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Polizeirapport

Nach Bootshavarie – Vermisster im Zugersee tot geborgen

13.10.2021, 10:02
Jede Rettung kam zu spät auf dem Zugersee.
Jede Rettung kam zu spät auf dem Zugersee.Bild: keystone

Der 77-jährige Mann, der seit der Havarie eines Motorboots auf dem Zugersee vermisst wurde, ist tot aufgefunden worden. Das Boot konnte mittels Sonartechnik in einer Tiefe von rund 200 Metern auf dem Seegrund lokalisieren werden.

An der Bergung waren Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich sowie der Kantonspolizei Genf beteiligt. Letztere verfügten über das erforderliche Equipment und Erfahrung, teilte die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Mittwoch mit.

Anfang Oktober war bei Walchwil ZG 700 Meter vom Ufer entfernt, ein Motorboot gesunken. Ein 16-Jähriger konnte gerettet werden, von seinem 77-jährigen Begleiter und dem Boot fehlte seither jede Spur.

Mit einem ferngesteuerten, kabelgeführten Unterwasserroboter gelang es den Genfer Einsatzkräften, nach mehreren Stunden, das Seil der Bergungswinde am gesunkenen Boot zu befestigen und an die Wasseroberfläche zu ziehen.

Taucher der Kantonspolizei Schwyz, die die Bergung des Bootes begleiteten, konnten den vermissten Bootsführer aus dem Schiff bergen und den Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin übergeben

«Die Ursache für den Untergang des Boots ist nach wie vor nicht bekannt und Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Staatsanwaltschaft», hiess es in der Mitteilung weiter. (aeg/sda)

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