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Wurde ebenfalls Opfer des Betrügers: US-Berater für innere Sicherheit Tom Bossert.
Wurde ebenfalls Opfer des Betrügers: US-Berater für innere Sicherheit Tom Bossert.Bild: AP/AP

«E-Mail-Witzbold» legt Top-Beamte der Trump-Administration herein

01.08.2017, 10:5901.08.2017, 11:08

Mehrere hochrangige Mitarbeiter des Weissen Hauses sollen einem Medienbericht zufolge auf einen E-Mail-Betrüger hereingefallen sein. Der Unbekannte, der sich auf Twitter selbst «E-Mail-Witzbold» nennt, täuschte vor, zum engen Zirkel von US-Präsident Donald Trump zu gehören, wie der Sender CNN berichtete.

Trumps Ex-Kommunikationschef Anthony Scaramucci etwa liess sich den Angaben nach von dem Betrüger täuschen, der sich als Reince Priebus ausgab – mittlerweile Ex-Stabschef von Trump. In einer E-Mail an den US-Berater für innere Sicherheit, Tom Bossert, soll der Schwindler sich als Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ausgegeben haben.

«Tom, wir veranstalten Ende August eine Art Soirée», schrieb der falsche Kushner in einer über einen Outlook-Account gesendeten Mail an Bossert. «Es wäre grossartig, wenn du vorbeikommen könntest, ich verspreche Essen von mindestens vergleichbarer Qualität zu dem, was wir im Irak zu uns genommen haben. Es sollte ein grossartiger Abend werden.»

«Hier meine private E-Mail-Adresse ...»
Tom Bossert, US-Berater für innere Sicherheit

Bossert, der im Weissen Haus unter anderem für das Thema Internetsicherheit zuständig ist, antwortete: «Danke, Jared. Bei einem solchen Versprechen kann ich nicht Nein sagen. Und, falls du sie einmal brauchen solltest, hier meine private E-Mail-Adresse [...].»

Das Weisse Haus bestätigte die Vorfälle gegenüber CNN. «Wir nehmen alle Themen im Zusammenhang mit dem Internet sehr ernst», sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders dem Sender. (sda/dpa)

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