DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Video zeigt, wie überfüllt der Zug von Greta Thunberg tatsächlich war

17.12.2019, 02:5618.12.2019, 08:32

Gerade eben kam es zu einem Schlagabtausch auf Twitter zwischen Greta Thunberg und der Deutschen Bahn (DB). Kurz zusammengefasst: Greta postete ein Bild, das sie am Boden sitzend in einem Zug der DB zeigt. Dazu schrieb sie, dass der Zug überfüllt gewesen sei. Das gefiel der DB gar nicht und sie konterte:

«Liebe Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom. Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du [...] an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist.»

Ha! Greta hatte also gelogen und die DB wies sie in die Schranken! So dachten viele Greta-Hater und ein erneuter Shitstorm in den Sozialen Medien und den Kommentarspalten etlicher News-Seiten wurde losgetreten. Greta wies in Folge darauf hin, dass sie auf ihrer Heimfahrt mehrmals den Zug wechseln musste und sie erst in Göttingen einen Sitzplatz hatte. Geglaubt haben ihr das die Hater nicht.

Nun, jetzt ist ein Video einer schwedischen Journalistin aufgetaucht, das Gretas Version der Geschichte stützt.

Das Ganze hatte sich nämlich allen Anscheins tatsächlich folgendermassen abgespielt: Die Reise ab Basel verbrachte Thunberg tatsächlich sitzend am Boden – der Zug war komplett überfüllt. Das ist auch im Video zu sehen: Neben der Klimaaktivistin hatten noch weitere Personen keinen Sitzplatz ergattert und mussten folglich im Gang des Zuges stehen oder sitzen.

Wie Greta berichtete, sass sie erst ab Göttingen an einem regulären Platz. Das schreibt auch die Journalistin Alexandra Urisman Otto in ihrem Tweet.

Greta wollte mit ihrem Tweet keine Kritik an der Deutschen Bahn ausüben, wie sie schrieb: «Das war selbstverständlich kein Problem, und das habe ich auch nicht gesagt. Überfüllte Züge sind ein gutes Zeichen, da die Nachfrage nach Zugfahrten gross ist.» (mim)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

1 / 28
Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos
quelle: ap/ap / markus schreiber
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wie Greta Thunberg zum Vorbild einer Generation wurde

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

29 brutal ehrliche Karikaturen, die uns das Desaster in Afghanistan vor Augen führen

Die Taliban sind zurück und trotz anderslautenden Beteuerungen üben sie wieder ihre Schreckensherrschaft aus. Die nur schwer verdaulichen Ereignisse in Afghanistan im Spiegel der Karikaturisten.

«Eure Hilfe hat den Unterschied ausgemacht.»«Danke!»«Das war eine Beleidigung.»

«Wow, das ging wirklich schnell!»«Yeah, die Zeit 20 Jahre zurückgedreht in zwei Wochen.»

Artikel lesen
Link zum Artikel