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UEFA fordert einen freiwiligen Rücktritt von Gianni Infantino

FILE - FIFA President Gianni Infantino speaks during a news conference at the stadium in Mexico City, Wednesday, June 10, 2026, a day before the opening FIFA World Cup match between Mexico and South A ...
Tritt Gianni Infantino freiwillig als FIFA-Präsident zurück?Bild: keystone

Medienbericht: UEFA fordert wohl den freiwilligen Rücktritt von FIFA-Präsident Infantino

Für FIFA-Präsident Gianni Infantino wird die Luft immer dünner. Die UEFA fordert den Schweizer gemäss Medienberichten dazu auf, freiwillig zurückzutreten und droht mit einem Amtsenthebungsverfahren.
01.08.2026, 17:5001.08.2026, 17:51

Gianni Infantino steht nach den umstrittenen Investorenplänen rund um die Fussball-Weltmeisterschaft weiterhin in der Kritik – und es könnte noch schlimmer kommen für den Walliser.

Wie der Telegraph am Samstagnachmittag berichtet, hat der europäische Verband UEFA den FIFA-Präsidenten zum freiwilligen Rücktritt aufgefordert. Sollte Infantino nicht zurücktreten, werde die UEFA ein Amtsenthebungsverfahren gegen den 56-Jährigen einleiten.

epa13029343 FIFA President Gianni Infantino attends a press conference on the eve of the FIFA World Cup 2026 opening match, in Mexico City, Mexico, 10 June 2026. EPA/ISAAC ESQUIVEL
Die Kritik an Infantino steigt.Bild: keystone

Damit ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet werden kann, müssen gemäss Artikel 25 der FIFA-Statuten 20 Prozent der 211 Mitgliedsverbände einen ausserordentlichen Kongress einberufen. Mindestens 43 Verbände müssten mitmachen. Da die UEFA mit 55 Nationen vertreten ist, wäre die Einberufung wohl nur Formsache.

Bereits als die FIFA mitteilte, dass die Weltmeisterschaft nicht an Investoren verkauft wird, deutete die UEFA an, dass sie mit Infantino nicht mehr zufrieden ist und schrieb in einer öffentlichen Mitteilung: «Dies ist ein Sieg für den gesamten Fussball. Doch es darf nicht das Ende der Geschichte sein. Der Vorschlag ist vom Tisch. Die Aufgabe, das Vertrauen in die FIFA wiederherzustellen, hat jedoch gerade erst begonnen.»

Infantino amtet seit über zehn Jahren als FIFA-Präsident und möchte sich auch im nächsten Jahr wieder zur Wahl stellen. (riz)

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122 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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YvesM
01.08.2026 18:03registriert Januar 2016
Freiwillig wird der Typ wohl nicht gehen. Zu viel Macht und Geld steht auf dem Spiel. Eine Frühpensionierung in Katar wäre für alle die beste Lösung.
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Macca_the_Alpacca
01.08.2026 18:11registriert Oktober 2021
Ja hebelt den raus. Es wird endlich Zeit dass die Menschheit solche Tyrannen los wird.
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Rizzibäsä
01.08.2026 18:22registriert Juli 2014
Alles was Trump anfasst….
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Nach Gegenwind für WM-Pläne: Donald Trump äussert sich zu Kontakt mit Infantino
Das Vorhaben des Fussball-Weltverbands und seines Präsidenten stösst zunehmend auf Gegenwehr. Nun hat sich der US-Präsident zu Vermutungen geäussert.
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