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WM-Verkauf: Das sagt der SFV zu den gescheiterten FIFA-Plänen

Peter Knaebel, Praesident, vom Schweizerischen Fussballverband SFV, spricht an einer Medienkonferenz zur Neuausrichtung der Organisationsstruktur der AXA Women’s Super League, am Montag, 18. Mai 2026, ...
SFV-Präsident Peter Knäbel äusserte sich erstmals zum gescheiterten Plan der FIFA.Bild: keystone

«Begrüssen den raschen Entscheid»: Das sagt der SFV zu den gescheiterten FIFA-Plänen

Der FIFA-Plan, die Weltmeisterschaft an interessierte Investoren zu verkaufen, ist gescheitert. Über den Rückzug des Weltverbandes ist auch SFV-Präsident Peter Knäbel erleichtert.
01.08.2026, 14:5501.08.2026, 14:55

Die Erleichterung in der Fussballwelt ist gross. Die FIFA sieht von den Plänen ab, die Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. Während der europäische Kontinentalverband UEFA Konsequenzen für FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert, überwiegt beim Schweizerischen Fussballverband vor allem die Erleichterung, dass die WM weiterhin nicht zum Verkauf stehen wird.

SFV-Präsident Peter Knäbel wird in einer Medienmitteilung wie folgt zitiert: «Der SFV begrüsst den raschen Entscheid der FIFA, ihre Pläne zurückzuziehen. Wir begrüssen ausdrücklich, dass die geschlossenen Reaktionen der kontinentalen und nationalen Verbände ernst genommen und entsprechend gehandelt wurde.»

Wenige Tage nachdem die Pläne der FIFA öffentlich wurden, entschieden sich alle Verbände der UEFA dazu, Wettbewerbe der FIFA zu boykottieren, solange der WM-Verkauf nicht vom Tisch ist. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband CONCACAF und der asiatische Verband stellten sich gegen die Pläne der FIFA.

Der 59-jährige Knäbel kritisiert aber auch das Vorgehen der FIFA und sagt: «Für uns waren sowohl der Inhalt des Vorschlags als auch die Art und Weise, wie er zustande gekommen ist, nicht akzeptabel.» Bereits vor einigen Tagen stellte Knäbel klar, dass die Weltmeisterschaft nicht wie ein Anlageprodukt behandelt werden darf. (riz)

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quelle: keystone / mike stewart
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