesses! 29.08.2018 18:42
    Highlight Highlight So viel ich weiss, waren die Minibar-Angestellten zu einem Hungerlohn angestellt und wurden ausgebeutet und ausgenutzt. Das würde das Verhalten der SBB blitzartig erklären.
    34 3 Melden
    • Pet R. Pan 29.08.2018 19:24
      Highlight Highlight Das ist ein wenig zu weit gegriffen.
      0 2 Melden
  • lilie 29.08.2018 18:36
    Highlight Highlight Einfach ein richtig toller Text! 😍

    Manchmal ist eine Geschichte, die NICHT stattgefunden hat, gerade so lesenswert wie eine Geschichte, die stattgefunden hat. 😊
    36 3 Melden
  • purzelifyable 29.08.2018 17:52
    Highlight Highlight Ganz grossartiger Text!
    18 2 Melden
  • Skater88 29.08.2018 17:44
    Highlight Highlight Journalismus ist, wenn man auch über keinen Artikel einen Artikel verfassen kann. Danke.
    63 2 Melden
  • pamayer 29.08.2018 17:32
    Highlight Highlight Die Romantik und die Härte der Arbeitsbedingungen, das Reisen und die Einsamkeit, das ist der Stoff für gute Reportagen.
    Schade. Der fiktive Vorspann ist vielversprechend! Danke für die jämmerliche Chronik des Abwimmelns.
    18 2 Melden
  • Mia_san_mia 29.08.2018 17:22
    Highlight Highlight Gar nicht cool von der SBB. Aber der Artikel ist trotzdem super 👍🏻
    21 3 Melden
  • georges scherrer 29.08.2018 16:39
    Highlight Highlight Toller Artikel: Du wartest auf die SBB, ich seit einem Jahr auf den Kaffee im frühmorgentlichen IC1 zwischen Bern und Zürich. Und der kommt einfach nie - auch nicht, wenn man 1. Kl fährt.
    17 3 Melden
  • honesty_is_the_key 29.08.2018 16:09
    Highlight Highlight Sehr schön geschrieben, danke !
    Und vielleicht bleibt es besser beim fiktionalen Pazhani Nadar, dem Mini-Barista mit Träumen und Leidenschaft für seine Arbeit. Stell dir vor die SBB hätte nach fast 2 Jahren endlich eingewilligt und dir einen lustlosen Hans Meier "zur Verfügung gestellt" der nur Dienst nach Vorschrift schiebt.....
    39 4 Melden
    • Langobarde 30.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Und die PR-Abteilung der SBB hätte den Artikel noch umgeschrieben, z.B so: Achtzehn Jahre lang hat Nadar seine hochmoderne Minibar durch die Zugsabteile des führenden und innovativsten Transportunternehmens Europas gestossen ... Gähn!
      7 0 Melden
  • sottosopra 29.08.2018 15:33
    Highlight Highlight Bin nicht im Journalismus tätig, daher die Unwissenheit. Aber wenn man sich im Artikel rühmt, dass man bereits an den unmöglichsten Orten dieser Welt journalistisch tätig war, wieso schafft man es nicht, ein/zwei Minibar-Mitarbeitende zu begleiten und befragen. Muss immer alles über die offiziellen Kanäle gehen?
    17 18 Melden
    • alana 30.08.2018 08:10
      Highlight Highlight Ja, muss es. Insbesondere bei der SBB, da die Züge und Bahnhöfe Privateigentum der SBB sind. Achte dich in einem Bahnhof mal auf die Schilder, die überall hängen: Fotografieren ist beispielsweise ohne Bewilligung eigentlich nicht erlaubt. Dasselbe gilt bei Reportagen aus dem Zug, auch wenn diese natürlich nicht explizit aufgeführt sind.
      9 0 Melden
    • sottosopra 30.08.2018 08:48
      Highlight Highlight Danke für die Informationen. Das wusste ich nicht. Das heisst Enthüllungsjournalismus à la Wallraff ist in gewissen Bereichen gar nicht mehr möglich? Irgendwie widerspricht dies meiner Vorstellung von Pressefreiheit und ich finde es auch schade, dass man sich als Journalist da nicht stärker zur Wehr setzt und erst recht einen Bericht über die Elvetino-Minibar-Angestellten schreibt.
      3 0 Melden
    • SaraSera 30.08.2018 09:45
      Highlight Highlight @sottosopra: Ich habe mir zeitweise tatsächlich überlegt, ob ich die Repo einfach ohne Einwilligung der SBB machen soll. Aber ich denke, es wäre für den Minibar-Mitarbeiter unangenehm gewesen, wenn ich ihn einen Tag lang gestalkt hätte. Ich hätte ihn dann im Text anonymisieren müssen, damit er keine Konsequenzen zu befürchten hätte, was den ganzen Artikel irgendwie seltsam gemacht hätte...
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 29.08.2018 15:32
    Highlight Highlight Da hat sich die SBB eine gratis image story verspielt. Schade
    30 2 Melden
  • Päsu 29.08.2018 14:21
    Highlight Highlight Ich hoffe Nadar hat das Gipfeli bezahlt 😉
    18 37 Melden
  • Sera7 29.08.2018 13:59
    Highlight Highlight Schade. Hätte die Reportage gerne gelesen :(
    36 4 Melden
    • Jürg Müller 01.09.2018 06:23
      Highlight Highlight Ich glaube, Du hast sie gelesen .....
      0 0 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 29.08.2018 13:46
    Highlight Highlight Genialer nicht geschriebener ähhh geschriebener Artikel Sarah Serafini!!! Ein follower mehr.
    55 6 Melden
  • FrancesB 29.08.2018 13:33
    Highlight Highlight Schade dass die Minibar abgeschafft wird.(oder wurde, ich kenne den aktuellen Stand nicht). Ich habe es immer sehr genossen direkt am Sitzplatz bedient zu werden.
    31 4 Melden
    • amIsanta 29.08.2018 15:36
      Highlight Highlight Ich hab dafür grad ein Glacé angeboten gekriegt, obwohl's draussen regnet 👩‍🍳
      2 2 Melden
  • jimknopf 29.08.2018 13:28
    Highlight Highlight <3 bitte nicht aufgeben!
    16 3 Melden
  • Ciruzz 'O Milionar 29.08.2018 13:25
    Highlight Highlight Frau Serafini, dies ist ein unglaublich guter Artikel und zeugt von gutem Journalismus. Danke dafür!
    74 9 Melden
    • SaraSera 29.08.2018 14:30
      Highlight Highlight Wow, danke!
      47 3 Melden
  • chnobli1896 29.08.2018 13:07
    Highlight Highlight Cooler Bericht, uncoole Bundesbahnen.
    101 9 Melden
  • Theor 29.08.2018 13:06
    Highlight Highlight Bei der SBB hatte man halt schiss, dass sie als herzlode Arbeitnehmer dargestellt werden, welche den armen Nadar und seine motivierten Kollegen wegen Renditeüberlegungen kündigten. Also hat man dort auf Taub geschalten. 🤷‍♂️
    91 7 Melden
  • N. Y. P. D. 29.08.2018 12:59
    Highlight Highlight Das ist richtig toll und kurzweilig geschrieben, Sarah.

    Es gab aber hoffentlich keine Strafpunkte, wenn der Umsatz nicht stimmte. Die könnten mir kreuzweise mit ihren Punkten. Hungerlohn und 15 h - Tage. Diese Leute tun mir leid.
    77 3 Melden
  • Gummibär 29.08.2018 12:58
    Highlight Highlight Niemals aufgeben ! Den ganzen Bericht an Frau Monika Ribar senden . Es kann und darf nicht sein, dass es einfacher ist mit den Taliban in Jalalabad/Afghanistan einen Reportage-Termin zu vereinbaren als mit der SBB.

    Wenn das nicht hilft, ist es angezeigt an den Besitzer zu gelangen. Das wäre der Bund, vertreten durch den Bundesrat.
    75 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 29.08.2018 12:55
    Highlight Highlight Die SBB wollen eben nicht, dass man mit den Pazhani Nadars über ihre Arbeit redet.

    Aber der fiktionale Text ist dafür wunderbar klischeetriefend und viel schöner, als es die Reportage je geworden wäre.
    81 5 Melden
    • SaraSera 29.08.2018 14:32
      Highlight Highlight Ja, vielleicht ist es zuletzt fast besser, dass ich mir die Realität schön herbeigeschrieben hab.
      44 2 Melden
    • Jürg Müller 01.09.2018 06:28
      Highlight Highlight Sarah, ich glaube, dass Du die Realität nicht herbeigeschrieben hast. Ich kenne (und lieeebe) deine Reportagen. ;-)
      0 0 Melden
  • Hayek1902 29.08.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich bin Pazhani Nadar und ich existiere sehr wohl, wie René Descartes bewiesen hat.
    61 6 Melden
  • Matthias Calvin Trüb 29.08.2018 12:43
    Highlight Highlight Genau wegen solchen Artikeln lese und schätze ich Watson. Herzlichen Dank
    303 10 Melden
  • Qahira 29.08.2018 12:38
    Highlight Highlight Ach, das wäre sicher ein schöner Artikel geworden. Die fiktionalen Passagen versprechen Grosses. Jetzt bin ich auch ein wenig traurig.
    349 5 Melden
  • sanmiguel 29.08.2018 12:38
    Highlight Highlight Gib bitte nicht auf. Ich würde die Reportage gerne lesen!
    234 6 Melden
    • SaraSera 29.08.2018 14:29
      Highlight Highlight Danke! Ich würd sie immer noch machen, aber nur wenn die SBB sie mir exklusiv anbieten würde. Ein letztes bisschen Würde hab ich noch.
      69 3 Melden
    • Jürg Müller 01.09.2018 06:33
      Highlight Highlight Sarah: 😭 "Ein letztes bisschen Würde hab ich
      hab ich noch". Bin grad bitzeli truurig ..... Kopf hoch ! 😭😭
      1 0 Melden

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