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epa06708297 Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer of Swiss Bank UBS, pictured during the general assembly of the UBS in Basel, Switzerland, 03 May 2018. The UBS Annual General Meeting (AGM) takes place every year within six months after the close of the financial year.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Sergio Ermotti: «Ich bin zufrieden mit dem zweiten Quartal.» Bild: EPA/KEYSTONE

UBS macht im zweiten Quartal 1.3 Milliarden Gewinn und übertrifft damit die Erwartungen



Die Grossbank UBS hat im zweiten Quartal mehr verdient als in der Vorjahresperiode und damit die Erwartungen übertroffen. Mit Blick nach vorne bleibt das Institut verhalten optimistisch, warnt aber gleichzeitig vor den Gefahren der geopolitischen Spannungen und des wachsenden Protektionismus.

Der Vorsteuergewinn der grössten Schweizer Bank belief sich im zweiten Quartal auf 1.68 Milliarden nach 1.50 Milliarden im Vorjahresquartal bzw. 1.97 Milliarden im Startquartal 2018. Den Reingewinn wies das Institut gemäss Medienmitteilung vom Dienstag mit 1.28 Milliarden aus nach 1.17 Milliarden im Vorjahr. Die Erwartungen des Marktes wurden damit übertroffen: Der AWP-Konsens für den Vorsteuergewinn lag bei 1.46 Milliarden, derjenige für das Ergebnis unter dem Strich bei 1.07 Milliarden Franken.

Erträge und Kosten über Vorjahr

Erfreulich entwickelten sich die Einnahmen. So stieg der Geschäftsertrag der gesamten Bank auf 7.55 Milliarden von 7.27 Milliarden im Vorjahr. Aber auch die Kosten legten zu und zwar auf 5.88 Milliarden von 5.77 Milliarden. Damit ergibt sich ein Verhältnis von Kosten zu Einnahmen (Cost-Income-Ratio) von 77.5 Prozent. Die mittelfristige Zielgrösse liegt hier bei unter 75 Prozent.

«Ich bin zufrieden mit dem zweiten Quartal», kommentierte CEO Sergio Ermotti die Leistung.

Der neu zusammengeführten globalen Vermögensverwaltungseinheit Global Wealth Management (GWM) flossen in der Periode von April bis Juni Nettoneugelder in Höhe von 1.2 Milliarden Franken ab. Für den Abfluss verantwortlich war dabei hauptsächlich das Geschäft in den USA. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende Quartal auf 3'242 Milliarden und lagen damit über den 3'155 Milliarden per Ende März.

Leicht verbessert präsentierte sich zum Quartalsende die harte Kernkapitalquote. Sie stieg auf 13.4 Prozent von 13.1 Prozent per Ende März.

Nur moderate Marktvolatilität im dritten Quartal erwartet

Im laufenden dritten Quartal rechnet die Grossbank neben den typischen saisonalen Faktoren mit einer insgesamt nur moderaten Marktvolatilität, was sich gewöhnlich nachteilig auf die Kundenaktivität auswirke.

Insgesamt dürften die Märkte nach Meinung der Grossbank aber auch künftig von den Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum profitieren, obwohl die anhaltenden geopolitischen Spannungen und der wachsende Protektionismus das Anlegervertrauen dämpfen und weiter eine Gefahr darstellen. (awp/sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lexxus0025 25.07.2018 15:42
    Highlight Highlight „Gewinn“ allein wenn ich dieses wort hör bekomm ich die kriese. Gewinn heisst nix anderes als: Gut hast du deine MA und Kunden abgezockt, nächstes Jahr musst du sie noch besser abzocken. Einfach krank!
  • no-Name 25.07.2018 08:24
    Highlight Highlight Sind die 60 Milliarden von 2008 an die SNB und Bund eigentlich zurückbezahlt?? (Ich hab echt keine Ahnung... 🤷🏽‍♂️)
  • Maya Eldorado 24.07.2018 19:28
    Highlight Highlight Und auch zu bedenken:
    Bei so viel Gewinn sollte es doch möglich sein den Sparern wieder ein wenig Zins zu geben.
  • Blitzesammler 24.07.2018 10:40
    Highlight Highlight und davon 1Milliarde nur mit Gebühren😂👌😂😭😭😭
  • jaydre 24.07.2018 09:21
    Highlight Highlight wann kommt die 0.01 Tansanktionssteuer? dann können die Banken so viel Gewinn machen wie sie wollen.
    so ist das doch einfach nur pervers: Geld mit dem Geld fremder Menschen machen und es als eigener Gewinn behalten...
    • Ökonometriker 24.07.2018 16:54
      Highlight Highlight Es gibt bereits eine Transaktionssteuer von 0.15 resp. 0.075 Prozent für die Banken in der CH... das Problem ist, dass viele Transaktionen deswegen einfach ins Ausland verlagert werden. Aber die Schweiz nimmt dank der Steuer bereits etwa 5 Mia. pro Jahr ein.
  • Eh Doch 24.07.2018 08:40
    Highlight Highlight Cool, dann kann die UBS ja anfangen das Geld zurückzuzahlen, welches wir als Bürger für ihre Rettung 2008 zahlen mussten.
    • w'ever 24.07.2018 15:35
      Highlight Highlight ich hab nach der rückzahlung der UBS nach einem gewinn in einem anderem bericht auch schon nachgefragt, und nur blitze kassiert.
      also nochmal. wann zahlt die UBS ihre rettung von damals zurück?
    • Ökonometriker 24.07.2018 17:45
      Highlight Highlight Die UBS hat die Rettungsgelder bereits zurückbezahlt, inklusive Zins von 12.5 Prozent. Bund und SNB verdienten daran 5 Mia. Franken. Sie gingen dafür aber massive Risiken ein und griffen in sozialistischer Manier in die Marktwirtschaft ein.

      Die Tatsache, dass es auch heute noch systemrelevante Banken gibt, zeigt auch, dass das Problem nicht gelöst wurde.
    • Stiller Berg 24.07.2018 17:51
      Highlight Highlight Kein wunder kriegst du dafür nur blitze. Der bund und die SNB haben der UBS keine liquidität überwiesen, sondern unsichere (oder auch faule) wertpapiere garantiert. Die sind dann zu einem grossteil doch nicht ausgefallen und bund & snb haben einen schönen gewinn eingefahren. Das war aber so ca vor 7 jahren oder so, das ding ist durch.
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