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Musk hilft bei Kongresswahl wieder Trumps Republikanern

Elon Musk arrives for the trial against OpenAI at Dellums Federal Building in Oakland, Calif., on Tuesday, April 28, 2026. (Jessica Christian/San Francisco Chronicle via AP)
Musk OpenAI Trial
Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet.Bild: Keystone

Elon Musk will wieder in grossem Stil bei US-Kongresswahlen mitmischen

Tech-Milliardär Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in grossem Stil dessen Republikanische Partei unterstützen.
30.07.2026, 03:5030.07.2026, 04:00

Die von Musk gebildete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf mit «enormen Investitionen» unter anderem auf Werbung fokussieren, berichtete die Website «Axios» unter Berufung auf informierte Personen. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte «Axios», die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen «enormen Schub geben».

Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weissen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Musk und seine Mitstreiter im Kürzungs-Gremium DOGE gingen dabei zum Teil äusserst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe «in den Holzhäcksler geworfen», wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen.

Streit und Versöhnung

Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert.

Wichtige Wahl für Trump

Die Abstimmung Anfang November, bei der das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die Handlungsfähigkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren und sie mit Ermittlungen in Ausschüssen unter die Lupe nehmen.

Blair lobte bei «Axios», dass Musks America PAC bei der Präsidentenwahl 2024 ein «essenzieller Partner» gewesen sei, um Wähler zu mobilisieren. Die Organisation hatte sich damals insbesondere auf die sogenannten «Swing States» konzentriert, die zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft sind – und meist letztlich den Ausgang einer Präsidentenwahl entscheiden. Aktuelle Umfragewerte für mehrere Kandidaten der Republikaner in umkämpften Wahlbezirken sehen nicht gut aus. Experten bringen das unter anderem mit der Unzufriedenheit über Trump und den wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Benzinpreisen in Verbindung. (sda/dpa)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dr. Rodney McKay
30.07.2026 04:06registriert September 2024
Welch ein wunder…

Jeder der Musk Geld in den Rachen stopft ist ein demokratiefeindlicher - Wort darf hier nicht gemannt werden -

Hoffe Karma wird diesen Leuten irgendwann einmal ganz böse aufzeigen was sie sind.
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Gina3
30.07.2026 06:03registriert September 2023
Hat er noch nicht genug Schaden angerichtet?
Das Genie der extremen Rechten.
Aber hatte er nicht eigentlich eine Reise zum Mars geplant? Weit weg von den bösen „Woke“-Leuten?
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Remus
30.07.2026 05:11registriert Dezember 2016
Er kann ja wieder Stimmen kaufen, in dem er Millionen verlost...
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