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USA: Supreme Court entscheidet im Juni 2020 über Trumps Steuererklärung

President Donald Trump speaks during a meeting with Paraguay's President Mario Abdo Benitez in the Oval Office of the White House, Friday, Dec. 13, 2019, in Washington. (AP Photo/ Evan Vucci)
Don ...
Donald Trump am 13. Dezember im Oval Office.Bild: AP

Der Supreme Court wird mitten im Wahlkampf über Trumps Steuererklärung entscheiden

14.12.2019, 06:2814.12.2019, 13:11

Der Streit um die Herausgabe der Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump wird vom Obersten Gericht der Vereinigten Staaten entschieden: Der Supreme Court teilte am Freitag (Ortszeit) mit, er werde sich damit von März an befassen.

Ein Entscheid werde bis Ende Juni erwartet, hiess es. Dies fällt somit inmitten der heissen Phase des Wahlkampfs für die US-Präsidentschaftswahl im November.

Trump hatte den Supreme Court angerufen, nachdem untergeordnete Gerichte entschieden hatten, dass er den verschiedenen Subpoenas – also den Aufforderungen unter Strafandrohung – zur Herausgabe der Dokumente Folge leisten müsse.

Androhung von Strafe

Trump versucht seit geraumer Zeit, die Herausgabe seiner Steuerunterlagen zu verhindern. Kritiker mutmassen, er habe etwas zu verbergen. US-Präsidentschaftskandidaten veröffentlichen ihre Steuererklärungen normalerweise schon während des Wahlkampfs.

Trump lehnt dies aber ab. Bis zu einer Entscheidung des Supreme Courts bleiben seine Finanzunterlagen aber aufgrund einstweiliger Verfügungen unter Verschluss.

Insgesamt geht es um drei Fälle: Der Geheimdienstausschuss und der Ausschuss für Finanzdienstleistungen im US-Repräsentantenhaus haben Dokumente unter Strafandrohung angefordert. Sie wollen die Herausgabe von Finanzunterlagen von Trump, seiner Firmen und Angehörigen von der Deutschen Bank und der Bank Capital One erzwingen.

Trump wehrt sich ausserdem gegen die Herausgabe von Steuerunterlagen durch seine Buchhalter, die der Kontrollausschuss im Repräsentantenhaus per Subpoena angefordert hat. Auch die Staatsanwaltschaft in Manhattan hat Unterlagen von den Buchhaltern per Subpoena verlangt. (cbe/sda/dpa/reu/afp)

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kaoro
14.12.2019 09:28registriert April 2018
Ich glaube, aus seiner Steuererklärung wird ersichtlich, Trump war kurz davor bankrott zu gehen. Er ist kein Milliardär, sonder pleite. Seine Kasinos, Golfklubs, Hotels gehen reihenweise Bankrott. Das passt alles nicht in sein Eigenbild als prahlerischer Mia. Er hat schlicht keine Lust die Hosen runter zu lassen.
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RicoH
14.12.2019 09:34registriert Mai 2019
Sollte der Supreme Court für die Herausgabe der Dokumente entscheiden, wird das zur Katastrophe für Doni's Wahlkampf. Den Skandal wird er mit Sicherheit nicht überstehen.

Das könnte unter Umständen einen Einfluss auf das Impeachment haben, denn die Rep's müssen sich jetzt die Frage stellen, ob sie weiterhin auf diese Zeitbombe setzen wollen.
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bruuslii
14.12.2019 08:37registriert April 2019
jetzt hab ich doch glatt "superman court" gelesen 🤭

das wirds wohl bei donni lex luthor brauchen, solange er sich hinter seinem amt mit immunität versteckt, um sich nicht für seine mafiöse korruption verantworten zu müssen.
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