International
Afrika

Nachrichtensprecher in Uganda zum König von Tooro gekrönt

Nachrichtensprecher in Uganda zum König von Tooro gekrönt

29.09.2026, 16:3429.09.2026, 16:34

Den meisten Menschen in Uganda war Edward Rukidi Nyabongo bisher als Nachrichtensprecher bekannt. Nun ist er zum König von Tooro gekrönt worden.

Damit tritt er die Nachfolge von König Oyo Nyimba Kabamba Iguru an, der Ende August in den USA im Alter von nur 34 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben war. Zur Krönung kam auch der ugandische Präsident Yoweri Museveni.

Incoming Tooro King Edward Rukidi Nyabongo I performs traditional rituals and rites ahead of his coronation, as the Tooro Kingdom prepares for the transition to a new reign at the Karuziika Palace, in ...
Der künftige König von Tooro vollzieht im Vorfeld seiner Krönung traditionelle Rituale und Zeremonien.Bild: REUTERS

Tooro ist eines der insgesamt fünf kulturellen Königreiche in dem ostafrikanischen Land. Die Könige spielen keine politische Rolle, sind aber wichtig für Kultur und Tradition in ihren Königreichen.

Nach dem Tod von König Oyo hatte es heftigen Streit innerhalb des königlichen Clans um die Nachfolge gegeben. Vertreter des Babiito-Clans hatten Nyabongo als neuen Monarchen benannt, während die Mutter des toten Königs darauf verwies, dass König Oyo in seinem Testament seinen Sohn als Nachfolger gewünscht habe.

Oyo war offiziell nicht verheiratet gewesen. Nach Angaben von Oyos Mutter lebt das Kind in den USA und ist wegen der Thronfolge-Kontroverse nicht mit der Grossmutter und den Tanten zur Beerdigung nach Uganda geflogen. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Estland meldet: Russland hinter Brandanschlag auf Rüstungshersteller
Ein mutmasslicher Brandanschlag auf einen Rüstungshersteller in Estland ist nach Erkenntnissen der Regierung in Tallinn in russischem Auftrag verübt worden. Dies teilte Regierungschef Kristen Michal unter Berufung auf Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden mit.
Zur Story